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Dunkles Display Yamaha CDX- E 200
#1
Hallo 
Ich bin neu im Forum und habe ein Problem mit einem sehr dunklen Display eines Yamaha CDX -E200 Display. Die Betriebsspannungensind soweit ok sodass ich davon ausgehe daß das Display selbst „verbraucht „ ist. Habe mal 2 Fotos gemacht wegen dem Display Typ :
[Bild: IMG-5084.jpg]

[Bild: IMG-5085.png]
Weiß jemand ob man das Display noch irgendwo neuwertig bekommen kann?
Die Display Bezeichnung ist 14- BT- 56 GN

Vielen Dank für eure Hilfe 

Gruß Joe
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#2
Spannung für die Elektronenschleuder (Heizdrähte) etwas hochdrehen (wenn möglich) und oder Folie ab...
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#3
Erst einmal willkommen hier im Forum....

Ich kenne das Problem, mit "Spannung hochdrehen" ist da nix, es ist auch keine Folie darauf, sondern eine getönte Scheibe, die die originale Anzeige darunter in den Bernstein-Ton "umfärbt". Ich hatte mal bei einem ähnlichen Yamaha-Display die dort vorhandenen 2 Widerstände davor auf Anraten gebrückt, hat aber auch nix gebracht.

Ich empfehle die Suche nach einem Gebrauchtgerät mit zum Beispiel defektem Laufwerk, wo das Display noch hell ist als Teileträger für deines.
Anything over a mouthfull is wasted!
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#4
Hallo und auch hier willkommen.

Falls du kein Vergleichsgerät mit gutem Display findest und mit diesem leben muss, kann die "leichte" Erhöhung der Heizspannung (und dadurch dem Strom durch die Heizfäden) eine Verbesserung bringen.

Mess mal die Wechselspannung (!) zw. der Anschlüssen 1 o. 2 und 69 o 70 des Displays.
Sollte um die 3V AC sein...
"We learned more from a three minute record than we ever learned in school" , Bruce Springsteen in "No surrender" played als Song 2 im Mai 2013 in Hannover Dance3 Dance3
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#5
Hallo
Vielen Dank erst mal für die schnelle Rückmeldung
Die Heizspannung liegt bei 3,7 V AC und ist damit genau nach Schaltbild
Ich habe mittlerweile auch schon über Kleinanzeigen ein defektes Gerät erworben und die Display Platine gewechselt. Leider ist die Neue auch nur ein bisschen heller als die alte
Habe auch die alte Platine mal extern bestritt Indie Heizspannung erhöht
Konnte die einzelnen Segmente separat ansteuern aber evtl. war es doch etwas zu gut gemeint
Seit dem leuchten alle Dots beim einschalten

[Bild: IMG-5086.jpg]
[-] 1 Mitglied sagt Danke an Joesch für diesen Beitrag:
  • Jarap
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#6
Zitat:Ich empfehle die Suche nach einem Gebrauchtgerät mit zum Beispiel defektem Laufwerk, wo das Display noch hell ist als Teileträger für deines.

da wird es wohl auch andere evtl. baugleiche Geräte geben wo das gleiche Display nutzen..
Vielleicht könnte da auch der Yamaha Service was zur Verwendung diese Displays in anderen Modellen dazu beitragen. Ich hatte durchaus schon gute Erfahrung mit E-Mails an Support gewisser Hersteller
Die wollen auch Kunden halten.

Grüße Jaro
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#7
Bestimmt gut gemeint, mit den 3,7Vac, aber uninteressant.

Über einen Spannungsverdoppler werden aus den 19,6Vac des Trafos weitere 19,6Vac generiert. Den daraus gewonnenen -22Vdc (-28Vdc plus 6Vdc von D12) werden die 3,7Vac überlagert, sodass dann eine Heizspannung zwischen -20V und -24V am Display anliegt.

Die Elkos in diesen Verdopplern - hier konkret C42 - mögen keine Wechselspannung und sind daher relativ schnell am Ende.

Der Heizstrom lässt sich in dieser Schalte nicht erhöhen, aber die Heizspannung. Dazu D12 von 6V auf 5V senken. Das wären dann -23Vdc plus +/-1,85Vac. Denke aber, wenn die Elkos im Netzteil fit - sprich neu - sind, wird das nicht nötig sein.

[Bild: JldSCerl.jpeg]
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#8
Hallo
Vielen Dank für die ausführliche Erklärung
Den C42 Elko hatte ich auch gleich im Verdacht als Übeltäter
Habe einen baugleichen parallel gehängt aber keinen sichtbaren Effekt erzielt
Durch die externe Bestromung der Platine im ausgebauten Zustand konnte ich mit der Heizspannung spielen was auch sichtbar zur Verbesserung führte aber seit dem Zurückbau der Platine ins Gerät leuchten beim Einschalten alle dots permanent
Den Effekt verstehe ich noch nicht
Grüße Joe
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#9
Könnte ein Domino Effekt sein:

Eine kleine negative Veränderung oder Pleite löst eine unaufhaltsame Kette weiterer Zusammenbrüche aus.
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#10
(20.07.2026, 17:21)Florida Boy schrieb: Bestimmt gut gemeint, mit den 3,7Vac, aber uninteressant.

Über einen Spannungsverdoppler werden aus den 19,6Vac des Trafos weitere 19,6Vac generiert. Den daraus gewonnenen -22Vdc (-28Vdc plus 6Vdc von D12) werden die 3,7Vac überlagert, sodass dann eine Heizspannung zwischen -20V und -24V am Display anliegt.


Moin,
nein, da liegt ein Missverstaendnis vor.
Wir haben es hier mit zwei Spannungen zu tun, der Heizspannung (3,7V) und der Katodenspannung (ca. -23V)
Geheizt wird mit 3,7V, diese Spannung liegt zwischen den Heizanschluessen (erster und letzter Pin der Roehre). Der gesamte Heizkreis liegt dann auf -23V gegen Masse.

Die Anzeige ist eine direkt geheizte Triode. Die Segmente leuchten, wenn Gitter und Segment positiv gegenueber der Katode (Heizfaden) sind. Das wird erreicht, indem der Steuerschaltkreis die betreffenden Segmente auf Masse legt.

Die Heizspannung ist so gross, dass man die Heizfaeden gerade eben nicht leuchten sieht. Man kann versuchen die Heizfaeden zu regenerieren, indem man die Heizung an eine Spannung legt, die die Faeden auf eine mittlere Orangeglut bringt. Den Zustand 10 Sekunden halten.
Eine Spannung von ca. 6V sollte hier genuegen.

73
Peter
[-] 2 Mitglieder sagen Danke an hf500 für diesen Beitrag:
  • Gorm, nice2hear
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#11
Danke Peter
Genau das habe ich gemacht
Habe halt jetzt den komischen Effekt dass jetzt permanent alle dots leuchten und komischerweise funktioniert jetzt auch nur noch der Kasettenschacht auf Knopfdruck alle anderen Schalter sind taub
Gruß Joe
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#12
Ich kenne jetzt die Schaltung von diesem Gerät nicht, aber ähnliches habe ich bei einem AKAI CD-73 schon erlebt.
Da hatte jemand auch versucht am Gerät zu reparieren und uncodierte Kabel falsch angesteckt. Als Ergebnis ist ein Maskenprogrammierter IC für die Tasten- und Displayansteuerung an einem Port gestorben. Da ging dann (fast) keine Eingabe mehr und das Display zeigte Blödsinn an. Wenn es bei dem Wechsel des Displays bzw. den Versuchen mit den Spannungen einen Kurzschluss gegeben hat, könnte das die Fehlfunktionen erklären. Bist du sicher, dass wirklich alle Kabel richtig angeschlossen sind und Kontakt haben?
Wenn du ein Ersatzgerät hast - wie du ja geschrieben hast -, solltest du die mit dem vergleichen. Andernfalls hilft es nur nur einem Oszilloskop oder Signalanalysator alle Leitungen des Tastenblocks und der Anzeige zu prüfen.

VG Ingo
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#13
(21.07.2026, 19:35)hf500 schrieb: Moin,
nein, da liegt ein Missverstaendnis vor.
Wir haben es hier mit zwei Spannungen zu tun, der Heizspannung (3,7V) und der Katodenspannung (ca. -23V)
Geheizt wird mit 3,7V, diese Spannung liegt zwischen den Heizanschluessen (erster und letzter Pin der Roehre). Der gesamte Heizkreis liegt dann auf -23V gegen Masse.

Mahlzeit.
Nicht anderes habe ich gesagt. Die 3,7V sind uninteressant, weil direkt vom Trafo kommend.

Frage ist ja, welche ,,externe Hilfsspannung" vom TE wo angelegt wurde, da die Segmentgitter nicht mehr einzeln angesteuert werden. Das LC75710 verträgt an Vfd ,,nur" -55V.
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#14
Hallo
Habe die ext. Beschallung noch mal wiederholt


[Bild: IMG-0038.jpg]
Um zB Repeat anzusteuern wird P1 mit 14 G gebrückt und an + 24 V gelegt die Maße dazu auf PIN 35.
Den Heizstrom an PIN 36 und 70 variabel zwischen 3 und 6 Volt und siehe da Repeat leuchtet 

Dh die Segmente lassen sich nach Matrix einzeln ansteuern und auch die Helligkeit variieren 
Nach zurückbauen der Platine erfolgt dann keine Ansteuerung mehr alle Dots leuchten
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#15
Ist ja schön, dass du das Display noch einzeln ansteuern kannst.
Aber hast du dir meinen Post #12 mal genau durchgelesen und beachtet?
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#16
(22.07.2026, 14:08)Joesch schrieb: Um zB Repeat anzusteuern wird P1 mit 14 G gebrückt und an + 24 V gelegt die Maße dazu auf PIN 35.
Den Heizstrom an PIN 36 und 70 variabel zwischen 3 und 6 Volt und siehe da Repeat leuchtet 

Dh die Segmente lassen sich nach Matrix einzeln ansteuern und auch die Helligkeit variieren 
Nach zurückbauen der Platine erfolgt dann keine Ansteuerung mehr alle Dots leuchten

Du hast die Spannung am Display umgedreht. Das mag im ausgebauten Zustand (VFD von Platine getrennt) durchaus gehen, wobei ich mich wundere, da F2 (PIN 35 und weitere) nirgends angeschlossen ist. Im eingebauten Zustand (VFD auf Platine) zerschießt du damit unweigerlich die Gittersteuerung im Prozessor, da die Gitter intern nur zwischen +5V und -Vfd (als Pull-Down) im Interlace umgeschaltet werden.

[Bild: iOKRZH5l.jpeg]
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#17
Hallo und Danke für die Info
F2 (Pin35) lag an Masse

[Bild: IMG-0038.jpg]


Möglicherweise wurde wirklich die Gittersteuerung im Prozessor zerschossen
Wo hast du denn das Schaltbild her ?
Ist das VFD eigentlich gesteckt in der Fassung oder gelötet?
Bekommt man das Teil noch irgendwo her ?

Gruß Joe
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