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Endstufe brummt manchmal...
#1
in  Hi

Ich weiß, Ferndiagnosen sind recht schwierig. Aber vielleicht kommt jemandem die Sachlage bekannt vor.
Meine Inter M R300 Plus summt gerne mal aus den Lautsprechern. Es ist eine Mischung aus Brummen/Summen. Also mehr so ein "bssssssss" und es ist deutlich zu hören.
Das macht sie aber immer nur wenn sie länger an ist. Schalte ich sie dann aus und wieder ein ist das Geräusch komischerweise weg und kommt meistens nicht wieder?!
Was könnte das Problem sein - Siebelkos, kalte Lötstellen? Ich könnte die Platinen mal komplett nachlöten und schauen ob das Problem verschwindet.
Achso - wenn es brummt und ich die Endstufe auf max. Lautstärke stelle wird das Geräusch zunehmend leiser.
Ist wohl irgendein "Masseproblem"  Denker

[Bild: 20260922-032819.jpg]

[Bild: 20260922-032842.jpg]

[Bild: 20260922-033319.jpg]
"Autofocus has ruined quality"
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#2
Moin, der Trafo event.  Brummen der Lamellen ? Wäre meine erste Idee gewesen!

Gruss
Rainer
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#3
AtRVB
Lockere Trafobleche sind für ein "Bsssssssss" oder ein "Surrrrrrr" aus dem Lautsprecher nie verantwortlich.
"Analog" ist in der Regel zwar deutlich teurer, dafür aber auch nicht so gut. 

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#4
Der Trafo ist ruhig, das Gerät selbst brummt nicht.
"Autofocus has ruined quality"
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#5
Stecker auf der Eingangsseite überprüfen
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  • scope
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#6
Würde mal auf ein verseuchtes Netz in deiner Lokalität tippen.

Für den Brumm bietet sich ein DC-Blocker an. Zwei Dioden und ein Widerstand können Abhilfe schaffen.

Der Summ braucht ein Filter mit einem Kondensator.

[Bild: RsYTtHzl.jpeg]
Diese 27mF sind auf ein Imax von 3A bezogen. Entweder Widerstand oder Kondensator, nicht beides gleichzeitig.
Der Elko wird zur Hälfte der Zeit im Gegenverkehr betrieben, was ihn schnell altern lässt. Deshalb dort nur einen Markenelko verwenden und generell erstmal nur mit dem Widerstand versuchen.

[Bild: pG6D7w7l.jpeg]
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  • Kimi
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#7
(23.09.2026, 17:35)sing sing schrieb: Stecker auf der Eingangsseite überprüfen

Die Kabel sind nagelneu und in Ordnung. Ich hab jetzt mal zwei neue Siebelkos bestellt, mit 80v Spannungsfestigkeit statt "nur" 63. Die alten sahen 
auch nicht mehr so frisch aus. Die Platinen löte ich demnächst mal komplett nach und schaue dann weiter.
Ist ja kein schwerwiegendes Problem, aber manchmal nervt es. Einfach aus und wieder einschalten behebt es ja meistens  LOL

(23.09.2026, 17:59)Florida Boy schrieb: Würde mal auf ein verseuchtes Netz in deiner Lokalität tippen.

Kommt hin. Seit ich hier wohne habe ich immer wieder mit brummenden Amps zutun. Mal brummt es mehr, mal weniger aus den Speakern.
Den Schutzleiter muss ich z.B. generell abklemmen (nicht nachmachen!), sonst habe ich wirklich IMMER heftigstes Brummen  Tease
"Autofocus has ruined quality"
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#8
Verseuchtes Netz mit einer DC Komponente verursacht mechanisches Brummen des Trafos da er vorzeitig in die Sättigung geht.

Der TE sagt aber klar das es aus den Lautsprechern kommt und ein Summen ist.

Ich tippe auf ein gealtertes Bauteil das nach erreichen eine gewissen Temperatur irgend eine Sauerei macht. Oder ganz lapidar eine miese Lötstelle.

Zitat:Kommt hin. Seit ich hier wohne habe ich immer wieder mit brummenden Amps zutun. Mal brummt es mehr, mal weniger aus den Speakern.
Den Schutzleiter muss ich z.B. generell abklemmen (nicht nachmachen!), sonst habe ich wirklich IMMER heftigstes Brummen


Das hat aber ebenfalls wahrscheinlich nichts mit dem Netz zu tun sondern mit einer Brummschleife (richtig gesagt Masseschleife) in Deiner Anlage.
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#9
***gelöscht***

Sorry verlesen mit dem Widerstand ODER Kondensator
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#10
(23.09.2026, 20:13)Inquisition schrieb: Das hat aber ebenfalls wahrscheinlich nichts mit dem Netz zu tun sondern mit einer Brummschleife (richtig gesagt Masseschleife) in Deiner Anlage.

