Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
LS Sicherungstifte
#1
Bei meinem aktuellen Neuzugang Sansui BA-60 `Basic Amplifier´ ist eine LS Sicherung eingebaut.

Beide Kanäle haben dazu jeweils rote Sicherungsstifte, die normalerweise vermutlich eingerastet werden sollen und sich bei Überlastung dann wohl ausklinken.

Die Stifte lassen sich allerdings nicht eindrücken. Der Betrieb ist dennoch ganz normal möglich.


[Bild: 014.jpg]


Innen sehen die Sicherungen so aus und die roten Stifte sind über eine Feder beweglich:


[Bild: 008.jpg]

 

Kennt sich jemand mit dieser Technik vielleicht aus und könnte mir einen Tipp geben, wie ich die vorgesehene Funktion wieder hinbekomme?

Wie gesagt, der Betrieb läuft ganz normal und ohne Einschränkung. Der Vollständigkeit halber wollt ich diesen vermutlichen Mangel jedoch gerne beheben.
Analog Ortofon VMS-20 Mk II, Pro-S; Grado G-X; Thorens TP-16 II, -III, TPO 63, TD-145 Mk II; Teac V-5010; Onkyo TA-2090, TA-2066; Yamaha KX-670, C-2; Teac A-X 55; Sansui BA-60; Heco Activ 2000/k (aktiv & passiv); RFT BR 25 E. Digital Tascam US-144 Mk II; RME Fireface 800.
Zitieren
#2
Da wird ein Bimetall drin sein, welches sich bei Überlast erwärmt und auslöst. Nach dem abkühlen kannst du es mit dem Stift wieder aktivieren. Wenn alles funktioniert gibt es keinen Handlungsbedarf.
Man kann nicht gleichzeitig optimale Bässe, Mitten und Höhen bieten (Arnold Nudell)
[-] 1 Mitglied sagt Danke an Harry Hirsch für diesen Beitrag:
  • gyp
Zitieren
#3
Guten mrogen,

Danke Dir!


Aber heisst das, dass das Bi-Metall dann bereits hinüber ist, wenn es nicht mehr über die roten Stifte aktivitert werden kann bzw. diese nicht einrasten? Und sofern die Bi-Metalle hinüber sein sollten, gibt es die dann als Ersatz?
Analog Ortofon VMS-20 Mk II, Pro-S; Grado G-X; Thorens TP-16 II, -III, TPO 63, TD-145 Mk II; Teac V-5010; Onkyo TA-2090, TA-2066; Yamaha KX-670, C-2; Teac A-X 55; Sansui BA-60; Heco Activ 2000/k (aktiv & passiv); RFT BR 25 E. Digital Tascam US-144 Mk II; RME Fireface 800.
Zitieren
#4
Du schreibst „der Betrieb ist ganz normal möglich“.
Also ist auch nichts „hinüber“.
Bi-Metal-Sicherungen können nicht durchbrennen wie Schmelzsicherungen, wenn diese auslösen kann man sie einfach zurückstellen.
Wenn die beiden Sicherungen in deinem Sansui auslösen, dann hörst du auch nichts mehr aus den Lautsprechern, was ja aber aktuell noch der Fall ist.
Einmal ausgelöst müssen diese dann ein wenig abkühlen und lassen sich dann durch die Stifte zurück setzen. Aktuell haben die Stifte aber keine Funktion, da nichts ausgelöst hat.
Wenn alles funktioniert gibt’s hier nix zu tun.
Gruß Steffen
[-] 1 Mitglied sagt Danke an für diesen Beitrag:
  • gyp
Zitieren
#5
Ok, danke Dir!

Es kam mir nur unlogisch vor, weil die roten Stifte über die Feder beweglich sind. Bedeutete das nicht etwa, dass sie im Betrieb normaler Weise eingerastet wären?
Ansonsten macht die Feder doch gar keinen Sinn. Oder verstehe ich die Funktion möglicherweise falsch?
Analog Ortofon VMS-20 Mk II, Pro-S; Grado G-X; Thorens TP-16 II, -III, TPO 63, TD-145 Mk II; Teac V-5010; Onkyo TA-2090, TA-2066; Yamaha KX-670, C-2; Teac A-X 55; Sansui BA-60; Heco Activ 2000/k (aktiv & passiv); RFT BR 25 E. Digital Tascam US-144 Mk II; RME Fireface 800.
Zitieren
#6
Sind die Bi-Metalle geschlossen, drücken die roten Stifte ins Leere.
Sind die Bi-Metalle geöffnet, dann wird man wahrscheinlich beim drücken der Stifte einen mechanischen Widerstand spüren, da diese dann gegen das geöffnete Metall drücken um es wieder in die geschlossene Position zu bringen.
Zitieren
#7
Moin,
um es mal ganz platt zu beschreiben, die beiden "Sicherungsstifte" sind zwei Sicherungsautomaten. Loesen die aus, duerften die beiden roten Betaetigungsstoessel noch etwas laenger werden. Wieder eindruecken und gut.

73
Peter
[-] 1 Mitglied sagt Danke an hf500 für diesen Beitrag:
  • HiFi1991
Zitieren
#8
Das kommt ganz darauf an, wie diese intern gebaut sind.
Es gibt auch Bauformen, bei denen sind die Betätigungsstifte zur Rückstellung mechanisch nicht fest mit dem eigentlichen Bimetallauslöser (thermischer Schutzschalter) verbunden.
Diese sind dann, wie hier auch, federnd gelagert.
Hat der Schutzschalter nicht ausgelöst, dann drücken diese ins Leere.
Hat er ausgelöst, dann lässt er sich über die Stifte zurückstellen, sofern abgekühlt.
Die Stifte schauen dabei immer gleich weit aus dem Gehäuse. 
Es gibt somit keine optische Kontrolle ob ausgelöst oder nicht.
Zugegeben eine recht seltene Bauform, es passt aber zur Beschreibung.
Zitieren
#9
Moin,
interessant. Persoenlich gehe ich schon davon aus, dass so ein "Selbstschalter" auch anzeigen sollte, das er "selbst geschaltet" hat ;-)

73
Peter
Zitieren
#10
(03.05.2022, 20:36)Tonkopf87 schrieb: Hat der Schutzschalter nicht ausgelöst, dann drücken diese ins Leere.

Ja, exakt so siehts aus.

Deswegen hats mich gewundert.
Analog Ortofon VMS-20 Mk II, Pro-S; Grado G-X; Thorens TP-16 II, -III, TPO 63, TD-145 Mk II; Teac V-5010; Onkyo TA-2090, TA-2066; Yamaha KX-670, C-2; Teac A-X 55; Sansui BA-60; Heco Activ 2000/k (aktiv & passiv); RFT BR 25 E. Digital Tascam US-144 Mk II; RME Fireface 800.
Zitieren




Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste