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Isophon Frequenzweiche
#1
Hallo zusammen,

da ich in Sachen Elektronik ein absolut unwissender bin, brauche ich euer Wissen und hoffe euch nicht zu nerven.

Was sind das für Bauteile auf der Freqenzweiche.

1.


[Bild: IMG-0043.avif]

2.


[Bild: IMG-0040.jpg]

Jetzt noch einmal die Frequenzweiche als Ganzes.


[Bild: IMG-0038.jpg]


[Bild: IMG-0044.jpg]

Schon einmal besten Dank!
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#2
Das sind Bauteile, die für die Aufteilung der Frequenzen auf die drei Chassis verantwortlich sind.
Nicht auslöten, die müssen da drin bleiben.
[-] 1 Mitglied sagt Danke an scope für diesen Beitrag:
  • Dirk Kramer
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#3
Hallo Scope,

vielen Dank für die schnelle Antwort.

Weißt du zufällig auch, welche Bauteile das auf Bild 1 und 2 sind?

Schöne Grüße aus Westerstede
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#4
Bild 1 :    Drahtwiderstand
Bild 2 :    Bipolarer Elko bzw. ein Tonfrequenzelko , BITTE nicht mit einem normalen Elko verwechseln,obwohl + und - aufgedruckt sind.
mfg Ingo
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#5
Hallo Ingo,

vielen Dank für die Info.

Da auf den Bauteilen keine Werte angegeben sind ist ein Austausch wahrscheinlich schwierig. 

Oder gibt es eine Möglichkeit das herauszufinden?

Schöne Grüße aus Westerstede
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#6
Das gelbe sind Elkos, das grüne und weiße sind Widerstände, der Rest sind Spulen.

Gruß aus Stadthagen
Holger
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#7
(02.02.2026, 20:45)Dirk Kramer schrieb: Da auf den Bauteilen keine Werte angegeben sind ist ein Austausch wahrscheinlich schwierig. 

Oder gibt es eine Möglichkeit das herauszufinden?

Eigentlich nicht, die Werte stehen doch auch den Teilen drauf.
Bei einem Tonfrequenzelko sehe ich den Wert von 4,7µF. Ansonsten ein Bein vom Bauteil hochlöten,so kann das Bauteil bewegt werden um die Beschriftung zu sehen.
In dieser Stellung kann man das Bauteil auch ausmessen.
Ich würde nur Teile wechseln die völlig neben der "Rolle laufen".
mfg Ingo
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#8
Moin
Erstmal nix elektrisches tauschen.
Lautsprecher, gerade viele von den alten isophon, Saba, Dual usw. brauchen gerne 1-3 Std um wieder einigermaßen zu arbeiten. Gerne auch länger...
Wenn ich meine großen Brüller alle Viertel Jahr mal anwerfe,  bin ich die ersten Male erschrocken gewesen und habe mich gefragt was mit der Anlage los ist.(Kef B139, Seas Mt und isophon kk). Alles mindestens 45jahre alt.
Fazit: ich bin alt und brauche Anlauf, meine Lautsprecher auch...?
Den Tipp die Füllung gegen was modernes auszutauschen befürworte ich persönlich als gut.
Edith:Hochton anpassen mit kleinen C's parallel zum,4,7er.
[-] 1 Mitglied sagt Danke an El Tinnitus für diesen Beitrag:
  • Dirk Kramer
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#9
Das ist ein Scheiß-Vorschlag, weil Du damit die Einsatzfrequenz des Hochtöners weiter nach unten schiebst - und die ist bei den alten Boxen oft schon auf Kante genäht und die Chassis sind im Laufe der Jahre auch nicht besser geworden.
Das Band darf an den Bandführungen nicht krempeln.

Die natürlichen Inhaltsstoffe können einen Bodensatz bilden. 
[-] 1 Mitglied sagt Danke an tiarez für diesen Beitrag:
  • Dirk Kramer
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#10
(03.02.2026, 10:02)El Tinnitus schrieb: Moin
Erstmal nix elektrisches tauschen.
Lautsprecher, gerade viele von den alten isophon, Saba, Dual usw. brauchen gerne 1-3 Std um wieder einigermaßen zu arbeiten. Gerne auch länger...

Edith:Hochton anpassen mit kleinen C's parallel zum,4,7er.
die Drosseln und Widerstände brauchst du in keinem Fall zu tauschen. Du könntest vielleicht die alten Kondensatoren gegen WIMA-MKS Typen austauschen (keine Werte verändern). Dann klingen die sofort ohne Einspielzeit.
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  • Dirk Kramer
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#11
(03.02.2026, 20:48)tiarez schrieb: Das ist ein Scheiß-Vorschlag, weil Du damit die Einsatzfrequenz des Hochtöners weiter nach unten schiebst - und die ist bei den alten Boxen oft schon auf Kante genäht und die Chassis sind im Laufe der Jahre auch nicht besser geworden.

