14.07.2013, 21:06
Guten Abend, als Klassik-fixierter Perfektionist mit schwerster Originalinstrumenten-Schlagseite bin ich hier wohl in der Minderheit, und es nützt auch wenig, meine Lieblinge vorzustellen, wenn sie entweder schon lange vergriffen oder hier in Europa gar nicht erhältlich sind. Ich versuche es trotzdem.
Nr. 1: Beethovens "Eroica", 1976 als allererste Originalinstrumentenaufnahme dieser Symphonie für die Deutsche Harmonia Mundi mit dem Collegium Aureum aufgenommen und auf Schallplatte veröffentlicht, 1983 dann in Japan für die CD-Version digitalisiert. Die CD gab es in Europa nie.
Die Schallplatte schwimmt immer wieder um wenig Geld in der Bucht herum, die CD wird bei Amazon USA zum Liebhaberpreis gehandelt. Beide klingen, wie mir ein Kollege versicherte, gleichermaßen hervorragend - ich selbst habe die Platte nur wegen des Textes auf der Hülle erstanden.
Bemerkenswert sind die Dynamikunterschiede von 1 : 100 (40 dB). Man hört praktisch in die Partitur hinein, sogar die Baßlinie mit.
Nr. 2: Mozarts Klavierkonzert in d-moll KV 466, gespielt vom US-Fortepianisten Stanley Hooglandam Hammerklavier mit dem japanischen Originalinstrumentenorchester "Libera Classica" unter Hidemi Suzuki. Schoepsernes vom Allerfeinsten (die Edel-Mikrofone stehen im Booklet), das man aber nur in Japan bekommt.
Eine nur auf CD veröffentlichte Live-Aufnahme ohne Handyklingeln und Hustanfälle!
Interpretatorisch gibt es Einspielungen mit mehr Pfeffer, aber akustisch setzten beide Aufnahmen den Maßstab.
Ja, und ich will den "Loudness War" ausfechten, wenn mit Hörnern und Posaunen, mit Pauken und Trompeten der Lärmpegel an die Schmerzgrenze steigt! Fortissimo possibile - fff!
Heinz
Nr. 1: Beethovens "Eroica", 1976 als allererste Originalinstrumentenaufnahme dieser Symphonie für die Deutsche Harmonia Mundi mit dem Collegium Aureum aufgenommen und auf Schallplatte veröffentlicht, 1983 dann in Japan für die CD-Version digitalisiert. Die CD gab es in Europa nie.
Die Schallplatte schwimmt immer wieder um wenig Geld in der Bucht herum, die CD wird bei Amazon USA zum Liebhaberpreis gehandelt. Beide klingen, wie mir ein Kollege versicherte, gleichermaßen hervorragend - ich selbst habe die Platte nur wegen des Textes auf der Hülle erstanden.
Bemerkenswert sind die Dynamikunterschiede von 1 : 100 (40 dB). Man hört praktisch in die Partitur hinein, sogar die Baßlinie mit.
Nr. 2: Mozarts Klavierkonzert in d-moll KV 466, gespielt vom US-Fortepianisten Stanley Hooglandam Hammerklavier mit dem japanischen Originalinstrumentenorchester "Libera Classica" unter Hidemi Suzuki. Schoepsernes vom Allerfeinsten (die Edel-Mikrofone stehen im Booklet), das man aber nur in Japan bekommt.
Eine nur auf CD veröffentlichte Live-Aufnahme ohne Handyklingeln und Hustanfälle!
Interpretatorisch gibt es Einspielungen mit mehr Pfeffer, aber akustisch setzten beide Aufnahmen den Maßstab.
Ja, und ich will den "Loudness War" ausfechten, wenn mit Hörnern und Posaunen, mit Pauken und Trompeten der Lärmpegel an die Schmerzgrenze steigt! Fortissimo possibile - fff!
Heinz