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Normale Version: Ewig knackender Schalter am Dual 1219 ersetzt
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Moin
Ich habe vor einiger Zeit einen runtergekommenen 1219 restauriert. Alles funktioniert wieder wunderbar. Leider schickte der Dreher einen ordentlichen Knall beim An- und Abschalten durch meine Lautsprecher. Der Kondensator wurde natürlich getauscht. Trotz intensiver Bearbeitung aller Kontakte, war es nicht weg zubekommen. Nun habe ich den Original-Schalter deaktiviert und einen Mikroschalter so eingebaut, dass er synchron zu den werksseitigen Schaltmomenten arbeitet. Und siehe da, alles ruhig. 
Man muss eventuell ein Bisschen rumprobieren, um die richtige Position festzulegen, damit genau zum richtigen Zeitpunkt abgeschaltet wird. Die Abdeckung muss natürlich so bearbeitet werden, dass der neue Schalter betätigt werden kann. Aber Vorsicht, die bricht sehr leicht [Bild: wink.png] 
Den alten Schalter habe ich drin gelassen, da er auch das Gestänge führt. Hab ihn einfach mit einem Filzstück blockiert. Die Kabel sind an den Lötpunkten vom Kondensator angebracht. Das Teil hat nun schon einige Schaltzyklen durchlaufen und gibt mittlerweile nicht mehr einmal ein Klicken an die LS/Amp weiter [Bild: thumbsup.png] 
Für mich die beste Lösung, da jetzt wirklich Ruhe ist. Wenn dieser auch irgendwann mal knackt, kommt einfach für 2,50 € ein neuer rein. Das Polieren der Schalter mag wohl einige Zeit Abhilfe schaffen, aber wenn die Beschichtung einmal verbrannt ist, kann man keine neue drauf polieren. 
Demnächst mal schauen, wie sich dieser Umbau in meinem 1246 und 1228 bewährt.

[Bild: JY7YSPRh.jpg]
(02.05.2016, 22:57)landi666 schrieb: [ -> ][...] Das Polieren der Schalter mag wohl einige Zeit Abhilfe schaffen, aber wenn die Beschichtung einmal verbrannt ist, kann man keine neue drauf polieren. [...]

Draufpolieren kannst Du nichts, das ist richtig, aber auftragen. Daher mein Tipp: beim blauen C gibt es "galvanische Versilberung" als kleinen Stift mit Batterie und nen seitlich herausgeführten Anschluss. Damit kannst Du punktuell arbeiten und Schalflächen beschichten. So bliebe alles 100% ohrischienall.
(02.05.2016, 22:57)landi666 schrieb: [ -> ]Moin
Ich habe vor einiger Zeit einen runtergekommenen 1219 restauriert. Alles funktioniert wieder wunderbar. Leider schickte der Dreher einen ordentlichen Knall beim An- und Abschalten durch meine Lautsprecher. Der Kondensator wurde natürlich getauscht. Trotz intensiver Bearbeitung aller Kontakte, war es nicht weg zubekommen. Nun habe ich den Original-Schalter deaktiviert und einen Mikroschalter so eingebaut, dass er synchron zu den werksseitigen Schaltmomenten arbeitet. Und siehe da, alles ruhig. 
Man muss eventuell ein Bisschen rumprobieren, um die richtige Position festzulegen, damit genau zum richtigen Zeitpunkt abgeschaltet wird. Die Abdeckung muss natürlich so bearbeitet werden, dass der neue Schalter betätigt werden kann. Aber Vorsicht, die bricht sehr leicht [Bild: wink.png] 
Den alten Schalter habe ich drin gelassen, da er auch das Gestänge führt. Hab ihn einfach mit einem Filzstück blockiert. Die Kabel sind an den Lötpunkten vom Kondensator angebracht. Das Teil hat nun schon einige Schaltzyklen durchlaufen und gibt mittlerweile nicht mehr einmal ein Klicken an die LS/Amp weiter [Bild: thumbsup.png] 
Für mich die beste Lösung, da jetzt wirklich Ruhe ist. Wenn dieser auch irgendwann mal knackt, kommt einfach für 2,50 € ein neuer rein. Das Polieren der Schalter mag wohl einige Zeit Abhilfe schaffen, aber wenn die Beschichtung einmal verbrannt ist, kann man keine neue drauf polieren. 
Demnächst mal schauen, wie sich dieser Umbau in meinem 1246 und 1228 bewährt.

Schicke Lösung! Thumbsup  Das werde ich mir merken und bei meinen Dual-Drehern bei Bedarf anwenden...

Grüße
Phil
Heute habe ich meinen 1228 ebenfalls auf diese Methode ruhig gestellt. Dieses Mal kam ein Schalter ohne Rolle zum Einsatz.

http://www.reichelt.de/Schnappschalter-E...+1050.5202

Beim 1228 gestaltet sich der Umbau einfacher, da einfach nur der original verbaute Schalter getauscht werden muss. Die Halteplatte für den neuen Schalter wird einfach mit einer kurzen Schraube in einem vorhandenen Gewinde fixiert und der Schalter kann so wunderbar durch Verdrehen eingestellt werden. Der Heißkleber wurde großzügig eingesetzt, um alles zu isolieren. 
Auch dieser Dreher gibt beim Schalten keinen Mucks mehr von sich  Dance3

[Bild: KE0aGw4h.jpg]

[Bild: uC19jN8h.jpg]

Gruß an alle!