Ich hatte seit 2009 sicher dutzende Verstärker und Endstufen und dieses Brummproblem besteht seitdem. Egal wo ich ein Gerät in der Wohnung (Altbau) anschließe, 
gerade mit Schutzleiter brummt es immer. Aber das ist ein anderes Problem und hat mit der aktuellen Sachlage wenig zu tun.
Das Netz ist einfach scheiße. Zwar aktueller Querschnitt aber dafür alles einphasig.
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#11
Zitat:Für den Brumm bietet sich ein DC-Blocker an.


Tja, was soll man dazu noch sagen oder schreiben ?

Bombardiert man einen Transformator asymmetrsich, dann kann es vorkommen, dass das Gerät dann über sein Gehäuse "knurrt" 

Also kein "Bsssssst" oder "Sirrrrr" , sondern ein "Knurrrrr" oder "Brrrrrrt" 
Über den Lautdsprecher wird DAS aber nicht vernehmmbar. 

Zumindest wäre mir das vollkommen neu und deckt sich nicht mit unzähligen Untersuchungen zum Thema.


Wenn ich sowas lese, fallen mit marode Billig- NF Leitunge, marode Stelkcer oder lockere, ausgenudelte  Cinchbuchsen ein. Evtl. auchg Leiterbahnbrück am Pad, was "wenig Routinierte" am Küti in der Regel nur zufällig finden.
Sowas kommt sehr häufig vor, da dort mechanische Belastung entsteht, und das Material oft billig ist.
"Analog" ist in der Regel zwar deutlich teurer, dafür aber auch nicht so gut. 

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  • Inquisition, traveller
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#12
Also nochmal. Ich höre in Ruhe Musik - alles fein, nix brummt oder surrt. Manchmal tritt dann aber dieses auffälige Surren aus dem Lautsprecher auf,
welches sich mit einem schnellen Aus-und wieder Einschalten der Endstufe erledigt. DAS ist mein Problem.
Der Trafo brummt nicht und es ist auch kein klassiches Netzbrummen. Es ist ein relativ hohes "bsssssss" und ist bei niedrigster Pegeleinstellung am lautesten
und wird etwas leiser sobald ich aufdrehe. Übrigens macht die Endstufe das auch wenn absolut nichts ausser die LSP angeschlossen sind.

Ich frage mich nur wie das schnelle Aus und wieder Einschalten dazu führt, dass es wieder komplett still ist  Denker
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#13
Zitat:welches sich mit einem schnellen Aus-und wieder Einschalten der Endstufe erledigt.

Weil sich dann auch gleichzeitig  der Netzstrom "säubert", oder die beiden CapXon wieder kurzzeitig feucht sind? 
Du merkst schon, dass du da mit der falschen Herangehensweise unterwegs bist?

Was ich dir jetzt schreibe, mag dir nicht schmecken, ist aber nun mal so....
Den Fehler kannst du entweder rein zufällig und unbewusst beheben, oder eben niemals. 

In einer guten Werkstatt, mit einem versierten Mensch, wird der Fehler gezielt behoben werden können.

Eventuell hast du aber Glück, wenn du beim sinnfreien Wechsel der beiden Elkos mechanische Kraft auf ein Board ausübst, was den Fehler für einen 
Moment, oder auch "länger" behebt. 
Von der "Schwarmintelligent" solltest du aber nichts erwarten. Wie soll das auch gehen?

Zitat:Ich frage mich nur wie das schnelle Aus und wieder Einschalten dazu führt, dass es wieder komplett still ist

Das Problem beginnt schon damit, dass keiner so genau weiss, was da wirklich geschieht. 
Es wäre auch nicht auszuschliessen, dass das Gerät instabil läuft und zeitweise oszilliert, was ähnliche Akustrische hörbare Effekte 
erzeugen kann (nicht aber muss)

Um das mal auf ein gesundes Maß herunterzubrechen: Das  Ding gehört in eine Werkstatt, wo es geprüft, vermessen, und ggf. repariert wird.
So einfach ist das.
"Analog" ist in der Regel zwar deutlich teurer, dafür aber auch nicht so gut. 

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  • Kimi
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#14
Klar, ist mir voll bewusst. Hätte ich das nötige Wissen, dann hätte ich den Thread auch nicht aufgemacht.
Ich hatte nur gehofft, per Schwarmintelligenz den Fehler einkreisen zu können. Aber ja, lösen werde ich das höchstens per Zufall. Da muss man realistisch bleiben.
Wenn's mich richtig hart nervt, wird sie halt billig als defekt verkauft. Eine Restauration dürfte den niedrigen Einkaufswert deutlich übertreffen - lohnt sich dann nicht.
Leider ist das Teil nicht schön genug um Interesse zu wecken  LOL
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#15
Zitat:Klar, ist mir voll bewusst. Hätte ich das nötige Wissen, dann hätte ich den Thread auch nicht aufgemacht.

