Old Fidelity - HiFi Klassiker Forum

Normale Version: Mein Pua spinnt...
Du siehst gerade eine vereinfachte Darstellung unserer Inhalte. Normale Ansicht mit richtiger Formatierung.
Seiten: 1 2
Mein pua spinnt, aber sowas von, verstehe ich einfach nicht. Hab jetzt spasseshalber das Hörnchen mit Ortofon demontiert und das Orsonik mit nagaoka dran gebastelt. Und prompt ist es wieder so wie ganz am Anfang zum verrückt werden...
wenn ich das am Anfang der Platte aufsetze rast der die Nadel/ der Arm sofort nach innen und springt sogar noch 3, 4 Rillen weit in die Musik. Und auch wenn ich das AS so stark vorspanne, das es den Arm auf dem Lift nach aussen zieht, was ja zweifellos nicht im Sinne des Erfinders ist - bringt nix! Das Ding springt sofort nach innen.
Und nee der Dreher steht nicht schief...das ist schon soweit alles in Waage..
Woran könnte sowas nur liegen?
Moin,
dürfte ich mal anfragen was mit "pua" gemeint ist.
Grüße Jürgen
PUA vermutlich der Sony Tonarm

das unkontrollierte hin - und her schwingen beim Einschalten hatte ich bei meinem PS- X 65 auch ab und zu.
Moin,

AK spinnt/defekt oder was eher sein könnte.....die Tonarmkabel machen das Problem !
Verspannt....am Übergang Basis  zum Rohr !

Grüße
Arnold
Ich würde eher darauf tippen, dass die Liftbank nicht weit genug runtergeht.

Gruß

Thomas
Ja also klar ist ein pua ein Tonarm von sony, namentlich PUA 1500S, und das guck ich mir mal ganz genau an mit der Liftbank ...aber ich frage mich, welche Kraft den Arm direkt nach dem Aufsetzen nach innen reisst, wenn er gleichzeitig (bzw anschliessend) nach dem ausheben auf der Bank nach rechts, also aussen driftet???
Das ist dann die "Druckkraft" Wink3 der Liftbank, die dafür sorgt, dass die Nadel nicht tief genug in die Rille eintauchen kann. Es kann sein, dass es an anderen Stellen (in der Mitte der Platte) nicht mehr vorkommt, da die Oberfläche und Ausrichtung der Bank selten 100%ig ist. 5/10 mm Luft sollten es schon sein, besser etwas mehr.

Auf jeden Fall sollte das ZUERST überprüft werden.
Guck ich gleich mal...kann ja sein daß das Nagasystem ne andere "Höhe" hat als das vorher....danke für den Tipp erstmal..
Hallo Alex,

sollte das Problem bestehen... Du wolltest doch sowieso noch einmal vorbeikommen?!

schöne Ostern
Andreas
So - da sind locker 1,5 mm Platz zwischen Liftbank und Arm, wenn Hosen runtergelassen.
Setzte ich die Nadel bei stehender Platte auf den Teil mit der "Leerrille" und starte den Motor (auf 33 drücken), zack sofort reisst es die Nadel Richtung Mitte ...die Nadel von dem Naga ist aber noch gut, nicht das ihr denkt der Fruno hat gar keine Nadel dran....Das Gewicht sind jetzt 1,7 g, aber es spielt keine Rolle bei dem Phänomen. Und ein AS so stark vorzuspannen, das es auf der Bank den Arm nach aussen zieht kann ja gar nicht richtig sein...es ist als würde ich in der Eiger-Nordwand wohnen. Tu ich aber nicht...
(04.04.2021, 17:58)akguzzi schrieb: [ -> ]Hallo Alex,

sollte das Problem bestehen... Du wolltest doch sowieso noch einmal vorbeikommen?!

schöne Ostern
Andreas

Tja ich sehe es schon so kommen, obwohl ich dich ja jetzt nicht doppelt belasten will...
Ich habe allerdings an dem Arm keinen Handgriff gemacht, alles so gelassen wie es beim Kauf (vor 2 Jahren oder so) war, nur war eine der Lagerschrauben locker... die hab ich ganz leicht angezogen und alles ist extrem "leichtgängig" nach meinem dafürhalten...und dann gibts noch so ein komisches Gewicht an der Seite, ich mach mal ein Foto, das "fällt" immer nach unten, so das es nicht "verstellt werden kann?! ...
[Bild: DSC01980-LI.jpg]

