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Normale Version: Telefunken S 500 Tonarm gebrochen
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Hallo,
da bin ich hier ganz neu und habe schon gleich zwei Baustellen. Hat jemand erfolgreich einen solchen AS 212 Tonarm repariert?
Danke für jeden Tipp!
Gruß
Rainer
[Bild: DSCF3821_1.jpg]

zimbo

Was ist denn kaputt?
Sieht man es nicht auf dem Bild? Das Plastikteil, auf dem das Tonarmgewicht steckt, ist so gut wie ganz ab.
Gruß
Rainer
Ist jetzt das Plastikteil gebrochen oder der Tonarm?
Okay, war nicht präzise genug. Der Arm (Metall) ist ganz, das Plastikteil hängt nur noch an einer Ecke.
Denker mach mal bessere Fotos !
Okay, heute Abend.
Du kannst versuchen es zu kleben. Allerdings ist es da wichtig, welcher Kunststoff das ist.
Nö nicht immer kommt auf den Kleber an.
Ich habe bis jetzt fast alles mit Klebt und Dichtet von Würth kleben können, bei ganz kleinen Klebeflächen aber nicht zu verwenden sonst ist das Zeugs super Oldie
Hallo,

(10.03.2015, 10:34)norman0 schrieb: [ -> ]Allerdings ist es da wichtig, welcher Kunststoff das ist.

Mein Klebstoff- und Rezepttipp: Uhu Endfest 300, wenn möglich die Klebestelle in den Backofen mit Niedrigtemperaturmethode langsam garen Oldie!

Gruß Roland
Man kann auch Unterbodenschutz nehmen. Das klebt wie die Hölle UndWeg
Mit Klebt und Dicht haben wir die Schlafkabinen auf den LKW geklebt. Ein Fahrer hatte dann mal den Kleber getestet, er fuhr unter eine Rundbrücke, dabei benutze er die Spur ganz rechts aussen LOL , wass soll man sagen, nurnoch der geklebte Teil der Dachkabine war am LKW der rest lag irgenwie verteilt umher.
Floet LOL

TE eine weitere Möglichkeit wäre ein Adappterstück das im Durchmesser etwas kleiner ist.
Damit würde sich auch die Stabilität der Klebestelle verbessern

Greetz von einem ehemaligen Judoka (10 Jahre im Armeesportclub ASV Raucher )

Jens

Ralfilein

Das kleben hält immer nur ne Weile.

[Bild: image.jpg]

[Bild: image.jpg]

Hab dann nach langer Zeit jemanden gefunden der die Kunststoffdinger nachbaut. Ist blöderweise in Australien.

Gruss Ralf
Kann man da nicht eine Gewindestange einschrauben?

Oder eine Stange innen verkleben, damit die Klebefläche größer wird…
(10.03.2015, 13:41)Ralfilein schrieb: [ -> ]Das kleben hält immer nur ne Weile.

Dann hast Du eindeutig, den falschen Kleber. Man kann heute alles gut und dauerhaft kleben, man muß nur wissen wie, bzw. mit was.

Wie "dksp" schrieb, das Loch etwas erweitern, ein passendes Röhrchen suchen, als "Schiene" einführen und mit dem richtigen Kleber kleben. Frag mich nicht, welcher das ist!?
so hatte ich das ja auch gemeint, vlt etwas dämlich ausgedrückt. Drinks

Ralfilein

Hört sich theoretisch gut an aber wie soll es praktisch gehen? 30 verschiedene Kleber kaufen und probieren? Mumpitz!

Gruss Ralf
Deshalb ist es gut zu wissen welcher Kunststoff das ist Floet
(10.03.2015, 16:25)Ralfilein schrieb: [ -> ]Hört sich theoretisch gut an aber wie soll es praktisch gehen? 30 verschiedene Kleber kaufen und probieren? Mumpitz!

Gruss Ralf

Du kannst auch 300 verschiedene Kunststoffe kaufen - nee = Quatsch. Wie norman schrieb - Du musst rausbekommen, welcher Kunsstoff es ist. Wenn Du das weißt, dann hast Du auch den passenden Kleber. Ich weiß, das ist fast auch unmöglich!

Ich würde mit einem Kleber experimentieren, der eindeutig, dieses Plastik anlöst, also wie z. Bsp. Plastikkleber, Azeton, PVC-Kleber. Also nimm Azeton und probiere, ob der dieses Plastik anlöst, bedingt geht auch Nagellackreiniger.
Durch die Anlösung der gesamten Klebefläche, kann man diese neu "verschweißen". Alles sehr ausgiebig anlösen, gut miteinander verbinden und länger, wie man denkt ablüften / härten lassen, das heißt in Ruhe lassen (bis zu 14 Tage)! Und ganz hilfreich, auch für die Verklebung schon, eine Führung. Einen Stift, ein Röhrchen, wie auch immer - das scheint da doch machbar zu sein.
Evtl. finde ich ja noch in einem Nachbarforum jemanden, der ihn erfolgreich repariert hat. Das Teil fühlt sich ein wenig wie Gummi an, ist also keine glattes Hartplastik, sonst würde das Gewicht ja leicht verrutschen. PVC?
[Bild: DSCF3827_1.jpg]
Hallo zusammen,

ich habe schon mehrere dieser Arme "umgebaut" da über kurz oder lang der Kunststoff der Schwachpunkt ist. Sicher gab es einen Grund dieses Material ursprünglich hier einzusetzen, nach ein paar Jahrzehnten muss aber eine andere Lösung her.
Kleben und alle damit zusammenhängenden Versuche würde ich mir schenken... ist immer mit einem gewissen Risiko verbunden. Sollte sich im laufenden Betrieb das Gegengewicht verabschieden so ist auch der Tonabnehmer zwangsläufig hin... kann teuer werden.
Ich habe bei allen Armen den Kunstoff komplett entfernt... der Arm sieht nach meinem Geschmack ohne den Kunststoff-"Knubbel" um das Lager übrigens deutlich eleganter aus... habe mir anschließend eine Aluhülse passend gedreht und diese einen Zentimeter tief in das Armrohr eingepasst und zusätzlich mit Sicherungsstift fixiert (hier geht sicher auch Kleben mit bsp. Sekundenkleber). Gegengewicht wieder drauf und fertig.
Dazu muss der Arm natürlich zerlegt werden... ist aber durchaus mit ein wenig Gefühl lösbar und man kann auch gleich das Lager mal nachschauen ;-).

Der Arm ist prima und das bisschen Arbeit sicher wert !!!

viele Grüße
Andreas
Klingt interessant, hättest Du evtl. ein Bild davon?
Es ist (ziemlich harter) Gummi. Oldie

Jedenfalls bei meinem...

Musste grad beim checken feststellen, dass ich den auch kleben muss. Tease

Zum Reinstopfen passt was mit 4 mm ausm Baumarkt (eventuell muss man dann am Ende dann kleines bisschen mit Schleifpapier runternehmen, damit die Hülse fürs Gewicht draufpasst..

Klebertip kann ich noch nicht geben, mein "Wunderkleber" bringts leider nicht (grad probiert).

(10.03.2015, 19:53)akguzzi schrieb: [ -> ]Sicher gab es einen Grund dieses Material ursprünglich hier einzusetzen

Vermutlich als "Antiresonator". Smile

Drinks
Hier erkennt man den Gummi als Werkstoff an der verzweigten Rißstruktur.

Und das Einschieben des 4-mm-Stabes weitet (aufm Foto nicht erkennbar) das Ende ein klein wenig.

[Bild: 212gummi.jpg]
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