Old Fidelity - HiFi Klassiker Forum

Normale Version: HiFi Laden-Sterben in Wuppertal
Du siehst gerade eine vereinfachte Darstellung unserer Inhalte. Normale Ansicht mit richtiger Formatierung.
Seiten: 1 2 3

Rincewind

Hallo!

Hab heute beim Spazieren eine für mich sehr traurige Nachricht gefunden: Das HiFi Studio 9 in Wuppertal  schließt seine Pforten für immer. Für mich geht da ein Stück Lebensgeschichte gerade verloren.


[Bild: Hi-Fi-Studio9-Abschied.jpg]

Ein wehmütiger
Rincewind
Das ist in der Tat sehr schade.

Audio2000 mit Theo Chodak und seinem Team sind aber noch aktiv, oder?
Studio 9 hat wahrscheinlich einen Teil seines Mißerfolges auch dem eigenen Verhalten zuzuschreiben.

Auf der Suche nach einem neuen Tonabnehmer war ich dort und habe auf die Standardfrage hin meine Komponenten aufgezählt.

Die Reaktion war, bevor ich eine klangliche oder Preisvorstellung äußern konnte: "Nein, da haben wir nichts für Sie."

Gruß aus dem Wuppertal

Tillmann
Moin Tillmann,

der Anschlag mit der Info "wenn weg ... dann weg!" ist aber auch ein Spruch, den man nicht für Werbung nutzen sollte.

Bei Dir als Kunden hat es wohl astrein funktioniert.

Gruß Matze

Rheydter

Tja, Zeiten und Interessen ändern sich. Leider!
It's a smart good life for us und der Beat hat richtig Bass. So sieht es der Durchschnittskonsument.

Fachgeschäfte für Kutschen und Pferdefuhrwerke sind auch über die Jahre selten geworden.

Es spricht schon für den Laden, 47 Jahre in dieser Branche durchgehalten zu haben.

Rincewind

Moin,

ich habe mein erstes selbstverdienstes Geld dorthin getragen. Die Beratung im Laden war gut und der Verkäufer hatte sich stets Zeit genommen.
Auch der kleine Reperaturbetrieb im Laden, hat mir bei kleineren Problemen immer sehr gut geholfen.

Dennoch 47 Jahre für ein Inhaber-Geführten-HiFi-Laden ist ein Zeichen von vielen sehr zufriedenen Kunden. Da hat das Verkaufsteam selten was nicht optimal gemacht.

Grüße
Rincewind
Wir hatten hier in Solingen ja auch, ab Anfang der
80er, für einige Jahre einen Ableger von denen.
Leider in einer C- Lage und praktisch ohne Park-
plätze. Außerdem war der Laden viel zu klein und
zu voll um irgendwas Vorführen zu können.
An dem Laden im Tal bin ich zuletzt vor ~3 Monaten
vorbei gekommen. Da sah er schon recht kürmelig
und eher tot aus.
Trotzdem schade.
hier in der gegend gibts schon lange keinen solchen laden mehr, abgesehen von hifi auf dem bauernhof, falls es den noch gibt.
hier in der stadt gibts/gab es nur einen secondhandhifiladen
von heute auf morgen sind die angebote bei ebay weg.
https://www.ebay.de/str/musicforfriends
an der ladentüre hängt ein zettel:
bis auf weiteres geschlossen.
bin jetzt mal neugierig ob und wie es weiter geht.
hab oft sachen gebracht als ich noch auf dem wertstoffhof gearbeitet habe.
Heute hört man Musik über den Handy Lautsprecher und für viele ist das anscheinend ok.
Und kompliziert ist es ja auch noch geworden heute, hab ich 3 Lautsprecher in der engeren Wahl,
finde ich wohl kaum einen Laden der die drei zum Vorführen bereit hat,
eventuell finde ich nicht mal alle in meiner Stadt.
Eigentlich bleibt nur noch das was ich total ätzend finde, alle 3 nach Hause liefern lassen und selbst den Vergleich durchführen.

