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03.03.2026, 19:24
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03.03.2026, 19:29 von Musikliebhaber72.)
is wohl nicht mein Tag heute...
am Emitter von bd240 messe ich nur -2.156nV
für heute is genug...
morgen mit frischem Wind zwischen den Ohren starte ich nen neuen Versuch...
In diesem Sinn habt einen musikreichen Abend
Gruß Jens
Wissen und Erfahrungen zu teilen bedeutet...
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soooo frischer Wind zwischen den Ohren und lustig weiter machen...
![[Bild: 430er-jcs-0095.jpg]](https://i.postimg.cc/V65JY67m/430er-jcs-0095.jpg)
da ich also so für mich nicht weiter komme, Simulieren bringt mir gar nix außer ein wenig Übung im Programm wirds also jetzt kreativ...
Bestandsaufnahme:
![[Bild: 430er-jcs-0096.jpg]](https://i.postimg.cc/BZrgt8dN/430er-jcs-0096.jpg)
Ich habe eine Schaltung die mir aus 16V AC 15V DC macht ohne Spannungsregler und stabil...
(wer weiß wofür ich das mal brauchen kann  )
![[Bild: 430er-jcs-0097.jpg]](https://i.postimg.cc/1Rq0xmfN/430er-jcs-0097.jpg)
Eine Schaltung bei dem das Netzteil nicht funktioniert, wo ich aber die Vorverstärkerschaltung testen kann..
(also das linke gezubbel kann ich ablöten und weiter brauchen)
![[Bild: 430er-jcs-0091.jpg]](https://i.postimg.cc/xjMmx644/430er-jcs-0091.jpg)
Dann habe ich zwei Netzteilschaltungen wo ich weiß das es so nicht funktioniert... davon hänge ich mir eine als Erinnerung an die Pinwand...
![[Bild: 430er-jcs-0098.jpg]](https://i.postimg.cc/PrFdmjQy/430er-jcs-0098.jpg)
die zweite Schaltung werde ich jetzt umbauen auf Komplementär... Also 32V mit Mittenabgrif und daraus +-15V aufbauen, so wie Florida Boy und alighiszem es vorgeschlagen haben..
dazu brauche ich ja nicht so viel zu ändern... oben eine Seite der Dioden weg, in der Mitte beide Schaltungen für die Masse zusammenlegen und unten die linke Seite auf komplemetär umbauen...
der tehoretische Plan steht also... 
Jetzt wird also zum testen der berühmten Schaltungsigel gebaut...
Frisch ans Werk Lötkolben auf Betriebstemperatur, meine Betriebstemperatur passt auch, die 1,5 ltr Kaffe haben geholfen...
et bleibt also spannend...
habt einen musikreichen Tag 
Gruß Jens
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• Caspar67
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Mahlzeit
es geht weiter...
gestern habe ich die Netzteil-Schaltung also umgetüdelt...
Florida Boy hatte mir dankenswerterweise den Komplementäraufbau gezeichnet  (den ich für die Übung nochmal nachgezeichnet habe)
den habe ich mir nochmal angeschaut (war verunsichert weil die Simulation nicht lief und für den Lerneffekt) ich kann sagen das ich bei dem Umstricken 2 Fehler eingebaut hätte...
bei mir wären die zwei Diodenpäärchen Spiegelbildlich zu den oberen gewesen... da habe ich eine Weile drüber gebrühtet...
Die Spannung fließ doch von positiv nach negativ... da ergab diser Aufbau auf einmal Sinn...
also fließt ja alles umgekehrt...
![[Bild: 430er-jcs-0101.jpg]](https://i.postimg.cc/J4kmbvwx/430er-jcs-0101.jpg)
dann konnte es endlich zum Praktischen Teil gehen und der berühmten Schaltungsigel, eine in sich selbsttragende Konstrucktion aus Bauteilen die einen schnellen Umbau erleichtert... 
wobei schneller Auf- / Umbau und bleifreies Lot irgendwie nicht zusammenpassen, dafür werde ich mir wieder Verbleit anschaffen...
