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Warum ist Mozart Mist, nur weil du damit nicht klar kommst. Ich komme auch mit vielem nicht klar,das liegt aber an mir und nicht an der Musik.
Hifi-Klassiker - denn das Auge hört mit
Scheiß auf`s knistern-Hauptsache Vinyl
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• Ivo, samwave, klausimausi
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Eine bemerkenswerte Selbstreflexion, die so hier im Forum keineswegs seltbstverständlich ist - zumindest nicht in Form eines veröffentlichten Beitrags.
Danke, Jürgen.
Ich kann mit Chick Corea oder Andreas Vollenweider auch nicht (mehr) viel anfangen - aber als Mist würde ich diese Musiken denn doch nicht bezeichnen wollen.
Pult ist Kult - und Tool ist cool...
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• Gran Reserva
Weil ich mir früher als Kind mit meinen Eltern von früh bis spät Mozart, Bach und Beethoven
anhören musste. Irgendwann kannte ich jede Partitur auswendig...
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• Ivo
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Ok, das erklärt natürlich alles, Michael...
Mein Vater hatte zwar viele Klassik-Platten, aber ich kann mich nicht erinnern, dass er diese sehr oft gehört hätte.
Dennoch kann ich mich mit Klassik generell nicht allzu sehr anfreunden.
Ich habe mal für mich selbst festgestellt, dass europäische klassische Musik tradtionellerweise eher melodielastig ausfällt, wohingegen Musik aus Afrika sehr viel stärker rhythmusorientiert ist - beides der jeweiligen (Nicht-)Verwendung von Schlaginstrumenten geschuldet.
Ich persönlich tendiere seit jeher sehr viel mehr zum Rhythmus denn zur Melodie.
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Okay, vielleicht ist Mist zu hart. Musik ist ja immer subjektiv, siehe Abba am Anfang.
Bis auf Eagle mochte ich von Abba nichts, auch wenn die Musik fantastisch produziert war.
Jeder hat halt seinen eigenen Geschmack, ich kenne es aus dem Freundeskreis.
Da ist jeder froh, wenn "meine" Mucke nicht auf die Anlage kommt.
So kann man auch vereinsamen...
Als Tipp für Klassik:
hört Euch erst Beethoven's Symphonie Nr 5 an, dann gleich danach
Dvorak's Nr 9 Aus der neuen Welt. Für mich ist da halt ein riesiger Unterschied.
Gerade der 4. Satz Allegro con fuoco ist so was von gut.
Aber ich höre Klassik nur ganz selten, Ivo.
Meine Musik ist der Prog, ob Metal oder Rock, ist egal.
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• Ivo
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Ich sehe schon, zum Thema Prog werden wir uns noch öfter austauschen...
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21.11.2014, 20:30
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 21.11.2014, 20:33 von Rieslingrübe.)
´
Stichwort 'Wandel des Musikgeschmacks' im Laufe der Jahre:
Wenn ich meine Plattenkäufe aus den vergangenen 60 Monaten betrachte, so habe ich in diesem Zeitraum zwar auch einige Lücken in der US-Westcoast- & Psychedelic-Ecke geschlossen und ein paar britisch/irisch/schottische Folkrock-Werke aus den späten 60er und frühen 70er Jahren gekauft.
Doch den Großteil des Vinyl-Budgets habe ich in der jüngeren Vergangenheit in schwarzen amerikanischen Country & City Blues, in Aufnahmen der Jahre 1930 bis 1970 investiert. Bevorzugt in Mono-Pressungen, welche meiner Erfahrung nach oftmals dynamischer & 'lebendiger' als viele Stereo-Abmischungen klingen.
Nicht ausgeschlossen, dass ich mir irgendwann gar auch ein paar alte 78er Schellack-Scheiben zulege. Vielleicht kann mir jemand aus dem Forum dazu dann ein paar probate Laufwerk/Tonarm/Tonabnehmer-Empfehlungen geben - da habe ich nämlich bislang keinen Plan....
............................................................................................................................................
