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sony TA-N9 zielmich verbastelt, benötigt Endstufentransistoren.
#1
Hallo zusammen.

Ich muss erst mal etwas weiter ausholen:

Ich hatte im Frühjahr letzten Jahres eine Sony TA-N901 an einen Sammler von älteren Sony-Geräten verkauft.
Er ist damit sehr zufrieden und bat mich, doch nach einigen seiner Geräte zu schauen, da sie entweder lange nicht mehr genutzt wurden,
oder defekt seien.

Es kamen, zwei TA-N86, eine weitere TA-N901, zwei TA-N900 Monoendstufen, aber der Oberknaller:

VIER (!) TA-N9.
So weit ich weiß, sind nur knapp 350 davon weltweit gebaut worden.
Drei davon hatten relative Bagatellschäden, die aus der seltsamen Netzteilkonstruktion erwuchsen.
Sony benutzt dort zwei Optokoppler zur Netzspannungsüberwachung, die bei Ausfall der Netzspannung das Netzteil und den LS-Ausgang abschalten.

Bei drei dieser Endstufen waren die Optokoppler defekt, es handelte sich um mit Isolierband abgeklebte Gabellichtschranken.
Die PC 123 passten hinein und funktionieren hervorragend.
Arbeitspunkt (Ruhestrom) und DC-Offset eingestellt und probegehört, kein Problem.

Hier soll es um Nummer vier gehen.
Dort sind die Transistoren im Schaltnetzteil Q 901-908 (2SC2626) ausgebaut worden, die Endstufentransistoren 2SJ54 und 2SK173, jeweils fünf Stück fehlen ebenso.
Auch das LS-Relais glänzt durch Abwesebheit.

Ferner waren zwei Gleichrichterdioden CTU-2U defekt.

Die Transistoren im NT sind nicht das  Problem, die CTU-2U habe ich aus den USA-bekommen.
Das Relais ist auch schon drin.
Aber die MOS-FET's gelten als "Unobtainum" heutzutage.
Wenn ich das Netzteil wieder zum laufen gebracht habe, hatte ich darüber nachgedacht, mal ein Pärchen 2SJ200/2SK1529 zur Probe einzusetzen.
Von diesen Transistoren hatte ich vor Jahren einige NOS-Exemplare bekommen.
Mal gucken, erst mal das Netzteil reparieren und weitersehen....
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  • stephan1892, HiFi1991, havox, Ivo, Trötenreiter
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#2
So, also das war leider kein Erfolg.
Nach einschalten sehr hohe Stromaufnahme, die drei parallel geschalteten Vorwiderstände erhitzten sich sehr stark nach etwa 5 Sekunden.
An den Messpunkten vor den Längsreglern Q1001-1004 und Q1009-1012 (alle 2SC2626) waren etwa +/-50V messbar, es sollen +/-129V sein.
Zu Messungen an den Schalttransistoren kam ich noch nicht, ich wollte lieber die Bauelemte überprüfen.
[Bild: Sony-TA-N9-NT-002.jpg]

Hier ein Bild von den Schalttransistoren, einer fehlt, da ich die Masseverbindung lösen musste, die über die Befestigungsschraube erfogt.
Ich hatte schon vorher den Verdacht, dass die dinger nicht echt sind.


[Bild: Sony-TA-N9-NT-003.jpg]

Ich habe die Heatpipe ausgebaut, um an die Platinen zu kommen und überprüfe erst mal weiter.

Die Gleichrichterdioden sind messtechnisch in Ordnung.
Bei einer sekundärseitigen Überlastung hätte es bestimmt Schlüsse gegeben.



[Bild: Sony-TA-N9-NT-005.jpg]
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  • nice2hear, xs500, HiFi1991, havox, Trötenreiter
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#3
OK, ich würde vollkommen anders vorgehen und mir u.A. die Oszillogramme (Spannungen, Timing) an den Basen und den Kollektoren anschauen. Ausserdem würde ich die nachgemachten Transistoren ohnehin vorher auf dem 370 oder 576 prüfen, da die garantiert nicht von Fuji sind.
Ich gehe schwer davon aus, dass (sofern der Rest stimmt) dort eine ganze Menge anderer HV-Transistoren gut funktionieren werden. Man muss evtl. einige grundsätzlich auserwählte Typen "in circuit" austesten, um die Schaltfrequenz von 20 KHz -in etwa- einzuhalten, denn die ist bei diesem Prinzip auch von den Eigenschaften der Leistungstransistoren abhängig.
Diese Netzteile habe ich übrigens nach Reparaturexperimenten nie sofort "hart" am Netz ausgetestet. Das wird mitunter schnell teuer.

