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Semicon Sentec SE 77 Vorverstärker
#1
Hallo Kollegen,

ich habe mir einen alten Schweden geangelt kennt denn einer und gibt es da vielleicht eine teile liste.
Das ist alles was Ich gefunden habe bei ElektroTanja.
Möchte diesen Vorverstärker an meinem Opus 2550 Röhrenendstüfchen 2x8W betreiben.

[Bild: Screenshot-1513.png]

[Bild: Screenshot-1514.png]
Liebe Grüße Heiko
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#2
Herzallerliebst,wie T2 im Schaltplan eingezeichnet ist.

DIN Buchsen,Glimmlampe und demnach vorsintflutliche ICs,primitiver Aufbau.das Gerät ist sicherlich ein "Rauschgenerator".

Die Opus 2550 Endstufe war doch der kleine Stereo EL95 PP.Im Direktbetrieb rauscht die an normalen LS erfreulich wenig.Mit dem VV wird die ebenso abgewertet.
Ich würde eine andere Lösungsmöglichkeit suchen.Z.B einen VV ab NE5534 o.ä.Wenn die Verkabelung kurz ist,auch ein passiver"Vorverstärker" mit externen PhonoVV,wenn Bedarf besteht.

Diese Sentec Geräte waren übrigens Bausätze,wie mir Google verraten hat.Sollte man auch Bestückungsfehler und kalte Lötstellen Kontrollieren.

Ansonsten,anschließen,ausprobieren."Nun isser da",frei nach Merkellogik.
[-] 1 Mitglied sagt Danke an Bastelmicha für diesen Beitrag:
  • stephan1892
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#3
hallo Bastelmicha,
Der Schwede ist nur zur überbrückung der der Netztrafo im Opus hat ja mal ein ganzes radio mit spannung versorgt und damit werdeich einen kleinen röhrenvorverstärker für platte und zwei line-in's versorgen.
LG Heiko
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#4
Sämtliches Line in kannst du direkt in die Endstufe einspeisen,die sollte für alles empfindlich genug sein.Geht alles passiv,so lange man nicht an Klangreglern schrauben möchte.Müssen tut man nicht.

Bleibt nur noch der Phono-Pre als aktive Komponente. Der kleine EL95 PP dürfte bei verträglichen Klang auch lediglich 4W je Kanal rausgeben.

Die kleinen El95 in Reihe fand ich optisch recht witzig.Eben wegen ihrer Baugrösse.Die wurden auch oft für den ELL80 Adapter verwendet.
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#5
eine lautstärkeregelung ist schon notwendig aber denn ganzen anderen quatsch kann man weglassen da bin ich auf deiner seite.
wie gesagt röhrenspannung und heizspannung habe ich im überfluss aber mit der schaltung tue ich mich schwer
meine anforderungen sind
1. Plattenspieler
2. CD
3. Musikserver
und das ganze am liebsten mit Röhre falls da einer eine passende Schaltung in der schublade hat immer her Wink3
[Bild: Telefunken-2550-06.jpg]
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#6
(13.05.2021, 05:55)Telefunker schrieb: Ich habe mir einen alten Schweden geangelt. Kennt den einer und gibt es da vielleicht eine Teilliste ?

Den kannte ich bisher nicht; interessant.
Denke, dass wird ein Texan-Clone sein, darum auch Bausatz.
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#7
teileliste habe ich gefunden war aber kniffelig
[Bild: Sentec-SQ77-2-komp.jpg]
[-] 1 Mitglied sagt Danke an Telefunker für diesen Beitrag:
  • HiFi1991
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#8
Den Begriff Clone kannte man noch nicht,als der Bausatz in den 70ern rauskam.Selbst von Luxman gab es Damals Bausätze die unter "Luxkit" liefen.
Man Bastelte Damals noch gerne.Heathkit um auch diesen Namen zu Erwähnen,Rim aus München....

Die Teileliste,genau solche schorrigen ICs hatte ich vermutet,es gab ja seinerzeit wenig Auswahl.Da die ja im Gerät gesockelt sind,sollte man alle rausziehen,dann Rauschts sofort weniger.Entfernt man den Trafo ist auch noch das Netzbrummen verschwunden.

Zur Endstufe,3 Eingänge,3 Spannungsteiler für gleichen Pegel.

