Beiträge: 7
Themen: 2
Thanks Received: 1 in 1 posts
Thanks Given: 0
Registriert seit: Sep 2025
Bewertung:
0
Hallo in die Runde
ich habe folgendes Problem mit einem L 530.
Ich hatte das Gerät bei Kleinanzeigen erworben.War in einem schlechten Zustand.
Ich habe dann erst mal alle Elkos getauscht alles gereinigt und noch einge Kondensatoren am Netzteil.
Die Endstufentransistoren habe ich ausgebaut und gegen neue komplimetäre ausgetauscht.original SC2526 SA1076 neu SC3264 SA1295.
Der Grund war das die alten einen schlechten hfe wert haben.Laut Datenblatt min60 gemessen 8,1.
Beim einstellen vom Ruhestrom tritt folgendes Problem auf.Rechte Seite nach 1 min auf 150ma eingestellt danach weiter ansteigend so wie es sein soll.
Linke Seite nach 1 min auf 150ma eingestellt danach langsames abfallen. Die Trimmpotis sind auch neu.
Für Hilfe zur Lösung des Problems bin ich euch dankbar.
Mario
Beiträge: 5.370
Themen: 17
Thanks Received: 9.739 in 2.381 posts
Thanks Given: 6.777
Registriert seit: Sep 2022
Bewertung:
67
Von welchem Hersteller sind denn die neuen 2SA1295 und 2SC3264? Nötigenfalls die alten Transistoren wieder einbauen, vermutlich sind die gar nicht kaputt ...
Beste Grüße
Armin von good-old-hifi.de
gewerblicher Geraffelrestaurator - arbeitet seit 1969 in der Hifi-Branche
Beiträge: 1.752
Themen: 10
Thanks Received: 1.307 in 660 posts
Thanks Given: 131
Registriert seit: Nov 2021
Bewertung:
34
Sehe ich wie Armin. Diese wunderbaren originalen Ring-Emitter solltest du nicht so leichtfertig in die Wolken schießen. Einfache Transistor-Tester haben keinen nennenswerten Prüfstrom für solche Galoschen, weshalb die Angabe eher als geht/geht nicht zu verstehen ist.
Die Datenblattangaben beziehen sich auf einen Prüfstrom von 1 bzw. 7 Ampere, jedoch gepulst mit einer Einschaltdauer von <6%, was eine Schönwetterangabe darstellt.
Dass der eingestellte Strom dann steigen oder fallen soll, wäre mir neu. Klar verändert der sich im Normalfall noch etwas (driftet), aber nicht mehr dramatisch. In beiden Fällen würde dies auf Probleme mit den Temperaturfühlern hindeuten.
Beiträge: 16.458
Themen: 831
Thanks Received: 28.870 in 6.989 posts
Thanks Given: 2.462
Registriert seit: Oct 2014
Bewertung:
129
Also ich schreib´ hier nix, und hoffe, dass ich das Versprechen halten kann.
"Analog" ist in der Regel zwar deutlich teurer, dafür aber auch nicht so gut.
1 Mitglied sagt Danke an scope für diesen Beitrag:1 Mitglied sagt Danke an scope für diesen Beitrag
• Spitzenwertanzeiger
Beiträge: 7
Themen: 2
Thanks Received: 1 in 1 posts
Thanks Given: 0
Registriert seit: Sep 2025
Bewertung:
0
Danke für die Antwort. Die neuen sind von Sanken bei eBay bestellt.
Ich habe das Gerät auch schon 45min Probe laufen lassen ohne Probleme.
Ich kann natürlich die alten noch Mal einsetzen und schauen was passiert.
Ich berichte wenn ich das erledigt habe.
Schönen Abend noch
MFG Mario
Beiträge: 888
Themen: 0
Thanks Received: 1.283 in 464 posts
Thanks Given: 623
Registriert seit: Apr 2023
Bewertung:
10
Gruß
Beiträge: 290
Themen: 37
Thanks Received: 256 in 119 posts
Thanks Given: 0
Registriert seit: Sep 2020
Bewertung:
3
Die bei ebay angebotenen "Sanken" sind allesamt Fakes.