Wenn alles OK ist, und es nicht funktionieren will, ist es keine schlechte Idee, die Induktivität der Primär- und Sekundärwickungen zu prüfen. Da mehrere Geräte vorhanden sind, bietet sich das ganz besonders an.
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  • Gorm, MK1974, Frunobulax, havox, Trötenreiter
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#4
Das ist natürlich richtig, in der Schaltung zu messen.
Nur hier war das nicht so einfach.
Ich hatte zusätzlich noch einen 47 Ohm/50W Vorwiderstand zugeschaltet.
Ich Esel hatte die Dinger be ebay gekauft, nätürlich waren auf den Bildern....ach lassen wir das.
Ich habe noch Original ST BUV48A hier, die könnte ich mal testen.
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  • HiFi1991, havox, Trötenreiter
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#5
Hier die Originaltransistoren aus der Längsregler-Schaltung.
Das könnte ein altes Shindengen-Logo sein.
Jeweils vier Stück pro Spannungspfad parallel geschaltet, sie sollen die +/-129V auf +/-95V (einstellbar) stabilisieren.

Die Fakes zeigen schon am einfachen Transistortester andere Werte als die Originalen.

Das Schaltnetzteil soll nur mit ca 20kHz schalten, Tastverhälnis etwa 1/1, es hat weder eine interne Regelung noch eine interne Schutzschaltung.

Es erinnert an die Schaltnetzteile im Revox B-251.
[Bild: 2-SC2626-Original-001.jpg]
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  • HiFi1991, Gorm, havox, Trötenreiter
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#6
Hat jemand zum MN8301 ein Datenblatt ?
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#7
Ich habe ebenfalls lange gesucht und nichts gefunden. Anhand von alten Vergleichstabellen, müsste der 8301 (geschätzt) Vce 500V, Ic3A , P100W erreichen...über den Daumen.
Mir liegt nur das japanische Manual vor, weswegen viele Infos zumindest hier nicht gelesen werden können.

Ich ging in meinem ersten Beitrag davon aus, dass das Netzteil einen Defekt im Primärkreis hat, aber der scheint ja zumindest zu schwingen und die entsprechende sekundär- "Rohspannung" zu liefern, so lange der Längsregler sekundär noch nicht verbaut ist. Im Japanmodell werden im Wandler MN8301C eingesetzt, die vermutlich(?) nochmal etwas spannungsfester sind.
Ob man die in der 230V Version genommen hat weiss ich nicht....Wäre interessant, wenn da mal nachgesehen wird.

In den beiden Längsreglern für die +/-95V (Klasse B Betrieb!!) hat man ebenfalls MN8301 eingesetzt, was mich wundert, denn für diese Aufgabe wären andere Transistoren (also kerine HV Schalttransistoren mit 500V) wohl besser geeignet. Ich meine, dass die Wahl der Transistoren dort bei weitem nicht so kritisch, wie die im Primärkreis ist.
150Volt, 8 A und 180W (Anhaltswerte)sollten dort funktionieren...meine ich.
Da es keine Emitterwiderstände gibt, wäre Betaselektion für eine gute Stromverteilung ratsam, damit nicht einer oder zwei ggf. besonders viel trägt.

Wenn -ohne verbaute FET in der Endstufe- dort bereits ein enormer Strom fliesst, die Spannung vor dem Regler dadurch absinkt, und alles aufkocht, sehe ich die Schuld erstmal nicht bei den 2SC2626, die ich dort (genau wie die Originalen) nicht als erste Wahl sehe. Vielleicht übersehe ich da auch was.