Für einen einfachen Phono Pre in Röhrentechnik könnte man alte Jukebox Schaltpläne zu Rate ziehen,gibts mehr als genug im Netz,oder mit einem China RöhrenPre aus der Bucht versuchen. Ein MC System soll da sicherlich nicht dran?
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#9
und wenn man nichts anschließt ist himmliche ruhe
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#10
(13.05.2021, 08:33)Telefunker schrieb: und wenn man nichts anschließt ist himmliche ruhe

Bestimmt.

Ich denke,mit dem Gerät versaust du dir mehr als es dir was bringt.Wenn der Kasten gefällt,könnte man was Anderes ins Gehäuse bauen.

Die Opus Endstufe hatte ich mal rumliegen gehabt.Hatte seinerzeit die ECC83 vom Phasendreher gegen die ECC81 umgestöpseltt um die Eingangsempfindlichkeit zu senken.Das Rauschen wurde übrigens auch geringer.Die Fehlanpassung hatte keine hörbaren,negativen Eigenschaften erbracht.
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#11
Wie gesagt nur übergang
eine lautstärkeregelung ist schon notwendig aber denn ganzen anderen quatsch kann man weglassen da bin ich auf deiner seite.
wie gesagt röhrenspannung und heizspannung habe ich im überfluss aber mit der schaltung tue ich mich schwer
meine anforderungen sind
1. Plattenspieler
2. CD
3. Musikserver
und das ganze am liebsten mit Röhre falls da einer eine passende Schaltung in der schublade hat immer her
ich scheue auch keinen eigenbau ich brauch nur einen plan.

[Bild: Vorverst-RIAA-Sch.jpg]
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#12
(13.05.2021, 08:37)Bastelmicha schrieb: Das Rauschen wurde übrigens auch geringer.

Moin,
was fuer Rauschen bei so einem Verstaerker? Ich habe mehrere davon, von solchen in Geraeten bis hin zum Grundig NF10 oder NF2. Oder einen der sehr seltenen Rodec Auditorium (2x 15W).
Die rauschen nicht. Jedenfalls, wenn man die Definition "praktisch rauschfrei" verwendet. Und das bedeutet, dass man schon in den Lautsprecher /Hochtoener kriechen muss, um Rauschen zu hoeren.

Der Rodec zeigt, dass man mit ECC83 auch rausch- und brummfreie Phonostufen mit Wechselstromheizung hinbekommt. Das noch bei einem Aufbau, der gar nicht ganz nach Lehrbuch aussieht (Heizleitungen nicht verdrillt, Heizung ist nur mit Festwiderstaenden symmetriert).

Ein Roehrenverstaerker, der nur aus eineinhalb verstaerkenden Stufen besteht und rauscht, hat ein anderes, grundlegendes Problem. TFK hat meines Wissens nach keine oder selten Massewiderstaende verwendet, mehr faellt mit dazu im Moment auch nicht ein.

73
Peter
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#13
(13.05.2021, 13:40)hf500 schrieb:
(13.05.2021, 08:37)Bastelmicha schrieb: Das Rauschen wurde übrigens auch geringer.

Moin,
was fuer Rauschen bei so einem Verstaerker? Ich habe mehrere davon, von solchen in Geraeten bis hin zum Grundig NF10 oder NF2. Oder einen der sehr seltenen Rodec Auditorium (2x 15W).
Die rauschen nicht. Jedenfalls, wenn man die Definition "praktisch rauschfrei" verwendet. Und das bedeutet, dass man schon in den Lautsprecher /Hochtoener kriechen muss, um Rauschen zu hoeren.

Der Rodec zeigt, dass man mit ECC83 auch rausch- und brummfreie Phonostufen mit Wechselstromheizung hinbekommt. Das noch bei einem Aufbau, der gar nicht ganz nach Lehrbuch aussieht (Heizleitungen nicht verdrillt, Heizung ist nur mit Festwiderstaenden symmetriert).

Ein Roehrenverstaerker, der nur aus eineinhalb verstaerkenden Stufen besteht und rauscht, hat ein anderes, grundlegendes Problem. TFK hat meines Wissens nach keine oder selten Massewiderstaende verwendet, mehr faellt mit dazu im Moment auch nicht ein.

