Old Fidelity - HiFi Klassiker Forum

Normale Version: Kenwood KR-2400
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Hallo liebe Forennutzer,

ich habe eine alten Kenwood KR-2400 von meinem Vater bekommen. Diesen möchte ich nun z.T. selber aufmöbeln. Dazu wollte ich mir Tips holen.
Ich hatte den Verstärker bei einem HiFiSchrauber und der hat so lieblos und teuer gearbeitet, dass es mir in der Seele wehtut - immerhin hat das Gerät zwischen ca 84 und 97 meiner Familie erst meinem Paps und dann mir treue Dienste geleistet.

Nun zu meinen Fragen:

1) Was für eine Lötgerät (Watt) sollte ich mir zulegen. Habe bisher hur Instrumentenkabel Gelötet mit einem 30W Lötkolben. Sollte es einer mit weniger leistung sein?

2) Womit reinige ich am besten das Außengehäuse? Fensterreiniger?

3) Sollte ich den Kunststoffsichtbereich mit etwas anderem Reinigen als den Metallrahmen?

4) Wie reinige ich am besten den extrem verstaubten Innenraum? Luftdruck? Wo bekomme ich den her, wenn ich keinen Kompressor kaufen will? Denker Pusten ist doof!

5) Ein Problem ist auch die dB Nadel schlägt nicht mehr aus. Ist das Teil evtl. zu reperieren? Oder bekommt man noch ein Ersatztei oder ggf. optisch passendes Equivalent?

6) In einem anderen THread habe ich gelesen, dass armin777 die defekten Stanley 8V0.2A S85 mit E-10 Lämpchen ersetzt und in die Gummihalterung apliziert - tolle Idee! Wo bekomme ich die Lämpchen am besten her?
Conrad-Elekronik?

7) Bei meinem Gerät ist auch noch eine Stanley 8V0.05 A kaputt (winziges Teil) Was wäre ein heute verfügbares Equivalent hierzu?

Soweit erstmal von mir und schonmal viielen Dank für Antworten und Hilfe.
Gruß zenbelly

p.s. da ich zum ersten mal einen Verstärker bearbeite bin ich auch für allg. Tips und Tricks dankbar.Denker
Hallo zenbelly,

herzlich willkommen im Forum.

Zu Deinen Fragen:

1) Nimm etwas einfaches für den Anfang.
sowas hier zum Beispiel

2) Fensterreiniger in Verbindung mit Mikrofasertüchern ist schon ganz gut - für ziemlich alles.

3) siehe 2)

4) Das wird schon schwieriger, Staubsauger mit Fugendüse und Pinsel geht aber auch ganz gut.

5) Was ist damit gemeint? Die Feldstärkeanzeige??

6) ja, solche E-10-Lampen gibt es auch bei Conrad.

7) da gibt es Lampen mit Drähten dran in 8V 40mA oder 8V 60mA (50mA leider nicht mehr)

Drinks
Hallo Arnim,

erst zitiere ich Dich und prompt antwortest du - klasse.

In dem kleinen Feld ganz an der linken Seite des Sichtfensters steht SIGNAL und eine Skala von 1 bis 5. Ich dachte dass hier der Pegel gemessen würde?!

Ich hab noch eine Nachfrage zu den Lämpchen. Auf dem einen Bild, welches du hier gepostet hast kann man sehen, dass die kleinen Drähtchen (schwarz) am Fuss und direkt am oberen Rand angelötet sind. Hast du das selber so angelötet? Ich Frage, weil ich zwar löten kann im Prinzip aber nicht wirklich gut. Eine so empfindliche Stelle nahe dem Glas stell ich mir schwer lötbar vor. Hast du diesbezüglich noch nen Tip? --> (7) da gibt es Lampen mit Drähten dran in 8V 40mA oder 8V 60mA (50mA leider nicht mehr))so zu kaufen???

Ich hab gerade nochmal eine Weile in das Gerät geschaut - am beeindruckensten finde ich den Receiverteil. Hier wird über ein kleines Fadensystem sowohl die Frequenznadel, als auch die ein ?Empfänger? Bauteil bewegt. Mir ist diese doch recht simple und ehrliche Technik sympatisch Wink3
Das Signalmeter zeigt nur bei Rundfunkempfang die Stärke des Senders an.

Drinks
Ich habe heute mal diese Pumpe zum Entlöten probiert...aiaiai...Da bleibt ich doch leiber bei der Entlötlitze.
...so der Innenraum ist mit einem Pinsel und dem Staubsauger gereinigt! Sieht aus wie neu! Big Grin

Atarnim: Danke das wuste ich nicht. Aber jetzt hab ichs auch gesehen. Nadel schläg noch aus, wenn das Radio läuft.Erst Jetzt hb ich bemerkt, dass auch die Receiverleuchten Stanley 8V0.3A (drei Stück) auch nicht funktionieren. Was ist denn hier das Equivalent zu bzw. kannst Du mir erklären wie ich mir das aus den vorhandenen Infos selber ableiten kann?

Athaymaker: Ich komme mit dem Sauger auch nicht klar. Was ist denn eine Entlötlitze?