Old Fidelity - HiFi Klassiker Forum

Normale Version: Revision H.H. Scott 710-A Turntable
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N'abend!

Wollte euch mal etwas teilhaben lassen, wenn's interessiert. Hatte ihn ja bereits mal kurz vorgestellt....

Hier der Ausgangszustand. Eigentlich für das Alter von über 60 Jahren gut erhalten mit m.M.n. optisch passenden Decca ffss Tonarm. Die Kombi Tonarm/Tondose wurde wegen Namensrechten unter "London-Scott ffss 1000" verkauft. Der Dreher wurde von 1955-1960 angeboten und war damals teuerer als Garrard 301, Rek-O-Kut Rondine Deluxe und Konsorten. Plattenteller und Tonarmbrett sind von der Zarge entkoppelt. Optisch ein paar Macken an der Mahagoni Echtholzzarge und der gebürsteten Edelstahlabdeckung. Dazu aber später mehr.

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Sogar der passende Tonabnehmer, ein London-Scott ffss MKI Stereo (umgelabeltes Decca ffss), überholt bei Mr. Wright in London, liegt hier schon einsatzbereit. 

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Hatte den Dreher ja in professionelle Hände gegeben. Nach 5 Wochen mal nachgefragt mit der Antwort "Noch keine Hand angelegt, da alle 3 Reibräder verhärtet und bis dato keinen Ersatz gefunden."  Flenne 
Letztlich drum gebeten mir die Reibräder, die Zarge/Tonarmbrett und die Edelstahlabdeckung zuzuschicken um sich selbst zu kümmern. Das Laufwerk bleibt dort zur Revision. Die Teile sind dann letzte Woche eingetroffen...

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Die Edelstahlabdeckung gleich mal zum Metallbauer des Vertrauens gebracht mit der Hoffnung diese eine größere Macke verschwinden zu lassen. Das Teil soll neu "gebürstet" werden.
Bin mal auf das Ergebnis gespannt.  Floet
Die 3 Reibräder sind aktuell bei hse-radio.de zur "Neubereifung". 

Die Mahagoni-Zarge ist mittlerweile vom Tischler zurück. Da mir der Glanz durch die Klarlacklackierung nicht so gefallen hat und ich eher seidenmatt bevorzuge, wurden beide Teile abgeschliffen, geölt und anschließend gewachst. bin wirklich zufrieden mit dem Ergebnis. Lässt sich allerdings schwer fotografieren.

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Fortsetzung folgt...
große Klasse. Tolles Teil Thumbsup .


   Gruß
    Thomas
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Das ist ja eine interessante Konstruktion. Wird die Tellerachse da über ein Kegelradgetriebe angetrieben. So was kenne ich aus anderen Drehern bisher nicht. Bin gespannt, wie sich der Plaattenspieler gegen deine andere Konstruktionen verhält.
Hier ist die Technik mal etwas genauer erklärt...

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sehr schön, dass du das ding mit der nötigen hingabe instand stellst.


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Joshua Tree

Leck mich am Arsch, was für ein geiler Dreher!  Drinks
Mein Antrieb ist ja, dass irgendwann der Dreher an der H.H Scott Röhre werkelt. Bestimmt auch optisch ein nettes Pärchen.
"399 meets 710".

Tobifix

Bei den Reibrädern würde ich mir welche so drehen das ich O Ringe im entsprechenden Durchmesser drauf ziehen kann .Das sollte sehr genau gehen

Grüße
Attobifix
Meinst du das in Bezug zur passenden Drehzahl mit den 60Hz?

Tobifix

Da sollte mit einer Drehzahlen Anpassung als auch mit einer Erneuerung gehen .Der Vorteil ist das du viel Ersatz hast da die reibräder durch den geringen Durchmesser schneller verschleißen.

