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Moin ihr Guten;
ich stoße mal wieder an meine (zugegebener Maßen ungelernten) Grenzen und komme nicht weiter mit genanntem Verstärker, bei dem ich nun durch eine unbedachte "Messverkabelung" endgültig für Stille gesorgt habe. Da ich weder über das tiefergehende Wissen über elektronische Zusammenhänge noch über komplexere Messgeräte verfüge, ersuche ich um Hilfe bei der Reparatur....
Ich komme natürlich für eventuelle Kosten auf, näheres vielleicht per PM?
Grüße und schöne Tage, Andreas
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oha, und das beim fetten 1090er AX..
ab und zu retten ja in Fällen von "unbedachter Meßverkabelung" (whatever das genau is) Sicherungen ein elektronisches Gerät..
Hast du sicher schon alle geprüft...?
ggf schreibst du noch, was "noch geht", bzw. noch "sauber" zu messen ist an Gleichspannungen.
Viel Erfolg.
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19.05.2026, 18:19
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19.05.2026, 18:29 von Bassmann.)
(19.05.2026, 13:55)nice2hear schrieb: oha, und das beim fetten 1090er AX.. 
ab und zu retten ja in Fällen von "unbedachter Meßverkabelung" (whatever das genau is) Sicherungen ein elektronisches Gerät..
Hast du sicher schon alle geprüft...?
ggf schreibst du noch, was "noch geht", bzw. noch "sauber" zu messen ist an Gleichspannungen.
Viel Erfolg.
Folgendes ist bisher passiert: Ich habe das gemacht, was ich sicher kann, das Gerät gab davor noch Töne ab. Ich habe ihn komplett zerlegt, alle Komponenten gereinigt. Dabei hatte ich schon ein ungutes Gefühl, da ich überall "Schmauchspuren" vorfand, also wohl einen "Partyverstärker" auf den Tisch bekommen habe. Dann habe ich alle Potis gereinigt, den Quellenwahlschalter aufpoliert, alle Relais ersetzt und das LS-Terminal mit feinen Buchsen aufgewertet.
Nach dem Zusammenbau: Lässt sich einschalten, aber nur das Relais des kleinen Trafos klickt, weiter wird nicht durchgeschaltet. Natürlich habe ich sämtliche Steckverbindungen mehrfach auf festen Sitz geprüft, ebenso auf Durchgang, alles ok. Dann habe ich vorn angefangen:
Haupttrafo liefert alle Spannungen, alles super. Die beiden fetten Kameraden laden sich bis auf 76 Volt auf, auch prima. Nun wollte ich den weiteren Spannungsweg verfolgen und habe einen Minus von der Platine abgegriffen, auf dem die beiden Dicken sitzen. Meßspitze an den ersten Kontakt auf der Endstufe, eines der blauen Kabel, und PENG, Sicherung geflogen.
Bis hier habe ich noch nicht mit einem weiteren Schaden gerechnet, ergo eine neue Sicherung eingesetzt, die jedoch gleich beim Einschalten wieder flog, hier habe ich aufgehört....
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Da sind dann wohl ein paar Endstufentransistoren hin, aber da sollte sich reparieren lassen. Ich sag mal ganz vorsichtig: Solange das Endstufen-IC 603 nicht gelitten hat, sollte das gehen.
Aber was hatte das Gerät vorher an Maleschen?
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19.05.2026, 18:50
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19.05.2026, 18:51 von Bassmann.)
(19.05.2026, 18:39)gst schrieb: Da sind dann wohl ein paar Endstufentransistoren hin, aber da sollte sich reparieren lassen. Ich sag mal ganz vorsichtig: Solange das Endstufen-IC 603 nicht gelitten hat, sollte das gehen.
Aber was hatte das Gerät vorher an Maleschen?
Eigentlich keine, er hat ja "gespielt", siehe meine Beschreibung des Ablaufs. Ich sollte vielleicht morgen ein paar erläuternde Fotos machen...
(19.05.2026, 18:50)Bassmann schrieb: (19.05.2026, 18:39)gst schrieb: Da sind dann wohl ein paar Endstufentransistoren hin, aber da sollte sich reparieren lassen. Ich sag mal ganz vorsichtig: Solange das Endstufen-IC 603 nicht gelitten hat, sollte das gehen.
Aber was hatte das Gerät vorher an Maleschen?
Eigentlich keine, er hat ja "gespielt", siehe meine Beschreibung des Ablaufs. Ich sollte vielleicht morgen ein paar erläuternde Fotos machen... Wie prüfe ich das IC 603 auf Funktion?
