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Vinyl "original" oder "remastered" ?
#1
Hallo Freunde des gepflegten Vinyls  Drinks

Dieser Thread soll zum Erfahrungsaustausch dienen,es geht nur um den Klang - nicht um den Inhalt  Oldie LOL

Was klingt besser ?   
Lohnt sich der Neukauf ?  (was bei neuen Pressungen ja oft auch nicht ganz günstig ist.)





Sparks  - No.1 in Heaven,1979 
[Bild: 20210325_155249hnk4w.jpg]

Vorneweg : beide Platten sind extrem höhenlastig .
Habe gehofft , bei der remasterten wird das ein wenig zurückgenommen  - leider nicht geschehen.
Aber die  Neue klingt insgesamt doch besser : Das Musikgeschehen ist mehr "out of the box"  und der Grundtonbereich ist fülliger.

z.b. bei "Tryouts for the Human Race" kommt der Synthesizer mehr "raus" ,insges. klingt alles detailreicher.

bei "La Dolce Vita" ist der Part mit der Vocoderstimme  verständlicher und wenn der schnelle Teil kommt,klingen die E-Drumms fulminanter.

Die Stimmwiedergabe ist gleich,Russel´s Fistelstimme wie gewohnt. LOL


Fazit : Es lohnt sich die Neuanschaffung!  Oldie
             Optisch mit dem durchsichtigem grau sowieso.
             (Leider wurde das Innencover nicht mit übernommen)


.......
Grüsse aus München  Hi

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#2
[Bild: 20210514_163124bikiy.jpg]

Die original Philips-Pressung hat schon einen sehr guten Klang.
Die Remasterte kommt etwas druckvoller im Bass daher (ohne loudness-war),einen richtigen Mehrwert hat sie deswegen aber nicht unbedingt.
Eher für Fans (bin ja Einer).
[Bild: 20210514_163154a3jwy.jpg]
Grüsse aus München  Hi

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#3
Kann man nicht pauschalisieren….

2 Aspekte:

- Remaster werden heute durchweg digital bearbeitet. Das steht ein wenig im Widerspruch zur Vinyl. Wenn es schon digital remastered wurde können es auch Daten bleiben.
- Kennt Ihr „the day the music burned“? 2008 brannte in Los Angeles ein riesiges Archiv nieder. Dort lagen tausende Originalbänder. Das ist meiner Meinung ein Grund für so manches fragwürdiges Remaster. Man konnte schlicht nicht mehr auf die Originale zurück greifen.


The day the music burned
Gruss



Michael

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Hi  

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  • X-oveR
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#4
Es kommt immer drauf an wie die Platten vorher im original gemischt wurden. Bei den Led Zep Remastern von 2014 kann man eindeutig sagen das es sich gelohnt hat! Im original klingen die Pressungen zum teil wirklich nicht so dolle.
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#5
(23.06.2021, 18:50)hifijc schrieb: Es kommt immer drauf an wie die Platten vorher im original gemischt wurden. Bei den Led Zep Remastern von 2014 kann man eindeutig sagen das es sich gelohnt hat! Im original klingen die Pressungen zum teil wirklich nicht so dolle.

Bitte nicht falsch verstehen,
aber, welche "originalen" meist du?
Englische erstpressung oder so?
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#6
Einfach die alten Pressungen, keine bestimmte. Es gibt ja noch die "originalen" mit dem RL in der Matrix eingestanzt. Die sind ja unheimlich teuer und gesucht weil die so gut klingen sollen. Was soll ich sagen, die Remaster für 14,80€ tuts voll und ganz.
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#7
Die Frage, die sich mir aufdrängt ist, was als "das Original" angesehen wird.

Ist das die Erstpressung? Wenn ja, aus welchem Land? Nur die allererste Matrixnummer? Das erste Mastering?

Da gibt es unter Sammlern enorme "Glaubensunterschiede". Das kommt auch auf das Sammelgebiet an. Der Beatles-Sammler wird als Original der "Revolver" wohl nur die englische Pressung mit der auf "-1" endenden Matrixnummern, also den sog. Loudcut, akzeptieren. Ein Sammler extrem rarer Krautrockscheiben wird wohl froh sein, überhaupt ein Exemplar aus der frühen Zeit zu ergattern.

