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Dual cs 450 versus Grundig PS 4500
#1
Ich besitze seit geraumer Zeit einen cs 450 gold.

Dieser erzeugt hier und in anderen Foren ja nicht wirklich Begeisterungsstürme, wobei er mich bisher eigentlich doch recht zufriedenstellte.

Dennoch möchte ich diesen gerne etwas upgraden (neuer Tonabnehmer). 

Heute kam dann aber bei Kleinanzeigen ein Angebot in der Region rein: Grundig PS 4500 für 111,-€.


Dieser spielt ja preislich in der gleichen Liga wie ein neuer Tonabnehmer.

Jetzt meine Frage, den cs450 behalten und upgraden, oder doch lieber wechseln?


Danke und Grüße
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#2
Naja, eventuell müßtest du ja auch das Sytem bzw. Nadel des 4500er erneuern.
Der Grundig ist wohl ein Technics !? Konnte aber nicht ausmachen welcher genau.

Also ich hab mir diese Woche das Audio Technica VM95E geholt und bin damit sowas von zufrieden,
vielleicht erstmal den Dual upgraden, zumal ich den Grundig nicht wirklich hübsch finde,
ich ziehe da Holzzargen aber auch immer vor Wink3
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  • el_torbo
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#3
Ich würde dann aber wenigstens eines der angebotenen Exemplare aussuchen, welches ohne den typischen Riss in der Haube daherkommt.
Abgesehen davon hast du dann einen zweiten Tonabnehmer, den es zu ersetzen gilt, bzw. mindestens eine Nadel. Ob das wirklich weiterhilft ?

EDIT
Wenn es dir allerdings tatsächlich darum geht, Begeisterungsstürme bei fremden Menschen hervorzurufen, wird dich der Grundig leider auch ncht sehr viel weiter bringen.
Da müsste dann schon ein Transrotor Gold her oder so.
"The greatest obstacle in the advancement of science is the illusion of knowledge - the notion that one already knows the answers."
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  • el_torbo, Casawelli
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#4
Ich würde den Dual behalten und ein kleines Nagaoka System drunter schrauben.
Der Tonarm des Grundig besteht aus Kunststoff und ist richtig gruselig.
Viele Grüße
Jörg
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  • el_torbo
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#5
Ich würde auch beim Dual bleiben. Die ~ 100 Euro in einen guten Pick Up investiert bringen Dich weiter als der Grundig.
Das zweite ist, für den Dual gibts jede Menge Ersatzteile, wie das beim Grundig aussieht weiß ich nicht…

Gruß, Eric
[-] 1 Mitglied sagt Danke an eric67er für diesen Beitrag:
  • el_torbo
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#6
Technicse brauchen keine Ersatzteile.
LOL
"The greatest obstacle in the advancement of science is the illusion of knowledge - the notion that one already knows the answers."
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  • eric67er
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#7
hi,

ich sehe bei den beiden Plattenspielern an sich erst einmal keinen großartigen Unterschied. Beim Wechsel zum Grundig wirst Du nur auch noch in eine neue Nadel/ ein neues Tonabnehmer System investieren müssen. Ich würde das zumindest machen - der Tonabnehmer macht die "Musik" - da nehme ich keine Altware. Wenn der Plattenspieler in der Lage ist, eine Platte mit der geforderten Umdrehungsanzahl zu drehen, ist 80% seiner Arbeit getan, dann kommt es noch auf die Entkopplung an. Das scheint mit dem Dual bei Dir ja gelöst.
Der Tonarm muss leichtgängig sein, um die Nadel quasi ohne zusätzliche Kraft außer Auflagekraft und Antiscating in der Rille geführt zu bekommen. Auch das scheint mit dem Dual gegeben zu sein und das ist alles keine Raketenwissenschaft.

