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29.12.2025, 21:57
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 29.12.2025, 21:59 von Elektronik_bastler.)
Hallo allerseits,
Erworben über einen bekannten Kleinanzeigenmarkt...funktionsfähig für kleines Geld. Fernbedienung ist vorhanden ![[Bild: floet.gif]](https://old-fidelity-forum.de/images/extra-smilie/floet.gif) ...das wars Vorgeplänkel...
Dann starte ich mal...laufen tut das Deck, aber mit unterschiedlichen Pegeln rechts, links, Tape, Monitor (als ich reinschaute wusste ich wieso)
Das LW braucht einen Service und die Elektronik ne Einmessung! Alles ist bissl verdreht.
Das übliche - Tonkopf und Wellen fix mit Ethanol gereinigt...Computer angeschlossen... Bei ersten Testaufnaufnahmen mit Kreuzvergleich zum letzten Projekt Pioneer S550s habe ich das Gefühl das die sich nicht mögen  Jede Aufnahme klingt im anderen Deck leise, rechts/links verschiedene Pegel, Geschwindigkeit, Azimut - nüscht stmmt so richtig  Sinustöne und Rauschen durchgejagt...die verdrehten Pegeltrimmer grob justiert um zu gucken das wenigstens die Balance stimmt und somit ein defekter Tonkopf bzw. taube Kondensatoren ausgeschlossen werden können.
Geschwingigkeit mit meinem Meßtape eingestellt, weiterhin habe ich feststellen müssen, das dem Laufwerk übel mitgespielt wurde....am Tapeholder ist was weggebrochen, die rechte Capstanschwungmasse eiert leicht  , die Einstellung der linken Andruckrolle stimmt nicht und die Klappe öffnet manchmal nicht weil das dazugehörige weiße Zahnrad ab und an klemmt...ist bissl was zu tun!
Die Mutingtransistoren sind außer Betrieb genommen worden um Verstärkerrauschen, Dolby Funktion und irgendwelche Einstreuungen zu hören/ sichtbar zu machen...
Oben der neue Patient
Hmmmm, zum Glück hat das Schlachtedeck den selben verbaut und sogar in schwarz
Rollen sind gut gebraucht, die rechte Capstanwelle hat einer mit Sandpapier bearbeitet!? Ölstoppscheibe fehlt, Tonkopp top,
rot - hier wurde gefummelt, ich habe in mühevoller kleinarbeit durch mithilfe zweier anderer Tapedecks die linke rolle justiert auf max. Pegel 315Hz, zudem war der linke Kanal nicht vollständig gelöscht...Fehler gefunden...und anschließend wechselseitig mit der Azimutschraube - orange auf max. Pegel bei 12kHz am PC mit Audiotester abgeglichen...nun klingen die Aufnahmen auf 3 Decks identisch...brauche so eine Lehre oder einen Tip wie man die linke Rolle einstellt. Spiegelkassette baue ich mir.
Das Teil eiert - ein Tip wie man die Welle wieder ganz gerade bekommt
Bin taub
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• HifiChiller
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30.12.2025, 21:49
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 30.12.2025, 21:56 von Elektronik_bastler.)
Heute die Trimmer in einer gewissen Reihenfolge betätigt  , so das Pegel bei 30,315,12000,20000Hz im Rec EQ und Playback EQ fast auf´s mV gleich sind (übrigends wird bei Sony in dBu gemessen während bei Pioneer mit dBv eingepegelt wird!!!!) ...Löschfrequenz von 158,5 auf 160kHz, 19kHz Mpx justiert, Bias überprüft mit Aufnahme und Oszi -> bei 25Hz/ 0dB und Bias auf (-) sieht der Sinus gruselig aus!!! Im Rec EQ Ausgang ist der Sinus perfekt...halt der Nachteil von alter Analogtechnik  Die "Null-klick-stellung" ist ok...die kristallklaren Höhen fehlen dann leicht...die werden mit Rec EQ Modding (wie beim K611) ausgeglichen.
Die Capstanwellen und Tonkopf wurden poliert...Testaufnahmen getätigt...soweit funzt alles super... bis aus das man das "eiern" der Capstanschwungmasse hört und im Audiotester sieht 
Neue Andruckrollen habe ich, Riemen sehen gut aus, Ölstopscheiben sind bestellt...dann kann das LW raus zum Reinigen, Fetten und die Capstanwelle begutachten...
Bin taub
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01.01.2026, 17:10
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01.01.2026, 17:13 von Elektronik_bastler.)
Heute ging´s weita...:
LW gereinigt, gefettet, Rolle rechts getauscht, links blieb (ich habe keinen Bock an dem dünnen Metall die Welle herauszuschlagen...wurde mit 1000er Schleifpapier aufgeraut mit Alk. geputzt und die Wellenenden gefettet.
Die Capstanwelle habe ich in Akkuschrauber eingespannt um zu sehen wo die Welle krumm ist...das ist so minimal das kein Licht durchscheint wenn man die Welle an einen Meßschieber hält...also muss der "Knick" direkt an der Schwungmasse sein. Ich habe die Stellen mit Filzstift markiert...ganz vorsichtig mit stoffummantelter Zange die Welle gedrückt bis sich Besserung einstellte...erfordert etwas Geduld  ...Wellen gefettet, dann Schwungmassen von Dreck befreit, poliert, Riemen gereinigt, Motoren u. Kopfschlitten gefettet, eingebaut.
Licht, Metallpolitur, Superlube
blau = schmierstellen, orange = eiert nicht mehr
neue Rolle re. ...Fett wird entfernt
aufgearbeitet ... sieht gut aus!
