Erkenntnis gab's ja schon.
Auch der "Ertrag" ist quantifiziert und bereits bekannt. Ist in einer der Literaturstellen, die ich anfangs schon zitiert hatte, ja umfassend zusammengefasst:
https://neurochrome.com/pages/rectification-snubbers
Muss man nur lesen.
Ich krame das nochmal hervor, damit sich die Aufregung, die das Thema ja offensichtlich hervorgerufen hat, wieder legt.
Technischer Ertrag:
Rauschen und Ripple: nada, keine messbare Veränderung
Intermodulationsverzerrungen: nada, keine messbare Veränderung
THD+N: nada, keine messbare Veränderung
Hörbarkeit, Klang:
nicht nachweisbar, oft behauptet, aber vermutlich nur eingebildet
Es werden sogar die Messergebnisse gezeigt.
Klar, man kann immer dran rummäkeln. So in der Art: "Wäre der Noise-Floor um 20 dB besser, würde man vielleicht doch einen Unterschied sehen."
Oder "Der Verstärker ist viel zu schlecht, da kann man natürlich keinen Unterschied feststellen"
Glaub' ich nicht, aber ein Einwand solcher oder ähnlicher Art kommt normalerweise.
Genauso auch beim Hören / Klang kann man immer mäkeln:
Ist da beim (Blind-)Test keine Unterscheidung möglich gewesen, sind die Testpersonen eben nicht hinreichend musikalisch gewesen, um den Unterschied hören zu können. Ein ausgebildeter Musiker hätte es bestimmt gehört. Wenn nicht, ist er vielleicht ein guter Musiker aber hört trotzdem nicht gut genug (soll es geben, Beethoven war zum Schluß taub, komponierte aber immer noch großartig).
Oder die Lautsprecher waren eben nicht gut genug oder der Hörraum,...
Zitat:
"
Conclusion
In
some cases, snubbers may be required in order for equipment to pass
regulatory requirements regarding electromagnetic emissions. While minimizing electromagnetic emissions in DIY equipment is an honourable goal, it is by no means required.
Those who wish to minimize or eliminate the electromagnetic emissions associated with rectification will find that a simple C-only
snubber of Cx = 100 nF or, even better, an RC snubber consisting of Rsnub = 10 Ω, Csnub = 100 nF
will work well. ...
It should be noted, however, that the addition of snubbers makes
no difference in the output of the power supply or in the output of the connected audio amplifier. Thus,
any claims of audiophile superiority resulting from the addition of snubbers should be viewed with skepticism. This is especially true in the cases where the proponents of snubbers also sell you the tools for their implementation. As always: Extraordinary claims should be backed up by extraordinary evidence.
Rather than adding snubbers, I suggest following the current best practices regarding chassis layout and wiring. Particularly, I suggest
routing the input wiring for the amplifier as far away from the power transformer as practically possible.
(Kommentar von mir: Nicht nur weit weg vom Trafo, auch weit weg vom Gleichrichter und den Ladeelkos wegen der dort vorhandenen hohen Ladepuls-Ströme. Die starken 100 Hz Lade-Strompulse erzeugen sich mit gleicher Frequenz ändernde erhebliche Magnetfelder, diewiederum entsprechende Störspannung in den ggf. in der Nähe liegenden NF-Signalleitungen induzieren können. Deshalb: Alle Leitungen, die Audio-NF-Signal führen möglichst weit weg vom Netzteil!).
Finally, it should be noted that the diode 'buzz', and thus the need (whether real or perceived) for snubbers, can be eliminated by selecting rectifier diodes which are designed for bridge rectification. Such diodes are commonly marked as "intended for bridge rectification" on their data sheets and tend to feature a low reverse recovery charge and a soft recovery characteristic.
Fancy high-speed diodes are by no means necessary for good power supply performance."
Zitat Ende.
Jetzt bin ich aber wirklich mit dem Thema durch - alles was ich sagen könnte, habe ich schon gesagt. Vieles schon mehrmals.
Gruß
Reinhard