BD240 war nicht vorhanden, also wurde als ersatz einen A1046 hergenommen. Der passt zwar von den Werten her nicht aber zum probieren reichts...
![[Bild: 430er-jcs-0104.jpg]](https://i.postimg.cc/Bn5jCXWz/430er-jcs-0104.jpg)
Die Schaltung läuft
die +15V weiter stabil und die Negativspannung ist durch den Transistorersatz bis -11.5V regalbar (BD240 sind bestellt)...
![[Bild: 430er-jcs-0105.jpg]](https://i.postimg.cc/Y9F0h93B/430er-jcs-0105.jpg)
freue mich wie Bolle und hab dabei auch noch viel gelernt...
damit können auch beide Netzteilplatinen gerettet werden... Yeah 
wenn die Transistoren kommen, alles läuft, gehts weiter zum Vorverstärker...
Habt einen sonnigen, muskreichen Tag
Gruß Jens
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• xs500, Caspar67, sensor
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Hervorragend!
Diesen ,,Kopf-gegen-die-Wand" braucht niemand, denn nur aus Fehlern lernen wir.
Zu Simulationen im Allgemeinen:
Die Spannungsangabe des Trafos in Vac ist ein RMS-Wert (Mittelwert), hinter den Gleichrichterdioden geht es aber im Spitzenwert (Peak oder p-p) weiter. Die Simulationen errechnen in der Regel nicht den (neuen) Wert hinter den Dioden. Diese Umrechnung muss irgendwo dort von dir selbst vorgenommen werden. Mittel zu Spitze ist gleich n mal 1,414. Aus den 16Vac des Trafos werden 22,6Vdc (minus 2 * 0,7V) hinter den Dioden.
Es empfiehlt sich, statt 16Vac gleich 22,6Vac als Wert der Spannungsquelle einzugeben. Dann sollten auch die Messwerte wieder stimmen.
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• Musikliebhaber72
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05.03.2026, 15:59
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 05.03.2026, 16:16 von Musikliebhaber72.)
(05.03.2026, 10:31)Florida Boy schrieb: Hervorragend!
Diesen ,,Kopf-gegen-die-Wand" braucht niemand, denn nur aus Fehlern lernen wir.
Zu Simulationen im Allgemeinen:
Die Spannungsangabe des Trafos in Vac ist ein RMS-Wert (Mittelwert), hinter den Gleichrichterdioden geht es aber im Spitzenwert (Peak oder p-p) weiter. Die Simulationen errechnen in der Regel nicht den (neuen) Wert hinter den Dioden. Diese Umrechnung muss irgendwo dort von dir selbst vorgenommen werden. Mittel zu Spitze ist gleich n mal 1,414. Aus den 16Vac des Trafos werden 22,6Vdc (minus 2 * 0,7V) hinter den Dioden.
Es empfiehlt sich, statt 16Vac gleich 22,6Vac als Wert der Spannungsquelle einzugeben. Dann sollten auch die Messwerte wieder stimmen.
hab leider kein Brett vor dem Kopf - oder Glühbirnen - Emoji gefunden...
Was Fehler und Erfahrungen angeht bin ich ganz bei dir...
man kann zwar auch durch positive Erfahrungen lernen, aber diese bleiben lange nicht so präsent / erhalten...
das möchte ich auch offen zu kommunizieren (auch hier im Forum)... wenn mal was schief geht sehe ich das nicht als "schlimm - peinlich - was auch immer" an sondern verbuche es - wenn ich das Warum verstanden habe - als Erfahrung ab und berichte auch gerne über Dinge die gut gelaufen sind oder Dinge die ich anders machen würde...
die Angst mich lächerlich zu machen oder vor Konsequenzen (wenn ich was ausprobiere), weil ich Fragen stelle, lieber Dinge ausprobiere anstatt darüber nachzudenken / zu diskutiren "was alles Schlimme passieren könnte" fehlt bei mir fast vollständig...Auch zum Leidwesen meiner Eltern 
Und ich habe wirklich viele Ideen umgesetzt, viele Dinge ausprobiert und dabei auch viel Erfahrungen gesammelt (die kann mir keiner mehr nehmen)
was die Simulationen angeht...
