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Sanyo TP 1200 Stroboskoplampe defekt
#1
Hallo zusammen,
ich konnte einen Sanyo TP 1200 ergattern und finde den Plattenspieler generell recht gut.
Leider ist die Stroboskoplampe hinüber und ich finde über google im Netz keie Informationen, ob es Ersatzlampen gibt. Die Lampe ist fest verlötet - das sollte machbar sein, allerdings habe ich keine Ahnung, wonach ich suchen soll. Eine Typenbezeichnung kann ich nicht finden.
Falls jemand hier im Forum sich damit auskennt und einen Tip für mich hat, wäre ich sehr dankbar dafür.
LG
Til
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#2
Neon-Glimmlampe
Die Spannungen variieren immer etwas je nach Elektrodenabstand, ist aber irrelevant.
Nimmste welche ohne Vorwiderstand, kannst den alten vermutlich weiter nutzen.
Möglicher Weise ist der Einbauraum durch das Prisma begrenzt: ausbauen, messen, gezielt suchen.
Profanartikel, darum i. d. R. nicht einzeln zu haben.
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#3
Z.B. sowas hier: Glimmlampe


Für 230V-Betrieb ist ein 120kOhm-Vorwiderstand erforderlich, schauen was im Gerät als Vorwiderstand vorhanden ist und ggf. anpassen bzw. ergänzen.
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#4
Das hilft mir schon mal weiter - herzlichen Dank euch beiden !!!
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#5
Ich habe mal so ein Phasenprüfer geschlachtet. Ging auch.
Rot auf blau und Plus ist Minus.
Strom tut erst dann weh wenns riecht (Alte Elektriker Weisheit)

Beste Grüße Jianni.
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#6
in dem Schalter ist auch eine Glimmlampe drin 

https://www.amazon.de/Schwabe-Dreifach-S...O20M&psc=1
Gruß Ulf Hi

[Bild: avatar_219660aoq0d.gif]

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#7
Nochmals vielen Dank !
Ich bin was Elektronik angeht ein echter Laie, habe mir aber aus dem Netz den Schaltplan gezogen.
Dort findet sich vor der Neonlampe ein Widerstand - wenn ich das richtig sehe.
Muss ich dann trotzdem den oben erwähnten Widerstand mit 120kOhm verwenden ?
[Bild: 02diPI0l.jpg]
LG
Til
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#8
Bitte nur einen Widerstand. Idealer Weise den Vorhandenen weiter verwenden.
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#9
(14.10.2023, 14:36)Florida Boy schrieb: Bitte nur einen Widerstand. Idealer Weise den Vorhandenen weiter verwenden.

Sehe ich genauso. Wenn ich das Schaltbild richtig deute liegt da nicht volles Netzpotential an sondern die Lampe hängt an der 120V-Wicklung vom Trafo.
[-] 1 Mitglied sagt Danke an Dude für diesen Beitrag:
  • Caspar67
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#10
Moin,
genauso ist es und daher hat der Widerstand nur 4,7k.

Es ist darauf zu achten, dass die neue Lampe groesstmoegliche Elektroden hat, damit sie verwertbares Licht gibt. Auch, um bei dem recht kleinen Vorwiderstand die Lampe nicht zu ueberlasten. Bei einer angenommenen Brennspannung von 100V liegt der Spitzenstrom bei 14mA, was recht viel ist. Signalglimmlampen werden mit so 1-2mA betrieben.
Ansonsten koennte man ueber eine helle orange LED nachdenken, die mit 100Hz betrieben wird.
Im einfachsten Fall waere das Betrieb mit einer ungesiebten Spannung aus einem Brueckengleichrichter an der Sekundaerwicklung des Trafos.

LED und Glimmlampen haben uebrigens etwas gemeinsam. Sobald sie leuchten, sind sie als Kurzschluss zu betrachten.
Daher benoetigen sie beide einen Vorwiderstand, der den Betriebsstrom einstellt.
Sie werden nicht mit einer Spannung, sondern mit einem Strom betrieben.
Glimmlampen haben eine Besonderheit, die Zuendspannung liegt mehr oder weniger erheblich ueber der Brennspannung. Es muss sichergestellt sein, dass die Zuendspannung erreicht wird. Der 120V-Anzapf am Netztrafo liefert in der Spitze ca. 170V, das sollte genuegen.

