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Normale Version: Rundsteuersignale
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café_liégeois

[Ursprünglicher Beitrag gelöscht]

Das Thema (Störungen durch Rundsteuersignale in Köln) interessiert ja sowieso kein Schwein. Und wo die gesammelten Besserwisser und Misanthropen hier gerade ihr Schützenfest veranstalten, überlasse ich ihnen den Thread gern als Spielwiese.

Viel Spaß noch.
Für mich ist dieses Phänomen völlig neu und ich wohne schon über ein halbes Jahrhundert in Köln.

café_liégeois

Mist! Ich hätte wetten sollen...

Ex-Pfälzer

(15.06.2016, 10:45)café_liégeois schrieb: [ -> ]...

Hat hier jemand Erfahrung mit sowas und eine Idee, wie man dem beikommen kann? 

Ralf

Umziehen- am besten noch in eine dieselfreie Stadt- ohne Menschen, welche anders als man selbst denken. UndWeg

café_liégeois

Die Mühe hättest Du Dir jetzt aber wirklich nicht machen brauchen. Dass Du außer Dummheiten und Auspuffgestank nichts beizutragen hast, war auch so bekannt.

Sonst noch jemand?

Ex-Pfälzer

...zum Glück sind Eindrücke unterschiedlich.

Du gehörst für mich zu den Menschen, auf die ich sofort und jederzeit gerne verzichten könnte. Smile
Aber: Es juckt mich auch nicht, wenn sie da sind- man kann nicht alles haben.

MaTse

Alter kalter Kaffee,
oder wie war das gleich mit dem hilfreichen DDR-Waschmaschinenfilter?

Lipsrsealed2
What??

café_liégeois

Er ist schon ein richtiger Schlaumeier unser Gorm. Kann sogar schon ganz allein googeln...

Wer sich nun aber die Mühe macht, die beiden verlinkten Threads, die im übrigen Jahre alt sind, zu lesen, wird sehen, dass in beiden Fällen keine akzeptable Lösung gefunden worden ist. Ich kann Dir auf Wunsch aber künftig unter allen deinen Beiträgen gern auch alle Threads verlinken, wo ähnliches schon im Internet diskutiert worden ist.
Deine Signatur gefällt mir, Ralf.
Vielleicht umziehen. Irgendwas an deiner Hausinstallation scheint nicht so richtig in Ordnung zu sein. Ich kenne das Problem nämlich nicht.
Wir hatten das gleiche Problem in unserer alten Wohnung in Bremen. Und zwar ist in der Bude damals durch die Vermietung die teuerste Heizung aller Zeiten eingebaut worden: Nachtspeicher. Die wurden per Rundsteuersignal bei uns ein- u. ausgeschaltet, ob wir wollten oder nicht. Hatten nämlich die Klöckner-Stahlwerke Strom bestellt, nahmen ihn aber nicht ab, weil die Produktion nicht erforderlich war, konnten die Stadtwerke Bremen nicht einfach den Generator wieder ausschalten, sondern musste die Leistung abbauen. Was zur Folge hatte, dass bei 20° die Heizungen vollgepumpt wurden, sogar zur Mittagszeit, wenn die Balkontür schon offen war. Bis ich dann einen Zusatzschalter installierte, sodaß das Signal zwar ankam, die Schütze aber nicht anzogen. Was man aber auch sehr deutlich hören konnte: die Straßenbeleuchtung wird eingeschaltet, Straßenzug um Straßenzug, 10 Straßen im Umkreis unserer Adresse. Und das nervte! Besonders, wenn Du grade eine Bandaufnahme machtest... Rumms, Aufnahme versaut, halbe Stunde warten, neu starten. Tiriririrli.... Heizung! Wieder anfangen! Nachdem vor 15 Jahren dort die alten Absbestkisten entsorgt wurden, wie mir ein früherer Nachbar erzählte, gab es das nicht mehr. Wir zogen vor über 20 Jahren um, hatten somit das Problem hinter uns gelassen, und hier nie wieder was gehört.
(15.06.2016, 21:19)café_liégeois schrieb: [ -> ]Er ist schon ein richtiger Schlaumeier unser Gorm. Kann sogar schon ganz allein googeln...