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• Ivo, Mosbach
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Ich habe bis ich 15 war fast nur Rockn Roll und Rockabilly aus den 50ern gehört. Erst dann bin ich durch eine Freundin mit den Pixies in Kontakt gekommen und dann total auf Indie und Alternative abgefahren. Hab dann die nächsten Jahre fast nur Zeug wie Sonic Youth, Pavement, Stereolab, Fugazi ... gehört. In den letzten Jahren hab ich meinen musikalischen Horizont sehr erweitert und höre auch Klassik und Jazz. Bis auf ein paar Richtungen wie Schlager als Hansi Hinterseer, Andreas Gabalier hör ich fast alles.
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• Ivo
ist doch mal ein toller thread.
Postet doch Eure Musik mal genauer.
Blues und Rockabilly sind ja nicht so alltäglich für Rocker.
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Guten Morgen,
ich denke, so ziemlich jeder der sich näher mit Musik befasst, hat diverse Veränderungen seines Geschmacks erlebt. Was auch klar ist, denn schließlich ist ja die Musik selbst einem ständigen Wandel - oder vielmehr steten Erweiterungen und Ergänzungen unterworfen.
Und durch Foren wie unter anderem dieses hier stößt man dann möglicherweise auf Musik, die man noch nie gehört hat, die man aber spontan spannend und faszinierend findet.
Bei mir ging's 1979 mit ABBA los, und die stehen heute noch in meiner Sammlung - aber auch Strapping Young Lad und Nick Drake, Ministry und Duffy, Triptykon und Chicago, ...
Ich finde, es macht einfach Spaß, immer wieder was Neues zu entdecken - und zugleich auf Bewährtes vertrauen zu können.
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• Gran Reserva, Das.Froeschle
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It's a long road between "wollen" and "können"
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23.11.2014, 11:34
´
Zitat:´
Postet doch eure Musik mal genauer.
´
Einfach regelmäßig in Kimis Blues-Thread reinschauen. Dort habe ich in den vergangenen Wochen mehr als zwei Dutzend Anspieltipps hinterlassen.
Wer sich intensiver in den Blues und seine wichtigsten Vertreter in den verschiedenen Dekaden ab dem frühen 20. Jahrhundert vertiefen möchte, dem sei wie gehabt der reich bebilderte und sehr informative Wälzer von Bill Wyman & Richard Havers empfohlen:
.................................................. http://old-fidelity-forum.de/thread-1193...#pid647178
Bei der Lektüre wird man auch schnell mal wieder daran erinnert, dass es ohne die wegweisende Pionierarbeit einiger schwarzer amerikanischer Bluesmusiker vor und nach dem Zweiten Weltkrieg spätere Strömungen wie Westcoast-, Psychedelic-, Southern-, Hard- und Heavy-Rock in den USA & England niemals oder erst mit jahrzehntelanger Verspätung gegeben hätte....
..............................................................
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• Gran Reserva, Ivo
deleted leser
Unregistered
Naja, mein Aha Erlebnis kam neben dem Was so Mitte der 70er in den Charts war durch das hören einer umfangreichen Singles-Sammlung aus den 60ern meiner Onkel zustande. War alles von Rang u. Namen in den 60ern vorhanden und so hab ich mir jede Scheibe incl. den B-Seiten angehört und bei der Single
Rolling Stones - Jump'in Jack Flash/ Child of the Moon
hat es dann einfack Klack gemacht. Das war für mich genau der Sound der mich, neben der sicherlich vertetenen anderen tollen Musik, total angemacht hat. Hat nicht lange gedauert da bin ich dann auf Ihre erste RhythmNBlues Scheibe aus '64 gestoßen und so war dann lange Zeit meine Vorliebe für Blues/RhythmNBlues/Soul und die daraus resultierende Rockmusic in Stein gemeiselt. So bin ich dann eigentlich auch durch die Synthie Welt der 80er gegangen und hab da wenig in den Radiocharts gefunden was auch für mich passte. Da hab ich dann so langsam aus Frust die Musik mehr oder weniger an den Nagel gehängt.