Kann sein, dass die noch nicht mal die ruhestromeinstellung überleben und die hälfte der Endstufen mitreißen.
Ich würde die alten Transistoren drinlassen.
Sind die beiden 30.000µF-Elkos ersetzt worden?
Ich verwende dort immer Panasonic 27.000µF/100V.
Die sind fast immer undicht und verschlissen.
Beiträge: 7
Themen: 2
Thanks Received: 1 in 1 posts
Thanks Given: 0
Registriert seit: Sep 2025
Bewertung:
0
Die Siebelkos habe ich durch 4 15000my 80 Volt ersetzt.
War knapp ging aber mit einer neuen Grundplatte für die Elkos
rein.
Das mit den Fake Transistoren hab ich auch schon gelesen aber wie gesagt
Ich habe ihn schon 45 min mit Musik bei normaler Lautstärke laufen
Lassen ohne Probleme. Beim einmessen des Ruhestrom war noch auffällig das beim Einschalten
die linke Seite sofort bei 150ma hochschnellte und dann wie gesagt langsam abfällt.
Leider sind die originalen Transistoren kaum zu beschaffen.
Beiträge: 15.535
Themen: 266
Thanks Received: 23.456 in 6.404 posts
Thanks Given: 18.030
Registriert seit: Mar 2009
Bewertung:
75
(30.09.2026, 20:15)scope schrieb: Also ich schreib´ hier nix, und hoffe, dass ich das Versprechen halten kann.
Schade eigentlich.
For all the shut-down strangers and hot rod angels
Rumbling through this promised land ..
![[Bild: fortuna_logo_ani.gif]](http://s32.postimg.cc/bbn7a605d/fortuna_logo_ani.gif)
nein das u wurde nicht vergessen... es gibt auch ein Leben außerhalb des OFF
Beiträge: 6.854
Themen: 20
Thanks Received: 3.705 in 1.848 posts
Thanks Given: 8
Registriert seit: Jan 2024
Bewertung:
27
(30.09.2026, 20:15)scope schrieb: Also ich schreib´ hier nix, und hoffe, dass ich das Versprechen halten kann.
Vielleicht 'n kleinen Merkreim?
Democracy Dies in Darkness
Beiträge: 888
Themen: 0
Thanks Received: 1.283 in 464 posts
Thanks Given: 623
Registriert seit: Apr 2023
Bewertung:
10
Also spätestens ab #8 kann er doch eigentlich nicht anders.
Gruß
Beiträge: 6.854
Themen: 20
Thanks Received: 3.705 in 1.848 posts
Thanks Given: 8
Registriert seit: Jan 2024
Bewertung:
27
Na - dann muss ich wohl selbst ran:
Transistor, Transistor, KueTiBa,
Der Transentausch ist auch schon da!
Elkotausch und Schalterdreck,
der Ruhestom ist leider weg.
Am Kuechentisch, da gibt's koa Suend',
weil im O-F-F wir sind.
Democracy Dies in Darkness
Beiträge: 5.370
Themen: 17
Thanks Received: 9.739 in 2.381 posts
Thanks Given: 6.777
Registriert seit: Sep 2022
Bewertung:
67
01.10.2026, 09:11
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01.10.2026, 09:11 von Armin777.)
Also nur mal wegen der "original Sanken" 2SA1295 und 2SC3264 - wir haben hier tatsächlich noch wenige Exemplare NOS am Lager, die verlassen aber nur für 22,50€ plus Mwst. das Haus - und das, damit keine Anfragen von Interessenten kommen, nur in einem von uns restaurierten Gerät. Sollten die deutlich weniger gekostet haben, dann sind es Fakes. Und dann solltest Du die Originaltransistoren auch ganz schnell wieder einbauen - schon, um zu erfahren, wie sich das Ruhestromverhalten dadurch ändert.