Das ist das Gewicht, und diese Schraube hatte ich ganz leicht angezogen, weil der Arm "Spiel" hatte. Ob ich die mal etwas lockern sollte und gucken, was dann passiert?
Und was soll eigentlich dieses Gewicht? Sieht aber hübsch aus....
Das zusäzliche seitliche Gewicht ist dafür da, das beschriebene Problem zu verhindern:


[Bild: PUA-Seitliches-Ausgleichsgewicht.jpg]

[Bild: PUA-Seitliches-Ausgleichsgewicht-Bild.jpg]
Danke Homero - auch wenn ich solche filigranen Fummeleien hasse, werde ich das mal versuchen, insbesondere das hoch- und runtersetzen des Gewichtes, das hatte ich noch gar nicht bedacht....ich gebe dann Bescheid, ob sich was geändert hat, am Dilemma. Für diese einstellung sollte ich wohl das AS auf null setzen, oder?
Ja, AS auf 0 und Tonarm in die Wage bringen, dann sollte die seitliche Bewegung einstellbar sein.

Kann dir das Manual auch komplett als PDF zusenden. Da köntest du dann auch mal überprüfen ob das As überhaupt richtig justiert ist. Ich lese aus deiner Beschreibung aber heraus, dass die Veränderung plötzlich und "einfach so" eingetreten ist, daher tippe ich auf das seitliche Einstellgewicht. Vermutlich lässt es sich relativ leicht verschieben und das ist unbemerkt irgendwie passiert als du was anderes einstellen wolltest.
Also, Danke, und ich hab das jetzt mal probiert, sowohl gewicht rauf/runter als auch arm (des Gewichtes) rein und raus... im "Schwebezustand" bringt das was, der Arm kommt zur Ruhe (Etwas raus und etwas runter)...aber ich glaube das liegt am AS....denn das Dilemma bleibt. Das AS hat ja auch ne "skalierung", und wenn ich "über" den Wert ca "1" spanne, wandert der Tonarm munter nach rechts, von der platte hinfort....ich müsste aber locker auf 1,5 oder so gehen, damit der Arm nach dem aufsetzen nicht nach innen springt.
Mir fiel da was anderes auf. Da ist ein feines geflochtenen Drahtseil, welches an einer Art Umlenkhebel zieht. Am anderen ende dieses Hebels ist eine glatte Fläche, an der ein metallische "Röllchen" anliegt, welches die Schubkraft auf den Arm überträgt.
Ich versuch das mal zu fotografieren, und evtl kannst du bei deinem, das ist doch der schöne sonnengebräunte, der wie Kirschholz aussieht, mal gucken, ob die höhe der Anlagefläche genauso komisch verschoben ist wie bei meinem. Das Röllchen sitzt bei mir glaub ich zu hoch, so daß es nur mit der Kante/Ecke des Umlenkhebel in Berührung kommt. Dann könnte es vielleicht sogar sein, daß das AS bei angehobenem Arm voll eingreift, bei heruntergelassenem jedoch nicht mehr richtig....
Ob das möglich wäre???