Die 2te Kulturevolution brachte das Internet so um die Milleniumswende. Man kam da auf einmal an Musik von Leuten von denen man noch nicht mal den Namen kannte. Ich stellte fest was in den Jahren so alles an mir vorbei gelaufen ist und das es etliche Leute gab die Gitarren in die Hand nehmen und los rocken. Auch wenn das Internet immer gerne kriminalisiert wird hat es viele Menschen wie mich erst wieder zur Musik zurück gebracht. Heute kaufe ich mir auch wieder aktuelle Musik und besuche Konzerte wie aktuell Bob Mould in Köln....
VG Martin
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• Ivo
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24.11.2014, 12:28
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24.11.2014, 13:38 von Ivo.)
Wenn ich hier noch ein wenig von meinem Zugang zu Musik erzählen darf: ich hatte im Laufe der Zeit eine ganze Reihe von "Aha-Erlebnissen" - und nicht wenige davon entführten mich in zuvor unbekannte, ja manchmal sogar zutiefst abgelehnte musikalische Gefilde.
Nachdem ich Ende der 80er nach Wien gezogen war, kristallisierte sich recht schnell das "Why Not" als mein Lieblingsplattenladen heraus - die Schwerpunkte dort waren harte Sounds: Heavy Metal, Hardcore, Punk und anderes Undergroundzeug.
Einmal betrat ich den Laden, als gerade eine ungewohnt ruhige, mir unbekannte Musik lief. Obwohl ich damals eigentlich Hardcore-Metalfan war, war ich wie gebannt: die Musik war düster, schwer, abgrundtief, melodiös - und irgendwie spirituell.
Die Band hieß Dead Can Dance, das Album "Within The Realm Of A Dying Sun"
Seit diesem "Aha-Erlebnis" stehe ich sehr auf DCDs Musik und habe mir die meisten ihrer Werke zugelegt.
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• eric stanton
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24.11.2014, 13:17
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24.11.2014, 13:19 von eric stanton.)
Zitat:[quote] (24.11.2014, 12:28)Ivo schrieb: Nachdem ich Ende der 80er nach Wien gezogen war, kristallisierte sich recht schnell das "Why Not" als mein Lieblingsplattenladen heraus - die Schwerpunkte dort waren harte Sounds: Heavy Metal, Hardcore, Punk und anderes Undergroundzeug.
schön ivo das why not zu erwähnen war ich auch oft dort
wir sind damals aus der "provinz " kommend entweder zuerst ins why not und später dann als das rave up aufgesperrt hat auch dann dort hingelaufen
war zwingend notwendig dorthin zu gehen
dann wieder zurück im heimatort war das dann natürlich ein schönes statement mit der tragtasche vom why not umherzugehen
die sackerl haben wir immer extra aufbehalten
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• Ivo
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24.11.2014, 13:36
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24.11.2014, 13:42 von Ivo.)
Ja, die Why Not-"Plastiktüte" (Zugeständnis an die mitlesenden bundesdeutschen Kollegen hier... ) hatte sogar in Wien immer auch Signalwirkung, was den eigenen "elitären" Musikgeschmack betraf.
"Bad Music For Bad People", jawoll - mit diesem Slogan ging man in den "gut"bürgerlichen Gegenden Wiens doch gerne hausie..., äh, spazieren - ganz nach dem Motto "Fishing For Rejection"...
Ich kann mich auch noch gut an die "Heavy Metal-Filiale" des Why Not in der Esterhazygasse erinnern und habe den Laden nach dem Umzug in die Kirchengasse ebenfalls weiter behelligt.
Mit Norbert (U4-DJ) und Alex Wank (Drummer von Pungent Stench) habe ich mich des öfteren sehr gut unterhalten.
Das Rave Up war mir immer eine Spur zu obskur, was das Musikangebot betraf - dort war ich nur selten.
Heute muss man in einen Second Hand-Plattenladen gehen, um wenigstens einen Hauch dieser früheren Erlebnisse nachempfinden zu können.
War am Samstag übrigens bei Seven Star Records in der Siebensterngasse 9 - kennst Du den Laden schon? Gibt's noch nicht sooo lange, soweit ich weiß - aber ich finde das Angebot (zumindest die dort ausgestellte Ware) ziemlich eingeschränkt sowie die Preise eher gehoben.
