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(27.09.2026, 17:49)scope schrieb: Zitat:Leuten wie dir "zuzuhören", was mir eine große Freude ist.
Hör´mal lieber hier hin :
Das ist ein Onyo EQ, der sich nur wenig schlechter als der Technics benimmt.
Alles eine Frage der folgenden Verstärkung.
Danke für das Video... ich müsste mal alle Regler auf 0 setzen, dann wäre es natürlich wenig bis garnix... und der Equalizer überflüssig. Ist aber sehr schlüssig, die Demo, denn mein Rauschen ist auch eher ein Rauschen als ein Zischen, weil ich im Mittel- bis Hochtonbereich kaum angehoben habe. Ich vermute mal, das der originale Eq zu meinen Tröten ganz anders aufgebaut ist, da das ja auch ein reiner "Bass-Eq" ist. Da wird sicher gar nix rauschen...
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Wobei man sagen muss, das bei Verstärkern bzgl. des Rauschabstands auch kräftig gemogelt wird.
Die Herstellerangabe bezieht sich nämlich immer auf die Nennleistung.
2 Verstärker:
Verstärker 1 hat 2x 100 Watt und ist mit 110 dB angegeben
Verstärker 2 haz 2x 50 Watt und ist mit 108 dB angegeben.
Welcher Verstärker rausche mehr?
Verstärker 1!
Denn der hat bei 2x 50 Watt einen Rauschabstand von 107 dB.
Deshalb hat z.B. Grundig in den frühen 1980ern zusätzlich noch den Rauschabstand bei einer Ausgangsleistung von 2x 0,05 Watt angegeben.
Und Yamaha gibt bis heute in den technischen Daten auch das absolute Grundrauschen in µV an.
Beispielsweise beim Yamaha AX-1090 = 80 µV
Was das Grundrauschen angeht:
Das kann man durch entsprechende Bauteilewahl durchaus noch verringern.
Beispielsweise sämtliche normalen Dioden durch LEDs ersetzen, denn LEDs rauschen weniger als normale Dioden.
Der Hersteller ASR verbaut deswegen schon seit den 1980ern LEDs anstatt normale Dioden bei seinen Verstärkern.
Und in den Datenblättern, z.B. bei OP-Amps, schauen, welche Vergleichstypen weniger rauschen.
Was Equalizer angeht:
Best Practice ist, Pegelüberhöhungen abzusenken anstatt Pegelsenken anzuheben.
Anhebungen sorgen für mehr Rauschen, Absenkungen für weniger Rauschen.
Habe ich z.B. 2 Pegelspitzen und dazwischen eine Senke, dann senkt man die beiden Spitzen auf das Niveau der Senke ab anstatt die Senke auf das Niveau der Spitzen anzuheben.
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27.09.2026, 18:20
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.09.2026, 18:37 von scope.)
Zitat:Die Herstellerangabe bezieht sich nämlich immer auf die Nennleistung.
Das stimmt nicht. Da du
Leistung schreibst, wird es ein Verstärker sein, und da gibt es so einige Hersteller, die als Bezugsmaß eben nicht die "Nennleistung" heranziehen.
Und dann steht da z.B. bei einer Mark Levinsin Endstufe auch schon mal 80 dB (ref. 1W8r)
Zitat:Das kann man durch entsprechende Bauteilewahl durchaus noch verringern.
Auf jeden Fall. Vorzugsweise auf dem Küti und dem Duspol aus der Werkzeugkiste.
Nennt man auch "tuning".
"Analog" ist in der Regel zwar deutlich teurer, dafür aber auch nicht so gut.
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(27.09.2026, 18:20)scope schrieb: Zitat:Das kann man durch entsprechende Bauteilewahl durchaus noch verringern.
Auf jeden Fall. Vorzugsweise auf dem Küti und dem Duspol aus der Werkzeugkiste.
Nennt man auch "tuning". 
Sach an! Tuning macht immer Spaß...
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