Old Fidelity - HiFi Klassiker Forum

Normale Version: Wega V 3841-2
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Hallöchen in die Runde,
da ich mit Hilfe dieses Forums einen Rotel RA-550 wieder erwecken konnte, fühle ich mich geradezu verpflichtet, etwas zu einem Wega V 3841-2 (Sony TA-2650) zu schreiben. Dieser Verstärker wird hier ja eher wenig erwähnt.
Vorgeschichte: dieser Verstärker kam zu Studierendenzeiten zu mir und ich habe dem einen Technics SL-P212SA und zwei JBL LX 800 zugeordnet. Kopfhörer waren dann AKG K280 Parabolic. Das hat mir in dieser Kombination sehr viel Freude beim Musikhören bereitet. Dann wurde ein Sohn geboren, der dann offenbar im sogenannten "Krabbelalter" Interesse daran gefunden hat, den Ein-, Ausschalter vermutlich 50 Mal in kurzer Zeit zu betätigen, da dann ja eine Glimmlampe immer aufleuchtet. Wir hörten in der Küche irgendwann nur noch einen kurzen "Knall". Der Sohn schaute dann etwas irritiert: warum geht diese schöne Lampe nicht mehr an? Der Wega ließ sich daraufhin nicht mehr einschalten. Ich habe mich dann auf die Suche nach einem SM gemacht und bin tatsächlich beim Schaltungsdienst Lange fündig geworden. Ich habe dann alle Transistoren ausgelötet und durchgemessen. Es waren einige defekt gegangen. Daraufhin erfolgte die Suche nach Ersatz, was mitunter auch bei diesen älteren "Japan Transistoren" nicht so einfach war oder ist. Bei den Ersatz Endtransistoren gibt es ja auch noch Fälschungen (z.B. Motorola BD 317 und BD 318). Wie dem auch sei, dieses Projekt lag seinerzeit lange brach wegen der Transistorenersatzteilbeschaffung. Was ich nicht gemacht hatte beim Auslöten der Transistoren: die genaue Lage der Transistoren auf der Hauptplatine zu dokumentieren. Ich hatte ja schließlich ein SM. Nach dem Einlöten der neuen Transistoren und Funktionstest des Verstärkers stellte sich allerdings heraus, dass der Verstärker nicht verstärkt, oh jeh! Also habe ich alle Transitoren wieder ausgelötet und gemessen. Alle waren in Ordnung. Irgendwann habe ich nach akribischer Lekktüre des Schaltplans verstanden, dass der Bestückungsplan möglicherweise fehlerhaft ist. Aus der Erinnerung heraus sind T501 2SC634 und T502 2SA678 seitenverkehrt/falsch herum eingezeichnet? Wie dem auch sein mag. Ich hatte die Platine von oben betrachtet aber im SM steht "NE-Platine auf Leiterseite gesehen". Alle anderen Dioden und Transistoren hatten aber gepasst. Da bin ich vermutlich wieder einmal zu wenig "Schaltplanversteher" oder "Bestückungsplanversteher" gewesen? Oder?
Viele Grüße[Bild: cUJbTB1l.jpeg]
Kannst du über die Edit Fkt. vielleicht etwas lesbarer in Satzabsätze formatieren bitte??

So als Textblock als Buchseite ok, hier überfordert es zumindest mich.
Grüße.
Haollo nice2heaer
ich mache einmal eine PDF Date daraus und schcke sie per PFP datei zu Dir ?
nee, ich dachte an etwas in dieser Art. Floet
(Vor 3 Stunden)Matt550 schrieb: [ -> ]Hallöchen in die Runde,
da ich mit Hilfe dieses Forums einen Rotel RA-550 wieder erwecken konnte, fühle ich mich geradezu verpflichtet, etwas zu einem Wega V 3841-2 (Sony TA-2650) zu schreiben. Dieser Verstärker wird hier ja eher wenig erwähnt.