Das kennen wir alle....Ich würde mein Auto auch niemals selbst in der Garage mit der Dose komplett lackieren, und auch Zahnbehandlungen vergebe ich immer "fremd" Wink3


Zitat:Ich hatte nur gehofft, per Schwarmintelligenz den Fehler einkreisen

OK, dann bau´ dir da so einen DC-Blocker ein. Möge der verirrte Schwarm mit dir sein.  Thumbsup
"Analog" ist in der Regel zwar deutlich teurer, dafür aber auch nicht so gut. 

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  • traveller
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#16
Ein paar Korkscheiben und Klangkristalle würden sicher auch noch reinpassen Zahnlos
"Autofocus has ruined quality"
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#17
(23.09.2026, 18:43)Kimi schrieb: ....


Den Schutzleiter muss ich z.B. generell abklemmen (nicht nachmachen!), sonst habe ich wirklich IMMER heftigstes Brummen  :tease:

Ich kann einfach nicht verstehen, wie man hier solche Maßnahmen auch noch als hilfreich darstellt   :flenne:

Hier lesen eventuell Leute mit, die nicht einmal wissen, was sie da tuen, Dich einmal mit eingeschlossen (!) >>> Im Störungsfall LEBENSGEFAHR!!!

Und die eigentliche Ursache ist damit nicht Mal ...  Verseuchtes Stromnetz  ...   :lol: ...  :lol1:
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#18
Zitat:Hier lesen eventuell Leute mit, die nicht einmal wissen, was sie da tuen

Nicht nur das, sie schreiben sogar.  Lipsrsealed2
"Analog" ist in der Regel zwar deutlich teurer, dafür aber auch nicht so gut. 

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#19
(23.09.2026, 21:07)Kimi schrieb:
(23.09.2026, 20:13)Inquisition schrieb: Das hat aber ebenfalls wahrscheinlich nichts mit dem Netz zu tun sondern mit einer Brummschleife (richtig gesagt Masseschleife) in Deiner Anlage.

Ich hatte seit 2009 sicher dutzende Verstärker und Endstufen und dieses Brummproblem besteht seitdem. Egal wo ich ein Gerät in der Wohnung (Altbau) anschließe, 
gerade mit Schutzleiter brummt es immer. Aber das ist ein anderes Problem und hat mit der aktuellen Sachlage wenig zu tun.
Das Netz ist einfach scheiße. Zwar aktueller Querschnitt aber dafür alles einphasig.

Dann würde ich die Installation mal prüfen lassen, und nicht an den Geräten herumexperimentieren.
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#20
Das Forum und seine Mitglieder war mal so nett und hilfsbereit. Das hat sich wohl komplett geändert. Ich werde mich in Zukunft lieber persönlich an
Menschen wenden von denen ich weiß, dass sie hilfsbereit und freundlich sind. Auf Spott und Häme habe ich gar keinen Bock.

Chef, bitte den Thread schließen!  Freunde
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  • Bassmann, Frank62, HisVoice, Schottl, ted_am_see
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#21
Das hat nichts mit Häme zu tun. Bei Dir liegt wohl ganz klar ein Problem in der Installation vor, oder irgendein Gerät ist defekt. Wenn sowas seit Jahren anhält könnte man ja ans Nachprüfen lassen denken anstelle an diversen Geräten die Erde ab zu klemmen, überkleben oder sonstwas, und wenn man dann noch sagt man mache das seit Jahren so, muss man auch mit solchen Kommentaren rechnen.
Das ist einfach gefährlich. Und wenn man meint es machen zu müssen, dann behält mans für sich und postet es nich wo andere Leute mit ebenso wenig Erfahrung oder Grundwissen mitlesen und das vllt nachmachen, ohne zu wissen was die Folgen sein können sollte es doch mal zu einem richtigen defekt kommen.

Gemacht haben das wohl die meisten schon, aber wenn solche Probleme geräteübergreifend seit Jahren bestehen kann Erde abkleben usw. wohl kaum die Lösung sein
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#22
Man kann alles dramatisieren... Ich schrieb ja, nicht nachmachen. Und mir vollkommene Ahnungslosigkeit vorzuwerfen hilft auch nicht weiter.
Wenn ich hier und da mal 'nen alten Amp vom PE abklemme dann ist das doch meine Sache. Alles andere ist hier gesichert - glaub mir.
Und ausserdem hast du keine Ahnung davon welche Maßnahmen ich evtl. ergreife um eben doch für eine sichere Bedienung zu sorgen.
Als ob das nicht jeder hier schonmal gemacht hat, also wirklich  LOL
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  • Deubi
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#23
Zitat:Das Forum und seine Mitglieder war mal so nett und hilfsbereit

Das kann schon sein. Möglicherweise hat sich aber auch die Einsicht mancher Leute rückwärts entwickelt. 
Welche Hilfsbereitschaft erwartest du in diesem Fall.