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• eric stanton
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24.11.2014, 13:57
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24.11.2014, 13:58 von eric stanton.)
der herr norbert
glaube es hat keinen grösseren fields of the nephilim fan in ganz öst gegegben
ja das seven star kenne ich war aber nur einmal dort ganz am anfang ist aber nicht so das ich dort wieder hin muss
da gehts mir wie dir
schau mal ins scout records falls du das vielleicht noch nicht kennst is ums eck vom teuchtler die haben auch eine schöne auswahl
ins rave up gehen ich heute auch noch gerne
da is der inhaber ja aus dem nachbarort in der stmk und auch mal nach wien geflüchtet
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• Ivo
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Da haben wir es... Die Steiermark Gang...
Erinnert mich an ne Steiermark Spelunke ganz in der Nähe der Landesverteidigungsakademie, Ecke Stiftgasse. Kleiner aber feiner Laden mit ess- und trinkbaren Produkten der Steiermark. Viele Abende dort verbracht....
Peter
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• Ivo
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24.11.2014, 17:09
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24.11.2014, 17:12 von Ivo.)
Ich bin auch schon im "Weißt Du noch...?/Kannst Du Dich erinnern...?"-Alter...
Norbert hat eine Zeitlang u.a. donnerstags im U4 aufgelegt - dort hörte ich dann dereinst in ohrenbetäubender Lautstärke zum ersten Mal "Third From The Sun" von Prong...
Das ist heute die einzige 45er Maxi-Single in meiner gesamten Vinylsammlung...
Edit Peter: ja, Du meinst möglicherweise den "Steirisch Pub" in der Siebensterngasse... Wann warst Du in Wien?
2. Edit: ich bin übrigens in Graz geboren - ist auch eine verspätete Antwort auf eine falsche Behauptung.
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• eric stanton, space daze
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Ivo, ja, genau den meine ich!
In Wien bin ich zur Zeit eher selten, zuletzt letztes Jahr zwangsweise wegen Flugausfall (aus Malta kommend hängen geblieben..)
Ins Pub ging ich früher mit Kollegen vom Bundesheer, die ich aus Peace Keeping Missions kenne bzw. zivilmilitärischer Zusammenarbeit auf UN-Ebene
Peter
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24.11.2014, 19:38
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 24.11.2014, 19:39 von eric stanton.)
Zitat:[quote] (24.11.2014, 17:09)Ivo schrieb: Ich bin auch schon im "Weißt Du noch...?/Kannst Du Dich erinnern...?"-Alter...
da hast ja auch den richtigen thread dafür aufgemacht
Peter
interessant
das steirisch pub kenne ich natürlich auch vom oftmaligen vorbeigehen
aber als in der stmk aufgewachsener gehe ich da natürlich nicht rein
wenn ich mal lust auf kernöl habe kaufe ich mir das anderswo
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• space daze, Ivo
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Das Kernöl können die behalten... der Weißwein hingegen ist göttlich....
Peter
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• Ivo
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Hmm, da habe ich ein echtes Problem: Wein ist für mich immer rot...
Peter, ich würde mich echt sehr freuen, wenn Du Dich bei mir melden würdest, falls Du wieder mal nach Wien kommen solltest.
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25.11.2014, 23:38
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 25.11.2014, 23:41 von Ivo.)
Alleinunterhalter sind immer unter sich...
Mir ist gestern eine weitere musikalische Abbiegung in den Sinn gekommen, die ich so etwa 1990/91 nahm.
Als Türsteher in einem damals angesagten Club blieb es nicht aus, mit der dort gespielten Musik akustisch in Kontakt zu kommen.
Diese "Dancefloor"-Lala war mir anfangs verhasst - doch mit der Zeit bemerkte ich an mir ein seltsames Verhalten: bei bestimmten Tracks begann ich mich wie von Geisterhand - sacht, aber doch - rhythmisch zu bewegen.
Ich wippte im Takt, ja wenn Zeit war, begann ich sogar - wenn auch reichlich ungelenk - dazu zu tanzen. Etwas, das mir bis dahin ebenfalls verhasst gewesen war.