Fragen über Fragen ....

PS: Zwei Deppen, ein Gedanke .... Peter war mit der Frage fünf Minuten schneller.
«Wenn du nicht tausend Meilen in den Mokassins deines Nächsten gelaufen bist,
dann halte dich mit deinem Urteil über ihn zurück.»
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#8
Jetzt nicht wegen des Preises durchdehen:
Led Zeppelin III
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#9
Ich verstehe dein anliegen. Ich würde das ganze in dem Fall der Fragestellung des Threads aber nicht Pressungsspezifisch sehen. Es gibt Platten die klingen vom Mastering schon für die Tonne egal aus welchem Land. z.B. die Rainbow - Long Live Rock 'n' Roll. Der würde ein ordentliches Remaster gut tun. Oder gibts das etwa schon? Ich bin da nicht genau informiert.
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#10
bei meinen Vergleichen meine/nehme ich Originale ,die im Erscheinungsjahr in Deutschland auf den Markt kamen. 

ich hörte schon mit 8 Lenzen Nazareth Raucher LOL

das Ihr auch immer alles verkomplizieren müsst *mimimimi Lol1
Grüsse aus München  Hi

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#11
Worauf ich hinaus wollte;
Es ist wohl schwierig den Mehrwert eines Remasters
zu beurteilen wenn man nicht die optimalen Originale
kennt.
Und gerade bei LZ gibt es nun wirklich eine Unzahl an
"superduper x-tra spezial sonstwas"-Pressungen.
Von denen das meiste schlicht Nepp ist.
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#12
Da das Beispiel Beatles schon kam.

Ich habe englische originale der A Hards Days Night und der Help als Mono. Es ist unfassbar wie schon direkt danach bei den Stereo Nachpressungen 1-2 Jahre später das Mastering verändert wurde. Die Erstpressungen klingen wesentlich rauer, besonders markant sticht hier Lennons Stimme heraus die klingt dort richtig rotzig während sie später, eindeutig hörbar etwas glattgebügelt wurde.

Da sieht man aber mal wie man das mit dem "original" relativieren könnte. Auch eine 66er Stereo Pressung würde ich eigentlich als originalmix durchgehen lassen weil halt zeitgenössisch.
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#13
Wenn man von den Beatles spricht, ist sicher das Remaster von "Sgt. Pepper´s" ein ganz großer Wurf.
Bearbeitungen dieser Art sind aber wahrscheinlich ohnehin nur auf digitaler Ebene zu bewerkstelligen, egal, ob dann hinterher eine CD oder LP daraus gemacht wird.

Ich habe die LP und bin begeistert.

(Ich mache ja auch aus alten nur digital vorliegenden Aufnahmen "Masterbänder". Und egal, ob vom analogen Masterband oder digital vom Tascam DA-3000: die Bewertungen der Rezensenten lauten immer auf auf "1", demnächst sogar eine noch nie vergebe "1+++", mit digitaler Vorlage! Drinks)
Schöne Grüße

Rainer

unterwegs im Namen der schönen
Tonbandmusik
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#14
(23.06.2021, 18:29)rascas schrieb: Kann man nicht pauschalisieren….

2 Aspekte:

- Remaster werden heute durchweg digital bearbeitet. Das steht ein wenig im Widerspruch zur Vinyl.
....

öhm, nope - schau dir z.B. mal die BlueNote Tone Poet Serie, oder die Universal/Acoustic Sounds, oder alles von Analogue Productions an - da is nix mit digitalem Mastering.
Alles so, wie es sein soll, von den analogen Mastertapes gezogen und meist von Bernie Grundman oder Kevin Gray gemastered.
Es gibt noch etliche weitere Beispiele für gute und aufwändige Remasters - vermutlich ist das aber auch vom Genre abhängig.
Da ich mich hauptsächlich im Jazz tummel, freue ich mich natürlich über eine großzügige Versorgung mit diesen Preziosen.
Im "Mainstream" sieht das wohl aber eher anders aus...  Drinks
Gruß, Alex  Hi
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