16.08.2026, 15:29
Während der Überholung meines Revox A78 hatte ich diese Lautsprecher zum testen benutzt.
Schon dabei fiel mir der unterschiedliche Klang der beiden Boxen auf - bei einer sind die Mitten und Höhen leicht, aber hörbar abgesenkt.
Es sind ja eigentlich alte Dinger aus den frühen 70er Jahren, aber zum testen von Verstärkern völlig ausreichend.
Entsorgen kommt also nicht in Frage. Ich werde mal schauen, ob ich die Ursache der Höhensenke finde und es reparierbar ist.
Und Lernen kann ich sicher auch noch was dabei. Also erst mal aufmachen die beiden Dinger.
![[Bild: rb40-1.jpg]](https://i.postimg.cc/NMGKDGVT/rb40-1.jpg)
![[Bild: rb40-2.jpg]](https://i.postimg.cc/W39hHLcj/rb40-2.jpg)
An der Rückseite ist eine klassische 2 Wege Frequenzweiche angeschraubt mit einer Kernspule als Tiefpass für den Tieftöner,
sowie ein 4 µF Kondensator samt Luftspule für den Mittel/Hochtöner. Ein Aufbau wie im Lehrbuch, das hilft sicher beim Analysieren.
Was gleich auffällt, ist die unterschiedlich farbige Verkabelung und der verdreht eingebaute Kondensator, was bei einem bipolar aber egal sein sollte.
Ein paar Ohm Messungen zwischen den Kabeln und Bauteilen ergaben auffallend unterschiedliche Werte zwischen den beiden Boxen.
Um herauszufinden welches Teil hier querschlägt, habe ich die Kabel zu den LS Chassis, sowie den Kondensator und die Luftspule von
der Lötleiste abgetrennt, um die Bauteile einzeln Messen zu können.
Die Messungen:
Filterdrossel Kernspule für Tiefpass: 0,923 und 0,942 mH
Luftspule für Hochpass: 0,216 und 0,230 mH
Kondensator: 4.42 µF in beiden Richtungen und 5.7 / 7.8 µF bei dem anderen. Wie zu erwarten ist einer der Kondensatoren nicht in Ordnung.
Da es keine 4 µF Typen mehr gibt, kommt als Ersatz also ein 3,3 µF oder 4,7 µF bipolar Typ in Frage.
Die Übergangsfrequenz TT/HT soll lt. Prospekt bei 2800 Hz liegen. Ich finde, für einen Tief-/Mitteltöner ein sehr niedriger Wert.
Bei 4 Ohm Widerstand (für Tieftöner + Spule) und 0,9 mH als Tiefpass Filter komme ich beim besten Willen jedoch nicht auf diese genannte 2800 Hz als Grenzfrequenz.
Also mal Testen:
Tiefpass Filter wieder an den Tieftöner angelötet, mit einem Verstärker verbunden und meinen Signalgenerator angeschlossen.
Ab 40 Hz Sinus kommt der erste hörbare Ton, ab ~5800 Hz wird es deutlich leiser, bis 6900 Hz (!) aber weiter hörbar, bei 7000 Hz ist dann Stille.
Ich hatte ja erwartet, das ab ca. 2800 Hz der Pegel langsam abnimmt, aber das erst bei 7000 Hz Schluss ist finde ich schon Interessant.
Da werde ich wohl mit verschiedenen Kondensatoren von 3.3 µF bis 15 µF für den Hochtöner experimentieren, was am besten klingt.
Fortsetzung folgt...
Schon dabei fiel mir der unterschiedliche Klang der beiden Boxen auf - bei einer sind die Mitten und Höhen leicht, aber hörbar abgesenkt.
Es sind ja eigentlich alte Dinger aus den frühen 70er Jahren, aber zum testen von Verstärkern völlig ausreichend.
Entsorgen kommt also nicht in Frage. Ich werde mal schauen, ob ich die Ursache der Höhensenke finde und es reparierbar ist.
Und Lernen kann ich sicher auch noch was dabei. Also erst mal aufmachen die beiden Dinger.
![[Bild: rb40-1.jpg]](https://i.postimg.cc/NMGKDGVT/rb40-1.jpg)
![[Bild: rb40-2.jpg]](https://i.postimg.cc/W39hHLcj/rb40-2.jpg)
An der Rückseite ist eine klassische 2 Wege Frequenzweiche angeschraubt mit einer Kernspule als Tiefpass für den Tieftöner,
sowie ein 4 µF Kondensator samt Luftspule für den Mittel/Hochtöner. Ein Aufbau wie im Lehrbuch, das hilft sicher beim Analysieren.
Was gleich auffällt, ist die unterschiedlich farbige Verkabelung und der verdreht eingebaute Kondensator, was bei einem bipolar aber egal sein sollte.
Ein paar Ohm Messungen zwischen den Kabeln und Bauteilen ergaben auffallend unterschiedliche Werte zwischen den beiden Boxen.
Um herauszufinden welches Teil hier querschlägt, habe ich die Kabel zu den LS Chassis, sowie den Kondensator und die Luftspule von
der Lötleiste abgetrennt, um die Bauteile einzeln Messen zu können.
Die Messungen:
Filterdrossel Kernspule für Tiefpass: 0,923 und 0,942 mH
Luftspule für Hochpass: 0,216 und 0,230 mH
Kondensator: 4.42 µF in beiden Richtungen und 5.7 / 7.8 µF bei dem anderen. Wie zu erwarten ist einer der Kondensatoren nicht in Ordnung.
Da es keine 4 µF Typen mehr gibt, kommt als Ersatz also ein 3,3 µF oder 4,7 µF bipolar Typ in Frage.
Die Übergangsfrequenz TT/HT soll lt. Prospekt bei 2800 Hz liegen. Ich finde, für einen Tief-/Mitteltöner ein sehr niedriger Wert.
Bei 4 Ohm Widerstand (für Tieftöner + Spule) und 0,9 mH als Tiefpass Filter komme ich beim besten Willen jedoch nicht auf diese genannte 2800 Hz als Grenzfrequenz.
Also mal Testen:
Tiefpass Filter wieder an den Tieftöner angelötet, mit einem Verstärker verbunden und meinen Signalgenerator angeschlossen.
Ab 40 Hz Sinus kommt der erste hörbare Ton, ab ~5800 Hz wird es deutlich leiser, bis 6900 Hz (!) aber weiter hörbar, bei 7000 Hz ist dann Stille.
Ich hatte ja erwartet, das ab ca. 2800 Hz der Pegel langsam abnimmt, aber das erst bei 7000 Hz Schluss ist finde ich schon Interessant.
Da werde ich wohl mit verschiedenen Kondensatoren von 3.3 µF bis 15 µF für den Hochtöner experimentieren, was am besten klingt.
Fortsetzung folgt...


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Florida Boy: Danke für die Graphen!