Mit etwas Nachbearbeitung und Vergrößerung vermute ich mal, dass du den Ausgangselko, unmittelbar hinter der Ausgangsstufe meinst?
Der hat 20 µF und ist bp. Den hat man wohl eingebaut, um den "Rest DC" zu blocken.
Es steht auch eine Spannungsangabe in Rot, aber die kann ich nicht entziffern. 0,2V ?
Wäre es ein "sauberes" Design, hätte man den gar nicht gebraucht.
Ich habe die Situation mal in der Praxis nachgestellt, indem ich einen Generator mit etwa 20Vss , (also etwa 7 V eff) über zwei derart seriell verschaltete Elkos mit 40 Kohm abgeschlossen habe. Das wäre praxisgerecht. Das wäre dann mehr als Vollaussteuerung, die es nie geben wird.
Nennenswerte Gleichspannung ist unter diesen Bedingungen an keinem der Elkos zu messen. Beide bleiben in dieser Situation unter 1Vdc
Habe ich etwas übersehen?
Was meint die KI ?
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Ein bipolarer Elektrolytkondensator, oft als "Bipolarkondensator" bezeichnet, wird konstruktiv durch die
Reihenschaltung von zwei normalen, polarisierten Elektrolytkondensatoren erzeugt,
wobei ihre positiven Pole (oder Kathoden) intern verbunden sind, wodurch ein Bauteil entsteht, das Wechselspannung ohne Beschädigung verarbeiten kann, ideal für Audioanwendungen und Lautsprecher-Frequenzweichen. Man kann ihn also quasi "durch zwei" herstellen, indem man zwei gepolte Elkos so verschaltet, dass sie entgegengesetzt arbeiten, was die Polarität aufhebt.
So funktioniert die Herstellung im Prinzip:
- Man nimmt zwei polarisierte Elkos (z.B. mit je 100µF/50V).
- Man verbindet den Pluspol des ersten Elkos mit dem Minuspol des zweiten Elkos.
- Die verbleibenden Anschlüsse (Minus vom ersten, Plus vom zweiten) bilden die beiden Pole des neuen bipolaren Kondensators.
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Das Unterstrichene beachten. Die KI widerspricht sich.
Der Elko ist mit 20 µ auch viel zu groß dimensioniert. Was soll das? Da würde ich eine Folie einlöten z.B. 2,2µ , oder eben das, was die Grabbelkiste gerade hergibt.