Danke für die Erklärung, jetzt habe ich endlich verstanden warum ich hinter der Gleichrichtung eine Spannungserhöhung messe anstatt die 1,4V Spannungsabfall durch die Dioden... das sind noch die positiven und negativen Peaks der Wechselspannung die erst nach der Glättung durch die Siebelkos fast verschwinden oder viel mehr ein Rest Rippel bleibt...
Boah bin ich froh das ich diese Projekt jetzt angefangen habe, so viel wie ich bis jetzt dadurch schon gelernt habe könnte ich mir durch kein Buch anlesen...
et bleit also weiterhin spannend...
Gruß Jens
Edit: ich hab die Simulations-Schaltung nochmal überarbeitet, da gabs erstmal keine Veränderung, erst beim einsetzten eines anderen PNP Transistors läuft die Schaltung sauber... anscheinend ist die .lib datei des Transistors nicht in ordnung...
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• sensor, alighiszem
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Mahlzeit,
es geht weiter. BD240 sind am Freitag eingetroffen und die habe ich natürlich sofort verlötet und wollte ja wissen ob jetzt alles läuft...
Irgendwie hatte das nicht den gewünschen Erfolg...
![[Bild: 430er-jcs-0116.jpg]](https://i.postimg.cc/FKFBZt30/430er-jcs-0116.jpg)
(ist das alte Bild, weil das neue genauso ausgesehen hat > gleiche Spannung hatte sich also nichts verändert)
Dann hieß es erstmal auf Fehlersuche gehen... Alle Bauteile gemessen, alle Spannungen mit der Positiven Verglichen (weil die ja nachwievor auf 15V ferstgenagelt war)...
die ersten Schuldigen waren schnell gefunden...
![[Bild: 430er-jcs-0126-Bearbeitet.jpg]](https://i.postimg.cc/NjtHZBNx/430er-jcs-0126-Bearbeitet.jpg)
Die zwei wollten vertauscht werden...
Damit lief dann die Negative Seite rund und konnte auf -15V justiert werden...
also flux noch die zweite Platine umgebaut und dann nahm das Drama seinen Lauf...
nachdem ich die Negativseite umgelötet hatte, waren hier aber die -15V (lag irgendwo bie 20V) nicht mehr einzustellen... wat also nu????
also wieder Fehlersuche und auch hier wurde ein Schuldiger gefunden...
![[Bild: 430er-jcs-0122.jpg]](https://i.postimg.cc/280YNxGn/430er-jcs-0122.jpg)
Mittlerweile hasse ich das Zeug aus tiefstem Herzen... es gab also "Bad Contact" - dabei hatte ich den Lötkolben schon auf 400 Grad stehen und immer schön gewartet bis alles gut aufgeschmolzen war, aber trotzdem gab es Bauteil-Beinchen, die sich nicht richtig mit dem Lötzinn verbunden hatten... 
Also habe ich mir Löthonig hergestellt:
![[Bild: 430er-jcs-0117.jpg]](https://i.postimg.cc/7hC3P97Q/430er-jcs-0117.jpg)
Kolophonium in Isoprop auf gelöst und Tests gemacht - das brachte zumindest eine Besserung...
Aber auch eine zweite schwierigkeit mit sich...
![[Bild: 430er-jcs-0118.jpg]](https://i.postimg.cc/SN6rnZ37/430er-jcs-0118.jpg)
so ne kleine bis mettelschwere Sauerei... 
Die stellen habe ich dann mit Isoprop gereinigt und weiter gings...
durch dieses Nacharbeiten, lagen auf der 2.ten Netzteilplatine jetzt auch einstellbare -15V an... Super... 
Denkste, denn auf einmal waren auf der 2.ten Platine keine +15V mehr sondern über 20V und nicht zu verstellen....