73
Peter
Nf10 hatte ich ebenfalls,Rauscht auch.An LS mit geringen oder üblichen Wirkungsgrad fällt das Rauschen wenig bis garnicht auf.Den Rodec kenne ich nicht.
sicherlich gibts Unterschiede,"Rauscht wie ein Wasserfall" oder kaum wahrnehmbar.Kaum Wahrnehmbar stört mich auch schon.

Tatsächlich recht uninteressant wenn man ein Bandgerät oder Plattenspieler anschliesst.Welchen S/N Abstand erreicht man wohl mit einem ECC83 bestückten Phono VV? 80dB(unbewertet)?
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#14
Zitat:Welchen S/N Abstand erreicht man wohl mit einem ECC83 bestückten Phono VV? 80dB(unbewertet)?


Pffft.....Mit üblichen 40 dB Verstärkung und ref. 5mV ? Vielleicht in feuchten Träumen.  Wenn so mancher Plattenfreund wüsste, wo er diesbezüglich überhaupt steht, würde er vermutlich nur noch CD´s hören.

Und überhaupt...Wozu rauscharm?  Wenn der Lift unten ist, sind´s sowieso nur noch 35 dB.....(Mit´m Reibrad vielleicht 14,3 ) LOL
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#15
(13.05.2021, 14:55)Bastelmicha schrieb: Nf10 hatte ich ebenfalls,Rauscht auch.An LS mit geringen oder üblichen Wirkungsgrad fällt das Rauschen wenig bis garnicht auf.Den Rodec kenne ich nicht.

Moin,
ich glaube, ich muss den NF10 mal wieder ansaften. Das letztemal hat er nicht gerauscht und ja, ich bin auch rauschempfindlich. Inzwischen geht's, frueher war es eher eine Allergie...
Was muss man denn anstellen, um einen NF10 rauschen zu hoeren? Schliesslich muss man sich ja ueber die Testbedingungen einig sein.

Dass der Rodec unbekannt ist, ist verstaendlich. Von den Verstaerkern wurden Mitte der 60er hoechstens etwa 100 Stueck gebaut, wie die Aufteilung (2x8W vs. 2x15W) aussah, weiss ich nicht. Nach dem, was ich so im Netz herausfand, habe ich den 2x 15W, der ueberlebte. Mal sehen, ob noch einer auftaucht.

73
Peter
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#16
Also,ich habe keinen NF10 mehr und keine entsprechend wirkungsgradstarken LS mehr.Bei meinen Tröten müsste ich schon sehr Nah rangehen.

Für solche kleinen Röhrenverstärker fährt man etwas lauteres Geschütz auf.Wenn der LS so 100dB 1W/1M produziert,dann hört man deutlich wies rauscht.

JBL hat übrigens schon in den 80ern Mittel und Hochtöner am Markt gehabt,welche am 1 Watt an die 120dB im Meter Abstand gemacht haben.Da würden selbst meine Transistorendstufen leicht Rauschen.

Damit würdest du dich mit dem NF10 wie an der Ostsee fühlen.Die Telefunken V69a hat übrigens auch gerauscht.Dürfte wohl zu den besseren Röhrenendstufen gezählt werden.

Durch die relativ geringe Verstärkung der Endstufen kann sowas erträglich bleiben.Erhöhst du die Gesamtleerlaufverstärkung z.B durch den Phonopre,dann wird auch dieses Rauschen ordentlich nachverstärkt. An einem LS, der 80dB 1W/1M macht,wird man auch kaum noch Rauschen aus einer mittelprächtigen Röhrenendstufe hören.Übel waren auch immer diese Röhrenvollverstärker.Ebenso diese Hybriden in der auslaufenden Röhrenära,dessen Vorstufen mit Transistoren bestückt waren.
die kann man nur noch auf Endstufe rückbauen.
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#17
so ich habe mir jetzt in good old england eine netzteilplatine und eine phonoverstärkerplatine bestellt

[Bild: Screenshot-1532.jpg]


[Bild: Screenshot-1533.jpg]


[Bild: Screenshot-1534.jpg]
mal sehen wo die reise hin geht und wenn es rauscht bitte, alle meine geräte sind mindestens 42 jahre und älter.
und vergest nicht rauschen ist eines der analogesten geräusche die es gibt es hat etwas beruhigendes.
RAUSCHEN IST GOTTES FLÜSTERN und wenn du genau hinhörst kannst du einzelne stimmen hören Wink3)
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#18
Man kann auch Röhrenschaltungen auf größtmögliche Rauscharmut auslegen.Mit entsprechende LS ist das im Home Bereich dann kaum noch relevant.

