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Cinchstecker, aber welche ?
#1
Bevor hier nachgefragt wird, warum ich diese Frage gerade hier stelle, möchte ich meine Beweggründe kundtun.

* Mein Hausforum ist schlichtweg zu klein, um überhaupt jemanden zu finden, der meine Fragen beantworten kann, und auch möchte.
* In den Foren, in denen es immer wieder genau darum geht, möchte man nichts dazu schreiben. Die Fragen werden ignoriert.

Wie ihr ja hoffentlich alle zwischenzeitig erfahren habt, ist die "klangliche Signatur" eines Cinchsteckers derart gravierend, dass man
die Einflüsse in vielen Fällen unmöglich überhören kann.  Sie entscheiden letztendlich, ob das Cinchkabel letztendlich ausgeglichen und musikalisch spielt, oder 
einfach nur "doof" klingt.  

Leider sind verdammt viele Stecker auf dem Markt, die aufgrund ihrer Anatomie nur "doof" klingen können, da sie grundsätzlich falsch aufgebaut sind. Das wird zumindest behauptet.
Zwar können die Behauenden (eine überschaubare Gruppe im offenen Vollzug, mit Internetanbindung)  außer der Länge eines Besenstiels nichts messen oder prüfen, kompensieren 
das aber mit Herzblut und Leidenschaft.

Der ideale Cinchstecker soll (so die Koniferen)  möglichst "arm" an Metall sein. Ein hohler Mittelpin, und eine leichte Schirmhülse, vorzugsweise nur eine punktueller Kontaktfläche zur Schirmhülse der Buchse.

Meine Frage: Warum ? Die Differenzen sollen  derart gravierend ausfallen, dass sie problemlos "hintereinander"  erhört werden können.  Es handelt sich also nicht etwa um Nuancen oder "Kleinigkeiten". 

Wer kann mit Informationen zur Klärung aushelfen? 

Diese Stecker sollen sich klanglich sehr positiv absetzen.  Zwar habe ich sie hier getestet, konnte bislang aber nichts feststellen, was vermutlich an mir liegen wird. Darum bin ich auf der Suche nach Erklärungen und "Eindrücken" Wink3

https://www.huss-licht-ton.de/product_in...-AQAvD_BwE
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#2
Ich gehe sogar noch weiter und habe jegliche Cinchverbindungen aus meiner Hifi-Kette verbannt. Es gibt ja genug Alternativen!
"Autofocus has ruined quality"
[-] 1 Mitglied sagt Danke an Kimi für diesen Beitrag:
  • HiFi1991
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#3
Alternativen gibt es nur dann, wenn die Geräte sie bieten. Das ist vielleicht  bei 10% der Fall, und bringt am Ende wieder die gleichen Probleme mit den massiven Signalstiftern.
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#4
Sind die Probleme auch da, wenn ich über den digitalen Eingang die Musik einspeise? Ist es zu befürchten, wenn das letzte der 24 Bit verdreht wird, wir einen Gesundheitsschaden erleiden?
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#5
Moin,

natürlich, die ganze Musik wird rückwärts, und
überall, wo der Toni Hall 'reingedreht hat, gibt
es nun ein akustisches Vakuum.

Das ist widernatürlich und macht schon beim
ersten so gehörten Ton krank.
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#6
Das ist ein anderes, vermutlich auch sehr wichtiges Thema. Es ging bei "low mass" erst mal um Verbindungen in der analogen Domäne.
Leider konnte ich -abgesehen von deutlicher Hörbarkeit keine Details erfahren. Man stellt sich sofort quer.

Wie schaut's denn hier aus? Ich hab's versucht, konnte aber nichts hören.....Das muss aber noch nichts bedeuten!

Interessant ist aber, dass ein paar augenscheinlich vollkommen Bewusstlose sehr genau beschreiben können, was der Stecker alles bieten muss.
Warum er das muss, ist aber geheim, und wird verschwiegen.

Seltsam, oder?
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#7
(25.04.2026, 12:04)scope schrieb: Bevor hier nachgefragt wird, warum ich diese Frage gerade hier stelle, möchte ich meine Beweggründe kundtun.