Beste Grüße
Armin von good-old-hifi.de
gewerblicher Geraffelrestaurator - arbeitet seit 1969 in der Hifi-Branche
Beiträge: 16.458
Themen: 831
Thanks Received: 28.870 in 6.989 posts
Thanks Given: 2.462
Registriert seit: Oct 2014
Bewertung:
129
01.10.2026, 09:13
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01.10.2026, 15:10 von scope.)
Zitat:Kann sein, dass die noch nicht mal die ruhestromeinstellung überleben und die hälfte der Endstufen mitreißen.
Das kann sein, wäre aber ausgesprochen unwahrscheinlich. Es ist wahrscheinlicher, dass sie eher bei 20- 70% der versprichenen Ströme liegen, und bei "normalem" Betrieb zu Hause nicht groß auffallen werden.
Was man da bekommt, ist aber auf jeden Fall mit einem Griff in die Pralinenschachtel. gleichzusetzen.
Ich hätte aus dem Bauc heraus eher Transistoren von CDIL (Indie) , Inchange, oder PMC genommen.
Zwar beobachtet man DA nicht selten bei den Komplementären teils deutlich unterschiedliche Kennlinien, was dann zu erhöhten Oberwellen führen kann, aber WEN
haben die in der Vergangenheit jemals isgendwie interessiert? Das ist an einer Hans abzählbar, und die meisten werden es ohnehin nie erfahren und schon darum glücklich sein.
Fakes würde ich zuerst einen am Curvetracer quälen, und dann zur Ansicht knacken. Vielleicht auch noch vorher  die Sperrschicht Kapazitäten
testen.
Ich habe auch schon "gute" Fakes erwischt.... Schlechte und sogar Schrott aber auch.
Der Merkreim #61 nach Aufforderung :
"weißt du nicht wo lang es geht, oft nur Schrott am Ende steht"
Einen noch (# 530)
"Gleichwohl alle Elkos neu, gibt´s kaum Weizen, sondern Spreu."
Jetzt schreibe ich doch noch was dazu:
Es ist einerseits beeindruckend, andererseits auch etwas traurig, mit wie wenig "Know How" und praktisch ohne nennenswertes Equipment manche Leute solche "Projekte" angehen.
So ein Luxman wird doch nie wieder "gut" werden, es sei denn man überlässt wirklich alles dem Zufall und gewinnt dann auch noch.
"Analog" ist in der Regel zwar deutlich teurer, dafür aber auch nicht so gut.
Beiträge: 2.179
Themen: 13
Thanks Received: 1.592 in 814 posts
Thanks Given: 29
Registriert seit: Jan 2015
Bewertung:
8
Ich fürchte daß man glaubt Massenhersteller würden ihre Bauteile vorher selektieren. Der übliche Weg ist Rolle -> Bestückautomat -> Platine
Und das klappt meistens, weil die Bauteile aus einer Charge meistens hinreichend ähnlich sind. Daß es dann zwischen pnp und npn Unterschiede gibt muß die Gegenkopplung wegbügeln.
Beiträge: 16.458
Themen: 831
Thanks Received: 28.870 in 6.989 posts
Thanks Given: 2.462
Registriert seit: Oct 2014
Bewertung:
129
01.10.2026, 18:25
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01.10.2026, 19:13 von scope.)
Tipp:
die Samken Originaltransistoren wiegen laut Datasheet und Waage um 18,4 Gr
PMC etwa 15,5 und Inchange (frühe Serie) knapp 14 Gr.
Fakes mit Sanlken Label = ?? Gr
Das liegt daran, dass die Originalen intern eigentlich auf einer TO3P Platte sitzen, die dann auf MT200 aufgebracht wurde.
Daneben vielleicht auch noch andere Blechstärken.
Würde man bei den Fälschingen Wert auf Verschleierung legen, könnte man das Gewicht auch fälschen.
Am Curvetracer (IC zu VCE erkennt man die Nachbauten und Fakes oft, aber nicht immer absolut sicher.
Die PMC und ISC lassen sich so bereits gut gegenüber SK erkennen.
