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01.06.2026, 19:04
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01.06.2026, 21:49 von Schubaka.)
Ich hab für meine Phono- und Kopfhörerverstärker einen Ersatz für die Chinesischen 6a2 Röhren bekommen.
Es sind acht Stück NOS Voskhod 6ZH1N-EB Röhren, Sowjetische Militärröhren, Raketenlogo, OTK7 Selektion (Militär + Langlebig), eine OTK5 (Militärfunk) und eine OTK1 (allgemein zivil).
Und zwei Stück bereits geprüfte gematchte.
Soweit ich weiss sind die mit ECC85 veegleichbar, aber nicht direkt Äquivalente, haben auch etwas höherem Heizstrom.
Also, die Röhren der EF95/6AK5/5654-Familie sind in den Douk U10, Douk T3plus und einem weiteren Phono-Pre verwendbar. Der Guide nennt die 6J1, 6AK5, 6BC5, 403A/B, 5654, EF40, EF95, CV850, 6AS6, 6J3, EF96, CV848, 6AG5, 6BX6, 6AC7, EF94, 6AU6, 6BA6, 6DA6, EF89/93, 5749 als nutzbar.
Ist hier jemand der mir die acht Röhren prüfen könnte?
Die einzige Möglichkeit die ich hätte wäre nur das ich aus zwei Sockeln Adapter bastel mit Kabel dazwischen wo ich den Strom messen könnte. Aber die laufen in meinen Geräten mit 24 Volt statt 100-130V. Weiss nicht ob man die Ergebnisse mit einen normalen Prüfdurchgang vergleichen kann. Die Kennlinien sind bei so niedriger Spannung ja nur so lala ablesbar weil die da noch steil sind.
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Ich kann Dir die Röhren leider auch nicht prüfen -- aber in Bezug auf Vergleichbarkeit mit ECC85 bist du voll auf dem Holzweg denke ich.
Schau mal hier bei Radiomuseum: Dort steht als Vergleich 6BE6 bzw EK90. Das sind Heptoden-Röhren in Mini-7-Pin Design.
Die ECC85 ist eine HF Doppeltriode im 9-Pin Noval-Design. Röhren-Datenblätter gibt es auch bei RMorg.
Gruß
Harald
Sleep is an abstinence syndrom caused by lack of coffeine
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Gnaaa ja hast Recht, hab das verwechselt, hab noch andere hier liegen.
Korrigier ich oben.
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02.06.2026, 06:36
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02.06.2026, 06:37 von MBlau007.)
OTK7 Selektion (Militär + Langlebig), eine OTK5 (Militärfunk) und eine OTK1 (allgemein zivil).
Woher hast Du diese Infos? Mein letzter Stand mit diesen OTK-Stempeln ist lediglich ein anderer Prüfer (Mensch) in der Abteilung der Prüfer.
Ich habe hier einige -EW, die haben alle OTK1.
Militärversionen haben meisten den Zusatz -EW (EB), aber falls Du da eine Liste hättest...?
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Es gibt einen Aufdruck "OTK1" ... bis 9
Und es gibt eine längliche Raute mit einer Zahl drin, das ist die Nummer der Prüfstation wo die geprüft wurde.
OTK ist die Abkürzung für die Qualitätskontrolle.
OTK-Stempel laut russischen Quellen: 1 = normales OTK, 3 = normales OTK + Klimatest, 5 = militärisch, 7 = militärisch + Klimatest, 9 = Sonderserie. (Head-Fi.org).
Röhren mit dem Stempel OTK-5 wurden nach militärischen Standards geprüft und deutlich strenger kontrolliert als zivile OTK-Röhren. OTK-7, -11, -71, -90 und ähnliche Stempel wurden auf Röhren gesetzt, die für spezifische Militärzweige wie Marine-U-Boote oder Luftwaffe getestet wurden. (Blogger).
Am haltbarsten sind OTK7, da dürfte auch keine Gefahr bestehen das die NOS-Röhren überaltert sind.
Allerdings habe ich in einem Verstärker eine OTK1 und eine OTK..5 oder so.. und hab damit deutlich unterschiedliche Lautstärke links und rechts.
Daher ist schon wichtig die zu prüfen wenn sie alt sind.
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Kannst Du mir die russischen Quellen verlinken?
