Old Fidelity - HiFi Klassiker Forum

Normale Version: Welche Feinsicherungen?
Du siehst gerade eine vereinfachte Darstellung unserer Inhalte. Normale Ansicht mit richtiger Formatierung.
Hallo

Ich bestelle gerade neue Pilotlampen und eine neue Feinsicherung. Die Gelegenheit möchte ich nutzen, um einige Feinsicherungen auf Vorrat mitzubestellen. Bei den Werten der Feinsicherungen bin ich mir nicht immer ganz sicher (alle Geräte laufen unter 240V Netzspannung).

Welche Feinsicherung wählt man bei der Bezeichnung „1 Amp STD 250V“ (Netzsicherung; Scott R 307)? Entspricht dies einer trägen Sicherung?

[Bild: IMG-3469.jpg]


Bedeutet N.B. „Normal Blow“, eine mittelträge Sicherung (für Lautsprecher; Scott R 307) oder kann man da auch eine flinke Sicherung nehmen?

[Bild: IMG-3471.jpg]


Welche Sicherung wählt man, wenn keine 250V 1,75A „Slow Blow“ auffindbar ist? Nimmt man dann 250V 1,6A oder 250V 2A (Netzsicherung Scott A 437)?

[Bild: IMG-3477.jpg]


Wenn nur der Ampère-Wert angegeben ist (3,5A F.B.), nimmt man dann 250V 3,5A (Lautsprecher; Scott A 437)?

[Bild: IMG-3475.jpg]


Welche Sicherung wählt man, wenn keine 125V 1A auffindbar ist? Nimmt man dann eine 250V 1A (internes Netzteil Pioneer SA 7100)?

Sad2
Danke für alle Hinweise, die mir meine bevorstehende Bestellung erleichtert.
Hanspeter
(27.03.2019, 18:31)Hanspeter schrieb: [ -> ]1. Welche Feinsicherung wählt man bei der Bezeichnung „1 Amp STD 250V“ (Netzsicherung; Scott R 307)? Entspricht dies einer trägen Sicherung?

2. Bedeutet N.B. „Normal Blow“, eine mittelträge Sicherung (für Lautsprecher; Scott R 307) oder kann man da auch eine flinke Sicherung nehmen?

3. Welche Sicherung wählt man, wenn keine 250V 1,75A „Slow Blow“ auffindbar ist? Nimmt man dann 250V 1,6A oder 250V 2A (Netzsicherung Scott A 437)?

4. Wenn nur der Ampère-Wert angegeben ist (3,5A F.B.), nimmt man dann 250V 3,5A (Lautsprecher; Scott A 437)?

5. Welche Sicherung wählt man, wenn keine 125V 1A auffindbar ist? Nimmt man dann eine 250V 1A (internes Netzteil Pioneer SA 7100)?

Moin,
1. wenn's die Netzsicherung ist, 1A Traege, damit sie den Einschaltstrom ueberlebt.

2. "Ein Transistor schuetzt die ihm vorgeschaltete Sicherung, indem er zuerst durchbrennt"
Hier eine flinke Sicherung verwenden. (Mittel-)Traege erst dann, wenn sie bei korrekter Lautsprecherimpedanz und "normalem" Betrieb zu haeufig durchbrennt.

3. 1,6A Traege, den Wert nur ehoehen, wenn sie zu oft ohne ersichtlichen Grund ausloest.

4. Ja, wenn 3,5A nicht greifbar, 3,15A Flink (*).

5. Eine 1A Traege Sicherung der passenden Bauform verwenden. Die Spannungsangabe bezieht sich auf die Spannung, die die Sicherung zuverlaessig abschalten kann (ohne, dass besonders bei Gleichspannung ein Lichtbogen stehen bleibt. Es ist alles andere als Trivial, hoehrere Gleichspannungen zuverlaessig abzuschalten).

(*) Sicherungen im Lautsprecherkreis gelten mir als Transistorschutzsicherungen. Besser, die loest einmal zu oft aus, als dass die Endstufe abbrennt.

73
Peter

edit: Typo, Ergaenzung
Herzlichen Dank, Peter !
Hi