[Bild: TA2NY5Y3B2ZWBPB6CVHFCIXTCE.jpg?auth=c1eb...smart=true]
Democracy Dies in Darkness
[-] 1 Mitglied sagt Danke an Pufftrompeter für diesen Beitrag:
  • Bassmann
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#8
Hat der Trompeter also auch keine Ahnung davon, worauf die low mass Theorie basiert? Die Bullet Plugs bedienen diese Theorie ebenfalls.
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#9
Nein - hat er nicht.

An welcher Stelle geht die Masse des Leiters in die irgendeine Berechnung einer elektrischen Masseinheit ein?

Nirgendwo.

Thema durch. Was soll auch passieren? Erst bleibt eine Riesenmenge Klang im Metall haengen, bevor auf der anderen Seite der erste Klang wieder langsam raustroepfelt?

Nota bene ... zumindest die Masse ist galvanisch nicht gegen Kiloweise Metall getrennt ... die Theorie ist also ebenso relevant wie die Fuellung von Steckern mit Turmalinpulver, die im AAA exstatisch und enthusiastisch regelmaessig abgefeiert wird. Wie soll Wechselstrom mit Masse wechselwirken? Wie mit Turmalin?

Aber - fuer die Splint-aus-der-Handgranate-ziehen-Kirmes reichts immer. Versuch das doch mal in DULOC - ich wette, da warten die sehnsuechtig auf genau sowas ...
Democracy Dies in Darkness
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#10
Wow, was für ein interessantes Thema! Ich muss wohl was mit den Ohren haben, da meine fertig konfektionierten Kabel, auch noch günstig, einfach nur funktionieren. Ein Musikesoteriker aus meinem Freundeskreis, der übrigens Hörgeräte trägt, hat mich mal ermahnt, das ich darauf achte, das die Lautsprecherkabel möglichst dick sind und vor allem exakt GLEICH LANG, damit es keine Verzerrungen durch die unterschiedlichen Laufzeiten des Signals gibt.

Respekt, wer den Unterschied wahrnimmt, obwohl Strom und somit auch Audiosignale sich ja annähernd mit Lichtgeschwindigkeit bewegen. Der schamanische Kabelkult ist genauso beknackt wie seine Hose nur bei Vollmond zu öffnen. Aber was ist das musikalische Leben denn schon wert, wenn man doch so viel Geld geparkt hat und nicht weiß, wohin damit. Man könnte ja sonst einfach nur Musik hören....

Gottseidank haben mir die Stromschläge, die ich als angehender E-Gitarrist vom als ersten Verstärker genutzten Röhrenradio wohl doch nicht so geschadet, wie ich dachte. Sonst hätte ich mir wohl auch mal ein 2-Meter-Kaltgerätekabel aus handgewickeltem und handgedengelten, von japanischen Priestern betanztem und besungenem Kupfer (Sauerstofffrei!) für 2000 Euro gekauft. Ich kann also auch froh sein, das ich noch nicht alles besitze, was ich mir vorstellen kann.... Dance3
Anything over a mouthfull is wasted!
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#11
GÄHN
If you don’t believe it or don’t get it, I don’t have the time to try to convince you, sorry.
[-] 2 Mitglieder sagen Danke an spocintosh für diesen Beitrag:
  • Caspar67, Wetterkundler
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#12
Bislang leider keine brauchbaren Erklärungen. Nicht mal schlechte.
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#13
Wenn Foren keine Infos liefern, sind das Internet und Produktbeschreibungen eine gute Informationsquelle.

https://www.klangheimat.de/hifi-herstell...FiEALw_wcB

Wusste gar nicht, dass die in der deluxe Version mittlerweile so teuer werden können...Hängt vermutlich mit der Straße von Hormus zusammen.  Thumbsup

Es sind Wirbelströme, Mikro-Lichtbögen und die hohe Kapazität, die laut Info "kaum messbar" , aber eben deutlich hörbar werden. Diese wunderbare Formukierung mit dem "kaum, aber deutlich" kannte
ich ja bereits aus dem Forum für Eroterik und Emotionsausbrüche.
Das wäre also in der Theorie hiermit restlos geklärt. Was bleibt, ist der Umstand, dass ich das alles bisher nichts hören konnte, was aber nichts bedeuten muss.