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02.06.2026, 09:10
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02.06.2026, 09:11 von Schubaka.)
Ne originäre russische Quellen hab ich nicht dazu, steht bei den russischen Datenblättern auch nicht dabei.
https://soviet-tubes.com/wp-content/uplo...asheet.pdf
Muss man sich aus verschiedenen Quellen zusammensuchen
https://www.diyaudio.com/community/threa...616/page-2
Die Zahl in der Raute ist aber die Nummer des Prüfplatzes. Oder des Kontrolleurs der die geprüften Röhren dann freigibt. Solche Stempel werden heute noch verwendet. Ich hab bei der Arbeit selbst son Stempel mit dem ich die freigegebene Serie abstempel.
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Alles sehr trübe, in der DDR hatten die auch so seltsame Zeichen Q1 (weltbest) Q2 (für alles zu gebrauchen) usw.
Ist wie bei den Chinesen (Q.C. passed xx oder Kürzel) usw., die drucken auch gerne Raketen drauf, einen Start würden sie aber vermutlich trotzdem nicht überleben.
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Vielleicht ist das noch interessant für dich:
https://www.diyaudio.com/community/threa...616/page-2
https://ussr-tubes.blogspot.com/2023/12/...k.html?m=1
Wenn du mal über eine Vorschrift dazu oder Prüfprotokoll stolperst dann sag mal Bescheid. Das wär was für mich zum einrahmen.
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(02.06.2026, 09:20)MBlau007 schrieb: Alles sehr trübe, in der DDR hatten die auch so seltsame Zeichen Q1 (weltbest) Q2 (für alles zu gebrauchen) usw.
Ist wie bei den Chinesen (Q.C. passed xx oder Kürzel) usw., die drucken auch gerne Raketen drauf, einen Start würden sie aber vermutlich trotzdem nicht überleben.
Also meine Röhren sind direkt aus der Quelle, selbstgeschossen. Sozusagen.
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02.06.2026, 19:31
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02.06.2026, 20:08 von Schubaka.)
(01.06.2026, 19:46)ted_am_see schrieb: Ich kann Dir die Röhren leider auch nicht prüfen -- aber in Bezug auf Vergleichbarkeit mit ECC85 bist du voll auf dem Holzweg denke ich.
Schau mal hier bei Radiomuseum: Dort steht als Vergleich 6BE6 bzw EK90. Das sind Heptoden-Röhren in Mini-7-Pin Design.
Die ECC85 ist eine HF Doppeltriode im 9-Pin Noval-Design. Röhren-Datenblätter gibt es auch bei RMorg.
Gruß
Harald
(02.06.2026, 06:36)MBlau007 schrieb: OTK7 Selektion (Militär + Langlebig), eine OTK5 (Militärfunk) und eine OTK1 (allgemein zivil).
Woher hast Du diese Infos? Mein letzter Stand mit diesen OTK-Stempeln ist lediglich ein anderer Prüfer (Mensch) in der Abteilung der Prüfer.
Ich habe hier einige -EW, die haben alle OTK1.
Militärversionen haben meisten den Zusatz -EW (EB), aber falls Du da eine Liste hättest...?
Ich brauch mal kurz Hilfe, steh aufm Schlauch. Bin einfach schon so lang raus.
Wollt mal versuchen den Strom bei den 6ZH1n-EB bei 24V zu messen, in den kleinen Verstärkern laufen die mit 24V und vielleicht kann ich so zumindest die Röhren mit den beiden gematchten vergleichen wenn ich die auch messe.
Hab sechs China 6a2 Röhren zum üben, die waren ab Werk in den kleinen amps drin.
Ich würd dafür meine kleinen Labornetzteile nehmen und da kann ich den Strom ja eh ablesen bei CV. Die gehn auch nur bis 30V, das reicht für mein Zeug aus.
Würd das so gehen?
Ich hab hier das russische Datenblatt, habs nit Lend übersetzt... so lala..
https://soviet-tubes.com/wp-content/uplo...asheet.pdf
Also Heizspannung ist ja 6,3v und Anodenspannung 120V.
So, Heizung ist ja pin 3 und 4.
Anode ist Pin 5 und da kommen die +120v Anodenspannung dran.
Aber wo kommt Minus bzw. Null dran? Pin 2 oder Pin 7?