Ohne Endstufe sollten da problemlos die 95V anstehen und mit den Trimmern regelbar sein.
WENN die Endstufe über die Taste "Class A" in A Betriebsart geschaltet wird, sorgt einmal Relais101 dafür, dass der Strom enorm steigt. Das alleine würde das Gerät schnell zerstören.
Über Relais 801 werden (so meine ich) zugleich die Längsregler beeinflusst, sodass auf gar keinen Fall 95, sondern "vielleicht" noch 40 Volt an den Rails bleiben. Zwar lese ich auds dem jap. Manual, dass dort immer wieder etwas von 95V und "Class A" steht, aber das ist m.E. unrealistisch.
Das alles sollte m.E. auch (oder gerade) ohne eingelötete FET überprüfbar sein. Irgendwo hinter dem Regler muss ein Schluss sein, der das alles in die Knie zwingt. In Frage kämen die 6 Elkos und die 4 Dioden hinter dem Regler. Wo sonst sollte ohne FET ein Problem (Schluss?) bestehen.
Der Regler wird (vermutlich) besonders im A-Betrieb unglaublich schwitzen....Dass das überhaupt mit den Kühlflächen funktioniert....
Ein Bekannter hat die Geräte damals neu gekauft....Waren angeblich laufend defekt! Das sind eben Sammlerstücke Wink3

Vielleicht prüft der TE mal an einem intakten Modell, ob und wie sich die Betriebsspannungen an den FET verändern, wenn man die A Taste drückt. Das geht im jap. Manual irgendwie unter.

Wenn das Gerät in Schalterstellung "Class A" wirklich 80W, 8ohm in A leisten sollte, dann bedeutet das je nach Definition
einen Ruhestrom von ca 1,6A (80W peak power Class A) oder satte 2,2A für 80W average in Class A.... Die TA-N9 müsste für den zweiten Fall dann etwa 320W aus der Steckdose ziehen....Ohne Signal.

Achso...und nochwas.

Das sind sehr "geile" Geräte, die allerdings nicht besonders betriebssicher sind. Eher nichts für Leute, die den ganzen Tag damit Musik hören möchten. Für optisch gut gepflegte Modelle muss man noch viel Geld bezahlen, aber es werden so gut wie keine angeboten. Ich habe sie auch auf der Suchliste.
[-] 4 Mitglieder sagen Danke an scope für diesen Beitrag:
  • MK1974, MacMax, havox, Trötenreiter
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#8
Ach, das hatte ich vergessen zu erwähnen, die 2SC2626 mit diesem "S"-Logo sind in allen anderen TA-N9 verbaut und funktionieren dort hervorragend.
Am Messpunkt des Übertragers ist jeweils ein sehr sauberes Rechteck messbar, Thermisch sind sie unauffällig.
Eventuell sogar Originalbestückung.
In der TA-N901 von vorigem Jahr waren vier 2SC2625 verbaut, von denen einer defekt war, ich ersetzte Sie durch 2SC2625 von UTC, die ich von ASWO bekam.
Bis auf ein leichtes Anlaufgeräusch nach dem Einschalten funktionierten diese ebenfalls sehr gut.

Ich habe leider nur herausbekommen, dass der MN-8301 von Sanken kam.

Das mit dem Class-A Betrieb stimmt haargenau, 320W kommen hin, das ist schon eine ziemliche Heizung, der Kunde verzichtet darauf, auch im AB-Betrieb ist die Endstufe nicht gerade "kalt".
Genau das werde ich tun, allerdings muss mir der kunde, der in der Nähe von Höxter lebt, ein Examplar wieder mitbringen, dann messe ich gern die Betriebsspannungen im Class-A-Betrieb.
Im Schaltbild sehe ich eine Beeinflussung des Längsreglers, die Umschaltung über RY 801 wird die Spannungen auf geschätzt +/-50V absenken.

Vom Aufbau wirkt sie ein bischen wie ein Vorserien-Muster.
[-] 1 Mitglied sagt Danke an hifitohop für diesen Beitrag:
  • Trötenreiter
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#9
Seltsam, dass im japanischen SM nicht auf die Umschaltung der Reilspannungen eingegangen wird.

Ich habe es (im zweiten Anlauf) so verstanden, dass im aktuellen Fall die Primärseite funktioniert, aber hinter einem, oder beiden (?) Längsreglern (+/- 95V) ein zu hoher Strom fliesst, und sich der Regler stark erwärmt, sowie die "Rohspannung" stark reduziert, obwohl noch keine FET verbaut sind.

Ist das nach wie vor "das" Problem ?

PS: Kommt das Softstart Relais? Welche Bezeichnung haben die sich erhitzenden drei 10W Widerstände. Gibt es die in der Japan Vers. überhaupt, oder gehören die im Gegensatz zum Japaner abgeänderte Softstart Schaltung für 230V?

Ich komme übrigens auf ca. 60W Class A average, WENN man den im Manual höchstmöglich empfohlenen Wert einstellt. Dort werden 150-300 mV pro Source-R angegeben. Mal eben "das Doppelte" , oder eben nur die Hälfte....Wie man möchte.
[-] 2 Mitglieder sagen Danke an scope für diesen Beitrag:
  • MK1974, Trötenreiter
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#10
Nein, das Softstart-Relais kommt nicht, es ist sekundärseitig kein Schluss messbar, ich denke es lag am unsauberen Schalten der Fake-Transistoren.
Ich muss allerdings noch die Basisplatine des Netzteils wieder ausbauen und überprüfen, dazu bin ich noch nicht gekommen.
Wenn es einen Schluss auf der Endstufenplatine gäbe, hätte es mit Sicherheit Rauchzeichen von dort gegeben.
[-] 1 Mitglied sagt Danke an hifitohop für diesen Beitrag:
  • Trötenreiter
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#11
So hatte ich das auch verstanden, dass der Trecker nicht anläuft.

Wenn sich die hfe nicht mit einem Prüfstrom von - sage mal - 1-2A ermitteln lässt, dann halt immer nur einen Paar  C2626 einbauen und schauen, ob sich die 130V am Trafo einstellen. Zum Test die Sekundärseite abstöpseln, das NT läuft auch ohne. Weiterhin den dicken Siebelko abklemmen, das verbleibende LC-Sieb reicht zum Test. Da es weniger als 10 Sekunden braucht, den Spannungswert abzulesen, kann auch auf die Heatpipe kurzfristig verzichtet werden.
Ist zwar etwas fummelig, aber wenn sich drei Paare gefunden haben, reichen die für den Betrieb, da die C2626  überdimensioniert sind. Werden ja nicht alle acht kaputt sein. 

Die Frage, ob Euro- oder Japan-Ausführung, blieb unbeantwortet. Das ist schlecht.
[-] 2 Mitglieder sagen Danke an Florida Boy für diesen Beitrag:
  • MK1974, Trötenreiter
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#12
Ich habe mich geirrt, es liegt doch eine sekundärseitige Überlastung vor.
Ich habe probeweise ein Paar der BUV48A eingebaut und das selbe Verhalten beobachtet, es lässt sich kein sauberes Signal am Übertrager messen, extrem hohe Stromaufnahme, leichte Rauchzeichen von den drei 75Ohm/10W Vorwiderständen der Einschaltstrombegrenzung nach ca 10 Sekunden Einschaltzeit.
Nachdem ich die Sekundären Verbindungen des Übertragers allesamt abgezogen hatte, konnte ich ein sauberes Rechteck mit ca 400Vss am Messpunkt messen.
Nach ca 5 Sekunden kommt auch das Relais der Einschaltstrombegrenzung.
Frequenzmessung mache ich die Tage, erst mal herausfinden, wo die Überlastung herrührt.
Nach wiederaufstecken der Übertrageranschlüsse für die +/-21V-Versorgung funktioniert auch die Steuerung inclusive LS-Relais und Betriebsanzeige wieder.
Immerhin, es geht voran.
[-] 1 Mitglied sagt Danke an hifitohop für diesen Beitrag:
  • Trötenreiter
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#13
Da kommen wie erwähnt nur ein paar Kondensatoren und Dioden in Frage, WENN die FET noch nicht drin sind. Sollte in <20 Minuten gefunden sein Wink3

Labornetzteil. z.B. 0-40V, A-50A nacheinander an die Rails anklemmen und langsam hochfahren.....Zuerst in der +90V, dann im -90V Zweig. Rauchentwicklung oder heisse Bauteile werden sich umgehend zeigen. Dauert nur Sekunden. Aufpassen sollte man lediglich, dass der Strom nicht höher als das Maximum wird, was die Kupferauflage verträgt....Routinevorgang Wink3
[-] 1 Mitglied sagt Danke an scope für diesen Beitrag:
  • Trötenreiter
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#14
40V 50A - wer hat denn so ein gewaltiges Labornetzteil? Oder waren 5A gemeint?
Beste Grüße
Armin

gewerblicher Geraffelrestaurator - arbeitet seit 1969 in der Hifi-Branche
[-] 1 Mitglied sagt Danke an Armin777 für diesen Beitrag:
  • Trötenreiter
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#15
Woher soll ich denn wissen, wer sowas hat? Wink3 Es war auch nur als Hausnummer gedacht.
Spannungen über 2 Volt werden ohnehin nicht gebraucht, aber mit 5 A Zwergen kann es durchaus Probleme geben....oder anders gesagt...geht damit nicht wirklich.
Allerdings ist diese Methode hier m.E. auch nicht wirklich angemessen, da nur eine Hand voll Bauteile In Frage kommt. Ich wollte halt nur mal erwähnt haben, was man tun kann, wenn man die Stelle nicht findet.
Vielleicht gab es beim auslöten der FET auch einen dicken Lötklecks von einem Drain zu GND?  Das muss man vorher genau inspizieren, damit man keine Leiterbahn abfackelt.  An dieser Stelle werden sie  wohl kräftig genug sein.

PS:
Solche Geräte "für´s Grobe", die auch fast unkaputtbar sind, sollten m.E.  in keiner Werkstatt fehlen (wirst du sicher anders sehen Wink3 ) . Ich habe u.A. diesen "Klassiker" und ein hp6261B (auch ein altes SCR) Solche Geräte bekommt man fast nachgeschmissen. Man braucht lediglich etwas Platz und eine Sackkarre.

https://www.amplifier.cd/Test_Equipment/...M-SCR.html

Hier noch allg. Infos zu SCR´s
https://industrial-electronics.com/ew_1971-10_scr.html
[-] 5 Mitglieder sagen Danke an scope für diesen Beitrag:
  • havox, Inquisition, Test, Trötenreiter, spocintosh
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#16
Geiler Thread - ich verstehe natürlich nur Bahnhof, aber es ist für mich dennoch sehr vergnüglich, die spezifische Terminologie und Semantik hier zu genießen.

Zudem ist es gerade sehr spannend zu sehen, wie gut sich einige Leute hier technisch auskennen.

Größter Respekt und Hut ab, meine Herren...

Hi
 Pult ist Kult - und Tool ist cool...  Headbang
[-] 7 Mitglieder sagen Danke an Ivo für diesen Beitrag:
  • Rock, stephan1892, havox, Mainamp, Forza SGE, kandetvara, c4rD1g4n
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#17
Thumbsup jepp Ivo..... gemeinsam, sachlich, ausführlich un lehrreich Drinks klasse


Freunde  find ich mehr als gut ... euch allen, nen guten Start in ein erholsames Wochenende un weiterhin Thumbsup Daumendrück
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#18
Ursache zu 99% gefunden.
Defektes Isoliermaterial der sechs Dioden.
Ich konnte bei vier der Dioden einen Schluss zwischen Kühlfahne und Kühlblech messen.
Die Dioden selbst sind in Ordnung.
Sie bekommen neue Glimmerscheiben und Isoliernippel, die Löcher auf dem Kühlblech waren ziemlich gratig. ich habe sie entgratet.
[Bild: Ergebnisse-TA-N9-003.jpg]

[Bild: Ergebnisse-TA-N9-002.jpg]

AtScope: Ja, es ist ein HM 203-5....
[-] 1 Mitglied sagt Danke an hifitohop für diesen Beitrag:
  • Trötenreiter
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#19
Zitat:Scope: Ja, es ist ein HM 203-5....


Ja, ich bin entzückt Thumbsup
[-] 4 Mitglieder sagen Danke an scope für diesen Beitrag:
  • MacMax, MK1974, Mainamp, Trötenreiter
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#20
Es ist natürlich ein Einsteiger-Gerät, klar
Er hat mich seit 1986 begleitet, als ich ihn bei Bürklin in Düsseldorf, damals noch auf der Kölner Straße, für 1300 DM erwarb.
Hat mir immer gute Dienste erwiesen in der Fernsehgeräte-Zeit, der Videorecorder -Zeit oder eben jetzt.
Ich hatte ihn noch letztes Jahr um Weihnachten herum gewartet, Schalter gereinigt, einige Potis ebenso und möchte auch gar keinen anderen haben.

Ich fahre morgen bis Mitte Juli in Urlaub, danach geht es mit der TA-N9 weiter.
[-] 2 Mitglieder sagen Danke an hifitohop für diesen Beitrag:
  • Trötenreiter, Tobifix
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#21
Gut, dann habe ich ja noch etwas Zeit, den Längsregler ans Laufen zu kriegen.
Dank der Strombegrenzung mit R1001+R1002 und Q1005 ist der Regler beim Start offen und reicht die 130V erstmal direkt an die Endstufe weiter, bis er durch das 3-fache LC-Glied verzögert auf die Sollspannung von 95V herunterläuft. Da tut sich die Simulation etwas schwer, weil auch noch das 130V-Rechteck auf den Differenzverstärker geknattert wird.
Bei Klasse-A wird die Railspannung auf Vdd/2 reduziert, sind knapp unter 50V.

[Bild: ucHXYi4l.png]
[-] 1 Mitglied sagt Danke an Florida Boy für diesen Beitrag:
  • Trötenreiter
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#22
So, nun geht es weiter.
Die komplette Neuausstattung der Gleichrichterdioden mit neuen Glimmerscheiben und Isoliernippeln brachte hier die Wende.
die Ausgangsspannungen des Wandlers sind mit +/-150V vor den Längsreglern wieder da.
Allerdings ist auf der Reglerplatine für die Vorstufen-Spannungen der Q 205 (2SC1986) defekt, C-E-Schluss.
Ich habe die Zuleitung dafür vom Netzteil erst mal abgelötet.

Nach dem Einschalten ergab sich folgendes Bild:
Spannungen vorhanden, ein sauberes Rechteck des Wandlers, +/-150V vor den Längsreglern und +96/-150V dahinter.
Na prima, Q1009-Q1012 C-E-Schluss!

Erinnert mich langsam an Asterix auf Kosika: "Kaum stießen sie ins landesinnere vor, stießen sie auf Schwierigkeiten."

So langsam wirds persöhnlich, aber ich bleibe am Ball.
[-] 3 Mitglieder sagen Danke an hifitohop für diesen Beitrag:
  • frank_w, Trötenreiter, Florida Boy
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#23
das nimmt so langsam die Dimensionen des in diesem Forum inzwischen legendären Peru-Sansui an...
Es genügt nicht, keinen Gedanken zu haben: man muss ihn auch ausdrücken können.
[-] 2 Mitglieder sagen Danke an frank_w für diesen Beitrag:
  • Trötenreiter, Armin777
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#24
Ja, ja der gute Sansui CA-3000 von Mario (Hal9000) aus Peru bei ebay gekauft - den René (Passenger) dann in rund 160 Arbeitsstunden wieder zusammengeflickt hat...das muss um 2010 oder 2011 gewesen sein.
Beste Grüße
Armin

gewerblicher Geraffelrestaurator - arbeitet seit 1969 in der Hifi-Branche
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#25
Ja nun, der Kunde hat mir da mehr oder weniger eine Blankovollmacht gegeben und wenn ich es leid bin, dann mache ich zwischendurch etwas anderes, ein anderes Gerät, oder sonst was.

Die defekten Transistoren des Längsreglers der negativen Betriebsspannung habe ich mir selbst zuzuschreiben.
Ich wollte die Elkos C3 und C4 (Je 10000µF/100V) an der klemmleiste des Netzteils mit 100 Ohm/17W entladen und ruschte dabei an der negativen Spannung mit einem Pin des Widerstandes ab auf die Alu-Grundplatte des Netzteils.
Ein ohrenbetäbender Knall war die Folge.

Ich ersetzte die Transistoren durch die 2SC2626, die ich erst im Wandler hatte, jetzt kann ich wieder +/-95V einstellen.
Bleibt aber noch die Frage, warum Q 205 defekt war.
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