Es war ein ganz eigener Drive und cooler Groove, der mich da offenbar unterschwellig in seinen Bann zog.
Und jedes Mal, wenn ich dann zu meinem Kollegen hinter dem DJ-Pult ging, um ihn zu fragen, welche Band das sei, antwortete er mit immer demselben Satz:
"Das sind die Stereo MCs!"
Das Album "Supernatural" finde ich bis heute toll, und der Track "Two Horse Town" (das Trompeten-Intro !!!) ist einer der coolsten Dancetracks, die ich kenne.
Damit begann mein Streifzug in die populäre Tanzmusik.
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• Das.Froeschle, eric stanton
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26.11.2014, 23:20
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 27.11.2014, 07:08 von Stefan.)
Aha-Erlebnis I:
Mit 14-16 habe ich "alles" gehört, was so in den Charts war. Die Bandbreite ging von Genesis / Peter Gabriel / Phil Collins über Frankie Goes To Hollywood über Depeche Mode bis hin zu Bruce Springsteen und Bryan Adams - um mal nur einige wenige zu nennen.
Dann bekam ich von einem Freund die LP "Russian Roulette" von Accept in die Finger. Die fand ich M-E-G-A-G-E-I-L, obwohl ich vorher mit Hardrock oder gar Heavy Metal nicht viel anfangen konnte. Von diesem Startpunkt aus habe ich mir dann das Hardrock-Universum und das Heavy-Metal-Universum erschlossen. Scorpions, Motorhead, Whitesnake usw. Schneller, härter, lauter. Metallica, Slayer, Megadeth, D.R.I., Anthrax, usw.
Dann war es irgendwann vorbei, ich habe kaum noch Platten/CDs gehört. Warum? Keine Ahnung! Überdruss? Zeitmangel? War einfach so.
Zur Berieselung wurde das Autoradio eingeschaltet und ich hörte die Mainstream-Rock-und-Pop-Sender (Ich fuhr damals 50-60 Tausend km pro Jahr und habe entsprechend viel Zeit radiohörend verbracht).
Aha-Erlebnis Nr. 2:
Durch Zufall hörte ich eines abends (im Auto, wo sonst?) eine Sendung auf WDR5, in der zwei Alben vorgestellt wurden. "NoJazz" von "NoJazz" und "Waltz For Koop" von "Koop". Ich war gleich begeistert. Die CDs habe ich mir noch am selben Abend bestellt. Auf der Suche, was es aus diesem Bereich sonst noch gibt, bin ich schließlich beim "richtigen" Jazz gelandet.
Am besten gefällt mir zu Zeit der Hardbop und ganz allgemein auch Jazz Piano-Trios.
Und weil ich meine ganzen neuen Jazz-CDs natürlich auch ordentlich hören wollte, habe ich mir dann meine erste richtige Stereo-Anlage (im zarten Alter von 41 Jahren!) zugelegt.
Das Hören mit der Stereo-Anlage war das Aha-Erlebnis Nr. 3, konnte ich jetzt doch endlich mal alle alten und neuen Platten und CDs mit vernünftigem Equipment und vor allem mit guten Lautsprechern genießen! Vorher habe ich mir darüber nur wenig Gedanken gemacht, Wiedergabe mit den integrierten Lautsprechern des Laptops oder über chinesische Billigst-Brüllwürfel waren mein Standard. Im Vergleich dazu waren die Autoradios (mit Standard-Lautsprechern der Hersteller) quasi HighEnd-Qualität-
Neben dem Jazz (dem ich immer noch treu bin!) ging es parallel wieder etwas "back to the roots", d.h. Pink Floyd, Dire Straits, Genesis, The Who, Depeche Mode, The Smiths usw. sind heute wieder gern gesehene Gäste in meinem CD-Player. Und auch Blues! Eric Clapton, B.B. King, Albert King, Johnny Winter, Steve Ray Vaughan ...
Mal sehen, was als nächstes kommt
Glück auf!
Stefan
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• contenance, Ivo
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