Dazu (Wechsel des Tonabnehmers) wäre dann erst einmal von Interesse, an welche Phonosektion denn das Signal des Tonabnehmer geliefert wird. Ein Nagaoka steht da nur bei einer sehr kapazitätsarmen Konfiguration auf meiner Liste, wenn es denn unbedingt MM sein muss.
1) ARCAM AVR 550, Canton Ergo RCL + Ergo 655, 3 SAC Igel 50t, SUB10, Magnat Quantum 505, Vu duo4k, Panasonic UB704, Thorens TD320 MK2, AT33PTG/II, Trigon Vanguard 2; Zone 2 JBL Control One 
2) Sherwood AVP9080RDS, Abacus APC 12-23, TEAC V8030S, T+A DVD1235R, Dual CS5000, Goldring Eroica
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  • el_torbo
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#8
(09.01.2022, 02:36)spocintosh schrieb: Technicse brauchen keine Ersatzteile.
LOL

Stimmt, hatte ich vergessen… Jester

Gruß, Eric
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  • el_torbo
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#9
Es mag sein, daß der Dreher von Technics gebaute wurde, aber ich hab noch nie einen Technics Dreher mit Kunststoff Tonarm gesehen.
Ne bleib da mal lieber beim Dual.
Viele Grüße
Jörg
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  • el_torbo
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#10
Danke für die Antworten. Jegliche Tipps helfen weiter, da meine Erfahrungen und Wissen noch recht überschaubar sind.


(09.01.2022, 09:57)hpkreipe schrieb: Dazu (Wechsel des Tonabnehmers) wäre dann erst einmal von Interesse, an welche Phonosektion denn das Signal des Tonabnehmer geliefert wird. Ein Nagaoka steht da nur bei einer sehr kapazitätsarmen Konfiguration auf meiner Liste, wenn es denn unbedingt MM sein muss.

Der Dual hängt an einem Denon DRA 210.

https://www.hifi-wiki.de/index.php/Denon_DRA-210

Zählt das als kapazitätsarme Konfiguration?
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#11
Hi,

ehem, nein das hilft nicht, denn üblicherweise wird gerade der Wert zur Eingangskapazität - wie hier wohl auch - nicht angegeben.

Da das Gerät in der Zeit gebaut wurde, wo es üblich war die BTZ Vorschriften der EU mittels einlöten diverser Kondensatoren einzuhalten, erwarte ich da eher einen Problemfall.

Kennt jemand zufälligerweise die Eingangskapazität der genannten Verstärkers auf dem Phonozweig?

An den TE zur Information alles unter 100 pF ist exzellent- mit dem Phonokabel des Plattenspielers ergeben sich dann 200 bis 250 pF. Das ist gut- sehr gut.

Bis 250 pF im Verstärker schränkt etwas ein. Das ist in Ordnung.

Aller über 300 pF ist in meine Augen Pfusch und dann hilft nur es nur noch Grado MIs oder HighOutput MC einzusetzen.

Nicht jeder MI ist in Bezug auf die Kapazität unempfindlich - viele vertragen 300 bis 400 pF.
Nagaoka ist ein Beispiel dafür wie man es nicht umsetzen sollte, denn die sind in Bezug auf die Eingangskapazität nicht besser als „gewöhnliche“ MM.

Meine starke Vermutung ist das gerade ein Nagaoka in der Konstellation nur suboptimal funktionieren würde. Aber evtl. Hat der Denon ja um die 100pF …

Elegant umschiffen kann man das ganze „MM Dilemma“, indem man MC Tonabnehmer nutzt - deshalb auch die Aussage ein High-Output MC zu erwerben. Gewöhnliche MCs benötigen allerdings eine MC-Phonosektion die höher verstärkt als normale für MM ausgelegte. High output MCs funktionieren auch an MM Phonosektion, dort allerdings fast immer etwas leiser. Sprich man muss den Verstärker etwas weiter aufdrehen, das ist aber normalerweise nicht schlimm.

Spontan würde ich an den Dual ein Goldring Eroica HX schrauben, das ist ein high output MC und zusätzlich noch weich in der Nadelaufhängung und passt dann auch damit zum Dualtonarm.
1) ARCAM AVR 550, Canton Ergo RCL + Ergo 655, 3 SAC Igel 50t, SUB10, Magnat Quantum 505, Vu duo4k, Panasonic UB704, Thorens TD320 MK2, AT33PTG/II, Trigon Vanguard 2; Zone 2 JBL Control One 
2) Sherwood AVP9080RDS, Abacus APC 12-23, TEAC V8030S, T+A DVD1235R, Dual CS5000, Goldring Eroica
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  • Casawelli, HVfanatic
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#12
Meinst du nicht du schießt da gerade etwas über das Ziel hinaus ?
Ich hab auch einen 15 Jahre alten Denon und weder mit Ortofon noch mit AT irgendwelche Probleme feststellen können.
Und das Eroica HX liegt wohl etwas höher als die angestrebten 111€.
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  • el_torbo
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#13
Hi,

doch etwas, aber es sollte zumindest einmal hinterfragt werden.

