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Luxman l530
#1
Hallo in die Runde

ich habe folgendes Problem mit einem L 530.
Ich hatte das Gerät bei Kleinanzeigen erworben.War in einem schlechten Zustand.
Ich habe dann erst mal alle Elkos getauscht alles gereinigt und noch einge Kondensatoren am Netzteil.
Die Endstufentransistoren habe ich ausgebaut und gegen neue komplimetäre ausgetauscht.original SC2526 SA1076 neu SC3264 SA1295.
Der Grund war das die alten einen schlechten hfe wert haben.Laut Datenblatt min60 gemessen 8,1.
Beim einstellen vom Ruhestrom tritt folgendes Problem auf.Rechte Seite nach 1 min auf 150ma eingestellt danach weiter ansteigend so wie es sein soll.
Linke Seite nach 1 min auf 150ma eingestellt danach langsames abfallen. Die Trimmpotis sind auch neu.
Für Hilfe zur Lösung des Problems bin ich euch dankbar.

Mario
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#2
Von welchem Hersteller sind denn die neuen 2SA1295 und 2SC3264? Nötigenfalls die alten Transistoren wieder einbauen, vermutlich sind die gar nicht kaputt ...
Beste Grüße
Armin von good-old-hifi.de

gewerblicher Geraffelrestaurator - arbeitet seit 1969 in der Hifi-Branche
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#3
Sehe ich wie Armin. Diese wunderbaren originalen Ring-Emitter solltest du nicht so leichtfertig in die Wolken schießen. Einfache Transistor-Tester haben keinen nennenswerten Prüfstrom für solche Galoschen, weshalb die Angabe eher als geht/geht nicht zu verstehen ist.
Die Datenblattangaben beziehen sich auf einen Prüfstrom von 1 bzw. 7 Ampere, jedoch gepulst mit einer Einschaltdauer von <6%, was eine Schönwetterangabe darstellt.

Dass der eingestellte Strom dann steigen oder fallen soll, wäre mir neu. Klar verändert der sich im Normalfall noch etwas (driftet), aber nicht mehr dramatisch. In beiden Fällen würde dies auf Probleme mit den Temperaturfühlern hindeuten.
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#4
Also ich schreib´ hier nix, und hoffe, dass ich das Versprechen halten kann.
"Analog" ist in der Regel zwar deutlich teurer, dafür aber auch nicht so gut. 

[-] 1 Mitglied sagt Danke an scope für diesen Beitrag:
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#5
Danke für die Antwort. Die neuen sind von Sanken bei eBay bestellt. 
Ich habe das Gerät auch schon 45min Probe laufen lassen ohne Probleme. 
Ich kann natürlich die alten noch Mal einsetzen und schauen was passiert. 
Ich berichte wenn ich das erledigt habe. 
Schönen Abend noch
MFG Mario
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#6
Kaffee
Gruß  Hi
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#7
Die bei ebay angebotenen "Sanken" sind allesamt Fakes.
Kann sein, dass die noch nicht mal die ruhestromeinstellung überleben und die hälfte der Endstufen mitreißen.
Ich würde die alten Transistoren drinlassen.
Sind die beiden 30.000µF-Elkos ersetzt worden?
Ich verwende dort immer Panasonic 27.000µF/100V.
Die sind fast immer undicht und verschlissen.
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#8
Die Siebelkos habe ich durch 4 15000my 80 Volt ersetzt.
War knapp ging aber mit einer neuen Grundplatte für die Elkos
rein.
Das mit den Fake Transistoren hab ich auch schon gelesen aber wie gesagt
Ich habe ihn schon 45 min mit Musik bei normaler Lautstärke laufen
Lassen ohne Probleme. Beim einmessen des Ruhestrom war noch auffällig das beim Einschalten
die linke Seite sofort bei 150ma hochschnellte und dann wie gesagt langsam abfällt.
Leider sind die originalen Transistoren kaum zu beschaffen.
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#9
(Gestern, 20:15)scope schrieb: Also ich schreib´ hier nix, und hoffe, dass ich das Versprechen halten kann.

Schade eigentlich.

For all the shut-down strangers and hot rod angels
Rumbling through this promised land ..
[Bild: fortuna_logo_ani.gif]
nein das u wurde nicht vergessen... es gibt auch ein Leben außerhalb des OFF Lol1
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#10
(Gestern, 20:15)scope schrieb: Also ich schreib´ hier nix, und hoffe, dass ich das Versprechen halten kann.