Grüße

Aber für die 50 -60 Herzanpassung ist eher das Stufen Kegelrad zuständig

Grüße
Der Restaurator wollte sowas in der Art anfertigen lassen, komplett neu. Die Preisansage von ca. 280€ für 3 Reibräder war mir aber zu heftig. Erstmal schauen wie das mit den hse Reibrädern funzt.
Für das Drehzahlproblem ist ja noch ein Frequenzumrichter in Arbeit.
Ein Schneckenradgetriebe also, der muss ja ein enormes Drehmoment zustande bringen. Mit ein paar kleinen Modifikationen hast du da gleich eine Plattenschneidemaschine 
Ich gestehe, ich hab was über für derart skurile Konstruktionen Thumbsup

Tobifix

Die Schneckenrad Antriebe kommen noch aus der Zeit der Grammophone .Statt Federaufzug einen Motor dran .

Grüße

MaTse

Nur nochmal zur Sicherheit, da es wieder angesprochen wurde:

Der Durchmesser der Reibräder ist für die Tellerdrehzahl völlig egal.
Nur die Position zum Kegel zählt.

Freunde
Um mir die Bastelei am Kegel zu sparen, warte ich ja auf die Fertigstellung des Frequenzumrichters. Dann stimmt auch das Strobo 1:1.
wer erstellt den denn? hab wohl was überlesen...
Ich weiß, für viele hier ist das kein vernünftiger Reparaturthread. Nix mit Lötkolben, Kondensatoren, IC's und irgendwelchen Messergebnissen.
Möchte trotzdem meine Freude darüber teilen Jemanden gefunden zu haben, welcher mir erfolgreich diese fiese Kerbe aus der Edelstahlabdeckung rausschleifen konnte. Die hat mich nämlich optisch am meisten genervt, war recht tief und auch von unten mit den Finger spürbar. Je nach Lichteinfall ist jetzt nur noch minimal etwas sichtbar. Vergleich siehe Bilder weiter oben. Die neu "bereiften" Reibräder werden wohl auch die Woche fertig. Dance3

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[Bild: img_7433ygkh6.jpg]
Da stehen sehr interessante Gerätschaften auf deiner Kommode. Den Transrotor erkenne ich. Aber was steht links neben ihm?
Kein Transrotor, ein Transcriptor Hydraulic Reference, also ein früheres Modell von J.A. Michell (der muss mich leider bald verlassen).
Links daneben? Das ist ein H.H.Scott 399 Röhrenreceiver.
"Ich weiß, für viele hier ist das kein vernünftiger Reparaturthread. Nix mit Lötkolben, Kondensatoren, IC's und irgendwelchen Messergebnissen. "

Watt sind bitteschön ICs?
"Ein integrierter Schaltkreis, auch integrierte Schaltung (englisch integrated circuit, kurz IC, Buchstaben werden einzeln gesprochen: [ʔiː] [t͡seː] bzw. veraltet IS) ist eine auf einem dünnen, meist einige Millimeter großen Plättchen aus Halbleiter-Material aufgebrachte elektronische Schaltung."
igitt...ist das ansteckend?

Zu deiner Anmerkung, dass wir eventuell nicht an diesem "Reperaturthread" interessiert sein könnten...wobei ich natürlich nur von mir reden kann...
das ist einer von zwei oder drei WIRKLICH interessanten Plattenspieler hier und ich bitte darum, jede Kleinigkeit zu dokumentieren.
Ich mag deine Kompromisslosigkeit.
Und der Mitchell Transrotor passt da gar nicht, wird Zeit, dass der Scott fertig wird :-)
Hab schon mit dem Finger gezuckt, da ich auch einen bekommen kann, aber bevor ich nicht weiß, wie die Geschichte hier endet..
Danke!
Naja, da wo es interessant wird (das Laufwerk) muss ich was die Revision betrifft leider passen. Vielleicht macht der Restaurator ein paar Fotos für mich. Gerade dieser "helical worm drive", also das Teil/Gehäuse direkt unter dem Drehteller welches die 90 Grad Umlenkung ermöglicht, würde ich gerne mal von innen sehen. Wahrscheinlich eine Art Schneckenrad oder so ähnlich.
Ja, der Platz ist knapp. deshalb der baldige Abschied, obwohl ich da auch viel Energie reingesteckten habe (passender Fluid Tonarm, Zubehör u.s.w.)
Vor einigen Wochen ging so ein Scott in bescheidenen Zustand in der Bucht für um die 230 US$ weg. Werden aber an sich sehr selten angeboten.
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