Old Fidelity - HiFi Klassiker Forum

Normale Version: WEGA 3102 Steuergeraet & 3503 LS Restauration
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Moin,

ich habe mir aus der kleinen Bucht eine WEGA 3202 mit dazugehörigen Lautsprechern geholt. Für diejenigen die das Ding die Tage in der kleinen Bucht gesehen haben - ich habe weniger als die Hälfte des Wunschpreises gezahlt. Der Verkäufer war fast Nachbar und super nett - die Anlage gehörte seinen Eltern und hat einen Teppichladen beschallt. Also war / ist das Ding echt runter. Aber solche Sachen mach ich ja am Liebsten - gerade wenn es um Holzarbeiten geht.

Was ich bis jetzt festgestellt habe:

Technisch:
  • Radioempfang nicht vorhanden - auf keinem Band. Rauscht nur. Empfängt gar nix...
  • Magisches Auge beim Tunen (EMM 803) ist glaube ich an einer Seite durchgebrannt. (Das Ding wurde so heiß, dass sich an der Plexiglasscheibe des Tuners der weiße Lack gelöst hat.) Das werd ich wohl nicht wieder hinbekommen.
  • Alle Drehregler und Knöpfe habe ich soweit als möglich ausgebaut, zerlegt wo möglich und gereinigt. Iss ziemlich ätzend - jetzt raschelt aber nix mehr.
  • Alle Lampen gehen an und bleiben an.
  • Alle Röhren "glühen" 
  • Signalzusteuerung über "Tonband" funktioniert. Darüber kann ich Musik abspielen - auch vernünftig. Wenn kein Signal zugespielt wird und die Lautstärke aufgedreht wird ist auf beiden Kanälen ein ordentliches Hintergrundrauschen zu vernehmen.
  • Ich vermute dass schon mal jemand Sachkundiges dran war - die eingelöteten Sicherungen wurden durch Sicherungshalter ersetzt. 
  • Der Drehpoti für den Bass wurde getauscht.

Optisch:
  • Alle Metallteile einfach nur stumpf - das meiste kann man aber mit viel Fleiss und Stahlwolle wieder polieren. Viele Teile haben aber schon Pickel.
  • Das Holzfurnier ist ziemlich fertig. Palisander. Werde heute versuchen mit 400 Schleifpapier dem Ganzen beizugehen und dann neu einölen. Mal schauen ob's was wird?
  • Die ganze Anlage hat irgendwie hohe Luftfeuchte abbekommen. Ein paar Holz Reparaturarbeiten muss ich machen, Leimen usw. 
  • Alle Schaltpläne und weiteres Papierzeug ist im Original dabei.  

Ich werde mal wieder Eure Hilfe benötigen.... 

Dafür gibts Fotos von der Restaurierung?

LG

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Moin,
am UKW-Mischer auf jeden Fall die Anodenspannung an der ECC85 messen, der Vorwiderstand ist oft hochohmig. Die Röhre selbst kann es auch sein.
Die zwei Sachen zuerst prüfen, auf MW usw. ist eh kaum noch was zu empfangen, selbst wenn die Kiste funktioniert.

VG
Oh, teiltransistoriert! Siemens' AD150 macht sich breit, sogar eisenlos! Die A-Treiber (AF126) sind immer sehr empfindlich gewesen. Deshalb würde ich zügig den Netztrafo auf 240V umschalten.
Sehen aber schick aus, finde ich!
(Vor 3 Stunden)gst schrieb: [ -> ]Oh, teiltransistoriert! Siemens' AD150 macht sich breit, sogar eisenlos! Die A-Treiber (AF126) sind immer sehr empfindlich gewesen. Deshalb würde ich zügig den Netztrafo auf 240V umschalten.

Habe ich gerade gemacht - danke!

(Vor 3 Stunden)frank_w schrieb: [ -> ]Sehen aber schick aus, finde ich!

Wenn die Entfernung weit genug ist….

Aber es wird wieder - das mit den Chromplatten an der Seite wird das heftigste….

Lg