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Interpretation einens Messergebnisses Kondensator
#1
So, zu Übungszwecken habe ich aus einem defekten Amp einen Schwung der bunten Döschen ausgelötet und gemessen. Die kleineren haben plausible Werte abgeliefert, die in der Nähe der aufgedruckten Angaben lagen. Die beiden "Dicken" haben im Messbereich "uF" nichts ausgespuckt. Habe ich das Multimeter automatisch arbeiten lassen, kamen Werte heraus, die ich auf Grund mangelhafter Kenntnisse nicht deuten konnte, siehe Bilder 

[Bild: IMG-20260420-163010.jpg]

[Bild: IMG-20260420-163018.jpg]


Das die beiden eine Macke hatten, wusste ich schon bei den Spannungsmessungen im eingebauten Zustand, mir geht es um den Lerneffekt....
Anything over a mouthfull is wasted!
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#2
Wenn das 15.500µF von aufgedruckten 18.000µF sind, is er mit -15% noch tolerabel und nicht kaputt. Elkos werden mit hohen Toleranzen gefertigt.
[Bild: icon_e_sad.gif]
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#3
Moin,
wenn man genau hinguckt, wird auf dem Messgeraet der Wert in mF, also Millifarad angegeben. 1 mF sind 1000 µF, der angezeigte Wert ist also plausibel.
Ein Standardelko hat ueblicherweise eine Toleranz von -20 +50%, ein "engtolerierter" +- 20%.

73
Peter
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#4
Im Messbereich uF kann das DMM nur Kapazitäten bis max. 4000uF messen.
Im Automatik-Modus springt es dann in den höchsten Messbereich für Kapazitäten bis 40mF und zeigt dir dann 15,526mF am. Das sind 15526uF. Passt also.
Neben den Toleranzen des Kondensators ist auch noch die Toleranz des Messgerätes von +/- 5% in diesem Messbereich zu berücksichtigen.
Gruß  Hi
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#5
Erstmal danke an euch, habe ich doch richtig gedacht. Aber was mich nun wundert sind die in meinen Augen gigantischen Toleranzen, ich hätte das Testbeispiel im Bild entsorgt. In einem anderen Thread war noch vom "Innenwiderstand" die Rede, der wohl mehr über die Restlebensdauer aussagen soll.

Für meine gelegentlichen Basteleien will ich mir kein teures Meßgerät zusätzlich anschaffen. Kann ich ergo mit meinem MM da weitere Messungen, die aussagekräftig sind, durchführen?
Anything over a mouthfull is wasted!
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#6
(21.04.2026, 06:49)Bassmann schrieb: Für meine gelegentlichen Basteleien will ich mir kein teures Meßgerät zusätzlich anschaffen.
Kann ich ergo mit meinem MM da weitere Messungen, die aussagekräftig sind, durchführen?

Bedingt aussagekräftig..  ist nen 63V Elko?

Lädt ihn mal mit.. sagen wir.. 20V Gleichspannung auf und messen dann mit dem MM wie lange er mit 15.500µF die 20V hält, u. wann er bei 10V ist.... ohne Belastung..

Wg. Lerneffekt... halt dann mal an den geladenen Elko deine Zunge.... wg Entladung.. NEIN, NICHT MACHEN, MACHT AUA.. schon ne 9V Blockbatterie reicht.. (Gina Lückenkemper lässt grüßen)
Lerneffekt ist aber nachhaltig.. (SCHERZ!  Jester , Kinder, nicht nachmachen!)
"We learned more from a three minute record than we ever learned in school" , Bruce Springsteen in "No surrender" played als Song 2 im Mai 2013 in Hannover Dance3 Dance3
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#7
Kaffee Innenwiderstand von Kondensatoren haben wir später.
Jetzt sind wir bei den zwei Löchern in der Dampfmaschien.
Wenns ums Hexenwerk mit Feuer geht, kommt der ESR ...

Es gab eine Zeit, wo flache Batterien ganz inn waren.
Andere größere durften nicht an die Zunge.
Anodenbatterien konnten töten.
[Bild: icon_e_sad.gif]
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#8
(21.04.2026, 12:07)Gorm schrieb: Kaffee Innenwiderstand von Kondensatoren haben wir später.
Jetzt sind wir bei den zwei Löchern in der Dampfmaschien.
Wenns ums Hexenwerk mit Feuer geht, kommt der ESR ...

Es gab eine Zeit, wo flache Batterien ganz inn waren.
Andere größere durften nicht an die Zunge.
Anodenbatterien konnten töten.

DEN Witz habe ich nicht verstanden und schon gar nicht den Zusammenhang mit meiner letzten Frage.... Sad2

Ansonsten habe ich es begriffen. Was ist nun mit dem "Innenwiderstand"?
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#9
(21.04.2026, 10:51)nice2hear schrieb: Wg. Lerneffekt... halt dann mal an den geladenen Elko deine Zunge.... wg Entladung.. NEIN, NICHT MACHEN, MACHT AUA.. schon ne 9V Blockbatterie reicht.. (Gina Lückenkemper lässt grüßen)
Lerneffekt ist aber nachhaltig.. (SCHERZ!  Jester , Kinder, nicht nachmachen!)

Hab ich gemacht, in den Laden, 9V Batt gekauft.. draussen ausgepackt und ab an die Zunge damit.. War witzig, ich bin gesprungen..
ich war 14... ich hab gelernt, ich habs nicht nochmal gemacht..
Gruß - Lucifor
Sony STR DA 5400 ES,Canton Ergo 82, Canton AS30, 4x MDS JE-530,Sony JE-700,Lifetec CDMD1 MKIII,Reloop RP 1000,2x Denon PMA-980R,Kenwood GE 820 und Sherwood EQ 5010c,Sony MDR-XB450AP,Quelle:Raspberry 3b+ mit moode, 75" TV Hisense

Music must spin around!
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#10
Wegen der Dampfmaschien bin ich jetzt aber traurig, zur Erklärung des Kondensatorinnenwiderstands gibts im Netz viele Hilfen, die jeder finden kann,
z.B. https://www.elektronik-kompendium.de/sit...810091.htm
Zitat:ESR ist die Abkürzung für die englische Bezeichnung Equivalent Series Resistance. RESR bezeichnet den inneren Verlustwiderstand eines Kondensators. Der Innenwiderstand ist aufgrund seiner Verluste unerwünscht.
Doch jeder Kondensator weist einen bestimmten ESR-Wert auf. Er ist im Ersatzschaltbild (eines Kondensators) dargestellt.
Ersatzschaltung eines Kondensators
[Bild: 08100911.gif]
Der Widerstand RESR (ESR-Wert) wird durch Material, Konstruktion und die Leitfähigkeit des flüssigen Elektrolyten (Kathode) beeinflusst. Die Verlustleistung und die Störunterdrückung hängen von diesem Wert ab.
einfach kann man sagen, der Innenwiderstand begrenzt die Stromaufnahme- und -lieferfähigkeit des Kondensators.

Es gibt übrigens auf der verlinkten Seite auch die Möglichkeit Fragen zu stellen und zu lernen.
[Bild: icon_e_sad.gif]
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