Ich werde weiter testen. Immer am Ball bleiben.
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#14
Wenn ich mir die Website so angucke, fehlen mir erst die Worte und dann frage ich mich, wer hat die höhere Realitätsnähe, die Bibel oder diese Hochglanzheimat? Aber diese Sp... er tun wenigstens keinem weh, es sei denn, er kauft dort.
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#15
Also ich finde diese Webseite eher amüsant Smile Mindestens 125 Std. Einspielzeit, also wenn man nicht sofort einen Unterschied hört war man viel zu ungeduldig Smile Sehr schön finde ich auch "Star-Earthing-Prinzip", was ja wohl eher beim Hausanschluss gemacht werden kann. Schade, dass die nicht direkt ein Kabelset mit anbieten, um die Masse dieses Steckers direkt mit der Erde des Hausanschlusses verbinden zu können Wink3 Ich finde die Bibel BTW realitätsnäher. Wer weiss schon, wo wir heute stünden ohne dieses Werk. Einfache Gebote wie Diebstahlverbot, Tötungsverbot usw. haben es immerhin nicht nur bei uns in das StGB geschafft. Dass für so einfache Erkenntnisse ein unklar definierter Gott herhalten musste: etwas Besseres ist den Menschen vor 2000 Jahren eben nicht eingefallen und es war in vielen Fällen ja auch ein Affront gegen undemokratische und willkürliche Herrschaftskulturen gewesen. Nationalstaaten im heutigen Sinne gab es ja so noch nicht und eine Trennung von Religion und Politik ist ja auch eher neu. (vielleicht noch nicht im Iran oder anderen Staaten. Sorry, das war jetzt sehr off toppic).
VG
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#16
Okkultismus ist in der Hi-Fi Welt weit verbreitet, wobei ich das vorwiegend im elitären Bereiche beobachte. Zwar ist es -auch- im viel größeren Budget-Bereich, und der DIY-Szene
zu Hause, aber erst, wenn etwas GELD im Spiel ist, geht es richtig rund.

Einer der größten Hotspots ist auch die Analogszene, in der man beispielsweise ein "nicht zu 100% angenehmes"  empfundenes Klangbild einer kompletten Kette , irgendwo in ein Wohnzimmer geschmissen, mit einem Kabel, oder vier Steckernb zurecht biegen möchte.

Hin und wieder schafft man das auch, da die Einbildungskraft  ein scharfes Schwert ist.

BTW...Ich habe gerade die "Bulltet-Plugs" (die normalen) am Terminal des Tonarm angeklemmt, und stelle fest, dass sie funktionieren.  Alles spielt genau wie zuvor mit den "schweren"
verspannbaren WBT Steckern.

Es gibt drei Möglichkeiten:

* Es gibt keinen vernehmbaren Unterschied
Das ist die wahrscheinlichste Erklärung, die aber nie zur Debatte steht. Wink3

* Meine "Kette" löst nicht gut genug auf.
Ganz gleich wie teuer das alles war, könnte es so sein, aber ein paar Verblendete wollen es auf deutlich preiswerteren "Ketten" deutlich gehört haben.

*Ich höre nicht gut, bin nicht geschult, oder hörgeschädigt.
Das könnte sein, aber viele Leute, die ich einbezogen habe, konnten oder wollten da auch nichts hören.

Weder an meinen Geräten, noch an ihren eigenen.

Man muss natürlich bedenken, dass diese "Verstrahlten" nur in ganz bestimmten Orten im Netu zu finden sind, und selbst dort bestenfalls eine
kleine Splittergruppe darstellt. Ihre geringe Anzahl kompensieren  sie aber durch enormen Mitteilungsdrang (noch größer als der meine Wink3 )

Und sie bleiben jederzeit "todernst". Das alleine ist schon bemerkenswert.
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#17
Die sogenannten Bullet Plugs gibt es übrigens auch als qualitativ hochwertigen Nachbau für sage und schreibe 1,70 € pro Stück.