Das waren noch Zeiten als man bei Wiesenhavern oder Schaulandt ( Hamburg ) so ziemlich alles gefunden hat was das Herz begehrte !!

Rheydter

(16.07.2021, 15:22)kaysersoze schrieb: [ -> ]Und kompliziert ist es ja auch noch geworden heute, hab ich 3 Lautsprecher in der engeren Wahl,
finde ich wohl kaum einen Laden der die drei zum Vorführen bereit hat,
eventuell finde ich nicht mal alle in meiner Stadt.

Das war eigentlich schon immer so, da nie ein Händler wirklich alles im Sortiment hatte.
Eine kleine Anekdote, wenn auch aus Detmold.

Ich kaufte beim örtlichen Hifi-Studio, seit Mitte der 80er ansässig, nach langen Überlegen eine neue konventionelle Hifi-Anlage, klassisch aus Vollverstärker, Tuner CD-Spieler, alles 'große Serie' von NAD.Natürlich für Listenpreis. Was ich wollte, wußte ich bereits, Beratung fand daher nicht statt.

Nach zweieinhalb brach das Laufwerk im CD-Spieler einfach kaputt. Ein Blick unter die Haube zeigte übelst billiges Plaste. zu retten war hier nichts, denn ein neue Laufwerk wäre ja auch nicht besser gewesen. Ich ging zu meinem Hifi-Studio und schilderte ihm mein Desaster und fragte, was man denn hier tun könne. 'Ja, tragisch, verstehe ich nicht, aber schau einmal, hier habe ich x für Liste oder ein y für Liste, hier auch ein z für... Liste. Ich fragte nach einem Marantz. Oh, Marantz, also davon halten wir nicht viel, kann ich aber bestellen - für Liste.

Meine Antwort war höflich "Danke". Im Netz bestellte ich dann meinen geliebten Marantz und sparte auch gleich vierhundert Euro im Vergleich zu "Liste". Der neue Spieler hatte dennoch einen Macke, weswegen ich ihn zur Vertrauenswerkstatt meines Händlers schickte und 1A zurück erhielt.

Ich denke, daß meine Erfahrungen ein Stück weit typisch sind. Auch in Bielefeld gibt es noch einen exklusiven Hifi Fachhandel. Ein Freund hinterläßt dort seit 30 Jahren seine Ersparnisse. Jetzt fragte mein Freund nach einem speziellen Marantz Vollverstärker an, und der Händler beschied ihm den Listenpreis, das Gerät sei aber nicht lieferbar. Auf meine Frage, ob der Händler in Anbetracht des langjährigen Vertrauensverhältnisses ein wenig unter "Liste"... meinte mein Freund, mit Preisnachlässen habe es der Inhaber nicht so.

Zumindest mich sieht dieser Fachhandel nicht mehr wieder. Bestellen können wir zum Glück selber. Nicht einmal guten Kunden entgegenzukommen verdient es eben nicht, daß diese weiterhin vorbei kommen. Das muß so mancher Fachhandel schnellstens lernen oder kann eben schließen.

Die Zeiten ändern sich - zum Glück.

Rincewind

Ach ja, seufz.

Das InderNET - oft der Killer des stationären Handels...

Wer n iNet Shop hat, der kann Sparen bei:
- Ledenmiete
- Personalkosten


Auf der anderen Seite bietet ein guter Vor-Ort Handel:
- Auswahl ausprobieren
- Fachkundige Beratung
- schnellen Service

Leider ist die Anzahl der Kunden, die die Vorteile des stationären Handels zu schätzen weiß und den entsprechenden Preis bezahlen kann, selbst in Nischenmärten eher konvergent Richtung der Null unterwegs.

Grüße
Rincewind
Internet hat vieles verändert. Aber bestimmte Phänomen gab es früher schon: wenn in den großen HiFi-Zeitschriften einschlägige überregionale Händler Ihre Schnäppchenpreis präsentierten, haben sich die Kunden wie die Geier darauf gestürzt, oder haben das Ihrem regionalen Händler unter die Nase gehalten. Das war dann der so genannte "Straßenpreis". Das große Fachhändler-Sterben begann schon weit vor "Internetz".