Wer sich nun aber die Mühe macht, die beiden verlinkten Threads, die im übrigen Jahre alt sind, zu lesen, wird sehen, dass in beiden Fällen keine akzeptable Lösung gefunden worden ist. Ich kann Dir auf Wunsch aber künftig unter allen deinen Beiträgen gern auch alle Threads verlinken, wo ähnliches schon im Internet diskutiert worden ist.

Laß doch einfach raus, was in den vielen Jahren zur Beseitigung schon unternommen wurde.
Das aufgekochte Prob. ist stinkend alt und in verlinkten Beiträgen wurde erklärt, wo die Ursachen liegen.
Was soll die Penetranz, wenn das Netz, die Steuerungssignale und/oder das Empfangsgerät mangelhaft sind?
Wer soll hier helfen? Wenn umziehn kein Thema, mußt mit nem besseren Radio oder zusätzlichen Filtern hören.

café_liégeois

Wenn Dir meine Beiträge nicht zusagen, kann ich Dir nur raten, sie künftig nicht mehr zu lesen.
(16.06.2016, 08:20)café_liégeois schrieb: [ -> ]Wenn Dir meine Beiträge nicht zusagen, kann ich Dir nur raten, sie künftig nicht mehr zu lesen.

Das liest sich erfolgversprechend Thumbsup
simple Lösung via VFI-USV.

Serviervorschlag
(17.06.2016, 11:05)winix schrieb: [ -> ]simple Lösung via VFI-USV.

Serviervorschlag

Also wenn dann bitte autarke Versorgung...

Spätestens eine preiswerte Sinus Online -USV würde das Problem lösen, sofern man nicht irgendwelche uralten Classe A Endstufen betreiben möchte.

Die Kosten für Gebrauchte, ausgemusterte online-USV mit z.B. 1 KW sind nicht der Rede wert. Man kann sie im Keller stationieren und eine Leitung zur Anlage verlegen....fertig.

café_liégeois

...wenn der Keller nicht gerade drei Treppen tiefer und auf der anderen Seite vom Haus ist und dazwischen ein Restaurant und anderleuts Wohnungen liegen, dann kann man das.

Nur so, damit es nacher nicht weder heißt, es seien doch Lösungen vorgeschlagen worden.
In die Abstellkammer kann man sie auch stellen.
Das Gerät hat die Größe zwier Schuhkartons. Der Keller ist also lediglich eine Option.
Kommt man mit einem normalen Stereosetup aus, wird daraus ein Schuhkarton.

Man kann sowas dann z.B. in ein schönes Endstufengehäuse aus der Bucht umbauen...Dauer...1 Tag.
Man muss sowas allerdings "wollen"....und nicht nur jammern Wink3
Google 10 Sek:

http://www.multimatic-usv.de/fileadmin/d...3000_D.pdf

http://www.ebay.de/itm/USV-1000-VA-Multi...1570564461

Das Gerät kann man sich sogar "SO" ins REgal stellen. Sinuswandler mit Klirrfaktor unter 3% (best case) bis 7 % (worst case)

Und wenn du jetzt noch nörgelst, dann willst du nichts ändern....

Alle 2 Jahre 3 Akkus wechseln, da sie eventuell sonst meckert.....für insges. 60-70 €...Also uninteressante laufende Kosten.

1500W Sinus
http://www.ebay.de/itm/ONLINE-USV-RS1500...SwUuFWzDRT


Bei USV´s unterscheidet man zwischen "Online" und "Offline" Typen. Die Offlinetypen sind die herkömmlichen USV. Die Geräte reichen den Netzstrom nur über Relais durch
und laden die Akkus. Fällt der Strom aus, schalten sie -schnell genug- den intenren Wechselrichter ein und liefern erst dann synthetisch hergestellten Netzstrom.