[Bild: DSC01982.jpg]
Das Lager muss satt an der Nocke aufliegen. Sieht bei dir zu hoch aus.
[Bild: 85c3fa48-7699-4236-bstk32.jpeg]
Glaub ich mittlerweile auch, unabhängig von dem Problem....deshalb ist auch der von scope erwähnte Abstand so hoch (zw Bank und Arm.).
Also dachte ich man könnte mal das ganze Teil mit Lift und AS und Ablage etwas hochschieben.
Klemmschraube hinten gelockert. Nur rührt sich da leider nix. Bombenfest. Mann der spinnt, der pua.
Hab mal in meinen orig. Unterlagen zum 1500 geschaut.
Ein Justage in der Höhe ist da mMn nicht vorgesehen. Mein Joponesisch geht leider gg. 0
Ich würde den Fehler eher in der Nocke vermuten.
[Bild: 4ed1570e-c105-4601-bhdk0b.jpeg]
Hm. Nach meiner Ansicht ist das wie ein Block, der schwarze Block, sozusagen, der mit einer Klemmschraube befestigt ist. Mit o.a. Teilen. Den müsste man doch hoch- oder runterschiebenkönnen? Und verdrehen...? Bei mir ist das erstmal fest..festgealtert sozusagen...
Ist der Nocken-„Block“ überhaupt freigängig/beweglich? der lässt sich (in Uhrzeigerrichtung auf Anschlag)
arretieren. Dann ist das AS außer Kraft gesetzt.
Btw macht dieses Nocke*-gesteuerte AS (*ein anderes Wort dazu fällt mir leider nicht ein) diese Puas (incl. 237 u. 286) mWn einzigartig, da das AS sich zur ansteigenden Skating-Kraft zum Platteninneren hin, anpasst/entgegen wirkt.

Leider ist das ganze Konstrukt aber auch ein bisschen “flimsy”. Das setzt unweigerlich voraus, dass man sich damit beschäftigt, bevor man Hand anlegt. Wenn zB. die Miniaturkette reißt, potenziert sich dein Problem aber mal richtig.
Ja.
Auf diese Litze versuch ich achtzugeben...
Mit schwarzem Block meinst du den Umlenkhebel, ich meine das aluteil, welches den gesamten Liftapparat trägt.
Ich habe einige neue Erkenntnisse, zB ist die bis dato verwendete Wasserwaage reichlich schrott, eine andere hat ganz andere Neigung angezeigt, das gegengewicht gehört, wie das schwabbeldingsbums beim 505, in bestimmter weise ausgerichtet und montiert, jetzt muß ich erstmal drüber schlafen....
Ja, besser ist das.
Der Lift und alles was mit daran montiert ist, bleibt immer fixiert, so wie er montiert ist, sonst würde die sichelförmige Auflage ja keinen Sinn ergeben.
Moin allerseits, wasn scheiss Tag -1Grad, ekliger Wind und Schnee liegt da draussen auch noch...ich hab unterdessen bischen weiter an dem Ding rumgefummelt.
Das eigentliche Problem stell ich mal zurück, jetzt gehts mir erstmal um dieses Teil:

[Bild: DSC01988-LI.jpg]

Und zwar um das grün markierte....ich nenn das jetzt einfach mal Flansch, weil es mit einer Klemmschraube an den etwas dickeren Teil der Hauptachse angeklemmt ist. Die Schraube ist raus, da wo jetzt das Loch zu sehen ist, und zunächst hat sich das Ding genau Null bewegen lassen. Mit etwas Kriechöl, immer wieder versuchen, sanfter Gewalt und gutem zureden, kann ich das Ding jetzt endlich auf der Achse hin-und herdrehen, und das ist auch als Einstellarbeit so vorgesehen, indem man die Markierungen des AS-Röllchens und des AS-Zwischenhebels/Nockens so verschiebt, daß sie beisammen stehen, wenn die Nadel über der Startrille schwebt. Bis hierhin klar.

Nun möchte ich aber den Flansch auch etwas nach oben verschieben, damit das Röllchen mit dem Nocken in einer Höhe läuft, und nicht Ecke auf Ecke...und ich bin mir echt nicht sicher, ob das überhaupt geht. Ich kriege den Flansch weder nach oben, noch nach unten verschoben, wobei ich mir sicher bin, daß er bei der Montage von unten auf die Welle geschoben wird, anders gehts gar nicht. Trotzdem schaffe ich es nicht, ihn auch nur etwas nach unten zu drücken, und schon gar nicht den 1, 1,5mm nach oben.
Könnte mal einer von euch bei seinem PUA gucken, wie weit die (dicke)Welle unten unterhalb des Flansches noch rausguckt, bei mir ist das ca 1/2mm, und es muß eigentlich so sein, das man den ganzen Block hoch-und runter verschieben kann. Ist wie verhext, Gewalt kann man nicht anwenden, wie krieg ich die Kuh vom Eis...???
Seiten: 1 2