Und wie schliess ich den Anodenwiderstand an und wie gross müsst der sein bei 24 Volt Anodenspannung?
Fragen über Fragen die ich vor 30 Jahren nicht hätte fragen brauchen
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Moin,
wenn die Roehre mit einer EF95 vergleichbar ist, ist es eine regelbare ZF-Pentode. Die Steilheit wird von der Steuergitterspannung bestimmt. Ausgenutzt wird die Regelcharakteristik fuer die automatische Verstaerkungsregelung des ZF-Verstaerkers (Schwundausgleich).
An die Anode kommt die Anodenspannung, das Schirmgitter bekommt seine positive Spannung, das Steuergitter an eine negative Spannung .
Weil es eine HF-Pentode ist, hat man die Katode doppelt herausgefuehrt, um die Zuleitungsinduktivitaet kleinzuhalten. Es ist fier die statische Messung also egal, woran man die Katode anschliesst.
In die Anodenleitung kommt fuer die Messung kein Widerstand, nur das Milliamperemeter.
Eine Pentode ist elektrisch gesehen eine steuerbare Konstantstromquelle, sie hat also einen hohen Innenwiderstand. Da ist es einigermassen egal, wie gross der Widerstand im Anodenkreis ist, der Strom wird in erster Linie von der Steuergitter- und Schirmgitterspannung bestimmt.
Ob die Roehre wirklich fuer NF-Anwendungen mit 24V Anoden- und Schirmgitterspannung geeignet ist, kann ich nicht beurteilen. Ich vermute da aber erstmal eine nur geringe Aussteuerbarkeit.
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Peter
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Ich habe von denen hier einige rumliegen, aus einem russischen Oszilloskop...
https://www.mvaudiolabs.com/tubes/tube-d...ary/6z38p/
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(02.06.2026, 21:03)hf500 schrieb: Moin,
wenn die Roehre mit einer EF95 vergleichbar ist, ist es eine regelbare ZF-Pentode. Die Steilheit wird von der Steuergitterspannung bestimmt. Ausgenutzt wird die Regelcharakteristik fuer die automatische Verstaerkungsregelung des ZF-Verstaerkers (Schwundausgleich).
An die Anode kommt die Anodenspannung, das Schirmgitter bekommt seine positive Spannung, das Steuergitter an eine negative Spannung .
Weil es eine HF-Pentode ist, hat man die Katode doppelt herausgefuehrt, um die Zuleitungsinduktivitaet kleinzuhalten. Es ist fier die statische Messung also egal, woran man die Katode anschliesst.
In die Anodenleitung kommt fuer die Messung kein Widerstand, nur das Milliamperemeter.
Eine Pentode ist elektrisch gesehen eine steuerbare Konstantstromquelle, sie hat also einen hohen Innenwiderstand. Da ist es einigermassen egal, wie gross der Widerstand im Anodenkreis ist, der Strom wird in erster Linie von der Steuergitter- und Schirmgitterspannung bestimmt.
Ob die Roehre wirklich fuer NF-Anwendungen mit 24V Anoden- und Schirmgitterspannung geeignet ist, kann ich nicht beurteilen. Ich vermute da aber erstmal eine nur geringe Aussteuerbarkeit.
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Peter
Ok ich probiers mal.
Die haben in dieser Art Amps immer nur Verstärkung 1.0 also nur als Buffer.
(03.06.2026, 05:37)MBlau007 schrieb: Ich habe von denen hier einige rumliegen, aus einem russischen Oszilloskop...
https://www.mvaudiolabs.com/tubes/tube-d...ary/6z38p/
Wieso hastn die da rausgemacht? Die halten sich doch. Musst halt nur lernen was auf dem Oszilloskop draufsteht
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(03.06.2026, 05:37)MBlau007 schrieb: Ich habe von denen hier einige rumliegen, aus einem russischen Oszilloskop...
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Wieso hastn die da rausgemacht? Die halten sich doch. Musst halt nur lernen was auf dem Oszilloskop draufsteht
Das Ding hat besser geheizt als ein Ölradiator. Da waren ca. 50 Röhren drin, darunter etliche russische ECC88, der war auch sehr groß und schwer.
Die Bildröhre wurde eine Scopeuhr, ist aber schon länger her...
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