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Der ist Baujahr zwischen 1972 und 1974, da kann man schon mal die Elkos auf der Verstärkerplatine tauschen. Die 6,3V sollten mit nicht weniger als 16V ersetzt werden. Generell geht es da recht trocken und rissig an den Lötstellen zu, da macht sich frisches Zinn ganz gut.
Wenn das nicht hilft, müsste nach morschen Halbleitern geschaut werden. Ist ja alles überschaubar und als Steckmodul auch leicht zu handhaben.
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Hallo Florida Boy,
herzlichen Dank für Deine Einschätzung. Dann fange ich mal mit dem Steckmodul (Main Amplifier Circuit Board?) an und werde berichten. So ein Störgeräusch habe ich bislang noch nie in meinem Leben gehört, aber ich bin bzgl. Verstärker nun einmal auch recht unerfahren. Du hast mich auf jeden Fall schon einmal auf den "Optimismusweg" gelenkt/geschickt!
Viele Grüße
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28.03.2026, 06:35
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 28.03.2026, 06:37 von Musikliebhaber72.)
Und die in der Nähe befindliche Spule ? ist etwas schwarz geworden.
![[Bild: 1000005835.jpg]](https://i.postimg.cc/XYKncNJJ/1000005835.jpg)
Vieleicht schaust du dir zuerst mal den Keramikwiederstand an... der stülpt sein inneres nach aussen... das dürfte wohl auch der Grund sein warum sich der Ruhestrom nicht einstellen lässt und warum die Spule die Farbe gewechselt hat...
wirft aber auch eine viel größere Frage auf, warum hat der sich verabschiedet...

die halten eigentlich schon viel aus...
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Oh-je.
Wenn solche eindeutigen Zeichen völliger Zerstörung nicht als solche identifiziert werden können, schwindet jeder Optimismus.
Gebe das Gerät an eine Fachwerkstatt oder verkaufe es.
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Na da hat der Franzose auch die Widerstände gewechselt.
Das hat Rotel aber eigentlich recht gut gemacht:
Die dicken braunen sind Schichtwiderstände, die als Sicherungswiderstände verbaut sind. Die anderen sind Filmwiderstände, die i. d. R. nicht überprüft/getauscht werden müssen, weil nicht hoch belastet und bereits rauscharm. Die Schichtwiderstände sind bei Schaden in jedem Falle zu prüfen, weil sie durch Wärmeeinwirkung driften.
Was die Elkos betrifft, ist Rotel einer der sehr wenigen Hersteller, die bereits Anfang der 70er sie im Signalweg mit LowNoise spezifiziert hat. Die dort verbauten Modelle sind daher eigentlich immer von hoher Qualität und zeigen wenig Ausfall. Bei den einfachen Elnas (graue Mäuse) ist das nicht immer gegeben.
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• Matt550
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Wie auch immer, wenn man den Keramikwiderstand und die Spule sieht, sollte man wenigstens genau nachsehen. Oder auch mal messen/tauschen.
Die Widerstände hätte ich auch nicht wirklich getauscht, aber die Platinen würden bei mir gründlich gereinigt werden, dann sieht mach besser wie die Lötstellen aussehen.
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• Florida Boy, Matt550
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(28.03.2026, 10:55)MBlau007 schrieb: Wie auch immer, wenn man den Keramikwiderstand und die Spule sieht, sollte man wenigstens genau nachsehen. Oder auch mal messen/tauschen.
Die Widerstände hätte ich auch nicht wirklich getauscht, aber die Platinen würden bei mir gründlich gereinigt werden, dann sieht mach besser wie die Lötstellen aussehen.
Ich würde mal die 2 Endstufen-Transistoren dieses Kanals durchmessen... wie der Spannungsabfall ist und ob da vielleicht ein Schluss auf Masse ist (Gehäuse ist gleichzeitig Kollektor, wenn die Glimmscheibe dahinter durch ist, könnte genau das mit den zwei Wiederständen dazwischen passieren)... wenn die in Ordnung sind, ist vielleicht davor in der Spannungsverstärkung was im Argen...
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• Matt550
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28.03.2026, 23:25
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 28.03.2026, 23:26 von Broesel02.)
Ich würde auch die Kohle- Masse Widerstände ersetzen. Bei den Geräten aus diesen Baujahren sind diese Widerstände häufig sehr weit aus der Spezifikation gedriftet. Dann kommt man die Schaltung nicht mehr in den vorgesehenen Arbeitsbereich
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