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12.01.2026, 21:00
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 12.01.2026, 21:00 von space daze.)
Da hast du recht, Carsten! Unverschämt im hohen Maße!
Anfang der 80er gab ich 10 DM für Tapes aus, 50 für LPs und ab 84 ca 30DM für CDs… Pro Monat!
Heute gebe ich 35€ pro Monat für Apple One aus, und immer noch 20-50€ für LPs wieder pro Monat… Leute, die keine 15€ zahlen wollen für Streaming, das auch nur halbwegs Künstler gerecht bezahlt… das versteh ich nicht, wie so vieles andere….
Peter
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... nicht dass ich generoes 'rueberkomme:
Ich bin Spotify-Dauernutzer.
Sinnvoll kann so eine Music-for-free-Nummer allerdings nicht sein ...
Democracy Dies in Darkness
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Nimm doch mal nicht mehr den Dienst, der wirklich nichts anderes tut als seine "content creator" - denn nichts anderes sind Künstler für Spotify - nach Strich und Faden auszurauben. Und das Raubgold in KI-Waffenentwicklung zu investieren.
Jeder, der Daniel Ek den Stinkefinger zeigt und ihm selbst die paar Mark nicht mehr gibt, macht die Welt ein bisschen besser.
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• EigentlichsammelichMDs
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Ich bin auch bei Tidal. Windows App und IOS App laufen ohne Probleme bei mir. Die Suche ist absolute Grütze. Audio Qualität ist je nach dem was man hört und sucht nicht schlecht. Seid MQA raus ist ist es im besten Fall FLAC 192/24. Mit Tidal Connect geht es auch nicht mehr über Handy sondern direkt gestreamt an die Hardware. Es ist meines Wissens auch der einzige Dienst bei dem im Familien Tarif die Mitglieder nicht im selben Haushalt leben müssen (nur wohl selbe Land) daher in der Gruppe auch monatlich sehr günstig.
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Der Preis allein rechtfertigt nicht die Nutzung. Geiz ist eben nicht geil. Für niemanden innerhalb eines geschlossenen Systems.
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13.01.2026, 19:34
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 14.01.2026, 10:03 von Pufftrompeter.)
(13.01.2026, 18:37)EigentlichsammelichMDs schrieb: Der Preis allein rechtfertigt nicht die Nutzung. Geiz ist eben nicht geil. Für niemanden innerhalb eines geschlossenen Systems.
Nicht ganz ... Markt ist zunaechst 'mal Markt.
Und in Schoenheit und Nostalgie zu sterben waehrend der Markt komplett andere Vorgaben macht, ist auch keine ECHTE und DAUERHAFTE Alternative.
Gedankenexperiment: Wie viele GEBRAUCHTE Tontraeger hast Du, von denen der Kuenstler auch exakt nichts bekommen hat, als Du sie gekauft hast? Ich koennte rund 50 Tage 24/7 Platten hoeren. Und dann hoer ich noch alle 700CDs und 300 CCs und dann fang ich nach 4 Stunden Musik/Tag ohne Wiederholung nach 18 Monaten von vorn an. Und kein Kuenstler haette EINEN Pfennig daran verdient, weil die Tontraeger alle gebraucht erworben wurden ... bis auf die CDs - die sind vor allem aus den 80ern und 90ern.
Ist das jetzt besser oder schlechter als Spotify?
Democracy Dies in Darkness
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Alles ist besser als Spotify.
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Kann man so sehen.
Kann man vielleicht auch anders sehen.
Wenn ich zu faul bin, das grosse Besteck samt 30-50 Jahre alter Konservenmusik zu nehmen und statt dessen aus reiner Bequemlichkeit Spotify anwerfe, kriegt der Kuenstler IRGENDWAS.
Wuerd' ich das grosse Besteck mit Konserven anwerfen, kriegt er GAR NIX ... all die ollen, staubigen Tontraeger sind vor vielen, vielen Monden mal erworben worden.
Was ist denn nun WIRKLICH besser fuer den Kuenstler? Ich bin da nicht ganz so sicher wie z.B. der MD-Sammler ...
