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Kenwood Basic M1
#1
Moin

ich bin auf der Suche nach einer Vor-End-Kombi und hatte letztens deswegen ein Gespräch mit meinem Vetter. Der ist Tontechniker und schon ewig HiFi-Freak,er empfahl mir die Kenwood Basic. Die hätten ausreichend Power,einen super Klang und wären tadellos verarbeitet,ein Geheimtipp.

Hab jetzt mal recherchiert und bisher nur die Basic M1 gefunden. Unscheinbare schwarze Kisten mit 2 x 100 Watt an 8 Ohm. Finde ich jetzt ein bisschen schlapp. Meint der vielleicht eine andere Basic?

Wenn man die als Mono benutzen könnte,wäre das bei dem Preis (150-200,- €) ok. Geht das mit den Dingern?

Gruß
Siggi

p.s.: kann ich da auch Bananas anschliessen?
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#2
3 Watt sind bei normalen LS gute Zimmerlaustärke ... bei 10 klopfen die Nachbarn ... 100 Watt an 8 Ohm sindreichlich, wenn die Endstufe auch laststabil ist.
Dean Martin: "MAN(N) IST ERST DANN RICHTIG BETRUNKEN, WENN MAN(N) NICHT MEHR AM BODEN LIEGEN KANN, OHNE SICH FESTZUHALTEN."
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#3
Für Zimmerlautstärke reichen meist bereits unter 1W. Doppelt so laut (+10dB) sind dann aber bereits 10W, vierfach 100W, achtfach 1000W.
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#4
Wenn die Schätzeisen an meinem TA-F6B mal auf ein Watt kamen, konnte man sich nicht mehr wirklich unterhalten, das ist deutlich über Zimmerlautstärke.


Bitte beachten Sie!


Mikrorillenplatten nur mit einem Mikro- oder Stereoabtaster abspielen. Für Stereoplatten (auch bei Monowiedergabe) n u r einen Stereo-Tonabnehmer verwenden. Platte und Abtastspitze stets von Staub reinigen. [...]
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#5
(02.06.2012, 11:51)0300_infanterie schrieb: 100 Watt an 8 Ohm sindreichlich, wenn die Endstufe auch laststabil ist.

Ja,das ist die Frage? Zur Zeit läuft bei mir ein Denon 20000,die genaue Bezeichnung ist mir leider entfallen. Auf jedenfall ein aktuelles Gerät. ich höre in der Regel sehr laut wg Live-Atmosphäre und dann kommt da der Bass an seine Grenzen.
Meine Spendor 8se haben sehr weich aufgehängte Bassmembranen und die fangen ab einer gewissen Lautstärke an zu flattern. Meine Hoffnung ist,mit einem kraftvollen Verstärker mehr Kontrolle im Bass zu bekommen und natürlich auch allgemein weniger Verzerrungen. Die Spendor hatte ich damals beim Händler an einer großen MCintosh Endstufe gehört und das ging auch ab 12 Uhr Zeigerstellung gut. Der Denon schafft das nicht.

Ich suche also Mcintosh-Quali für 200,-€.Floet Bietet das der kenwood?

Gruß
Siggi
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#6
(02.06.2012, 12:29)papasan schrieb: Ich suche also Mcintosh-Quali für 200,-€.Floet Bietet das der kenwood?

nicht so richtig. Floet
Beste Grüße Drinks
René

Suche Woodcase oder Blechkleid für Kenwood KA-7100.[Bild: smilie_trink_058.gif]
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#7
Es gibt auch eine Basic C2 und M2 von Kenwood - die Endstufe hat Dampf ohne Ende und sieht auch nicht ganz so schlicht aus, sie hat eine LED-Leistungsanzeige.
_____________________________
Groeten
Frank
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#8
Hier! einfach mal querbeet durchlesen, aber nicht alles glauben..Floet
mfg, Francisco..

..if u get stuck in other people nonsense: repeat this few words: not my circus, not my monkeys..
[-] 1 Mitglied sagt Danke an fmmech_24 für diesen Beitrag:
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#9
Moin

das liest sich doch ganz interessant. Kontrolle im Bassbereich brauche ich dringend. Teuer sind die kleinen Kenwoods auch nicht. Ich werd´s mal probieren.

Danke für den Link. Die Seite kannte ich noch nicht.