Heute bestimmt das Netz den Preis. Die überlebenden Händler versuchen sich an die unverbindlichen Preisempfehlung zu halten. Dass Kunden sich beleidigt abwenden liegt meines Erachtens nicht am Händler sondern an der Kundenerwartung, dass alles irgendwie immer noch billiger sein muss. Befeuert wird das vom Internet. Das Ende vom Lied wird sein, dass es gar keinen stationären Handel mehr gibt bzw. geben kann und wir nur noch aufs Internet angewiesen sind. Aber auch dort wird man lernen, dass sich Probehören mit 3 bestellten Geräten von denen mindestens 2 wieder zurück gehen auf Dauer nicht rechnet.

Ausbaden bzw. bezahlen müssen auf Dauer wir Kunden. Immer häufiger wird das vermeintliche Schnäppchen dann nur noch B-Ware sein, die mindestens schon einmal auf der Reise war 8und dabei nicht besser wurde).

Und die paar Händler, die es noch gibt, ziehen sich auf Ware zurück, die es nicht so einfach im Netz gibt. Das funktioniert am besten noch mit so genanntem HighEnd, wo weniger über Preise den über Lieferbarkeit diskutiert wird. Brot-und-Butter-Marken hätte ich als Händler auch keinen Bock mehr drauf...

Rincewind

Der örtliche Händler (sofern dieser noch existiert) muss heute mit dem Internet um die Kunden kämpfen. Der örtliche Händler kann eine deutlich kleinere Anzahl an Ware einer Marke absetzen wie ein mäßig besuchter Online-Shop. Geringere Anzahl an verkaufter Ware, bedeutet auch heute noch, einen höheren Einkaufspreis - somit ist die mögliche Verdienst per Seh marginal.

Solange der Hersteller seine Ware über Influencer, Zeitschriften oder "Tests" (sorry, aber es gibt bei den "Fach"-Medien keine Unabhängigen tests) verkaufen kann, ist dem Hersteller auch der Vor-Ort-Händler so etwas wie n Furunkel am Arsch.
Da der Kunde (wer kann es ihm verdenken) nur den kleinsten Preis bezahlen möchte und die "Gratis" Beratung nutzt um hinterher beim Online-Shop sein Geld loszuwerden, hat das Ladengeschäft keine Überlebenschance.

Abstimmung mit dem Fuß. Damit kann der Laden "umseck" nicht erhalten werden.

Grüße
Rincewind
(16.07.2021, 20:34)Rincewind schrieb: [ -> ]somit ist die mögliche Verdienst per Seh marginal.

Das nennt man dann "Fahren auf Sichtweite". Big Grin

Rheydter

Auch bevor es das Internet gegeben hat, kann ich mich an kein HiFi Gerät erinnern, das ich im Laden vor Ort zum Listenpreis gekauft hätte. Da ging eigentlich immer was und die Händler waren froh, Umsatz zu generieren, der sie in andere Rabattstaffeln der Hersteller gehievt hat. War bei 08/15 Pioneer Krams so, und bei SME, Krell und Threshold nicht anders.
Bin rein zum HiFi Händler mit meinem ReVox CD Player mit der bitte den defekt Riemen aus zu wechseln der dafür sorgt das die CD Lade auf und zu geht. Antwort: Sowas machen wir bei so alten Geräten nicht mehr, meistens lohnt sich das nicht mehr und Ersatzteile gibt's dafür nicht mehr. Ich darauf: Ich hänge sehr an dem alten Gerät, seien Sie doch so nett und machen es ausnahmsweise mal. Antwort: Nein, Sie können aber sehr gern einen neuen CD Player bei mir kaufen. Ach ja, der Händler Verkauft auch ReVox Geräte, der hat es nicht nötig sich um mich zu kümmern.