Die genannten Grado Prestige, sollten auch vom Preis funktionieren. Und bei den Eroica habe ich bewußt geschrieben ich würde … Das ist dann nicht unbedingt passend zur Anfrage des TE.

Das man keine Probleme feststellt, meint nicht, dass es erstens nicht suboptimal funktioniert und man deshalb nicht im Vorfeld passend auswählen sollte um eine hohe Tontreue zu erhalten.

Mein Vorgehen ist deshalb so über MC, da ich tatsächlich das Phonoergebnis nicht messen kann.

Nachtrag, natürlich kann man komplett ohne derartige Vorüberlegungen einen Tonabnehmer in sein System integrieren, es wird bestimmt Information aus der Rille gekratzt und man wird auch Spaß beim Lauschen der Musik damit haben können. Alles gut, wer damit so leben kann!
Ich entspanne mich eben erst, wenn ich mir ob der Vorüberlegungen sicher bin, dass alles bestmöglich funktioniert. Außerdem suche ich dann final den Tonabnehmer tatsächlich nur nach Design-Aspekten zum Tonarm/ Plattenspieler aus - sofern es sich eben um ein MC oder MI in passender Umsetzung handelt. An tief-schürfende, klangliche Abweichungen glaube ich eh nicht, das hindert mich aber nicht daran, trotzdem einen ML Schliff über den einer „schnöden“ Ellipse einzuordnen und dann auch dafür tiefer in die Tasche zu greifen. Nur das (selber) hören zu können, das denke ich nicht. Aber einfach etwas zusammen zu stöpseln, das mag ich nun auch nicht. Und MM Phono halte ich eben für eine schlecht abgestimmte Schnittstelle - Pfusch eben, der auch noch zu viele Schlupflöcher zur Fehlabstimmumg bietet.
1) ARCAM AVR 550, Canton Ergo RCL + Ergo 655, 3 SAC Igel 50t, SUB10, Magnat Quantum 505, Vu duo4k, Panasonic UB704, Thorens TD320 MK2, AT33PTG/II, Trigon Vanguard 2; Zone 2 JBL Control One 
2) Sherwood AVP9080RDS, Abacus APC 12-23, TEAC V8030S, T+A DVD1235R, Dual CS5000, Goldring Eroica
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  • el_torbo
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#14
Schön wenn man sein Hobby so auslebt, ich brauche das z.b. zur Zeit nicht mehr, war früher aber auch zum Teil bei mir so.
Jetzt entscheidet einfach der erste Höreindruck, passt der ist alles gut Smile
Ich hatte ja an meinem Denon das DL-110 dran und habe jetzt das AT VM95E und kann über diesen preiswerten Tonabnehmer zu meiner
eigenen Überraschung nichts negatives sagen, klar klingt es etwas anders als das Denon, aber eben anders und nicht schlechter.
Ich hatte bisher erst 2 Tonabnehmer wo der Funke bei mir nicht übersprang, das war ein Ortofon OM5 und ein altes Ortofon FF15XK.
Da war nach einer halben Stunde klar das ich damit nicht glücklich werde.
Positiv bisher Denon DL-110 , Pro-Ject Pick It S2C nd mein jetziges AT VM95E.

War letzte Woche auch kurz davor mit das VM95 als ML oder SH zu kaufen, aber irgendwie hatte ich dann doch ein ungutes Gefühl das die Erwartungen
dann nicht erfüllt werden.

Meine Tips für einen recht unkomplizierten Tonabnehmer wären :
AT VM95E oder EN
Sumiko Pearl
Goldring E3
Oder zur Not auch ein Ortofon Red
[-] 1 Mitglied sagt Danke an kaysersoze für diesen Beitrag:
  • el_torbo
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