16.08.2026, 19:21
Bereits vor nunmehr ein-ein halb Jahren wurde hier von einer Reparatur an einem PIONEER A91-D berichtet, welche danach etwa 1-1/4 Jahre gut funktionierte - nicht sehr oft aber wenn, dann meist über mehre Stunden hinweg. Im Frühjahr diesen Jahres viel er aber durch ein völlig verzerrtes Klangbild auf, das sich auch nicht auf nur eine Kanal oder die Stellung des Lautstärke-Potis/der Klangregler zurückzuführen ließ!
Die Ursache war hier zu finden ...
![[Bild: PA-32VDC-20260816.jpg]](https://i.postimg.cc/Mp8r9X0M/PA-32VDC-20260816.jpg)
... im defekten Q601.
![[Bild: DSC-1800.jpg]](https://i.postimg.cc/XqYyjK0W/DSC-1800.jpg)
Nach dessen Austausch und des vorsorglichen Austausches seines funktionsnotwendigen Umfeldes wurde die Stromaufnahme ermittelt und es konnten auch noch einige Kondensatoren auf dem DAC-FLP-Board ermittelt werden, die für einer recht schwankenden und ungleichmässigen Stromaufnahme verantwortlich waren.
Bei diese Arbeiten war mir allerdings auch aufgefallen, dass bei den letzten Arbeiten 2025 keine Spannungsanpassung im Primärkreis des Netzteiles vorgenommen wurde. Dieses wurde dann gleich mit erledigt ...
![[Bild: VOLSELECT-20260816.jpg]](https://i.postimg.cc/VvmWjbQZ/VOLSELECT-20260816.jpg)
![[Bild: DSC-1802.jpg]](https://i.postimg.cc/Dw9srb1P/DSC-1802.jpg)
Via blauem Stoss-Verbinder wurde u.a. die neue Stromversorgung des kleinen Steuertrafos T3 hergestellt.
Da hier Arbeiten an der Niederspannungsseite des Gerätes durchgeführt wurden, erfolgte anschließend eine Isolationsprüfung nach VDE 0701 durch eine Differenzstrommessung mit Leck-Stromzange. Diese Prüfung muss laut DIN natürlich nach Abschluss aller Arbeiten an den Geräten erfolgen, bei denen der Gerätedeckel entfernt wurde!
PIONEER gibt dazu im SM nachfolgende Instruktionen vor:
![[Bild: SM-LEACCUR-20260816.jpg]](https://i.postimg.cc/KYT5Sd6H/SM-LEACCUR-20260816.jpg)
Da das Gerät SK2 ist und somit über keinen Schutzleiteranschluss verfügt, wurde während der Messung das Gehäuse am mehreren leitfähigen Punkten niederohmig mit dem bauseitigen Schutzleiter verbunden (auf dem Photo mit dem Erdungsanschluss des PHONO-Einganges), um auftretende Berührungsspannungen(Ableitströme) sicher feststellen zu können.
![[Bild: DSC-3972.jpg]](https://i.postimg.cc/Qt4ZLKG2/DSC-3972.jpg)
Sollte passen, da der max.zulässige Ableitstrom von 0,5mA nicht überschritten wurde (bauseitige-fehlerfreier Potentialausgleich vorausgesetzt
).
Somit kann das Teil wieder sicher in den eigenen Hörbetrieb gehen ...
Und fasst vergessen: Hier werden ja auch gerne die ausgetauschten Bauteile gezeigt - dem möchte ich mich natürlich nicht widersetzten :
Die Ursache war hier zu finden ...
![[Bild: PA-32VDC-20260816.jpg]](https://i.postimg.cc/Mp8r9X0M/PA-32VDC-20260816.jpg)
... im defekten Q601.
![[Bild: DSC-1800.jpg]](https://i.postimg.cc/XqYyjK0W/DSC-1800.jpg)
Nach dessen Austausch und des vorsorglichen Austausches seines funktionsnotwendigen Umfeldes wurde die Stromaufnahme ermittelt und es konnten auch noch einige Kondensatoren auf dem DAC-FLP-Board ermittelt werden, die für einer recht schwankenden und ungleichmässigen Stromaufnahme verantwortlich waren.
Bei diese Arbeiten war mir allerdings auch aufgefallen, dass bei den letzten Arbeiten 2025 keine Spannungsanpassung im Primärkreis des Netzteiles vorgenommen wurde. Dieses wurde dann gleich mit erledigt ...
![[Bild: VOLSELECT-20260816.jpg]](https://i.postimg.cc/VvmWjbQZ/VOLSELECT-20260816.jpg)
![[Bild: DSC-1802.jpg]](https://i.postimg.cc/Dw9srb1P/DSC-1802.jpg)
Via blauem Stoss-Verbinder wurde u.a. die neue Stromversorgung des kleinen Steuertrafos T3 hergestellt.
Da hier Arbeiten an der Niederspannungsseite des Gerätes durchgeführt wurden, erfolgte anschließend eine Isolationsprüfung nach VDE 0701 durch eine Differenzstrommessung mit Leck-Stromzange. Diese Prüfung muss laut DIN natürlich nach Abschluss aller Arbeiten an den Geräten erfolgen, bei denen der Gerätedeckel entfernt wurde!
PIONEER gibt dazu im SM nachfolgende Instruktionen vor:
![[Bild: SM-LEACCUR-20260816.jpg]](https://i.postimg.cc/KYT5Sd6H/SM-LEACCUR-20260816.jpg)
Da das Gerät SK2 ist und somit über keinen Schutzleiteranschluss verfügt, wurde während der Messung das Gehäuse am mehreren leitfähigen Punkten niederohmig mit dem bauseitigen Schutzleiter verbunden (auf dem Photo mit dem Erdungsanschluss des PHONO-Einganges), um auftretende Berührungsspannungen(Ableitströme) sicher feststellen zu können.
![[Bild: DSC-3972.jpg]](https://i.postimg.cc/Qt4ZLKG2/DSC-3972.jpg)
Sollte passen, da der max.zulässige Ableitstrom von 0,5mA nicht überschritten wurde (bauseitige-fehlerfreier Potentialausgleich vorausgesetzt
).Somit kann das Teil wieder sicher in den eigenen Hörbetrieb gehen ...
Und fasst vergessen: Hier werden ja auch gerne die ausgetauschten Bauteile gezeigt - dem möchte ich mich natürlich nicht widersetzten :


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