"Analog" ist in der Regel zwar deutlich teurer, dafür aber auch nicht so gut.
Beiträge: 7
Themen: 2
Thanks Received: 1 in 1 posts
Thanks Given: 0
Registriert seit: Sep 2025
Bewertung:
0
Ich kann ja Mal auf der Feinwaage eine Messung machen.
Habe noch einen Satz da.
Beiträge: 5.370
Themen: 17
Thanks Received: 9.739 in 2.381 posts
Thanks Given: 6.777
Registriert seit: Sep 2022
Bewertung:
67
02.10.2026, 09:48
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02.10.2026, 10:18 von Armin777.)
Ich habe die jetzt nachgewogen, meine Briefwaage (bis 2000g) zeigt da 18 g an.
Meine sind originale Sanken 2SA1216 und 2SC2922.
Beste Grüße
Armin von good-old-hifi.de
gewerblicher Geraffelrestaurator - arbeitet seit 1969 in der Hifi-Branche
Beiträge: 6.854
Themen: 20
Thanks Received: 3.705 in 1.848 posts
Thanks Given: 8
Registriert seit: Jan 2024
Bewertung:
27
02.10.2026, 10:11
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02.10.2026, 10:22 von Pufftrompeter.)
Doofe Frage, die sich aber aufdraengt: Warum kauft man einen verranzten L530, den man (und ich gebe Scope da Recht) nicht mehr im Originalzustand retten kann, und faengt statt dessen an, einen verranzten und vergammelten L530 aufzubauen, der nie wieder 100% original wird?
Wenn man die einschlaegigen Autogazetten fuer Oldtimer durchforstet, kommt immer dabei heraus, dass das bessere Auto immer der bessere Kauf ist. Gilt das nicht auch fuer ollen Hifi-Kram?
Einfach das bessere Geraet kaufen - und gut is'?
Wenn es schon so ein goldfarbener Poser-Amp im Holzhaus sein muss - dann kann man doch auch gleich ein gutes Geraet kaufen und nicht so ein Ueberraschungsei. Ist ja nicht so, als wuerden die 510/530/525 nicht an allen Ecken und Enden direkt in vernuenftigen Zustand feilgehalten ...
Wo liegt angesichts dieses Threads und der sich anbahnenden Reparaturkatastrophe eigentlich mein Denkfehler?
Democracy Dies in Darkness
Beiträge: 888
Themen: 0
Thanks Received: 1.283 in 464 posts
Thanks Given: 623
Registriert seit: Apr 2023
Bewertung:
10
Dir fehlt die KüTiBa Mentalität … Der Weg ist das Ziel.
Der Austausch mit Gleichgesinnten, das brutzeln auf den Platinen, die Spannung was beim Einschalten als nächstes passiert, das wilde deuten diffuser Messergebnisse auf dem Chinakracher-Bauteiltester.
Das ist pures Adrenalin.
Gruß
2 Mitglieder sagen Danke an Spitzenwertanzeiger für diesen Beitrag:2 Mitglieder sagen Danke an Spitzenwertanzeiger für diesen Beitrag
• AeroLars, frank_w
Beiträge: 6.854
Themen: 20
Thanks Received: 3.705 in 1.848 posts
Thanks Given: 8
Registriert seit: Jan 2024
Bewertung:
27
Mir fehlt fuer eine erfolgreiche, ernstzunehmende Teilnahme an diesem Hobby anscheinend ALLES, was es augenscheinlich braucht, um mich als ein kredibler Old-Hifi-Hobbyist hier dauerhaft zu manifestieren.
Democracy Dies in Darkness
Beiträge: 16.458
Themen: 831
Thanks Received: 28.870 in 6.989 posts
Thanks Given: 2.462
Registriert seit: Oct 2014
Bewertung:
129
02.10.2026, 10:59
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02.10.2026, 12:07 von scope.)
Man kann das alles aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten, und dementsprechend argumentierern.