Democracy Dies in Darkness
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Meine Aussage den Geiz betreffend bezog sich einzig auf den Geiz und nicht darauf, wie man seine Musik wann beschafft (hat). Wenn ich Tonträger kaufe, und das mache ich bis heute, auch wenn sie mittlerweile als Digitalkopie kommen, dann bekommt der Künstler das, was in seiner Kalkulation für diesen Tonträger drin war. Bei Streaming weiß der Künstler nie, was und ob er überhaupt was bekommt, das zum Leben reicht. Die Streamingdienste verdienen aber in jedem Fall und da sind die Schaffenden nur Mittel zum Zweck. Wobei der Markt durch das Vorgehen der Dienste total verzerrt ist und der Teufel immer auf den größten Haufen...
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Die Mehzahl der Musikschaffenden haben durch die Streamingdienste sicherlich große Einbußen
Auf der anderen Seite war es für einige natürlich auch der erste Schritt in die Bekanntheit.
Bei mir zu Hause stehen Platten von mindestens 10 Künstlern die ich ohne Tidal nicht mal kennen würde.
Aber die ganzten Diskussionen sind eh für die Katz...es ist wie es ist und es wird nicht mehr anders.
Nett kann ich auch, bringt aber nix.
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(14.01.2026, 11:26)EigentlichsammelichMDs schrieb: Wobei der Markt durch das Vorgehen der Dienste total verzerrt ist und der Teufel immer auf den größten Haufen...
Denkfehler.
Der Markt ist der Markt. Er ist nie verzerrt.
Die Aussage, dass Kuenstler nur mittel-zum-Zweck sind, ist richtig: Musik wurde (wie viele andere Dinge von Bananen ueber Kleidung bis hin zu Spielfilmen) "commoditized", auch das ist ein Zeichen unserer Zeit - aber nichts anderes war auch schon das Grammophon und der Volksempfaenger: Commoditization von Musik.
Nicht mehr zu aendern ... daher hat sich das Geschaeftsmodell der Kuenstler auch vollkommen geaendert: Kleine Tour zum Promoten der Platte war vor 30 Jahren. Heute gibt's 'ne Platte zum Promoten der endlosen Tingel-Tangel-Tour quer durch die Kontinente ...
Ob ich das gut oder schlecht finde, weiss ich noch nicht - fuer einen Back-Catalogue-Hoerer wie mich ist das im Prinzip OK.
Der jungen Generation mit BT-Speaker und Smartphone brauchst Du mit Deinen Tontraegern und der DAT- und MD-Jongliererei fuer irgendwelche verschrobenen, uebriggebliebenen Nerds aus den 80ern uebrigens nicht mehr zu kommen. Die lachen Dich aus. Schallend. Und dann schmeissen sie nach Deinem Ableben den ollen Rabastel in den Entruempelungs-Container. Aus dem 3. Stock.
Die koennen sich ein Leben ohne Netflix und Spotify nicht mehr vorstellen - und wollen's auch gar nicht: Die finden es gut so, wie's ist.
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• Kimi
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14.01.2026, 13:06
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 14.01.2026, 13:09 von Bastelwut.)
Stimmt.
Habe meiner Tochter (wunschgemäß) eine kleine Pianocraft ins Zimmer gestellt, damit sie CDs hören konnte.
Nun hat sie ein Handy und Ohrstöpsel und hört ausschließlich damit.
Vielleicht noch mit ihrem Echo Dot.
Alles was mit Tonträgern und "klassischem" HiFi zu tun hat ist eigentlich schon tot, aber die "Maschinen",
auch Boomer, Gen X und Millennials genannt, halten sie noch für ein paar Jahre am Leben.
Nett kann ich auch, bringt aber nix.
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14.01.2026, 15:29
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 14.01.2026, 15:30 von spocintosh.)
Mir gings rein um Spotify, nicht um Streaming an sich. Dachte, das wär mittlerweile klar, nachdem ich's schon ein Dutzendmal erklärt hab...
Nur Spotify hat einen CEO, der fest im militärisch-industriellen Komplex verankert ist und die Gewinne dorthin schiebt. Zudem bietet Spotify den schlechtesten Gegenwert für den Endkunden durch heute immer noch beschissenen Sound und die schlechtesten Ausschüttungen für Künstler. Zudem ist von allen Anbietern bisher auch nur Spotify bisher dabei erwischt worden, eigenen KI-Content zu generieren, auf playlists zu setzen und dadurch echten Künstlern noch mehr ihrer eh schon lächerlichen Einnahmen abzuziehen.
Das Geschäftsmodell von Spotify ist Betrug und Kundenverachtung - und sie setzen immer darauf, so lange wie möglich unbemerkt damit durchzukommen.