![[Bild: 430er-jcs-0120.jpg]](https://i.postimg.cc/y8S7hZhS/430er-jcs-0120.jpg)
Also den +15V Teil komplett entlötet - das wäre ohne den Löthonig gar nicht möglich gewesen - gereinigt und nochmal neu aufgebaut...
Nach der Auslötprozedur hatten sich einige Bauteile auf den Weg ins Jenseits gemacht... weil Lötkolben auf 450° und das Aufschmelzen der Bleifreien Plörre etwas länger dauerten...
egal, alles neu aufgebaut und...
![[Bild: 430er-jcs-0123.jpg]](https://i.postimg.cc/vm2Rp8vt/430er-jcs-0123.jpg)
Taddaaaa, beide Spannungen liegen an und können auf + - 15V justiert werden...
![[Bild: 430er-jcs-0125.jpg]](https://i.postimg.cc/MpZFq2Hf/430er-jcs-0125.jpg)
... und auch auf der linken Platine... also sind die Netzteile für den Vorverstärker jetzt fertig und laufen beide...
Yeah...
Fazit:
- obwohl das Lötzinn wirklich keine Billigplörre ist und auch schon Flux drin ist, geben es schlechte Lötstellen, warum auch immer... (lötkolben bei 400°)
- Kolophonium ergibt eine Besserung - aber löten unter 400° gibt auch hier teils mangelhafte Ergebnisse...
- bevor ich jetzt die Vorverstärkerschaltung auf die Platine bringe brauchts anderes Lötzinn (mal schauen ob ich das gute alte 60/40 auftreiben kann)
das Ganze war etwas zeitintensiver als erhofft - aber beide Schaltungen laufen jetzt stabil... werde noch mit dem Oskar drüberschauen was der Rippel macht, aber ich denke das wird schon...
Immer wieder neue Hürden die genommen werden wollen...
et bleibt also spannend...
Habt einen musikreichen sonnigen Sonntag...
Gruß Jens
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• Caspar67, Deubi
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400° sind etschieden zu viel, 330° bis 360° (bei viel thermische Masse) sollten genügen.
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• Inquisition, Musikliebhaber72
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(08.03.2026, 22:05)alighiszem schrieb: 400° sind etschieden zu viel, 330° bis 360° (bei viel thermische Masse) sollten genügen. jep...
die durchkontaktierten Leiterplatinen trangen natürlich auch in großen Maße zu diesem Problem bei... (genommen weil vorhanden)
Da sind ganz einfach zu viele Faktoren zusammengekommen...
et ist wie et is...
fürs nächste Mal wirds anders gemacht...
LG
Jens
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• alighiszem
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Mahlzeit  ,
es geht weiter! Heute mit dem Vorverstärker.
![[Bild: 430er-jcs-0140.jpg]](https://i.postimg.cc/c4bqXbN7/430er-jcs-0140.jpg)
Den Bauplan von Franks Werkstatt der Lautsprechertechnik für den Vorverstärker hatte ich ja schon im Simulationsprogramm nachgezeichnet und mich damit vertraut gemacht... es lag ja auch noch die Platine da wo Netzteil und Vorverstärker aufgebaut waren...
![[Bild: 430er-jcs-0059.jpg]](https://i.postimg.cc/bY4Wn20Z/430er-jcs-0059.jpg)
hier war mir ja der Transistor hochgegangen weil die Schaltung so nicht funktinierte...
![[Bild: 430er-jcs-0128.jpg]](https://i.postimg.cc/Ss2VQDvH/430er-jcs-0128.jpg)
Also wurde kurzerhand der Netzteilbereich abgelötet, Poti und Cinch Steckbuchse angebaut und eingeschaltet...
... mit dem Ergebniss das ich 12V auf dem Signalausgang hatte... Also Überlegung: Fehlersuche, Umbau oder direkt neubau und 2x Mono Vorverstärker auf eine Platine...
![[Bild: 430er-jcs-0129.jpg]](https://i.postimg.cc/25Frc7ws/430er-jcs-0129.jpg)
Nachdem ich bei den Ersatzteile-Potis auch noch ein 2x 10K Ohm Poti gefunden hatte stand fest, dann richtig!!
Zuerst mal nur eine Seite mit voller Bestückung gebaut, weil die Aufteilung der Bauteile und die Verdrahtung auch irgendwie erstmal erprobt werden wollten... (Notitz an mich beim Man der Aufgehenden Sonne größere Platinen kaufen 8x12 is dafür echt grenzwertig...)
![[Bild: 430er-jcs-0131.jpg]](https://i.postimg.cc/RF4fyGzH/430er-jcs-0131.jpg)
Also Testaufbau und erstmal Spannungen gemessen und siehe da, dass sah echt gut aus, auf dem Ausgang habe 0,2mV DC Spannung und auch alle anderen Spannungen stimmen in etwa mit der Simulation überein...
Simulation Referenzbauteile > Schaltungsaufbau Abweichungen in Bauteilen also alles fluffig...
![[Bild: 430er-jcs-0134.jpg]](https://i.postimg.cc/3R0RLvkb/430er-jcs-0134.jpg)
Dann hieß es Signal drauf und schauen was der Vorverstärker daraus macht...
an den gelben Krockos wird das signal eingespeist (mit den großen Steckern komme ich leider nicht an die Anschlüsse dafür ist zu wenig Platz... (größer bauen Jens, viel größer...))
Das Eingangssignal wird auch sofort auf dem Oskar angezeigt und mit dem Tastkopf wird das Ausgangssignal in Empfang genommen...
![[Bild: 430er-jcs-0133.jpg]](https://i.postimg.cc/T2H05M6N/430er-jcs-0133.jpg)
so sehen die Signale aus 1KHz, da ist jetzt schon die Verstärkung auf 0 gestellt damit man es besser vergleichen kann
oben Signal aus dem Frequenzgenerator
unten Signal aus dem Vorverstärker... ich denke das kann sich sehen lassen... Natürlich wird hier kein Rauschen gemessen kein Klirr gemessen usw. aber was ich am Oskar beurteilen kann gefällt mir...
![[Bild: 430er-jcs-0137.jpg]](https://i.postimg.cc/fyZVJbbV/430er-jcs-0137.jpg)
Zeitbasis mal etwas aufgezogen um 1 Amplitude sehen zu können...  Yeah ich denke das schaut gut aus...
![[Bild: 430er-jcs-0138.jpg]](https://i.postimg.cc/SKfFmQwj/430er-jcs-0138.jpg)
Also auch mal 1k Rechteck...
![[Bild: 430er-jcs-0139.jpg]](https://i.postimg.cc/Xv3m1SXs/430er-jcs-0139.jpg)
... und zu guter letzt auch noch ein 100 KHz Signal (liegen von der Höhe nicht exakt überein, weil ich es so für mich besser beurteilen konnte)...
ich denke auch das kann man mal so stehen lassen...
Natürllich sind das noch nicht alle Messungen die ich damit machen will aber erst wird jetzt die zweite Seite aufgebaut und auf die erste abgestimmt und dann wird weiter getestet...
Ich freue mich wie bolle das es so funktioniert...
bin mächtig stolz auf mich, der Tischler, der Illustrator, der Fotograf, der jetzt Netzteil - Vorverstärker - Endstufen baut...  ... geiler Scheiß...
Kleines Zwischenfazit:
- solche Entwicklungs / Versuchsaufbauten / Umbauten / Fehlersuchen / Recherchen, nehmen viel Zeit in Anspruch... (mehr als ich dachte)
- bei größeren Platinen wird für die Versuchsaufbauten vieles einfacher... (Platz spielt ja hier keine große Rolle)
- zwischen Theorie und Praxis liegen doch manchmal Welten...
- Fehler passieren, das darf und soll ja auch so sein, die Frage ist wie man damit umgeht, ob man sich von seinem Ziel abbringen lässt
- Natürlich konnte ich dabei ein Ziel nicht verfolgen und das war die Weiterverwendung der gewonnenen Teile, aber das Meiste habe ich aus meinem Bestand hergenommen...
- ganz egal wie haarig auch die Zeit bis hierher war/ist, wenn man den Schalter umlegt und nix hochgeht, man misst und die Ergebnisse stimmen in etwa mit den gesteckten Zielen überein, das ist mit keinem Geld der Welt zu kaufen...
- ich habe viel mehr über Elektronik gelernt als in der ganzen Reparaturzeit davor...
So weit der Stand der Dinge...
weiter geht´s mit dem zweiten Teil des Vorverstärker und dann wird nochmal gemessen...
et bleibt spannend...
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Vor 7 Stunden
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 1 Stunde von Florida Boy.)
Hallo Baumeister Jens!
Das symmetrische Design des Vorverstärkers gefällt mir.
Ich würde jedoch etwas mäkeln:
Der 22k-Eingangswiderstand R2 ist mir zu hoch. Mehr als 4k7 sollte er nicht haben. Ist der Pegelsteller dann in 12Uhr-Position hat der Vvst damit eine Verstärkung von 1. Der Trimmer VR3 - von dir mit 50%, also 10k simuliert - sollte auch ein entsprechender Festwiderstand sein, da ein einstellbarer Verstärkungsfaktor (A = VR3 / R15) immer irgendwie blöd ist. Mit dem Trimmer VR2 sollte sich der Offset am Ausgang auf null Komma hast nichts gesehen einstellen lassen. Da macht sich ein Spindeltrimmer immer besser, weil feinfühliger einstellbar.
Wenn du 100kHz am Vvst messen möchtest, müsstest du den Snubber (C1 + R14) ausbauen, denn er begrenzt die Bandbreite auf etwa 50kHz.
EDIT 50kHz
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• alighiszem, Musikliebhaber72
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Mahlzeit
So, et jeht weiter...
gestern habe ich die zweite Seite des Vorverstärker aufgebaut...
![[Bild: 430er-jcs-0141.jpg]](https://i.postimg.cc/hvjWG35w/430er-jcs-0141.jpg)
... und heute Morgen mal alles aufgebaut...
Links am DM seht ihr eine kleine Endstufe die ich mal aus einem Endstufenchip und ein paar Teilen auf ne Platine getüddelt hab... (brauche ja was um dei Vorstufe zu testen)
![[Bild: 430er-jcs-0142.jpg]](https://i.postimg.cc/ZndP660H/430er-jcs-0142.jpg)
erstmal war wieder Abgleich aller Spannungen angesagt, Netzteile auf +- 15V DC, Vorverstärker am Ausgang auf 0V DC
Spannungen der Kanäle im Vorverstärker vergleichen...
dann kam das erste Signal drauf und Vorstufe voll ausgesteuert und die VErstärkung auf 0 eingestellt...
![[Bild: 430er-jcs-0145.jpg]](https://i.postimg.cc/MZ9bjKTL/430er-jcs-0145.jpg)
als nächstes dann 1KHz Signal auf beide Kanäle und mit dem Frequenzzähler messen ob es veränderungen bis zu Ausgang gibt... ist auch auf beiden Kanälen alles fliffig...
![[Bild: 430er-jcs-0146.jpg]](https://i.postimg.cc/6qHpYmSX/430er-jcs-0146.jpg)
dann beide Ausgangssignale übereinander gelget auch hier gibts keine Abweichungen....
![[Bild: 430er-jcs-0147.jpg]](https://i.postimg.cc/7PBPvjs1/430er-jcs-0147.jpg)
also egal was ich dem Voverstärker zu fressen gegeben habe, in welcher Lautstärke auch immer, die beiden Ausgangssignale bleiben deckungsgleich... außer...
![[Bild: 430er-jcs-0149.jpg]](https://i.postimg.cc/gJSC5bzj/430er-jcs-0149.jpg)
beim Rechteck-Signal geben es leichte Abweichungen in der Signalstärke am Ausgang... (et is wie et is) ich denke das verändert sich sowieso etwas mit der Laufzeit... ich lass den jetzt erstmal etwas mit Musik einspielen und dann werde ich nochmal Messungen machen...
![[Bild: 430er-jcs-0150.jpg]](https://i.postimg.cc/pdTbBdvD/430er-jcs-0150.jpg)
auch mal Musik drauf gegeben ist schon beeindruckend zu sehen, wieviele verschidene Frequenzen zur gleichen Zeit verarbeitet werden...
das war erstmal alles an Messungen die ich so gemacht habe...
Nach der ersten Stunde Probelauf kann ich sagen das nichts überhitzt auch bei 3/4 Leistung läuft alles fluffig...
vom ersten Höreindruck her, was Musik aus allen Bereichen angeht, empfinde ich die Musik klarer, es scheinen mehr Details hörbar zu sein...
als vergleich habe ich nur meinen Bastelbuden Verstärker (Sony F319R), der hört sich etwas dumpfer, nicht so detailreich an...
Was mir auch aufgefallen ist, dass ich keine Klangregelung vermisse... (die Ausgabe scheint harmonischer unverfälschter zu sein)
das sind meine persönlichen Höreindrücke und meine Beschreibung, das kann und wird jeder anders empfinden/hören...
Bis hierher hat mir das Projekt auf jeden Fall schon mal richtig gut gefallen und Spaß gemacht... (hoffe euch auch)
...als nächstes geht es mit Netzteil und Endstufe weiter... Recherchen sind fast abgeschlossen, dann heißt es mal alle Daten zusammenbringen, Lastenheft schreiben und dann an die Berechnungen machen... Schlatungsaufbau und Zeichnung... darauf freue ich mich ganz besonders...
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• Caspar67, HiFi1991, nice2hear, Luminary
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Vor 2 Stunden
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 2 Stunden von Musikliebhaber72.)
(Vor 7 Stunden)Florida Boy schrieb: Hallo Baumeister Jens!
Das symmetrische Design des Vorverstärkers gefällt mir.
Ich würde jedoch etwas mäkeln:
Der 22k-Eingangswiderstand R2 ist mir zu hoch. Mehr als 4k7 sollte er nicht haben. Ist der Pegelsteller dann in 12Uhr-Position hat der Vvst damit eine Verstärkung von 1. Der Trimmer VR3 - von dir mit 50%, also 10k simuliert - sollte auch ein entsprechender Festwiderstand sein, da ein einstellbarer Verstärkungsfaktor (A = VR3 / R15) immer irgendwie blöd ist. Mit dem Trimmer VR2 sollte sich der Offset am Ausgang auf null Komma hast nichts gesehen einstellen lassen. Da macht sich ein Spindeltrimmer immer besser, weil feinfühliger einstellbar.
Wenn du 100kHz am Vvst messen möchtest, müsstest du den Snubber (C1 + R14) ausbauen, denn er begrenzt die Bandbreite auf etwa 25kHz.
![[Bild: 3phSD7bl.jpeg]](https://i.imgur.com/3phSD7bl.jpeg)
Hallo Ratschlaggeber, Helfer und Lehrmeister Florida Boy! (ernst gemeint)
Danke für deine Antwort
das mit dem Spindeltrimmer durfte ich leider auch schon feststelen, da genau auf Null zu kommen ist etwas Glückssache. Da gebe ich dir vollkommen recht... (werde ich bei freundlichen Mann aus Fernost mit auf die Liste Schreiben)
Was die 100KHz Messung angeht...
was ich mir im Netzt dazu angelesen hatte, dienen C1 68pF und R 14 als Tiefpassfilter, Hochfrequente Störsignale zu unterdrücken und die Schwingungsneigung zu unterdrücken (werde ich mir aber nochmal durchlesen, hoffe die Seite finde ich nochmal)
Komisch war das ich die Simulation so auch mit den 100KHz machen konnte...
hab das gerade nochmal laufen lassen... 
100KHz müssten 10µs sein und das ist genau 1 Amplitude...