Gibts für das Bauvorhaben auch einen Schaltplan? Die Qualität der Chinaplatinen wäre auch noch Interessant.Die Platine ist im Ebay Angebot?Ich meine die da gesehen zu haben,nebst Anderen.
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#19
die platine ist von valvewizard.co.uk
About: [Bild: phonoPCB.jpg]
Following the publication of my book Designing High Fidelity Valve Preamps I am now offering a trial run of PCBs for a phono preamplifier. This board allows you to lay out a professional quality, three-valve, passive EQ phono stage, in a very small space. The small size is acheived by judicious choice of components; only using power-resistors where absoultely necessary, and avoiding unecessarily oversized 'audiophile' capacitors -this is very much an 'engineer's amplifier'.
The circuit topology is predefined but the design is flexible enough for you to experiment with various circuit details. You can either devlop your own design from scratch using information from my book, where a very similar circuit is presented, or you can use the component flow chart (link at the bottom of this webpage). The flow chart allows you to build up a full set of component values to suit your choice of valves, cookbook style, with no brain power required!
You need to provide a separate power supply (the HT / B+ voltage must be less than 350Vdc, and the heater current must not exceed 1.2A).
Overview: [Bild: phono_pcb1.jpg]
The basic circuit topology is classic, consisting of three valves: input stage, second gain stage, and DC-coupled cathode follower. The cathode follower is essential to ensure a low output impedance for driving cables. The valves must be dual triodes of the popular pin-compatible type, e.g. ECC81 / ECC82 / ECC83 / ECC88 / 12AT7 / 12AU7 / 12AX7 / ECC88 / 6N1P and so on. Pin-9 of each valve socket has its own test pad so it can be left floating or be connected to ground, depending on the valve type chosen -see the component flow chart.

The RIAA equalisation can be set up for all-in-one-go (upper diagram) or split (lower diagram) passive equalisation (type-I, see section 10.3 of my book).

Since valves are never perfectly matched between sections, the second stage has the option for a balance trimmer to allow fine adjustment of left / right gain.
PCB Features:
The board accepts PCB-mount sockets with a 22mm-diameter pin arranement, pin width up to 1.5mm;
Capacitor sites have multiple pads to allow different package styles to be used;
Multiple resistor / capacitor sites are provided for RIAA equalisation, so critical values can be trimmed;
Includes all the expert features you'd expect from a ValveWizard circuit, including grid stoppers, arc protection diodes, and build-out resistors;
Heaters can be connected in series or parallel using jumper links (total heater current must be less than 1.2A owing to track thickness);
Output over-voltage protection is catered for -this is essential yet all too often ignored even in 'professional' designs;
The PCB is 10 x 15cm, and 1.6mm thick.

Drilling the chassis is a breeze: There are six holes for mounting the board to the chassis using standoffs. Just place the board on the metalwork before you start, then poke a pen through the holes to mark their positions on the chassis. There is also a hole in the centre of each valve socket site so you can mark the positions of the valves. Now get drilling! Simple. (You could also use these holes to mount 3mm LEDs for a cool up-lighter effect...)

The image below shows the full schematic for one channel with all the available component sites, not all of which will be used in a single design. The components in the other channel have a 2 in front, e.g R15 in this channel is equivalent to R215 in the other channel.
[Bild: phono_pcb_full.jpg]
Technical details:
Current consumption = Typically 20 to 30mA;
Input Resistance = Typically 47k;
Input Capacitance = Typically 50 to 200pF;
Output Impedance = Typically less than 700 ohms;

teileliste sind die zwei letzen bilder im tread davor.
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#20
Wie ich sehe, hast du zum SE77 keine weitere Frage.
Gegebenenfalls machst du im DIY-Bereich für den Phonopre einen eigenen Fred auf, denn so ein Erfahrungsbericht kann für andere hilfreich sein. Hier weiter darüber zu berichten, ist in diesem Sinne kontraproduktiv.
[-] 1 Mitglied sagt Danke an Silomin für diesen Beitrag:
  • Telefunker
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#21
nein erstmal nicht ich werde ihn auf herz und nieren testen und wohl für meine Braun LV 720 Aktivlautsprecher verwenden.
und meine erfahrungen mit meinem bausatz kann ich gerne im DIY bereich dokumentieren.
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