Habe an ReVox eine sehr nette E-Mail geschrieben ob sie mir das Ersatzteile zusenden können, mein ReVox Händler weigert sie das Gerät zu Reparieren. Einige Tage später war der Riemen per Post bei mir.
Es gibt aber auch noch rühmliche Ausnahmen: In einem kleinen Nest, in welchem man sonst nicht tot überm Zaun hängen will, habe ich in eine Werkstatt ein GX 75 zum Riemenwechsel getragen, der Schrauber hat große Augen bekommen: "Das war noch schöne Technik"..... und zwei Tage später habe ich es wieder abgeholt mit einem längeren und sehr netten Schnack sowie akzeptablem Preis. Gleiches bei einen anderen Tapedeck, das läuft auch wieder richtig gut.

Es geht also noch obwohl die richtig gut ausgestatteten Hifi-Studios schon lange fast alle ausgestorben sind. Was hat man sich früher an den Schaufenstern die Nase platt gedrückt...
Kurze Anekdote :


Eine ältere Dame ( Vermieterin eines Freundes ) fragte vor vielen Jahren ob ich ein Abspielgerät für silberfarbene Platten hätte.
Ich antwortete mit JA
Sie daraufhin – Kann ich mir den für eine Woche ausleihen, mit ein paar Klassikplatten.
Wieder kam ein JA
Gesagt – Getan


Nach der besagten Woche bekam ich einen Anruf des Freundes :


Darf ich den CD-Player an meinen Chef weiter geben ?


Die Antwort – JA


Eine Woche ging ins Land und ich durfte den Player bei dem Herren abholen und bekam den Auftrag einige Prospekte über CD-Player an ihm weiter zu geben.


Das Ergebnis :


Der besagte Chef hatte alles gelesen und wir stellten fest, das die alte Kompaktanlage ( incl. Lautsprecher ) minderwertig war.


Also in ein HI-FI Geschäft in meinem Wohnort.


Der Service war eine 2 Std. Beratungs- und Testveranstaltung.
Den Vorschlag die ausgesuchte Anlage über ein Wochenende bei dem Kunden zu Hause probe zu Hören, lehnte der ältere Herr erst ab.
Nachdem mit dem Herren geklärt wurde das wir ( der Verkäufer und ich ) schon länger kannten,
war der Herr einverstanden die ausgewählte Anlage ( ohne Sicherheiten ) zu Testen.


Es wurde unweigerlich Montag 17:00 Uhr.


Am Telefon ein älterer begeisterter Herr :


„ Das ist so toll, das werde ich kaufen, wenn sie mir das Aufbauen“


Es gab nie wieder einen so tollen Service wie in dem HI-FI Geschäft.


Es gibt den Laden immer noch ( JUPIT – BIELEFELD )


VG Werner
Wir haben hier im Ort einen uralten kleinen Laden, den ich gehässigerweise "Dorfschmied" nenne. Dort lasse ich unverfängliche Dinge machen. Er macht gerade neue Birnchen in ein Gerät. Auf die Frage, ob wir das gleich auf LED umbauen wollen sagte er: die Birnchen haben jetzt 40 Jahre gehalten. Wenn die neuen wieder 40 Jahre halten sollten wir beide damit klar kommen. Da ist was dran...

Also werden jetzt 4 neue gleiche Birnchen eingebaut und gut ist. Zur Not repariert er auch noch alte Volksempfänger oder Grammophone....

Die Geräte, die im Laden stehen, waren bei meinem letzten Besuch (vor 10 Jahren oder so) auch schon da (könnte ich wetten). Auf die Frage, wovon er den Laden aufrecht erhält, sagt er, dass er treue Kundschaft hat, die halt Service wollen. Dann gibt es noch Kunden (wie mich) die ab und zu froh sind, dass es ihn noch gibt, weil Kleinigkeiten zu machen sind. Oder wenn jemand Spätnachmittags einfällt, dass er noch ein Standardteil braucht... Dann kommen noch ein paar SAT-Anlagen und so Krams dazu.

Funktionieren kann das nur, weil das Haus sein Eigentum ist und er zufrieden damit ist.

Sobald er das vom Alter her nicht mehr kann, war es das... (Ich fürchte, dass das nicht mehr lange dauert...)

