Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Langzeitfett
#1
Hallo,
ich habe seit ca. 20 Jahren dieses Langzeitfett bei mir zu liegen das u.A. für die Laufwerke von professionellen Videorecordern verwendet wurde.
Meiner Meinung nach mit das Beste was ich je in den Händen hatte, da es selbst nach dieser Zeit immer noch die gleichen Eigenschaften hat,
wie am Anfang, es verharzt auch nicht.
Nun aber meine Frage dazu, kennt das noch jemand und von welchem Hersteller war das?
Es gab das mal im Set mit noch anderen Fetten zusammen.
Im Netz habe ich nichts dazu gefunden.
[Bild: 20220728_072636k0fw4.jpg]
Zitieren
#2
Moin,
wie sieht es denn aus? Nicht, dass es "nur" (technische) Vaseline ist. Die ist naemlich auch ziemlich langzeitstabil, jedenfalls die Typische, die man in der Drogerieabzeilung findet.

73
Peter
Zitieren
#3
Es ist ein schwarzes Fett, so schwarz wie die Dose.
Kann man wie einen dünnen Film auftragen.
Zitieren
#4
... das Fett war im Programm der Firma König electronic, die seinerzeit (80er/90er Jahre) einer der führenden Lieferanten für TV/Video/Audio-Ersatzteile gewesen ist (Riemen, Zeilentrafos, Halbleiter, Messgeräte...quasi Vollsortimenter Wink3 ). Habe es gerade im '98er Katalog gefunden, es gab tatsächlich ein Set mit mehreren Fetten und Ölen, leider stehen keine weiteren Angaben dazu im Katalog. König ging soweit ich weiß irgendwann Anfang der 2000er Jahre insolvent und wurde m.E. von Nedis aufgekauft.

gruß, audiomatic
[-] 4 Mitglieder sagen Danke an audiomatic für diesen Beitrag:
  • Sommerfeld, HiFi1991, cola, Tom
Zitieren
#5
(OT on: „Langzeitfett“ - einer der besten Threadtitel ever, danke! OT wieder off …)
************

Thomas
Zitieren
#6
(19.08.2022, 23:06)Mosbach schrieb: (OT on: „Langzeitfett“ - einer der besten Threadtitel ever, danke! OT wieder off …)
Halt kurz und knapp, auf den Punkt gebracht. Afro Dance3 
Alle Erweiterungen ergeben sich im Nachhinein.
Z.B. ggf. wer was so sonst noch an an Fetten verwendet, oder Bezugsquellen. Raucher
[-] 1 Mitglied sagt Danke an Sommerfeld für diesen Beitrag:
  • Mosbach
Zitieren
#7
(19.08.2022, 19:35)audiomatic schrieb: ... das Fett war im Programm der Firma König electronic, die seinerzeit (80er/90er Jahre) einer der führenden Lieferanten für TV/Video/Audio-Ersatzteile gewesen ist (Riemen, Zeilentrafos, Halbleiter, Messgeräte...quasi Vollsortimenter Wink3 ). Habe es gerade im '98er Katalog gefunden, es gab tatsächlich ein Set mit mehreren Fetten und Ölen, leider stehen keine weiteren Angaben dazu im Katalog. König ging soweit ich weiß irgendwann Anfang der 2000er Jahre insolvent und wurde m.E. von Nedis aufgekauft.

gruß, audiomatic

Danke, das war es König, erinnere mich.
Schade, das es die nicht mehr gibt, werde aber mal schauen was es da bei Nedis gibt, insoweit sie noch eexistieren und ggf. sowas im Programm haben.
Zitieren
#8
Hallo,

von der Firma Grundig gab es einen Schmiermittelsatz für Tonbandgeräte und Videorecorder, der enthielt bestimmt 10 verschiedene kleine Plastiktuben mit Ölen und Fetten, unter anderem ein Sinterlageröl und ein Depotfett. Mit der Bezeichnung Depotfett konnte ich erstmal nichts anfangen. Das ist wie viele Fette ein Öl, das mit einem Bindemittel verdickt wurde, mal einfach ausgedrückt. Depotfett wurde bei Sinterlagern statt einem Schmierfilz verwendet. Das Depotfett hat dann das Öl über den Kapillareffekt an die Sinterbuchsen über einen sehr langen Zeitraum abgegeben. Das ist sicher auch ein Produkt gewesen, das unter Langzeitfett gemeint sein könnte. Depotfett bekommt man heute nicht mehr zu kaufen, aber Langzeitfett habe ich noch nicht gesucht. Das Problem ist ja auch, in welchen Mengen sowas dann verkauft wird. Das ist für eine Hobbywerkstatt meist mehr als zuviel.

MfG, Tobias
Zitieren
#9
Technische Fette zum Zweck der Schmierung sind eigentlich immer extrem langzeitstabil - solange sie in Tube, Dose oder Kartusche verbleiben. Ich besitze solche, die deutlich älter als 20 Jahre sind und augenscheinlich einwandfrei sind. Der chemische Abbau der Glyceride (zu Glycerin und Fettsäuren), also das ranzig werden im weitesten Sinn, findet nur statt, wenn Verunreinigungen, namentlich Stickstoffverbindungen, vorhanden sind.
Solange die technischen Fette also nicht mit Luft, Wasser, Wärme, Bewegung und Druck in Verbindung kommen, bleiben sie im allgemeinen gleich. Sie altern nicht. Obige Angabe ist kein Alleinstellungsmerkmal.
Die schwarze Farbe deutet auf die Beimischung von Graphit hin, welches ja ebenfalls eine reibungsmindernde Wirkung hat. Vgl. -> Graphitfett

Der Sinn der Versinterung von Lagern ist die Erzeugung einer strukturellen Porösität, so das Öle der entsprechenden Viskosität in das Material kapillar eindringen können und dort gespeichert werden - um nach und nach an die Reibungsflächen abgegeben zu werden. "Depotfett" und "Sinterlager" sind daher eine Kontradiktion. Macht keinen Sinn.
Do you have any idea,
what that can do to a man?
Zitieren
#10
Ich versuche gerade Langzeitfett los zu werden  Oldie
Nett kann ich auch, bringt aber nix. 
[-] 3 Mitglieder sagen Danke an Bastelwut für diesen Beitrag:
  • Jörgi, MiDeg, Frunobulax
Zitieren
#11
Ich habe auch erst 5Kg runter. Oldie
Rot auf blau und Plus ist Minus.
Strom tut erst dann weh wenns riecht (Alte Elektriker Weisheit)

Beste Grüße Jianni.
Zitieren
#12
(26.08.2022, 07:26)Bastelwut schrieb: Ich versuche gerade Langzeitfett los zu werden  Oldie

Was soll es denn kosten?
************

Thomas
Zitieren
#13
Nerven....viel davon
Nett kann ich auch, bringt aber nix. 
[-] 1 Mitglied sagt Danke an Bastelwut für diesen Beitrag:
  • Mosbach
Zitieren
#14
Habe noch Reste vom Fett für alte Elektro-Mechanische Telefonanlagen die über 30 Jahre gelaufen sind.
Das wurde nie harzig und auch das Öl ist bestens für Feinmechanik geeignet.

VG Werner
Zitieren




Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste