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Pioneer A-656
#1
Question 
Hallo zusammen in diesem schönen Forum!

Ich habe vor ca. 10 Jahren einen Pioneer A-656 (mk 1) gebraucht erhalten. Seit gestern funktioniert er leider nicht mehr.

Wenn ich ihn einschalte, kommt nicht mehr das gewohnte "klick" des Relais, auch beim umschalten der Kanäle nicht. Dadurch bedingt kommt dann auch wohl kein Ton mehr aus den Lautsprechern.
Ich habe ihn daraufhin geöffnet, gereinigt und Fotos der Platinen gemacht:

[Bild: w9lqv4Rl.jpg][Bild: VNgXoZfl.jpg][Bild: ErhCUO8l.jpg][Bild: 1RHm7jjl.jpg][Bild: wW42MgTl.jpg][Bild: hSyvtavl.jpg][Bild: 1sCzDAyl.jpg][Bild: ivELj5Kl.jpg]gur.com/phTcusnl.jpg[/img][/url[Bild: bOyTYDNl.jpg][Bild: vgKNlm1l.jpg][Bild: SdulBh7l.jpg]


Auf den Platinen sind mir keine schlechten Kondensatoren ins Auge gefallen. 
Dann habe ich in anderen Threads nach möglichen Ursachen gesucht und angefangen, scheinbar anfällige Bauteile zu messen.
Folgendes habe ich überprüft:
  • Sicherung: ist OK (Widerstand mit Multimeter gemessen sehr, sehr gering)
  • Transistoren Q1-Q4 (das sind die großen, die direkt mit den Kühlrippen verbunden sind) gemessen, alle unauffällig, keine niederohmigen Werte 
  • Widerstände von Primärwicklung und Sekundärwicklung sind in Ordnung (10 und 0.5 Ohm zum mittleren und zum äußeren Anschluss)


Das alles habe ich aufgrund von anderen Threads getestet, ich habe sonst kein Vorwissen zu Verstärkern. Ich habe einen Lötkolben und etwas Erfahrung im Löten, einzelne Bauteile sollte ich bei Bedarf ersetzen können. Ein Oszilloskop habe ich nicht zur Fehlersuche zur Verfügung.

Könnt Ihr mir bei der Fehlersuche unter die Arme greifen? Danke! :-)
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#2
Auf der Platine mit der Feinsicherung gibt es einen Elko....Afair 3,3µ ....Das weiss ich nicht mehr so genau...Der ist trocken, und deswegen schaltet das Gerät nicht durch.

Das ist zumindest eine Möglichkeit, die bei dem Ding häufig vorkommt....Sollte man prüfern.


PS: C611
[-] 3 Mitglieder sagen Danke an scope für diesen Beitrag:
  • Gorm, mmulm, ms93
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#3
Danke für deine Antwort!
Wenn ich das richtig sehe ist das der C611:

[Bild: 0qN8SVGl.png]

Zum Ausbauen habe ich eine Frage: muss ich den Elko erst entladen, bevor ich ihn ausbaue? Oder sollte ich ihn erst ausbauen und dann entladen?
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#4
Den kannst du sofort ausbauen und erneuern. Lediglich die großen Elkos solltest du vorher entladen....Am besten lässt du das irgendwo reparieren.
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#5
Ich habe den Elko gemessen, es sind nur noch 0.5μF. Den Verstärker wegbringen kann ich auf dem Fahrrad knicken, zu Fuß macht das bei dem Gewicht auch keinen Spaß. 
Wenn ich den Elko austausche, sollte ich da etwas besonderes beachten? Wäre z.B. dieser hier okay? https://www.conrad.de/de/p/panasonic-eca...70956.html
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#6
Genau den....
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#7
Wenn das geht, Polarität beachten...
Es war egal. Ich hatte meins. Und... es war gut. So hat alles seine Zeit.
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#8
Ich habe endlich den Elko bekommen und eingebaut, leider scheint das nicht das einzige Problem gewesen zu sein. Polarität habe ich natürlich beachtet. Habt ihr noch eine Idee, wo ich mal suchen könnte?
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#9
Hast Du mal an den Schalteingängen (nicht an den Spulenanschlüssen) des LS-Relais gemessen ob dort Gleichspannung gegen Masse/Lautsprecher-Minuspol anliegt, und wenn ja wieviel?
[-] 1 Mitglied sagt Danke an Dude für diesen Beitrag:
  • ms93
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#10
Ich bin nicht zu 100% sicher, ob ich das richtig verstehe. Sind das die J14?