Vorgeschichte: dieser Verstärker kam zu Studierendenzeiten zu mir und ich habe dem einen Technics SL-P212SA und zwei JBL LX 800 zugeordnet. Kopfhörer waren dann AKG K280 Parabolic. Das hat mir in dieser Kombination sehr viel Freude beim Musikhören bereitet.
Dann wurde ein Sohn geboren, der dann offenbar im sogenannten "Krabbelalter" Interesse daran gefunden hat, den Ein-, Ausschalter vermutlich 50 Mal in kurzer Zeit zu betätigen, da dann ja eine Glimmlampe immer aufleuchtet.
Wir hörten in der Küche irgendwann nur noch einen kurzen "Knall". Der Sohn schaute dann etwas irritiert: warum geht diese schöne Lampe nicht mehr an?

Der Wega ließ sich daraufhin nicht mehr einschalten.
Ich habe mich dann auf die Suche nach einem SM gemacht und bin tatsächlich beim Schaltungsdienst Lange fündig geworden.

Ich habe dann alle Transistoren ausgelötet und durchgemessen. Es waren einige defekt gegangen.
Daraufhin erfolgte die Suche nach Ersatz, was mitunter auch bei diesen älteren "Japan Transistoren" nicht so einfach war oder ist.
Bei den Ersatz Endtransistoren gibt es ja auch noch Fälschungen (z.B. Motorola BD 317 und BD 318).

Wie dem auch sei, dieses Projekt lag seinerzeit lange brach wegen der Transistorenersatzteilbeschaffung.

Was ich nicht gemacht hatte beim Auslöten der Transistoren: die genaue Lage der Transistoren auf der Hauptplatine zu dokumentieren.  Ich hatte ja schließlich ein SM.

Nach dem Einlöten der neuen Transistoren und Funktionstest des Verstärkers stellte sich allerdings heraus, dass der Verstärker nicht verstärkt, oh jeh!

Also habe ich alle Transitoren wieder ausgelötet und gemessen. Alle waren in Ordnung.
Irgendwann habe ich nach akribischer Lekktüre des Schaltplans verstanden, dass der Bestückungsplan möglicherweise fehlerhaft ist.
Aus der Erinnerung heraus sind T501 (ein 2SC634) und T502 (ein 2SA678) seitenverkehrt/falsch herum eingezeichnet?

Wie dem auch sein mag.
Ich hatte die Platine von oben betrachtet aber im SM steht "NE-Platine auf Leiterseite gesehen". Alle anderen Dioden und Transistoren hatten aber gepasst.
Da bin ich vermutlich wieder einmal zu wenig "Schaltplanversteher" oder "Bestückungsplanversteher" gewesen? Oder?

Glaube nun verstehe ich was dein Problem ist.... hab den entscheidenen Satz mal fett markiert...
so, ein V 3841-2 Service Manual ist als Download bei der hifiengine verfügbar. (Edit, das ist von dir, wenn ich das Kürzel richtig verstehe, gut gemacht)

und ja dein Bild zeigt die Seite mit den Leiterbahnen..  hier gut in rosé zu erkennen...
[Bild: pUMyx3S.png]

hier der Teil mit T 501 im Schaltplan: 
[Bild: TuI2370.png]
NPN Transistor mit Emitter nach Masse (die große Flächenleiterbahn), Kollektor bekommt positive (Plus)Spannung über die Dioden.

und das sehe ich so im oberen Platinen-Bild abgebildet....
und für den andern Kanal mit T 502 (auch NPN nein, PNP!) sehe ich es FAST identisch... Emitter an Masse, aber Kollektor bekommt über Dioden eine negative Spannung!

und die Basen beider Ts (dort jeweils der mittlere Anschlussdraht) sind verbunden über die Leiterbahn und eine Brücke  .... und C 501 mit 220µF  geht nach Masse.
Fazit: meiner Meinung alles korrekt.
Moin nicetohear
genau das hat mich seinerzeit lange beschäftigt. Ich hoffe, dass ich hier richtig liege. So ein Versärker ist es m.E wert, repariert zu werden!
Viele Grüße
ja, die "Kunst" ist es, dass du sozusagen im Bild die Bauteil "von unten" siehst, durch die (in real nicht) durchsichtige Platine.
und das musst du dann "im Kopf" umdenken beim Einsetzen der Bauelemente..