Werde ich den Generator nochmal auf 100KHz einstellen und mit dem Oskar am Ausgang nachmessen...
Wenn ich den Verstärkungsfaktor über einen Festwiederstand so einstelle das das er bei 12 Uhr auf 0 ist, würde er dann nicht - mal den Extrefall Vollanschlag - zwischen 3 und 5 Uhr in den Bereich zu Verzerrungen neigen? Momentan ist er bei 5 Uhr auf Verstärkung 0 eingestellt...
Ich vergleiche das jetzt gerade innerlich mit Vollverstärkern, die so reagieren und so ab 3 Uhr anfangen zu verzerren und bei 5 Uhr wirds grausig und geht nachher in die Selbstabschaltung... (kommt natürlich auf die anliegende Last an)
oder kann das beim Vorverstärker nicht passieren wenn man über eine Verstärkung von null geht?
Was Eingangswiederstand und einstellbare Vorverstärkung angeht werde ich da nochmal mit der Simulation rumspielen und ausprobieren...
Dake für die Hinweise...
Gruß Jens
Edit:
habe die 100KHz Messung gerade auch nochmal am Verstärker gemacht...
![[Bild: 430er-jcs-0153.jpg]](https://i.postimg.cc/3RVt8dMz/430er-jcs-0153.jpg)
oben Generator auf 100KhZ
am Okar oben Verstärkereingang
am Oskar unten Verstärkerausgang
auch der Frequenz-Zähler ist am Verstärkerausgang angeklemmt und zeigt die 100KHz...
LG
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(Vor 7 Stunden)Florida Boy schrieb: Hallo Baumeister Jens!
Das symmetrische Design des Vorverstärkers gefällt mir.
Ich würde jedoch etwas mäkeln:
Der 22k-Eingangswiderstand R2 ist mir zu hoch. Mehr als 4k7 sollte er nicht haben. Ist der Pegelsteller dann in 12Uhr-Position hat der Vvst damit eine Verstärkung von 1. Der Trimmer VR3 - von dir mit 50%, also 10k simuliert - sollte auch ein entsprechender Festwiderstand sein, da ein einstellbarer Verstärkungsfaktor (A = VR3 / R15) immer irgendwie blöd ist. Mit dem Trimmer VR2 sollte sich der Offset am Ausgang auf null Komma hast nichts gesehen einstellen lassen. Da macht sich ein Spindeltrimmer immer besser, weil feinfühliger einstellbar.
Wenn du 100kHz am Vvst messen möchtest, müsstest du den Snubber (C1 + R14) ausbauen, denn er begrenzt die Bandbreite auf etwa 25kHz.
![[Bild: 3phSD7bl.jpeg]](https://i.imgur.com/3phSD7bl.jpeg)
Wenn ich die Simulation jetzt nach längerem brühten, grübeln, ausprobieren richtig interpretiere...
![[Bild: 430er-jcs-0156.jpg]](https://i.postimg.cc/C1Kmj9pd/430er-jcs-0156.jpg)
...werden 100kHz Frequenzen oben und unten um 10mV beschnitten
![[Bild: 430er-jcs-0155.jpg]](https://i.postimg.cc/MKf33kMG/430er-jcs-0155.jpg)
so wie hier dargestellt...  richtig?
Warum Simetrix keine richtigen runden Sinus zeigen kann...
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Vor 1 Stunde
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 56 Minuten von Florida Boy.)
Das ist vollkommen rick-tick. Die Eckfrequenz von 50kHz, bedingt durch C1 + R14, besagt nur, dass der Pegel dort dann bereits um -3dB bedämpft ist und mit zunehmender Frequenz immer stärker bedämpft wird. Und diese Eigenschaft des Snubbers nennt sich Tiefpass. Es gibt diverse RC-Tiefpass-Rechner im Netz.
EDIT
Kenne Simetrix nicht. In der Regel wird sich aber auch dort eine Schrittweite einstellen lassen, die dann mehr Rechenzeit benötigt, aber damit auch eine feinere Auflösung bietet.
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• Musikliebhaber72
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