20.04.2026, 17:56
Ich weiß, ist ein altes Thema, aber ich habe es noch einmal beispielhaft dokumentiert, wie man so ein Teil "aufpoliert". Die Vorraussetzung ist allerdings das KOMPLETTE Auslöten des Objektes, alle anderen Methoden und Versuche im eingebauten Zustand erachte ich als sinnlos und von wenig Dauer oder Erfolg gekrönt.
![[Bild: IMG-20260415-121846.jpg]](https://i.postimg.cc/W1cF9ks4/IMG-20260415-121846.jpg)
![[Bild: IMG-20260415-121858.jpg]](https://i.postimg.cc/rw20hrqK/IMG-20260415-121858.jpg)
Das ausgebaute Objekt vor der Zerlegung, hier aus einem YAMAHA AX-870.
![[Bild: IMG-20260415-122023.jpg]](https://i.postimg.cc/J7y5vjCJ/IMG-20260415-122023.jpg)
Die "Fassung" kann man einfach abziehen, die dahinterliegende Scheibe ebenfalls leicht entfernen....
![[Bild: IMG-20260415-122102.jpg]](https://i.postimg.cc/FKBJVnRx/IMG-20260415-122102.jpg)
Die 3 verbogenen Laschen mit einer kleinen Zange geradebiegen, um die Front mit der Schaltwelle abzeihen zu können, hier eventuell etwas mit einem kleinen Schraubendreher nachhelfen....
![[Bild: IMG-20260415-122226.jpg]](https://i.postimg.cc/3rgdkwX7/IMG-20260415-122226.jpg)
![[Bild: IMG-20260415-122259.jpg]](https://i.postimg.cc/QxhV1rmX/IMG-20260415-122259.jpg)
Jetzt gehts ans "Eingemachte":
![[Bild: IMG-20260415-122339.jpg]](https://i.postimg.cc/6Qkp3sTs/IMG-20260415-122339.jpg)
Die Laschen, die die Scheiben halten, gefühlvoll nach aussen beigen, um sie entnehmen zu können...
Jetzt kommt DER entscheidende Teil, damit es keine Fehler beim Zusammenbau gibt!
![[Bild: IMG-20260415-122637.jpg]](https://i.postimg.cc/7Zpk134F/IMG-20260415-122637.jpg)
![[Bild: IMG-20260415-122643.jpg]](https://i.postimg.cc/43VTWY4M/IMG-20260415-122643.jpg)
![[Bild: IMG-20260415-122650.jpg]](https://i.postimg.cc/SKCpgnQP/IMG-20260415-122650.jpg)
Die Scheiben in der Reihenfolge ablegen, wie man sie entnommen hat, und dann FOTOS MACHEN (!!!), damit man sie in der richtigen Reihenfolge und Scheibenstellung wieder einbaut!. Nun gehts ans weitere Zerlegen, um sie aufzubereiten, das Ganze natürlich mit der gebotenen Feinmotorik:
![[Bild: IMG-20260415-122826.jpg]](https://i.postimg.cc/jS6XvK0m/IMG-20260415-122826.jpg)
![[Bild: IMG-20260415-122924.jpg]](https://i.postimg.cc/g2yD4dbm/IMG-20260415-122924.jpg)
Das sind meine Hilfsmittel. Silikonentferner nutze ich fürs entfetten/vorreinigen. Die Polierwatte zum Aufpolieren der KOntaktflächen, einen kleinen Schnipsel aufs Wattestäbchen und los gehts.... in diesem Beispiel nicht bei den hinteren beiden polieren, die sind in diesem Beispiel vergoldet und selbiges wäre dann wegpoliert !!!
![[Bild: IMG-20260415-123105.jpg]](https://i.postimg.cc/pL0B3Cr6/IMG-20260415-123105.jpg)
![[Bild: IMG-20260415-123433.jpg]](https://i.postimg.cc/vmcvynxt/IMG-20260415-123433.jpg)
![[Bild: IMG-20260415-123544.jpg]](https://i.postimg.cc/xdcPQmNP/IMG-20260415-123544.jpg)
![[Bild: IMG-20260415-123745.jpg]](https://i.postimg.cc/HLVtmM82/IMG-20260415-123745.jpg)
Und jetzt kommt langsam Freude auf: Hach, wie das schön glänzt....