Zu irgendeiner Zeit war jeder, der das alles heute anspruchsvoll macht, auch noch ganz am Anfang, und hat zweifellos Dinge mit den Geräten angestellt,
auf die er heute nicht stolz ist.
Der entscheidende Unterschied sind die "modernen Zeiten", in denen jeder Arbeitsschritt in Foren dokumentiert wird, und sogar Bilder oder Videos
von den eigenen Taten präsentiert werden.
Das sind vollkommen andere Zustände in denen z.B. ich, mit vielleicht 20 Jahren "Mist " gebaut habe. Da habe ich nicht mal meinen besten Freunden
gestanden, wenn ich etwas versaut habe.
Heute darf man sich aber eben auch nicht über satirische Kommentare oder sogar Kritik wundern, wenn man sich mit seinen Vorgehensweisen
an die Öffentlichkeit wendet.
Natürlich gibt es da immer "Schulterklopfer" und Tröster, aber auch Leute, die ganz offen schreiben, dass da vermutlich etwas aus dem Ruder läuft.
Neutrale oder desinteressierte Menschen werden sich hier erst gar nicht äußern.
Denen unterstelle ich aber auch ein gewisses Desinteresse an der Sache, das ich eben nicht habe.
Ich selbst bin nicht der Meinung, dass da unbedingt wieder die Fujitsu Transistoeren verwendet werden müssen, würde den Wechsel aben aber niemals dem Display
irgendeines Schrott-Testers überlassen....Vielleicht sind sie defekt, vielleicht auch nicht...
Auch hätte ich dort niemals Elkos auf Adapterboards eingesetzt , weil das nicht nötig ist, und auch 70% der ursprünglichen Kapazität oder ein kleineres Neuteil gut ist.
Das muss mal "verstehen", was Zeit, Beschäftigung und Erfahrung braucht. Auch das Bewerten spinnerter Informationen aus Tunerkreisen, die das Netz nun mal dominieren, muss
erst erlernt werden. Viele lernen leider nur das, was dort geschrieben steht. Ein Teufelskreis.
Was wirklich wichtig ist st eine abschließende Kontrolle aller wichtigenb Eigenschaften des Verstärkers. Zeigen sich da Unregelmäßigkeiten, was bei so alten Geräten oft der Fall ist, muss man
abwägen können, ob das durchgeht, oder ob nachgebessert werden muss.
Das ist eine Sache, der kaum Beachtung geschenkt wird. Weder in diesem Forum, noch auf Reparaturkanälen der Repairhop Seiten, noch bei vielen kommerziellen
Werkstätten. Selbst dann nicht, wenn bebilderte Berichte verfasst und veröffentlicht werden.
Ich vermute, dass das auch daran liegt, dass man wohl weiß, dass zu viele "Empfänger" damit deutlich überfordert wären, oder es dort in keinster Weise von Interesse ist, so lange es nicht laut brummt, knackt, surrt, oder qualmt.
Die Optik des dieser alten Geräte polarisiert. Ich find´s gut, so lange sie nicht irgendwo lieblos direkt übereinander aufgestapelt werden, sondern frei, z.B. neben einem (bitte) schönen Plattenspieler audfgestellt werden.
Das ist stimmig.
"Analog" ist in der Regel zwar deutlich teurer, dafür aber auch nicht so gut.
Beiträge: 5.370
Themen: 17
Thanks Received: 9.739 in 2.381 posts
Thanks Given: 6.777
Registriert seit: Sep 2022
Bewertung:
67
02.10.2026, 11:36
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02.10.2026, 11:39 von Armin777.)
Zitat:scope schrieb:
Was wirklich wichtig ist, ist eine abschließende Kontrolle aller wichtigen Eigenschaften des Verstärkers. Zeigen sich da Unregelmäßigkeiten, was bei so alten Geräten oft der Fall ist, muss man abwägen können, ob das durchgeht, oder ob nachgebessert werden muss.
