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30.03.2025, 20:31
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 30.03.2025, 20:34 von jagcat.)
Harry… Kindheit also 1972-1974, dann bist du ja im richtigen Alter für diese Truppe hier. Dein Kenwood ist ein schönes, kleines Vintagegerät mit nominell zwar „nur“ 2x 17,5 Watt (an 8Ohm bei 20-20.000Hz) aber selbst für gehobene Zimmerlautstärke reichen niedrige einstellige Wattbeträge. Also… du kannst diese NAD natürlich anschließen, wie auch die geerbten Selbstbauboxen…
Wobei… bei den Speakern scheint mir noch Luft nach oben zu sein. Zeitgenössisch (und auch in echtem Nussbaumfurnier) wären beispielsweise Canton LE-400 oder 500. Häufig anzutreffen, unkaputtbar und recht günstig zu bekommen. Bei meiner Tochter spielen genau diese auch an einem ähnlich alten Sansui-Receiver, große Klasse…
Zimmerlautstärke ist...wenn ich die Musik in allen Zimmern gut hören kann
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Hallo jagcat, alls klar und vielen Dank für Deine Nachricht. Mit "Luft nach oben" meinst Du die Qualität der Boxen, richtig? Welche Wattzahl der Boxen wäre denn ideal für den Verstärker? Die Canton schaue ich mir auf jeden Fall mal an, die Holzoptik ist schonmal sehr schön :-)
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31.03.2025, 18:20
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 31.03.2025, 18:22 von HiFi.)
Hallo
Willkommen im Forum.
Das Verhältnis von Verstärker-Leistung zu Lautsprecher-Belastbarkeit ist schon ein wichtiges Thema für eine optimale Audioanlage.
Bei der Kombination von Verstärkern und Lautsprechern ist das Watt-Verhältnis entscheidend:
- Ein Verstärker sollte [Faustregel] idealerweise etwas mehr Leistung haben als die Nennbelastbarkeit des Lautsprechers (etwa 1,5- bis 2-fach)
- Beispiel: Für einen 100-Watt-Lautsprecher wäre ein 150-200 Watt Verstärker gut geeignet
Der Grund dafür ist:
- Ein zu schwacher Verstärker kann bei hoher Lautstärke übersteuern und durch Clipping den Lautsprecher beschädigen
- Ein leistungsstärkerer Verstärker liefert auch bei hohen Lautstärken ein sauberes Signal
Wichtige Faktoren:
- Die Impedanz (in Ohm) muss zwischen Verstärker und Lautsprecher kompatibel sein
- Auch die Musikrichtung spielt eine Rolle: Genres mit starken Dynamikspitzen benötigen mehr Leistungsreserven
- Und auch die Raumgröße beeinflusst den Leistungsbedarf
Ein überdimensionierter Verstärker ist meistens weniger problematisch als ein unterdimensionierter, solange man verantwortungsvoll mit der Lautstärkeregelung umgeht.
Wenn Du dich einlesen möchtest.
Stammt von Dipl.-Ing. Eberhard Sengpiel:
Verstärker (Endstufe), Lautsprecher und Ohm Wie alles zusammen arbeitet – Das unverstandene Thema
Audio-Tutorials, Fragen und Unterlagen zur Tonaufnahme, Studiotechnik, Aufnahmetechnik und Tontechnik
"Was denken Sie, passiert als nächstes?"
"Er repariert das Kabel?"
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Canton LE-400, LE-500 und LE-600 gefallen mir tatsächlich recht gut. Wären die alle geeignet für den Kenwood KR-4200? Im Hifi-Wiki steht dass der folgende Werte hat:
Dauerleistung:
8 Ohm: 2 x 17,5 W (20 - 20.000 Hz)
4 Ohm: 2 x 32 W (1 kHz)
Dynamikleistung:
8 Ohm: 62 W
4 Ohm: 82 W
Mhhmmm?
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Nun macht den armen Harry mal nicht fertig mit dieser Belastbarkeit und optimal usw. Das mag ja physikalisch alles korrekt sein, spielt aber doch hier eine untergeordnete Rolle.
Mach dich mal frei, was und ob da irgendwas nicht zu deinem lütten Kenwood passt. Ich habe in der Vergangenheit schon mit 2x6 Watt meine Acoustic Research AR3a (die als besonders leistungshungrig gelten) sehr angenehm ohne irgendein Klirr betrieben (wenn man die Kirche im Dorf läßt). Du wirst an den von mir angedachten Cantönern den Lautstärkeregler kaum über 10:00 bekommen, ohne das der Rest der Familie protestiert. 12:00 halte ich schon für ausgeschlossen. Also wirst du(halbwegs vernünftigerweise) weder den Receiver noch die Lautsprecher überlasten.
Fazit: Einfach machen, ausprobieren, Spaß haben… es wird nix kaputt gehen davon. Was nicht heißt, das ein 50 Jahre alter Kenwood nicht doch mal gründlich teilüberholt werden sollte, wenn man länger Freude dran haben möchte.
Auch dafür findet sich jemand, von welcher PLZ kommst du denn?
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