![[Bild: IMG-20260415-123800.jpg]](https://i.postimg.cc/tgZFwH8m/IMG-20260415-123800.jpg)
![[Bild: IMG-20260415-123805.jpg]](https://i.postimg.cc/KYktwydX/IMG-20260415-123805.jpg)
Vor der Montage biege ich mit einer Pinzette die natürlich auch gereingten Kontaktfedern mit Gefühl etwas nach, um wieder 100% Kontakt zu gewährleisten:
![[Bild: IMG-20260415-123829.jpg]](https://i.postimg.cc/tTdnGRDg/IMG-20260415-123829.jpg)
DIe Scheibe der LED-Beleuchtung für den Schalter nicht vergessen! Dann wirds oft schön hell und vor allem flackert nichts bei Betätigung.
![[Bild: IMG-20260415-124006.jpg]](https://i.postimg.cc/2yc6C1ZT/IMG-20260415-124006.jpg)
Weiter gehts: Das Gehäuse polieren und das Ganze in umgedrehter Reihenfolge zusammensetzen. Scheiben einsetzen, in der Position einstellen, wie am Anfang fotografiert und mit Gefühl und etwas hin- und herdrehen, wenns nicht flutschen will, die Achse einsetzen. Sicherungslaschen wieder "verbiegen" nicht vergessen, und dann ab ins Gerät...
![[Bild: IMG-20260415-124352.jpg]](https://i.postimg.cc/wjdK76Q4/IMG-20260415-124352.jpg)
![[Bild: IMG-20260415-124831.jpg]](https://i.postimg.cc/T3X8pRcx/IMG-20260415-124831.jpg)
![[Bild: IMG-20260415-125140.jpg]](https://i.postimg.cc/qR1ySMj1/IMG-20260415-125140.jpg)
![[Bild: IMG-20260415-125151.jpg]](https://i.postimg.cc/KzGt0gr3/IMG-20260415-125151.jpg)
Ich hoffe, obwohl das ein uraltes Thema ist, das es jemand hilft, was ich hier "verzapft" habe. Mit dieser Methode hatte ich nur Erfolgserlebnisse. Noch ein Tip: Sollte sich nach dem Zerlegen die Erklärung dafür finden, warum es beim Betätigen vorher gerattert hat, ist immer das kleine Zahnrad auf der Motorwelle gebrochen. Dies gibt es als Ersatzteil und ist so gut wie immer das Ergebnis von fehlerhaften Reparaturversuchen, speziell Zusammenbau.
Unbedingt vor dem Einlöten mit der Hand durchschalten, da darf es keinen Widerstand geben, nur das Rasten. Wer ein Labornetzteil hat, kann den Motor auch Probelaufen lassen, jeweils in eine Richtung zum Test. Das geht gut mit 6 Volt und 0,5 A.
![[Bild: IMG-20260415-121846.jpg]](https://i.postimg.cc/W1cF9ks4/IMG-20260415-121846.jpg)
![[Bild: IMG-20260415-121858.jpg]](https://i.postimg.cc/rw20hrqK/IMG-20260415-121858.jpg)
Das ausgebaute Objekt vor der Zerlegung, hier aus einem YAMAHA AX-870.
![[Bild: IMG-20260415-122023.jpg]](https://i.postimg.cc/J7y5vjCJ/IMG-20260415-122023.jpg)
Die "Fassung" kann man einfach abziehen, die dahinterliegende Scheibe ebenfalls leicht entfernen....
![[Bild: IMG-20260415-122102.jpg]](https://i.postimg.cc/FKBJVnRx/IMG-20260415-122102.jpg)
Die 3 verbogenen Laschen mit einer kleinen Zange geradebiegen, um die Front mit der Schaltwelle abzeihen zu können, hier eventuell etwas mit einem kleinen Schraubendreher nachhelfen....
![[Bild: IMG-20260415-122226.jpg]](https://i.postimg.cc/3rgdkwX7/IMG-20260415-122226.jpg)
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Jetzt gehts ans "Eingemachte":
![[Bild: IMG-20260415-122339.jpg]](https://i.postimg.cc/6Qkp3sTs/IMG-20260415-122339.jpg)
Die Laschen, die die Scheiben halten, gefühlvoll nach aussen beigen, um sie entnehmen zu können...
Jetzt kommt DER entscheidende Teil, damit es keine Fehler beim Zusammenbau gibt!