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• Kimi
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14.01.2026, 15:35
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 14.01.2026, 15:36 von Kimi.)
Dieser "AI-Slop" der schon seit Jahren bekannte Plattformen dominiert geht mir gehörig auf den Sack. Gut, dass ich mittlerweile meine komplette Datenbank
digitalisiert habe. Ich habe mir kürzlich erst eine winzige (bezogen auf die Maße) 4tb! SSD gegönnt - die reicht bis in alle Ewigkeiten. Es sei denn man ist ein Datenmessie 
Bei Streaming würde ich mir den, gegenüber den Künstlern und Kunden, "fairsten" Dienst aussuchen. Spottipfui muss nicht sein.
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(14.01.2026, 15:29)spocintosh schrieb: Mir gings rein um Spotify, nicht um Streaming an sich. Dachte, das wär mittlerweile klar, nachdem ich's schon ein Dutzendmal erklärt hab...
Das hab ich mir fast gedacht. Ich lese auch nicht ALLE Beitraege zu dem Thema ... nicht mal alle Deine.
Fairer Punkt, allerdings.
Ich sehe das gelassener. Oder meinetwegen auch naiver - das wird die Zeit zeigen.
Democracy Dies in Darkness
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Ich habe heute durch diesen Thread Bandcamp für mich entdeckt.
Ich konnte sogar viele meine Lieblingsbands wiederfinden, wenn auch nicht mit voller Diskografie, aber ich hab schon den ganzen Tag Spaß 
(Nightwish, Enigma, Evanecence, Go_A ect.)
Wir haben zwar alle Alben der Künstler mindestens einmal auf CD und Vinyl, aber auch kauf sie gern dort nochmal, der Preis ist unschlagbar und direkt perfekte FLAC´s für den Plex Server.
Ich mag keine Streamindienste, das hat aber nichts mit dem Inhalt oder dem Dienst zu tun, sondern einfach wegen des ABO´s. Abo hier, Abo da, Abo nochmal hier.. das ist nicht meine Welt.
Natürlich ist 12,99 derzeit für Spotify günstig.. Aber es ist ein ABO, bin ich einfach nicht dabei.
Apple Musik 17,99
Amazon Musik 8,99
Spotify 12,99
Netflix 19,99 (4K)
Adobe CS 70 Okken
das läppert sich, zuviel meiner Meinung nach.
Bei Bandcamp n 10er fürn Album... Jupp bin ich bei.. auch wenn schon zum dritten Mal gleiche ist...
Gruß - Lucifor
Sony STR DA 5400 ES,Canton Ergo 82, Canton AS30, 4x MDS JE-530,Sony JE-700,Lifetec CDMD1 MKIII,Reloop RP 1000,2x Denon PMA-980R,Kenwood GE 820 und Sherwood EQ 5010c,Sony MDR-XB450AP,Quelle:Raspberry 3b+ mit moode, 75" TV Hisense
Music must spin around!
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14.01.2026, 16:49
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 14.01.2026, 16:51 von spocintosh.)
Kleine Korrektur:
Und Bandcamp ist derzeit nach wie vor Top 1:
- Anteil für Künstler am höchsten, Bandcamp nimmt nur eine Art Verwaltungsgebühr für die Bereitstellung des Portals - und am regelmäßigen Bandcamp-Friday fällt sogar die weg.
- 100%ige Vorhörmöglichkeit (es sei denn, der Künstler schaltet sie ab)
- Alle Datenformate erhältlich, auch dauerhaft & immer wieder
- Streaming-App für Mobilgeräte erhältlich
- bezahlte Musik ist nicht gemietet, sondern gehört dem Käufer
Man muss allerdings weiterhin die Augen aufhalten, denn auch Bandcamp ist leider betroffen vom Verkauf an Investoren, erst Epic Games, dann Songtradr. Bis jetzt ist für beide Sorten Kunden, also Künstler & Käufer, allerdings alles noch ok.
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(14.01.2026, 16:24)lucifor schrieb: Ich mag keine Streamindienste, das hat aber nichts mit dem Inhalt oder dem Dienst zu tun, sondern einfach wegen des ABO´s. Abo hier, Abo da, Abo nochmal hier.. das ist nicht meine Welt.
Es ist das Geschäftsmodell von Heute und Morgen. "Own nothing, pay for everything"
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• spocintosh
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Genaugenommen war es: "You will own nothing and be happy."
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