Eigentlich ist der Laden so was von "aus der Zeit gefallen" und überflüssig, aber ich werde ihn trotzdem vermissen...
Was sich damals Opa oder Onkel mit Herzblut und Schweiß erarbeitet haben und lange sehr gezielt genutzt haben wird von der Folgegeneration nicht mehr geschätzt. Aber schon in 99% der Fälle sind selbst gleichaltrige (Ehe-) Partnerinnen ohne “Zugang” zum Thema und die ehemals teuren Schätzchen (teils sogar seltenes Highend) werden abgegeben weil kein Interesse an Musikhören und auch zu aufwändig (eben nicht: Alexa, spiel mal…).
Daher gibts oft feinste Perlen die vom Nachlasshändler entweder mit absoluten Fantasiepreisen (es wird am maximalen Preis den man im Net finden kann orientiert) oder eben aufgrund “unbekannter“ Namen als Noname DiscounterSchrott verramscht.

Nicht mal unsere eigene Altersklasse hat oft kein Interesse/Zeit/Muße mehr am hören und tauscht das Gear gegen eine smarte Soundbar ein. Reparaturen, die meist nach langen Standzeiten auftreten, überschreiten bei den normalen Standard Std-Preisen schon vor dem ersten Schraubenlösen schon den nominellen Wert.

So sind viele solcher Läden, wenn ohne günstigen und versierten Reparaturservice dem Tode geweiht. Standard Massenhifi sind Einwegartikel die von Amazon Lieferknechten auch noch bei Sturm und Überflutung zuverlässig verteilt werden- wie in diesen Tagen in den Nachrichten zusehen…
Noch 'ne Anekdote- aus Wuppertal:

Ein Freund trug eines Samstags Morgens vor ü30 Jahren 5000 Mark, was damals viel Geld war, zum angesagten örtlichen HighEnd Händler, um sich eine amtliche Anlage zu kaufen.

Nachdem er eine halbe Stunde im Laden stand und in keinster Weise beachtet wurde - der Inhaber schwätzte mit einem Kunden - ist er raus und hat seine 5000 Mark woanders ausgegeben.

Gruß aus dem Wuppertal

Tillmann
Jupit bei Bielefeld ist ein gutes Beispiel wie es anders gehen kann. Jupit kennt hier wirklich jeder. Jupit geht heraus zu den Leuten, baut auf Messen auf, macht eigene Veranstaltungen. Jupit nimmt die von den jungen Menschen gewünschten Formate ernst und fängt an zu zaubern, mit und ohne Kabel, in guten und unmöglichen Räumen, aus mp3 oder Stream. Der Handel muß jungen Leuten, die nach 25 Jahren mp3 nicht ahnen, was gutes Hifi sein könnte, aufzeigen, was mit ihrer Musik und ihren Formaten klanglich realisierbar ist.

Jupit wird es noch lange geben, andere eben nicht.
Dein DT Beispiel ist sicher Helmig. Da wundert es mich auch dass er noch existiert.
Aber irgendwie scheint er einen Markt im Lippischen zu haben.
Bin in den 80ern auch Kunde gewesen. Kenwood KA Amp, kleines Denon Dreher mit AKG TA. Mein Alpine Recorder, alles von dort. Vor wenigen Jahren habe ich beim music hall a25.2 dort versucht etwas zu handeln. Ging nix. Ausser ich.
Andererseits ist es doch auch so, daß wenn ich genau weiß welches Gerät ich will und nur rein,
Karton schnappen, bezahlen und raus, warum soll ich dann mehr als den günstigsten Preis bezahlen ?

Oder war es nicht auch oft so das Geräte schlecht geredet wurden, weil der Händler sie nicht im Sortiment hatte.
Oder ich weiß noch wie Schaulandt immer KEF und Wharfedale als das ultimative damals angepriesen haben,
weil sie es exklusiv hatten und natürlich einen gewissen Umsatz damit erzielen mußten.

Wird wohl nur noch der High End Markt seine stationäre Berechtigung haben .
Seiten: 1 2 3