73
Peter
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  • Daywalker, til1967
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#11
Ich habe mal die Stroboskoplampe des Sanyo TP-1000, die auch nicht mehr leuchtete, durch eine kurze Überspannung reaktiviert. Das ist mind. 8 Jahre her und funktioniert heute noch.
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#12
https://www.ebay.de/itm/351905073861?_tr...0903.m5276
Könnte die passen ?
LG
Til

(14.10.2023, 20:34)Frank K. schrieb: Ich habe mal die Stroboskoplampe des Sanyo TP-1000, die auch nicht mehr leuchtete, durch eine kurze Überspannung reaktiviert. Das ist mind. 8 Jahre her und funktioniert heute noch.

Wie hast Du das genau gemacht ?
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#13
Das ist mehr oder weniger versehentlich passiert. Ich hatte die Lampe mit Verkabelung ausgebaut und wollte eigentlich nur prüfen, ob sie wirklich defekt ist. Dazu habe ich sie an ein Labornetzteil angeschlossen (ohne Vorwiderstand !) und dann Spannung drauf gegeben. Erst ist nichts passiert und dann blitzte sie kurz auf. Ich dachte - das war‘s, aber danach leuchtete sie ganz normal - bis heute.

Ein Freund (Studio-/Tontechniker) bestätigte mir dann, dass sie das bei notwendigen Reparaturen gezielt so machen und häufig Glück haben.

Ob ich das mit AC oder DC gemacht habe und bei wieviel Volt es blitzte kann ich Dir heute nicht mehr sagen.
[-] 1 Mitglied sagt Danke an Frank K. für diesen Beitrag:
  • til1967
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#14
Moin,
interessant, aber ein Labornetzteil kann es kaum gewesen sein. Glimmlampen zuenden idR. erst jenseits der 100V, meist so 120-130V. Diese Spannung muss erreicht werden, damit ueberhaupt was passiert.
Hat die Gasentladung eingesetzt, sinkt der Widerstand der Strecke stark ab und kann jeden Strom ziehen, den sie bekommen kann. Bis aus einer Glimmentladung eine Bogenentladung wird, die die Lampe endgueltig zerstoert. Daher muss der Strom bei Gasenladungslampen begrenzt werden.

73
Peter
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#15
(15.10.2023, 07:28)til1967 schrieb: https://www.ebay.de/itm/351905073861?_tr...0903.m5276
Könnte die passen ?
LG
Til


Die hat zwar etwas mehr Leistung als die von mir verlinkte und käme mit dem von Hf500 erwähnten doch recht hohen Spitzenstrom evtl. besser zurecht, muss natürlich auch von den Abmessungen passen. Allerdings strahlt diese Bauform den größten Teil des Lichts stirnseitig ab, während die Typen mit stabförmigen Elektroden wie in dem Schaltplanausschnitt gezeigt das Licht in Umfangsrichtung abgeben. Könnte sein das die Ausleuchtung damit unbefriedigend ist. Ein Bild wie das Gebamsel im Original aussieht könnte hilfreich sein.

Bevor Du die Glimmlampe wechselt solltest Du noch prüfen ob der 4.7k Widerstand evtl. hochohmig geworden ist. Wenn das Gerät längere Zeit mit dem Sapnnungswahlschalter auf 220V an unserem 230V Netz betrieben wurde hat der sehr wahrscheinlich kein leichtes Leben hinter sich.
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  • til1967
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#16
[Bild: OCckHHDl.jpg]

Das ist der Bösewicht

[Bild: 3OhcAIwl.jpg]

Damit versuche ich es jetzt mal
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#17
[Bild: 3OhcAIwl.jpg]

Damit versuche ich es jetzt mal
[-] 1 Mitglied sagt Danke an til1967 für diesen Beitrag:
  • Caspar67
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#18
Mit dieser Riesenknulpe hat jetzt keiner gerechnet. Die wird schon etwa 1 Watt haben, was die Dimensionierung des Vorwiderstandes plausibel macht.
Der alternative Stirnstrahler hat noch eine Streulinse, aber eben nach oben gerichtet, während das Original - wie bereits erwähnt - seitlich abstrahlt. Eventuell müsste man nun das Licht mit etwas Stanniol im Prisma oben eingebracht, zur Seite lenken.
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#19
OT: Ähnliches bei mir im Receiver verbaut

[Bild: IMG-0923.jpg]

Ich bin ein Heimkind und äußere mich wegen dieser tüpartigen Diskriminierung nicht.
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