Vielleicht 'n kleinen Merkreim?
Democracy Dies in Darkness
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#11
Also spätestens ab #8 kann er doch eigentlich nicht anders.
Gruß  Hi
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#12
Na - dann muss ich wohl selbst ran:

Transistor, Transistor, KueTiBa,
Der Transentausch ist auch schon da!
Elkotausch und Schalterdreck,
der Ruhestom ist leider weg.
Am Kuechentisch, da gibt's koa Suend',
weil im O-F-F wir sind.
Democracy Dies in Darkness
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#13
Also nur mal wegen der "original Sanken" 2SA1295 und 2SC3264 - wir haben hier tatsächlich noch wenige Exemplare NOS am Lager, die verlassen aber nur für 22,50€ plus Mwst. das Haus - und das, damit keine Anfragen von Interessenten kommen, nur in einem von uns restaurierten Gerät. Sollten die deutlich weniger gekostet haben, dann sind es Fakes. Und dann solltest Du die Originaltransistoren auch ganz schnell wieder einbauen - schon, um zu erfahren, wie sich das Ruhestromverhalten dadurch ändert.
Beste Grüße
Armin von good-old-hifi.de

gewerblicher Geraffelrestaurator - arbeitet seit 1969 in der Hifi-Branche
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#14
Zitat:Kann sein, dass die noch nicht mal die ruhestromeinstellung überleben und die hälfte der Endstufen mitreißen.

Das kann sein, wäre aber ausgesprochen unwahrscheinlich. Es ist wahrscheinlicher, dass sie eher bei 20- 70% der versprichenen Ströme liegen, und bei "normalem" Betrieb zu Hause nicht groß auffallen werden.

Was man da bekommt, ist aber auf jeden Fall mit einem Griff in die Pralinenschachtel. gleichzusetzen.

Ich hätte aus dem Bauc heraus eher Transistoren von CDIL (Indie) , Inchange, oder PMC genommen.
Zwar beobachtet man DA nicht selten bei den Komplementären teils deutlich unterschiedliche Kennlinien, was dann zu erhöhten  Oberwellen führen kann, aber WEN
haben die in der Vergangenheit jemals isgendwie interessiert?  Das ist an einer Hans abzählbar, und die meisten werden es ohnehin nie erfahren und schon darum glücklich sein.

Fakes würde ich zuerst einen am Curvetracer quälen, und dann zur Ansicht knacken. Vielleicht auch noch vorher  LOL die Sperrschicht Kapazitäten 
testen.

Ich habe auch schon "gute" Fakes erwischt.... Schlechte und sogar  Schrott  aber auch.

Der Merkreim #61 nach Aufforderung :

"weißt du nicht wo lang es geht, oft nur Schrott am Ende steht"

Einen noch  (# 530) LOL

"Gleichwohl alle Elkos neu, gibt´s kaum  Weizen, sondern Spreu."  Raucher


Jetzt schreibe ich doch noch  was dazu:
Es ist einerseits beeindruckend, andererseits auch etwas traurig, mit wie wenig "Know How"  und praktisch ohne nennenswertes Equipment  manche Leute solche "Projekte" angehen.
So ein Luxman wird doch nie wieder "gut" werden, es sei denn man überlässt wirklich alles dem Zufall und gewinnt dann auch noch. 
"Analog" ist in der Regel zwar deutlich teurer, dafür aber auch nicht so gut. 

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#15
Ich fürchte daß man glaubt Massenhersteller würden ihre Bauteile vorher selektieren. Der übliche Weg ist Rolle -> Bestückautomat -> Platine
Und das klappt meistens, weil die Bauteile aus einer Charge meistens hinreichend ähnlich sind. Daß es dann zwischen pnp und npn Unterschiede gibt muß die Gegenkopplung wegbügeln.
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#16
Tipp:

die Samken Originaltransistoren wiegen laut Datasheet und Waage um 18,4 Gr

PMC etwa 15,5 und Inchange (frühe Serie) knapp 14 Gr.

Fakes mit Sanlken Label = ?? Gr

Das liegt daran, dass die Originalen intern eigentlich auf einer TO3P Platte sitzen, die dann auf MT200 aufgebracht wurde.
Daneben vielleicht auch noch andere Blechstärken.

Würde man bei den Fälschingen Wert auf Verschleierung legen, könnte man das Gewicht auch fälschen.
Am Curvetracer (IC zu VCE erkennt man die Nachbauten und Fakes oft, aber nicht immer absolut sicher.

Die PMC und ISC lassen sich so bereits gut gegenüber SK erkennen.
"Analog" ist in der Regel zwar deutlich teurer, dafür aber auch nicht so gut. 

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