Und sie funktionieren grundsätzlich, obwohl man bei dieser Bauart ganz besonders darauf achten muss, dass der Schirmring der Buchse am Gerät perfekt sauber und oxidationsfrei ist.
Sonst fallen diese Stecker bereits messtechnisch betrachtet ab, was aber nicht zwingend hörbar wird.
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#18
Also die Sache ist im Grunde genommen physikalisch absolut nachvollziehbar, wenn man sich ein bisschen tiefer mit den fundamentalen Zusammenhängen beschäftigt. Je mehr Metallmasse ein Stecker aufweist, desto höher ist natürlich auch die Anzahl der darin enthaltenen Atome und damit einhergehend die schiere Menge an frei beweglichen Elektronen.

Genau hier liegt der oft unterschätzte Knackpunkt: Diese Elektronen müssen bei Signalfluss permanent beschleunigt und wieder abgebremst werden. Da ein Elektron – wie wir wissen – eben nicht masselos ist, entsteht bei steigender Elektronendichte eine gewisse „Trägheit“ im System. Und diese mikroskopische Massenträgheit summiert sich im zeitkritischen Audiobereich zu einem durchaus hörbaren Effekt.

Das Resultat ist eine subtile, aber für geübte Hörer klar wahrnehmbare Einbuße an Dynamik, insbesondere im Mikrodetail. Die Musik verliert an Luftigkeit, an Fluss. Viele beschreiben es auch als einen Verlust an „Leichtigkeit“ und „Spielfreude“. Transienten wirken minimal verschleppt, das Klangbild insgesamt etwas schwerfälliger und weniger frei atmend.

Gerade im High-End-Bereich, wo es um die letzten Prozente an Authentizität und emotionaler Ansprache geht, kann eine zu hohe Materialdichte im Stecker somit kontraproduktiv wirken. Weniger ist hier tatsächlich mehr, wenn man den Fokus auf maximale Agilität und Natürlichkeit legt.

Mal schauen, wie lange meine ausgedachte Begründung braucht, um in die grundlegenden physikalischen Erklärungsansätze im High-End-Bereich zu gelangen Jester
Schrift ist geronnene Konvention!

Viele Grüße Norman
Da staunt der Fachmann und der Laie wundert sich
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#19
Zitat:Und diese mikroskopische Massenträgheit summiert sich im zeitkritischen Audiobereich

Absolut einleuchtend, aber selbst der Erfinder und Hersteller wirbt nicht damit. Es wird sich um einen -wenn auch entschidenden Nebeneffekt handeln, den man dort nicht auf dem Schirm hatte ... Hey...ein Wortspiel!  LOL 

Es bleibt jediglich die Frage, wie hoch der Effekt rein prozentual zu sehen ist, WENN der Schirm wie so oft mit 5 Kg Stahlblech (dem Gehäuse des Gerätes) verbunden ist? 

Papperlapapp, dann bleiben immer noch die Mikro Lichtbögen.....Mal ehrlich, das ist doch mal eine wirklich innovative Erklärung, oder?

Zitat:Das Resultat ist eine subtile, aber für geübte Hörer klar wahrnehmbare Einbuße
Definition copyrighted by "AAA Forum users"   LOL Raucher

Lieber zwei Busen als Einbusen.  Pleasantry Dir scheint es bei dem Thema an Ernsthaftigkeit zu mangeln, oder?
[-] 1 Mitglied sagt Danke an scope für diesen Beitrag:
  • norman0
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#20
Um ehrlich zu sein, bei den AAA kompatiblen Formulierungen hat die AI mitgeschrieben, da fehlt mir das entsprechende Vokabular Tease

(27.04.2026, 13:47)scope schrieb: Es bleibt jediglich die Frage, wie hoch der Effekt rein prozentual zu sehen ist, WENN der Schirm wie so oft mit 5 Kg Stahlblech (dem Gehäuse des Gerätes) verbunden ist? 