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Das ist kein sooo großes Problem, da Ersatzschaltungen für das nicht mehr erhältliche BA3122N angeboten werden.
Es kann vorkommen, dass sich mit diesen Ersatzschaltungen der Ruhestrom nicht über 40mA einstellen lässt.
Das hatte ich bei einem AX-930 gehabt.
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Naja, 40mA sollten schon reichen, wenn keine Übernahmeverzerrungen auftreten. Hast du ein Platinenlayout für die Ersatzschaltung?
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Guten Morgen.
Ich habe sie nur als komplettes Modul erworben.
Ist eine kleine Platine, SMD-bestückt.
Diese Schaltungen scheinen etwas mehr Leistung zu benötigen, daher misst man an den beiden 7,5V Zenerdioden nur um die +/-6.5V.
Ich habe hier noch einen AX-1070, der mit einem defekten BA3122N kam, ich werde demnächst mal etwas damit experimentieren.
Eventuell die Vorwiderstände anpassen.
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21.05.2026, 11:50
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 21.05.2026, 12:24 von gst.)
Was kostet so ein SMD-bestücktes Modul?
Edit: da gab's schon mal so eine Diskussion
https://www.mikrocontroller.net/topic/432022
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Überfordert uns den TE nicht.
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Meine Anfrage ging eher an hifitohop, der scheints überzeugt ist, dass das kein Problem ist.
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Hat außer GST denn niemand "Mitleid" mit mir und dem schönen 1090er? Jetzt, wo ich schon so viel hereingesteckt habe, ist er mir als Teileträger zu schade.....
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Man kann den ganz sicher wieder in Ordnung bringen, aber so ganz billig wird das jetzt, nachdem der Schaden erstmal eingetreten ist, sicherlich nicht werden. Wenn das für Dich kein Problem ist, dann wende Dich vertrauensvoll an eine Profiwerkstatt wie unsere oder auch an einen Kollegen.
Beste Grüße
Armin von good-old-hifi.de
gewerblicher Geraffelrestaurator - arbeitet seit 1969 in der Hifi-Branche zu
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(31.05.2026, 12:02)Armin777 schrieb: Man kann den ganz sicher wieder in Ordnung bringen, aber so ganz billig wird das jetzt, nachdem der Schaden erstmal eingetreten ist, sicherlich nicht werden. Wenn das für Dich kein Problem ist, dann wende Dich vertrauensvoll an eine Profiwerkstatt wie unsere oder auch an einen Kollegen.
Hallo Armin, erst einmal vielen Dank, das du als "Urgestein" mit deiner immensen Erfahrung hierzu einen Kommentar hinterlässt, es ist mir eine große Ehre! Zum "Sorgenkind":
Das Problem ist, das, wenn ich ihn zu euch senden würde, mein Budget gesprengt wird. Was ihr machen würdet, ist selbstverständlich jeden Cent wert, aber ihr müsst ja immer einen "Rundschlag" machen, allein zur Absicherung betr. Gewährleistung.
Ich frage mich auch bei dem Patienten, ob es sich lohnt: Bei der ersten Reinigung nach Zerlegung ist mir ja gleich schlecht geworden, denn überall konnte ich "Schmauchspuren" entdecken, sowohl am Gehäuse, wo Komponenten dicht dran sind als auch an selbigen. Ich gehe davon aus, das der Amp "hart rangenommen" wurde in seinem Leben. So richtig hübsch ist er auch nicht mehr, ein paar Kratzer an der Front und der Deckel sollte eigentlich von mir noch lackiert werden...
Da er ja noch gespielt hatte, hatte ich unverzagt weitergemacht, neue Relais eingelötet, Potis gereinigt sowie den Wahlschalter überholt und vernünftige Terminals verbaut dür Bananenstecker. Das Malheur kam ja danach, als er nicht mehr spielte, beim Zusammenbau habe ich nichts falsch gemacht oder beschädigt. Bei den ersten Messungen (welcher Strom fließt noch wohin?) kam es ja dann zum Kurzschluß, die Hauptsicherung flog, dann habe ich gleich aufgehört, weil ich als Ungelernter da schnell an meine Grenzen stoße.
Es haben sich auch schon 2 nette Forumsmitglieder angeboten... mir würde es eben, wenn, nur darum gehen, das er wieder läuft, einige Ersatzteile habe ich sogar hier... also in sofern lohnt es sich eigentlich nicht, einen Profi offiziell damit zu beauftragen, ich habe das beinahe schon als (teures) Lehrgeld für mich verbucht....
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• Armin777
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