Einspruch Euer Ehren: Dass das wirklich wichtig ist, sagst Du, man kann da aber anderer Meinung sein. Meine Autowerkstatt misst auch nicht nach einer Reparatur nach, ob der Karren noch die angebene Leistung hat oder das angegebene Drehmoment bei der korrekten Drehzahl anliegt. Das wären Dienstleistungen, die der Kunde explizit in Auftrag gegeben haben muss - ansonsten muss er die auch nicht bezahlen.
Insofern bin ich als alter Hase in der Branche der Meinung, es genügt völlig, eine reparierte Endstufe mit einem Sinus unter Vollast zu betreiben, wenn ich Lust habe hänge ich da auch mal meinen Radiometer BKF-10 (Automatic Distortion Analyzer, Baujahr 1975 - passend zu den Vintagegeräten, hihi) dran. Meistens genügt mir aber der Graph auf dem Scope, da sehe ich ja ohnehin, wann das Clipping einsetzt. Ich denke das genügt, die Endstufe spielt wieder sicher. Anschließend lasse ich sie noch eine Weile mit Musik spielen, so wie der Anwender das zu Hause ebenfalls macht.
Welches sind denn nach Deiner Meinung die "wichtigen" Eigenschaften eines Verstärkers?
Und was sind die erwähnten "Unregelmäßigkeiten"?
Beste Grüße
Armin von good-old-hifi.de
gewerblicher Geraffelrestaurator - arbeitet seit 1969 in der Hifi-Branche
Beiträge: 16.458
Themen: 831
Thanks Received: 28.870 in 6.989 posts
Thanks Given: 2.462
Registriert seit: Oct 2014
Bewertung:
129
02.10.2026, 11:53
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02.10.2026, 12:11 von scope.)
Dass du das anders siehst, und auch anders machst, hast du ja bereits gefühlt 20-mal zum Ausdruck gebracht.
Es sei dir überlassen.
Dein Vergleich mit den Autos ist nicht zielführend, aber da möchte ich mich an dir jetzt nicht weiter abarbeiten, da mir das keinen Spaß mehr macht.
Bei vielen Kästen, die einfach nur plärren sollen, kann man in der Tat so vorgehen, und da du -vornehmlich- daran interessiert bist,
damit Geld zu verdienen, und davon leben musst, sei dir dass auch gegönnt.
Auf Deutsch: Mir doch egal.
Anders ist es dann, wenn es um ein Interesse an der Sache geht, das dann vielleicht sogar im Vordergrund steht.
Genau deswegen hat man auf dem YT Oldtimer Kanal "Halle 77" (alte Autos) sogar eine Rolle und einen Bremsenprüfstand ...und und und angeschafft.
Zitat:Welches sind denn nach Deiner Meinung die "wichtigen" Eigenschaften eines Verstärkers?
Tonhöhenschwankungen, Farbreinheit, Konvergenz, Abtsdtsicherheit und natürlich das Gewicht.
Zitat:Und was sind die erwähnten "Unregelmäßigkeiten"?
Lass dir das ggf. von irgendwelchen anderen Leuten erklären....Auch dazu habe ich wirklich keine Lust mehr. Du bist jetzt um die 70?
Da passiert dann auch nichts mehr...Es ist dann halt alles so, wie es immer schon war.
"Analog" ist in der Regel zwar deutlich teurer, dafür aber auch nicht so gut.
Beiträge: 5.370
Themen: 17
Thanks Received: 9.739 in 2.381 posts
Thanks Given: 6.777
Registriert seit: Sep 2022
Bewertung:
67
So eine Art von Antwort war durchaus zu erwarten.
Was mir daran unverständlich erscheint, weshalb Du keine Lust hast, anderen Deine eigenen ins Feld geführten Begriffe zu erklären, aber durchaus Lust dazu hast, den Leuten hier Ihren Spaß am Hobby zu verderben.
Ist es das, was Dir Spaß macht?
BTW - ich bin inzwischen fast 75, mache aber immer noch jeden Tag meine Arbeit - und das gerne ...
Beste Grüße
Armin von good-old-hifi.de
gewerblicher Geraffelrestaurator - arbeitet seit 1969 in der Hifi-Branche
|