![[Bild: IMG-20260415-122637.jpg]](https://i.postimg.cc/7Zpk134F/IMG-20260415-122637.jpg)
![[Bild: IMG-20260415-122643.jpg]](https://i.postimg.cc/43VTWY4M/IMG-20260415-122643.jpg)
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Die Scheiben in der Reihenfolge ablegen, wie man sie entnommen hat, und dann FOTOS MACHEN (!!!), damit man sie in der richtigen Reihenfolge und Scheibenstellung wieder einbaut!. Nun gehts ans weitere Zerlegen, um sie aufzubereiten, das Ganze natürlich mit der gebotenen Feinmotorik:
![[Bild: IMG-20260415-122826.jpg]](https://i.postimg.cc/jS6XvK0m/IMG-20260415-122826.jpg)
![[Bild: IMG-20260415-122924.jpg]](https://i.postimg.cc/g2yD4dbm/IMG-20260415-122924.jpg)
Das sind meine Hilfsmittel. Silikonentferner nutze ich fürs entfetten/vorreinigen. Die Polierwatte zum Aufpolieren der KOntaktflächen, einen kleinen Schnipsel aufs Wattestäbchen und los gehts.... in diesem Beispiel nicht bei den hinteren beiden polieren, die sind in diesem Beispiel vergoldet und selbiges wäre dann wegpoliert !!!
![[Bild: IMG-20260415-123105.jpg]](https://i.postimg.cc/pL0B3Cr6/IMG-20260415-123105.jpg)
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Und jetzt kommt langsam Freude auf: Hach, wie das schön glänzt....
![[Bild: IMG-20260415-123800.jpg]](https://i.postimg.cc/tgZFwH8m/IMG-20260415-123800.jpg)
![[Bild: IMG-20260415-123805.jpg]](https://i.postimg.cc/KYktwydX/IMG-20260415-123805.jpg)
Vor der Montage biege ich mit einer Pinzette die natürlich auch gereingten Kontaktfedern mit Gefühl etwas nach, um wieder 100% Kontakt zu gewährleisten:
![[Bild: IMG-20260415-123829.jpg]](https://i.postimg.cc/tTdnGRDg/IMG-20260415-123829.jpg)
DIe Scheibe der LED-Beleuchtung für den Schalter nicht vergessen! Dann wirds oft schön hell und vor allem flackert nichts bei Betätigung.
![[Bild: IMG-20260415-124006.jpg]](https://i.postimg.cc/2yc6C1ZT/IMG-20260415-124006.jpg)
Weiter gehts: Das Gehäuse polieren und das Ganze in umgedrehter Reihenfolge zusammensetzen. Scheiben einsetzen, in der Position einstellen, wie am Anfang fotografiert und mit Gefühl und etwas hin- und herdrehen, wenns nicht flutschen will, die Achse einsetzen. Sicherungslaschen wieder "verbiegen" nicht vergessen, und dann ab ins Gerät...
![[Bild: IMG-20260415-124352.jpg]](https://i.postimg.cc/wjdK76Q4/IMG-20260415-124352.jpg)
![[Bild: IMG-20260415-124831.jpg]](https://i.postimg.cc/T3X8pRcx/IMG-20260415-124831.jpg)
![[Bild: IMG-20260415-125140.jpg]](https://i.postimg.cc/qR1ySMj1/IMG-20260415-125140.jpg)
![[Bild: IMG-20260415-125151.jpg]](https://i.postimg.cc/KzGt0gr3/IMG-20260415-125151.jpg)
Ich hoffe, obwohl das ein uraltes Thema ist, das es jemand hilft, was ich hier "verzapft" habe. Mit dieser Methode hatte ich nur Erfolgserlebnisse. Noch ein Tip: Sollte sich nach dem Zerlegen die Erklärung dafür finden, warum es beim Betätigen vorher gerattert hat, ist immer das kleine Zahnrad auf der Motorwelle gebrochen. Dies gibt es als Ersatzteil und ist so gut wie immer das Ergebnis von fehlerhaften Reparaturversuchen, speziell Zusammenbau.
Unbedingt vor dem Einlöten mit der Hand durchschalten, da darf es keinen Widerstand geben, nur das Rasten. Wer ein Labornetzteil hat, kann den Motor auch Probelaufen lassen, jeweils in eine Richtung zum Test. Das geht gut mit 6 Volt und 0,5 A.
![[Bild: IMG-20260428-WA0001.jpg]](https://i.postimg.cc/FKZMXZsQ/IMG-20260428-WA0001.jpg)
![[Bild: IMG-20260428-WA0003.jpg]](https://i.postimg.cc/T1ZSJNQS/IMG-20260428-WA0003.jpg)
![[Bild: IMG-20260428-WA0005.jpg]](https://i.postimg.cc/hjv5WR53/IMG-20260428-WA0005.jpg)