Die Online USV arbeiten anders. Dort liefert neben den Akkus ein Netzteil den Strom für den immer(!) laufenden Wechselrichter, der -leider- entsprechend gekühlt werden muss. Man muss also ausloten, wie
sehr man den Propeller mit der eher lächerlichen Leistungsaufnahme einer Stereoanlage (um 100-200 Watt im Standardbetrieb) reduzieren kann, damit es angenehm bleibt. Keine große Sache für Elektroniker.

Edit...Gerade nach längerer Zeit nochmal nachgemessen: THD meiner Netzspannung zurzeit.....1,85% ...Also NIX ...Waren aber auch schon 3 und 4%

café_liégeois

Hin und wieder hilft es offenbar, wenn man sich über Leute ärgert. Jedenfalls spornt das an. Ich habe mir einiges noch einmal genau angesehen, verschiedenes probiert und die Sache wird langsam klarer.

Vorweg: ich bin nicht Einstein, habe das auch nie behauptet, und stehe mit allem, wo mehr als +15 dBu drauf sind, auf Kriegsfuß. Elektroinstallation ist was für Elektriker. Außerdem sitze ich hier in einer Mietwohnung, kann nicht mal eben Strippen quer durchs Haus ziehen, und der Platz hier drin ist auch endlich. Das dazu.

Das Problem sind offenbar Brummschleifen und Potenzialunterschiede bei der Erdung. Das Haus, Baujahr um 1908, ist 1995 komplett saniert worden. Seither gab es hier an allen Ecken ständig Rohrbrüche in Wasser und Heizung und die Elektrik ist von einer Firma ausgeführt worden, deren Meister/Inhaber jedem, der es nicht hören wollte, ständig in den Ohren gelegen hat, wie sehr er es hasste, dass sein Vater ihn zu dem Beruf gezwungen hatte. Die Installation ist entsprechend. Ich habe, nachdem wir unsere zwischenzeitlich komplett entkernte Wohnung wieder bezogen hatten, erst einmal die Lüsterklemmen aus der neuen FuBK-Verkabelung geholt. Der Laden ist gottlob kurz darauf in die Pleite gerasselt, aber mit der Elektrik leben wir heute noch. Soviel zum Hintergrund.

Das Geraffel erstreckt sich über zwei Räume, Arbeits- und Wohnzimmer, und hängt an zwei verschiedenen Phasen. Die Geräte haben teilweise Schutzerdung, andere wiederum nicht. Bloßes Umdrehen von Netzsteckern entscheidet darüber, ob die Störungen durch das Rundsteuersignal mehr oder weniger stark sind. Dazu kommt die Erdung der FuBK-Anlage des Hauses und einer eigenen DVB-S-Anlage. All das hat jeweils sein eigenes Potenzial. Teilweise kann man über Verbindungen per LWL und Mantelstromfilter in den Antennenleitungen galvanisch einiges trennen, bei DVB-S geht das halt nicht, weil da auch Gleichspannung mit übertragen werden muss. In den Lautsprechern im Arbeitszimmer sind die Störungen seit gestern um einiges schwächer. Da war einer der Übeltäter eine FBAS-Leltung zwischen dem famosen Denon-AVR, der als Umschaltzentrale für die verschiedenen NF-Quellen (alles optisch digital) und als Vorverstärker für die Lautsprecher läuft, und einem kleinen Videomonitor, an dem auch der Rechner mit den beiden Elgato-DVB-S-Empfängern hängt.

Ich werde erst einmal weiter Brummscheifen jagen, denn wenn ich auf USV umstelle, ist mehr als nur die Musik fällig. Auch die übrige Kommunikations- und Rechnertechnik im Arbeitszimmer mit NAS, Telefonzentrale und dem ganzen Klimbim hängt über das Netzwerk, Firewire-Verbindungen zu Audio-Interfaces usw. mit dran.

Das ändert alles nichts daran, dass es ein Unding ist, von Seiten des EVU derartig das Netz zu versauen. Man hört diesen Mist aus allem möglichem Gerät, vom leise brummenden Ölradiator im Fotolabor bis zur Halogen-Schreibtischlampe, deren Trafobleche nicht ganz fest gepackt sind. Ich kann gern dieser Tage mal eine 'Hörprobe' zur Verfügung stellen.

Ralf
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