Wenn mans richtig macht...
Hatte das auch schon, meine MB Quart haben wie eine Weißblechdose geklungen.
Frequenzgenerator dran, niedrige Frequenz und dann pumpen lassen. Ich hatte so die Weiche wieder aufgeweckt.
Manchmal kann es auch helfen, die Kondensatoren auszubauen und manuell zu formieren.

Diese Methoden KÖNNEN sie wieder aufwecken, muss aber nicht funktionieren.

Sehen kann man das dann, wenn man vorher und während des Vorganges misst.
Man kann das ganze einfach auch leise spielen lassen, das macht den Hochtönern in der Regel nichts. Wenn man doch Angst hat, kann man die Höhen auch etwas rausnehmen.
Kein Hexenwerk.
Gruß
Philipp Drinks
[-] 1 Mitglied sagt Danke an philbluesky für diesen Beitrag:
  • Dirk Kramer
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#12
Attiarez
"Das ist ein Scheiß Vorschlag" Danke für die Freundliche Rückmeldung.(Kannst das nächste Mal zu deiner Liebsten sagen....?)
Die Fachliche Kritik nehme ich gerne an.
Es geht ja nicht darum zu den 4,7er einen mit 3uF parallel zu legen, eher in 0,1 oder0,5er Schritte.
UKW rauschen bei kleiner bis mittlere Leistung wird den Hochtöner nicht zerstören und kann die Lage verbessern.
Atphilbluesky
Richtig, Lautsprecher, kein Hexenwerk, alles feines Handwerk.
(Ein paar Apps gibt's ja auch zum "Spielen")
[-] 1 Mitglied sagt Danke an El Tinnitus für diesen Beitrag:
  • Dirk Kramer
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#13
Ich denke, es ist an der Zeit, dass ich mich hier nicht mehr an „technischen“ Diskussionen beteilige…
Das Band darf an den Bandführungen nicht krempeln.

Die natürlichen Inhaltsstoffe können einen Bodensatz bilden. 
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#14
Naja, ein kleiner Folienkondensator parallel zum Elko (i.d.R. nicht mehr als 0,1uF) ist da wohl zu vernachlässigen.
Deshalb das Ganze Scheißvorschlag zu nennen, finde ich auch übertrieben. Meine MoMo-Weichen haben sowas
auch, sind original aus der K&T nachgebaut.

Gruß aus Stadthagen
Holger
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#15
An den TE, was ist denn das Problem - wenn es denn eins gibt?
1) ARCAM AVR 550, Canton Ergo RCL + Ergo 655, 3 SAC Igel 50t, SUB10, Magnat Quantum 505, Vu duo4k, Panasonic UB704, Thorens TD320 MK2, AT33PTG/II, Trigon Vanguard 2; Zone 2 JBL Control One 
2) Sherwood AVP9080RDS, Abacus APC 12-23, Eve Audio SC307, T+A DVD1235R, Dual CS5000, Goldring Eroica
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  • Hummel601
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#16
(Gestern, 19:58)xs500 schrieb: Naja, ein kleiner Folienkondensator parallel zum Elko (i.d.R. nicht mehr als 0,1uF) ist da wohl zu vernachlässigen.
Deshalb das Ganze Scheißvorschlag zu nennen, finde ich auch übertrieben. Meine MoMo-Weichen haben sowas
auch, sind original aus der K&T nachgebaut.

Entweder da ist ein Parallelkondensator ODER sie sind „original“ nachgebaut. Beides zusammen gibt es nicht. Das mit den kleinen Kondensatorwerten wurde erst nach Kritik nachgereicht - in der Zwischenzeit hätte es genügend Gelegenheit gegeben, die Hochtöner zu zerstören.
Das Band darf an den Bandführungen nicht krempeln.

Die natürlichen Inhaltsstoffe können einen Bodensatz bilden. 
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#17
Ich lasse mal ein Bild sprechen:

[Bild: Weiche-Detail.jpg]

C1 Elko glatt 68uF
C2 Folie 1uF

Gruß aus Stadthagen
Holger
[-] 1 Mitglied sagt Danke an xs500 für diesen Beitrag:
  • Dirk Kramer
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#18
jaja, die berühmten 68µF im Hochtonzweig....
Das Band darf an den Bandführungen nicht krempeln.

Die natürlichen Inhaltsstoffe können einen Bodensatz bilden. 
[-] 1 Mitglied sagt Danke an tiarez für diesen Beitrag:
  • Tobifix
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