Hättest du gefragt, warum nach der Neuverkabelung die Bässe weg sind, und alles so komisch kingt, wäre "Hilfe" sicher schnell erfolgt....

1 X bitte umpolen.  Pleasantry

Aber in deinem Text lese ich ja nicht mal was von der Arbeit an einem stinknormalen Oscar......
Hoffe wir beide verstehen uns?  Drinks


Wir beide kennen doch mindestens einen aus dem Forum, der das vermutlich sehr, sehr......sehr gerne kostenlos(?) für dich behebt.
Einfach mal nachfragen, oder gleich dort hin....

Zitat:Ich werde mich in Zukunft lieber persönlich an
Menschen wenden von denen ich weiß, dass sie hilfsbereit und freundlich sind.
 
Zwei Leute, EIN Gedanke....Geht doch.  Thumbsup

Zitat:Wenn ich hier und da mal 'nen alten Amp vom PE abklemme dann ist das doch meine Sache.

Da hast du wohl Recht. Genau wie die Reparatur deiner Gerätes.  Freunde
"Analog" ist in der Regel zwar deutlich teurer, dafür aber auch nicht so gut. 

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#24
Was MAN dazu sagen soll? Auf Diesel zu setzen, war auch nicht schlauer.

Ich finde es so geil: Es ist die gleiche Diskussion wie seinerzeit mit (Burmester-) Jens, den vermutlich das selbe Problem angetrieben hatte, sich dem Thema Netzfilter zuzuwenden.

(Aus dieser Erfahrung heraus):
Egal ob über einen Kondensator oder eine Diodenstrecke oder einen Widerstand findet eine Netzentkopplung statt. Der Tiefpass oder der ausgeschlossene DC-Anteil sind Nebeneffekte, wenn auch wünschenswert.

Der Feind lautet schlicht: N <> PE <> 0

und beträgt hier tagesaktuell gemessen rd. 20mV (also das Delta zwischen N und PE).

Das Netz an dem der monierte Verstärker angeschlossen wird, hängt am langen Arm des PE-Einleitepunktes, mit seiner Drehachse des Erdspießes. Und ein Kilogramm am langen Arm hält niemand nach einer Viertelstunde noch horizontal, um es mal bildlich zu umschreiben. Jeder Großverbraucher (naja, Waschmaschine o. ä.) drückt diesem Lokalnetz seinen Stempel auf.

Wenn Kimi die Erde stets abklemmen muss (und von jedem zu Recht auch nachzumachen ist, wenn es nicht anders geht) drückt er dies damit nur aus. Die Idee, es würde sich um einen Defekt des Gerätes selbst handeln, ist schlicht albern.
Kimi hat diesen Effekt doch bei mehreren Geräten festgestellt und die waren ALLE kaputt? Hatten ALLE den gleiche Defekt?

BTW: Habe hier kein PE. Es gibt hier auch keinen FI-Schalter. Ist alles in 1qmm-2-Draht mit 10A-Schmelzern. Haus ist BJ 1955. Das wurde in den 80ern mal teilsaniert, wo alle Unterputz-Leitungen bündig abgesäbelt und durch Aufputz ersetzt wurden. Dafür gab es ZH statt Öfen. Da auch Gas wegkam, ist der Herd dann mit Drehstrom nachgerüstet worden. Und nur dieser hat einen (echten) PE-Anschluss. Der Rest in den Wänden und Decken ist nach wie vor 2-drähtig; L und N.

Dieses übertriebene Sicherheitsgejammer trifft einfach nicht die Realität.

EDIT Typo
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#25
Kimi, tritt dieses Geräusch in unregelmäßigen Abständen auf und dann nur wenige Sekunden lang?

Falls ja, kann ich Dir als alter Berliner sagen, dass das der typische 750Hz-Messton des Berliner Stromnetzes ist, mit dem unregelmäßig Messungen gemacht werden, aber auch die Nachtspeicherheizungen aus der Ferne ein und ausgeschaltet werden können. Hier auf dem Land haben wir solche Messtöne nicht - früher, als ich noch In Berlin lebte, haben mich diese Töne auch gestört, weil die meisten Anlagen das im Lautsprecher hörbar gemacht haben. Da wurden früher viele Netzfilter verkauft, die aber auch nichts genützt haben ...
Beste Grüße
Armin von good-old-hifi.de

gewerblicher Geraffelrestaurator - arbeitet seit 1969 in der Hifi-Branche
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