Bin taub
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• Balkes60, HifiChiller, Gorm, runback
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03.01.2026, 16:01
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03.01.2026, 21:07 von Elektronik_bastler.)
Sooooo,
es ergab sich ein Problem - die Capstanwelle ist auch noch in sich krumm  wenn auch nur gaaaaaaaanz leicht...das reicht für W&F von 0,4 - 0,5!!!!! Ob jemand das LW oder die rechte Welle/Schwungmasse fallengelassen hat???? Ich habe jetzt mit einem Parallelblock + Lampe geguckt wo die Welle einen Schlag hat...gedrückt...geguckt...gedrückt...eingebaut. Selbst mit 10facher Lupe nichts mehr zu sehen.
Edit: genau dort wo das Band zw. Welle und Andruckrolle läuft kann man mit dem Fingernagel ein deutliches Vibrieren pro Umdrehung spüren...WTF wo kommt so etwas her????????????
Testumgebung...ich habe nebenbei meine Sammlung Aliexpress Riemen getestet, weil die dünner sind mit ca. 0,35mm statt 0,5mm wie der eingebaute -> Ergebnis: keiner ist brauchbar, die haben ALLE Höhenschlag/Seitenschlag/unterschiedliche Dicke pro Umlauf
perfekter Riemen, 47uF Bipolar Kondi statt antiparallel geschaltete
Bin taub
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04.01.2026, 19:26
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 04.01.2026, 23:25 von Elektronik_bastler.)
...warum habe ich nur mit Sony´s Pech?? Als ich vor einem Jahr das K611 revidierte...musste ich mir ein Deck besorgen zum Ausschlachten weil Capstanwelle aus der Schwungmasse fiel und diese dem Fraß schon zum Opfer fiel, der Motor nicht sauber lief....
Jetzt wieder Pech mit Sony....ich weiß jetzt warum die rechte Capstanwelle so halb gewalkt mit Schleifpapier behandelt wurde, weil mein Vorgänger das wusste, das etwas damit nicht stimmt/ er das verursacht hatte  und natürlich verschwiegen wurde!
Vorrichtung zum Schleifen...400er, 800er, Metallpolitur...drückt mir die Daumen
Bin taub
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06.01.2026, 17:44
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 06.01.2026, 17:57 von Elektronik_bastler.)
So Leute...Mitleser,
jetzt habe ich richtig Wut auf meinen Vorgänger/ Vorgängerin/ Verkäufer/ Dumpfbacke!!! Eigentlich ist das Gerät durch die Misshandlung Schrott!
Die Welle hat am Bandlauf so einen Einschlag, den bekomme ich mit runterschleifen nicht weg...ich selbst habe einigermaßen vernünftige Arbeit abgeliefert...die Welle glänzt, hat keinen Schlag, kein axiales Spiel, ganz gerader Durchmesser bis zur Lagerstelle von 2,4mm...dennoch sind die Meßwerte unterirdisch!  Nebenbei gibts Bandsalat weil der Durchmesser nun zu kein ist (2,5mm original) beträgt und dadurch die linke Seite mehr Band liefert wie die rechte wegschaffen kann. Die linke Welle ist 2,2-2,25mm (was mein Meßschieber an Genauigkeit hergibt) ...die Übersetzung der Schwungmassen ist 13:12 dann stehen beide Markierungen wieder nebeneinander.
Ich war schon am gucken wo ich eine rechte Welle herbekomme -> keine Chance...also bleibt nur einen großen Griff ans Deck zum Entsorgen oder als E-teil Spender veräußern 
Dann die Idee - habe 2 Sony Schlachtedecks - Welle ausbauen messen - alten Arsch  die single Capstan Laufwerke haben einen Durchmesser wie die linke Welle, also 2,2mm.
Letzte Lösung: 2,5mm Federstahldraht kaufen, die Capstanwelle in Backofen...testen ob sich der Kleber löst und danach mit Metallkleber einkleben. Die Schwungmassen und der Motor laufen übrigends einwandfrei, leicht, ohne eiern, ohne Geräusche, Riemen laufen sauber, wieder originale rechte Rolle montiert um andere Änderungen auszuschließen...und dann solche Rückschläge.
Das spornt mich extra an, Flinte ins Korn werfen ist keine Option!
Weiß von euch jemand eine praktikable Lösung?
Bin taub
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08.01.2026, 22:52
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 22:48 von Elektronik_bastler.)
Guten Abend...
die ersten Teile trudeln ein...die Schwungmasse ist von der Welle getrennt (Backofen 150°) easy...jetzt heißt es die Messinghülse heile von der Welle zu bekommen -> weil die gibt´s in dem Maß leider nicht...2,5x6x12mm (wenn jemand von euch einen Anbieter kennt  ) Amazon, Ebay, Aliexpress, Onlineshops haben immer nur ähnliche Maße der Buchse. Ich werde es erhitzen und vorsichtig die Welle austreiben.
blau - K711, rot - K611
jede Menge Ölstopscheiben...der schöne neue Bohrer wird die Capstanwelle
Edit 9.1.: die Hülse/Welle mit Lötlampe erwärmt...auf eine kleine Nuss gesteckt (4mm) welche im Schraubstock eingespannt ist... sachte mit dem Hammer auf die Welle druff - lässt sich easy austreiben...alte Capstanwelle, man könnte auch einen kleineren Bohrer nehmen, um den restlichen Weg ausschlagen...das ging wesentlich besser als gedacht
Probestecken - funzt...beim montieren wird die Hülse erwärmt, der Bohrer kommt ins Tiefkühlfach...das wird ne super Presspassung, welche perfekt gerade wird.
Bin taub
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