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Pioneer SA-9500 II: Problem beim Schutzrelais auslöten
#1
Liebe Community

Momentan arbeite ich an einem Pioneer SA-9500 II, bei dem zeitweise insbesondere der rechte Kanalweg ausfällt. Da vor allem Korrosion und Verschmutzung im Verdacht stehen, ist vorläufiges Ziel der Ersatz des Schutzrelais sowie Reinigung der Schalter.

Beim Ausbau des Schutzrelais habe ich folgendes Problem: Die Eckbeinchen sind zu Platine hin abgebogen. Diese Beinchen sind zum einen ziemlich starr. Zum anderen ist meine Befürchtung, dass die Beinchen auch nach dem sorgfältigen Entlöten noch mit dem Lötauge verbunden sind. Hat jemand von euch Erfahrung damit, wie man so etwas zerstörungsfrei wieder herausbekommt?

Im Voraus vielen herzlichen Dank! Auch vonseiten des schönen Pioneers!

[Bild: 20260127-131815.jpg]

[Bild: 20260127-131936.jpg]
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#2
Hallo lieber Chappi,

Puuh....heliger Strohsack, das scheint mir ein beinahe unlösbares Problem zu sein.
Da ist guter Rat teuer. Wink3

Wie wäre es denn mit der Klinge eines handelsüblichen Cuttermessers, oder einer sonstigen scharfen klinge, mit der du
die Beinchen unter Zufuhr von Hitze über das Lötköbchen in Position biegst ?

Und das alles möglichst ohne blutende Schnittwunden.
Alternativ einen Fachbetrieb beauftragen Wink3

Viel Erfolg.....
[-] 3 Mitglieder sagen Danke an scope für diesen Beitrag:
  • grautvOHRnix, stephan1892, traveller
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#3
Moin Chapeau,

willkommen bei den Freunden der vergammelten
"Schaltergräber"!

Die Hinweise meines Vorredners sind leicht gehässig,
aber im sachlichen Kern korrekt.

Ich kenne das ...: Die Antwort auf  ".... was für eine
Frage .... !" Jemandes, der das schon zweitausendmal
gemacht hat.
Wir sind an dieser Stelle einmal froh, daß -scope- nicht
noch "einer wie Du sollte das Gerät  schnell wieder
zumachen" hinzugefügt hat.

Lipsrsealed2  LOL   Thumbsup
         Gute Grüße, Andreas
         36 Jahre HiFi-Service
               1984 - 2020
              >36000 Reps

Some people like cupcakes better,
    I for one care less for them!
[-] 2 Mitglieder sagen Danke an grautvOHRnix für diesen Beitrag:
  • Deubi, stephan1892
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#4
....ich mache es so wie -scope- es vorschlug, Lötstelle erhitzen Messer unter und an Lüften, dann mittels kleiner Flachzange hoch biegen.
M.f.G.
harry
[-] 2 Mitglieder sagen Danke an radioharry für diesen Beitrag:
  • Chapeau, scope
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#5
Hallo zusammen

Besten Dank für die Rückmeldungen und eure Zeit!

Die Vorgehensweise mit dem Messer + Erhitzen wäre auch mein angedachter Weg gewesen. Allerdings wollte ich sicherstellen, dass nicht auch ein anderer, vielleicht sicherer Ansatz besteht. Bei dünnen Widerstand- oder Elko-Beinchen ist das ja nicht so ein Problem, weil da kaum Hebelwirkung auf der Platine besteht. Bei dem Gerät möchte ich nichts kaputt machen, auch wenn der Besitzer weniger Liebe dafür übrig hat.

Heute kann ich nicht mehr an dem Amp weiterarbeiten. Ich gebe am Donnerstag Erfolgs- oder Misserfolgsmeldung.

Cheers!

(27.01.2026, 15:17)radioharry schrieb: ....ich mache es so wie -scope- es vorschlug, Lötstelle erhitzen Messer unter und an Lüften, dann mittels kleiner Flachzange hoch biegen.

Genau so!  Thumbsup
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#6
Zitat:leicht gehässig...
Zitat aus der KI:

"Gehässig bedeutet, von tiefem Hass, Feindseligkeit und Boshaftigkeit erfüllt...."

OK, ich gebe zu, dass ich den TE und seinen Beitrag  abgrundtief hasse.  LOL
[-] 3 Mitglieder sagen Danke an scope für diesen Beitrag:
  • Deubi, stephan1892, Frunobulax
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#7
Moin,

gut, daß hier niemand zu Übertreibungen neigt.

.... und der Scheff bedankt sich auch noch.

Gut, macht ihr mal .....
         Gute Grüße, Andreas
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#8
...feine Ironie erfreut mich halt immer noch , Andreas.... Grin
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#9
Geht wieder.
[-] 2 Mitglieder sagen Danke an Chapeau für diesen Beitrag:
  • radioharry, grautvOHRnix
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