Old Fidelity - HiFi Klassiker Forum

Normale Version: I´ve got the Brumm....wie ich ihn loswurde und trotzdem nicht ganz glücklich bin
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Hi,

ich bräuchte mal technische Hilfestellung.....

gestern Abend habe ich die vorhandene Rotel-Endstufe gegen die Parasound 1206 ausgetauscht und hatte ein sattes Brummen auf den Lautsprechern sobald ich den Vorverstärker eingeschaltet habe. Ohne den eingeschalteten Vorverstärker war es eher leise, aber doch vernehmbar. Mit der Rotel hatte ich diese Probleme nie.....
Da war die Enttäuschung natürlich ziemlich groß. Was tun? Das einzige was mir einfiel war mal den Masseanschluss des VV mit dem Gehäuse der HCA zu verbinden, das ergab aber keine Verbesserung......
Naja, es war schon spät, hab dann alles wieder auf die Rotel zurückgebaut und es war wieder Ruhe im Kartong. So fand ich wenigstens ein wenig Schlaf  LOL

Heute nochmal alles angeschaut, ob ich irgendeinen Verkabelungsfehler gemachte hatte, aber nö, alles okay. Dabei fiel mir allerdings auf, dass die Rotel zwar eine Kaltgerätebuchse hat, aber, anders als an der Parasound, diese hier nur zwei zweipolig ausgeführt ist, der (mittlere) Pin für den Schutzleiter fehlt  Denker

Kurzerhand habe ich dann mal an einem Stromkabel den Schutzleiter im Stecker abgeklemmt und an der Parasound angeschlossen. Ein Abenteuer!

Der Brumm ist verschwunden  Pleasantry

Aber so richtig richtig kann das doch nicht sein? Das ist sicher so nicht konform und ich möchte auch ehrlich gesagt kein Risiko eingehen. Was mach ich denn jetzt, einfach so lassen?
An der Rotel war ja, wie gesagt, auch kein Schutzleiter angeschlossen  Denker

VG
Sascha
Sascha, Brummschleifen auf diese Art treten immer mal wieder auf. Bei mir hatte ich das Problem mit einem A-10 Onkyo... in Verbindung mit Cinch Verbindung zum Unitymedi Kabelreceiver und dessen Kabelantennenanlagenzuleitung.

Probier mal die Eingänge am VV nacheinander, ob ein "Brummzugang" identifizierbar ist.
Hallo Peter,

die ganzen Quellen (analog u. digital) hatte ich auch schon abgezogen, da gab es keine Veränderung, hatte auch, bis auf die beiden Geräte, alles aus den Steckdosen im Zimmer entfernt. Brummte trotzdem....
ok, das ist übel. Hängen am gleichen Stromverteiler (gleiche Phase)? "Mehrfachsteckdosenleiste", oder direkt "in der Wanddose"?
ja, alles an der gleichen Sicherung und aus der Wanddose in die Dosenleiste für die Anlage. Alles wie immer......
nur die beiden Amps an der Dosenleiste haste auch schon getestet?
ja, wie gesagt, war alles raus und nur der Vorverstärker und die Endstufe angeschlossen....
ok, ich fürchte eine "saubere" Lösung gibts dann nur über Netzfilter. Da kommen sicher noch Tipps.
Spok hat doch sowas bei sich im Einsatz glaube ich.
Moin,
ein Netzfilter wird nicht funktionieren, das Problem ist die galvanische Verbindung der Endverstaerkermasse mit dem Schutzleiter. Hat der Steuerverstaerker auch Schutzleiteranschluss?
Denn fuer eine Brummschleife muss eine geschlossene Schleife vorliegen, nur ein Geraet an Schutzerde reicht dafuer nicht.

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Peter
ja, beide Geräte haben Schutzleiteranschluss. Das scheint ja auch offenbar die Brummproblematik zu erzeugen.......

VG
Sascha
aus der Bedienungsanleitung der Parasound Endstufe.......


[Bild: Bildschirmfoto-2021-07-09-um-17-56-16.png]

audiophile-grade AC cord.......

muss wohl was besonderes sein.


[Bild: Bildschirmfoto-2021-07-09-um-17-55-13.png]

Denker

cheater plug hab ich ja jetzt.......  LOL
LOL Lol1 . Herstellerhinweisen ist immer zu folgen...
Hast Du einen Steckdosentester ? Der auch Schutzleiter und sowas erkennt ?
Nö, sowas hab ich nicht. Nur nen Phasenprüfer.....
Aus dieser Nummer wirst du vermutlich nicht "sauber" rauskommen. Die Parasound wird dich vermutlich wieder verlassen.
Wäre ich in dieser Situation, würde ich vermutlich die Vorstufe "modifizieren". Das darf man natürlich nicht.
im Moment tendiere ich dazu es wirklich einfach so zu lassen, weil es "funktioniert"..... Floet und ich auch keinen Bock mehr auf die Verstärkerwechselei habe 

Vor Modifikationen an der Vorstufe würde ich mich scheuen, das Teil war einfach zu teuer um daran rum(zu)basteln (zu lassen).....
Was ist denn das für ein Teil?
Ohje...Das sollte man wirklich original belassen....Da haben bereits die Hersteller genug gebastelt. Dort werkelt u.A. ein 20 € Taiwan Schaltnetzteil für den PC.....Da sollten die Ableitströme schon über den -eigenen- Schutzleiter wandern.....Wink3

Dann also doch lieber die Endstufe gefährlich Wink3 "modifizieren".
(09.07.2021, 17:43)scope schrieb: [ -> ]Dann also doch lieber  die Endstufe gefährlich Wink3 "modifizieren".

so wie jetzt?

das "gefährlich" kann ich nicht ganz einordnen, deshalb ja auch der thread hier. Wie gefährlich ist es die Endstufe ohne Schutzleiter zu betreiben, bei der Rotel ist ja schon von vornherein kein Schutzleiteranschluss möglich gewesen......?..?
In der Rotel wurden Isolationsmaßnahmen getroffen, die dafür sorgen, dass das Metallgehäuse des Gerätes -aufgrund eines  Fehlers im Gerät selbst- niemals unter Spannung stehen kann. Zumindest in der Theorie.  Sie ist dann "schutzisoliert" (Klasse2)  und braucht den Schutzleiter nicht.

Zitat:so wie jetzt?

Ich habe dazu nie etwas geschrieben.....Um Himmels Willen! Wink3
Kann man die Parasound nachträglich schultzisolieren?
Moin,
sieht in dem Parasound etwas drahtverhauig aus...
Verrueckte Idee:
Die Verstaerkermasse vom Gehaeuse trennen. Das bleibt auf Schutzleiter, die Verstaerkermasse wird ueber 1kII5nF Y2 mit dem Gehaeuse verbunden, um eine galvanische Verbindung herzustellen (Potentialausgleich). Diese Verbindung ist aber fuer niedrige Frequenzen wesentlich hochohmiger als die Masseverbindung beider Verstaerker ueber den Schirm der NF-Leitungen, so dass diese das Verhalten bestimmen.

Jetzt haengt es davon ab, wie die Schaltung des Para mit dem Gehause verbunden ist....

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Peter
Sad2
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