[Bild: c3tMoi7l.png]
Edit: Auf J14(2) sind 6V. Hier sollten aber 34V sein, wenn ich das richtig sehe  Denker Die anderen beiden sind (so gut wie) Masse.
Edit2: Q144 scheint hinüber, ich kann nicht die korrekten Spannungsabfälle messen. Ich nehme an, ich ersetze den einfach mit einem neuen 2SC2458. Oder gibt es da eine günstigere Alternative?
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#11
Du hast festgestellt, dass die Spannung an J14-2 - vom Netzteil kommend - nicht stimmt, möchtest aber dennoch an Q144 korrekte Spannungsabfälle messen ?

Wo müsstest du stattdessen schauen ?
[-] 1 Mitglied sagt Danke an Florida Boy für diesen Beitrag:
  • ms93
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#12
Ja, davor. Ich hab den Plan wohl nicht richtig verstanden gehabt. Danke!
Der R610 ist defekt, ich messe den Widerstand auf unendlich mit meinem Multimeter.
Den tausche ich als nächstes aus und melde mich wieder.
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#13
Als du J14-2 verfolgt hast, bist du auf R610 gestoßen ?
Hmm.

Grundsätzliches Verständnis ist vorhanden, es fehlt an Systematik.

R610 gehört zur Spannungsversorgung der Vorstufe und dessen Austausch wird nichts an der Q144 Problematik ändern.

Messe bitte alle im SM angegebenen Spannungen.
[-] 1 Mitglied sagt Danke an Florida Boy für diesen Beitrag:
  • ms93
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#14
Ja, die Systematik fehlte aufgrund mangelnder Erfahrung bei sowas. Ich habe alle Spannungen aus dem Bereich gemessen, alle die +/- 3% waren haben ein Häkchen und die, die viel zu niedrig waren ein X:
[Bild: 55qPXm5l.jpg]

Wo sollte ich eurer Meinung nach als nächstes suchen?
Edit: R601 ist hinüber und wird jetzt auch besorgt. Ich melde mich dann wieder.
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#15
Yoo, ist doch mal schon nicht schlecht, nur müsste der Fokus etwas nach rechts.

R601 ist kaputt ... a-ha.

Alle Spannungen links von ihm, sind von ihm abhängig, können also nicht stimmen. R601 und alle anderen mit einem Dreieck, sind Sicherungswiderstände und funktionieren auch wie eine (Schmelz-) Sicherung.

(Schwierig: Was schildern, was weglassen ?)

Geschmolzene Sicherung = hoher Strom = schlecht.

Kurz: Pio hat im Netzteil den Rotstift angesetzt. Q607, auf den R601 wirkt, ist zu schwach, weshalb Q609 ihn unterstützen soll.

[Bild: hliLZ4tl.jpg]
Der Strom verteilt sich auf die beiden Transistoren ungleichmäßig, weil sie - obwohl vom gleichen Typ - nie identisch sind. Deshalb hat zuerst der eine Transistor den Geist aufgegeben, dann der andere. Die können ausgetauscht werden und sollten dann jeweils separate Widerstände bekommen.

Wenn ich das richtig einschätze - die Qualität des Manuals ist bei der Platinendarstellung zu schlecht - lassen sich die beiden Kollektorwiderstände auf der Netzteilplatine anstelle der vielen Drahtbrücken einsetzen. Einfach mal schauen, wie sich das mit den zwei Widerständen umsetzen lässt. Wenn nicht, kommen die halt auf die Unterseite.
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  • MiDeg, ms93
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