Der echte High-Ender isoliert diese Flächen, um genau die oben beschriebenen Effekte auszuschließen.
Schrift ist geronnene Konvention!

Viele Grüße Norman
Da staunt der Fachmann und der Laie wundert sich
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#21
Zitat:Diese Elektronen müssen bei Signalfluss permanent beschleunigt und wieder abgebremst werden. Da ein Elektron – wie wir wissen – eben nicht masselos ist, entsteht bei steigender Elektronendichte eine gewisse „Trägheit“ im System. Und diese mikroskopische Massenträgheit summiert sich im zeitkritischen Audiobereich zu einem durchaus hörbaren Effekt.
 Endlich mal eine physikalisch logische und nachvollziehbare Erklärung.

ABER, demzufolge sind doch dann die dicken Lautsprecherkabel kontraproduktiv. Oder gilt das nur für kleine Ströme?
[-] 1 Mitglied sagt Danke an AeroLars für diesen Beitrag:
  • norman0
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#22
(27.04.2026, 14:54)AeroLars schrieb: ABER, demzufolge sind doch dann die dicken Lautsprecherkabel kontraproduktiv. Oder gilt das nur für kleine Ströme?

Guter Punkt, und genau hier zeigt sich, wie komplex das Zusammenspiel aus Verstärkerleistung und Leitergeometrie tatsächlich ist. Grundsätzlich gilt: Je höher die verfügbare Leistung einer Endstufe, desto mehr Energie steht auch zur Verfügung, um die Elektronen im Leiter kontrolliert zu beschleunigen und stabil durch das System zu treiben.

Bei leistungsstarken Verstärkern werden die elektrischen Felder im Kabel so stark aufgebaut, dass etwaige Trägheitseffekte der Elektronen praktisch „überfahren“ werden. Dadurch relativiert sich der Einfluss des Kabelquerschnitts im klanglich relevanten Bereich deutlich.

Anders sieht es bei weniger potenten Endstufen aus: Hier kann es im Grenzbereich tatsächlich zu einer gewissen „Stromverknappung“ kommen, wodurch feinste Dynamikspitzen nicht mehr vollständig abgebildet werden können. In solchen Fällen lohnt es sich durchaus, über eine Anpassung des Kabelquerschnitts nachzudenken, abgestimmt auf Hörgewohnheit und Lautstärkepegel. Manche Enthusiasten gehen sogar so weit, je nach Pegel unterschiedliche Kabel einzusetzen, um stets im optimalen Arbeitsbereich zu bleiben.

Aber ich denke, wir schweifen ab. Es geht ja schließlich um Cinch Stecker Oldie
Schrift ist geronnene Konvention!

Viele Grüße Norman
Da staunt der Fachmann und der Laie wundert sich
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#23
Zitat:Der echte High-Ender isoliert diese Flächen, um genau die oben beschriebenen Effekte auszuschließen.

WENN so ein Hi-Ender das tun würde, was glücklicherweise nicht oft vorkommt, wäre das Gerät danach "Schrott".
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#24
Da gibt es doch entsprechende Dienstleister, die das professionell machen.
Schrift ist geronnene Konvention!

Viele Grüße Norman
Da staunt der Fachmann und der Laie wundert sich
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#25
(27.04.2026, 12:11)norman0 schrieb: Genau hier liegt der oft unterschätzte Knackpunkt: Diese Elektronen müssen bei Signalfluss permanent beschleunigt und wieder abgebremst werden. Da ein Elektron – wie wir wissen – eben nicht masselos ist, entsteht bei steigender Elektronendichte eine gewisse „Trägheit“ im System. Und diese mikroskopische Massenträgheit summiert sich im zeitkritischen Audiobereich zu einem durchaus hörbaren Effekt.

Auch, wenn das nur Quark ist ... mal aus der physikalischen Realitaet: 

Man muss Elektronen zur Stromleitung nicht beschleunigen. Die Driftgeschwindigkeit von Elektronen liegt in einem normalen Kupferdraht bei respektablen 10A irgendwo um 1m/h.   

Da wird nix beschleunigt.
Democracy Dies in Darkness
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