Gruß
Siggi
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#10
Zitat:„Sigma Drive Typ B” für erweiterte N FB-Wirksamkeit
Die negative Gegenkopplung (NFB) führt einen Teil des verstärkten Ausgangssignals mit umgekehrter Phase an den Eingang zurück – bei richtiger Dosierung ein äußerst wirksames Verfahren zur Auslöschung der Verzerrungskomponenten. Sigma Drive Typ B erweitert die Wirksamkeit der Gegenkopplungsschleife bis an die Endstufen-Ausgänge. Dies bedeutet, daß nicht nur die z.B. vom Netzteil ausgehenden Verzerrungen ausgemerzt werden, sondern selbst der Einfluß der Schutzrelais, Spulen, Lautsprecher Wahlschalter und der Verdrahtungsimpedanzen.”

Sollte wirklich Kenwood den Text verfasst haben, bin ich schwer enttäuscht !
Negative Gegenkopplung ist Mitkopplung! Was die meinen, ist einfach "Gegenkopplung". Die Gegenkopplung "möglichst weit hinten" abzugreifen, um die Unzulänglichkeiten von möglichst vielen Komponenten auszugleichen, ist wahrlich nicht geeignet, den Erfindungsreichtum einer Weltfirma zu repräsentieren.Floet

Um Eigenresonanzen der Membranen möglichst stark auf elektronischem Weg zu bedämpfen, muss der dynamische Innenwiderstand einer Endstufe gegen Null Ohm gehen. Es gab vor 30 Jahren schon Versuche mit Schaltungstricks, den scheinbaren Innenwiderstand von Endstufen leicht negativ zu machen, was aber m.W. wegen anderer Nachteile dann gelassen wurde...
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#11
Ich denke übrigens nicht, das das "Problem" mit den flatternden Membranen am Verstärker liegt.
Da wird wohl einfach bei einem bestimmten Pegel und den entsprechenden Frequenzen bei den Tieftönern Schluss sein.
Da kann der Verstärker noch so viel Kontrolle haben....... Wink3
Und die Stellung des Lautstärkereglers kann man bei verschiedenen Verstärkern überhaupt nicht vergleichen, zum einen wegen der unterschiedlichen Leistung, zum Anderen sind sie von der Wirkungsweise (Spreizung) oft anders (gerade bei verschiedenen Herstellern).
Bei einigen meiner Receiver komme ich nicht einmal bis 12 Uhr..... Big Grin
Es grüßt Sebastian aus Hamburg.
----------------------------------------------------------
The 7 P's:
Prior proper planning prevents piss-poor performance Oldie
[-] 1 Mitglied sagt Danke an proso für diesen Beitrag:
  • papasan
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#12
Ich kram den Thread hier noch mal vor, weil ich eine Frage zur M1 habe:

Benutzt man den Sigma Drive, ist der Dämpfungsfaktor ja laut Spezifiaktion 1000. Weiss jemand, wie hoch der Faktor ist, wenn man nur LS "B", also ohne Sigma, benutzt? Hab nirgends eine Angabe gefunden. Gibt es hörbare oder nur theoretische Unterschiede?

Die M-Endstufen, die ohne Sigma-Anschlüsse kommen, sollen schon "von Hause aus " einen Faktor 1000 haben; wie ist das technisch bei denen gelöst?

Danke für Infos Drinks

Viele Grüße,
Andreas
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#13
Das ist wirklich eine sehr gute Frage! Aber die Antwort darauf blieben die Kenwood-Techniker immer schuldig!!

Sigma-Drive ist eine gute Idee, die auch bei Labormessgeräten Anwendung findet (Vierpolmessverfahren). Als "Ersatz" für die fehlenden Strippen sind Widerstände mit 27 Ohm eingebaut - wehe, wenn die kalt eingelötet sind oder gar hochohmig werden...die ganze Endstufe fliegt hoch! Ob man das mit dem hohen Dämpfungsfaktor hört, ist so eine Gretchenfrage, der eine ja, der andere nicht.

Drinks
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#14
Danke Armin! Drinks

Wie würde sich so ein Sigma Drive an den HisVoice machen? Und würde die M1 genug Saft haben, um die LS zu kontrollieren? Im Moment hängt die M1 bei mir ja an 0815 Phonar Kompaktboxen von vor 20 Jahren (Nennbelastung 70W an 4 Ohm oder so, Wirkungsgrad 89 dB) und die hat sie gut im Griff. Ich meine, besser im Griff als ein KAF-1030, der da vorher dran war, aber das kann (wird wohl) auch Einbildung sein.

Ich hatte da übrigens eine Kabelfrage, Sigma Drive Kabel, vielleicht weisst Du als Kenwood-Spezialist was Erhellendes dazu. Denker
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