(06.11.2020, 12:50)Armin777 schrieb: Wie lange hat Dich der Dominik warten lassen??
Beste Grüße
Armin
Armin, dein unterschwelliges Gemobbe geht mir auf den Senkel, wie alt bist du denn, 13 ?
Zu Deiner Info: Potis, Selectoren und Schalter die einzeln gesendet werden, dauern im Schnitt 1-2 Wochen, ist also nicht die Welt an Zeit.
Ausgenommen sind Teile, bei denen ein derberer Schaden ist oder ich Teile oder Werkzeug wie dieses:
Fräserhalter
oder dieses:
MontDemont
oder dieses:
SchlPresse
für die Reparatur vorher habe anfertigen müssen.
Oder eben die Reparatur einfach aufwendiger ist wie hier:
Achsabriss
(Das ist nicht alles an Sachen die wir zur Reparatur der Potis gemacht haben, ich habe wenig bis keine Zeit, alles auf meine HP hochzuladen!)
und ich mir erst überlegen muß, wie man das Problem am besten lösen kann.
Dann ggf eine CAD-Zeichnung für die CNC-Fräse zu machen etc.
Wenn ich an die Maschinen gehe, dann fräse, drehe ich gleich Teile für mehrere "Baustellen" aus einem Nutzen, denn gutes Material ist inzwischen sehr teuer und da ich für die zusätzlich angefallenen Materialkosten/Arbeitszeit noch nie etwas extra berechnet habe, dauert es hat dann länger. Beschwert hat sich noch nie ein Besitzer, warum auch, Das Ergebnis zählt und ihr könnt das auch nicht schneller, weil ihr soetwas bei GoH nicht macht/könnt.
BTT:
Habe gleich gesehen, das es der Selector vom L-1000er ist, aber um diesen dauerhaft instand zu setzen muß man zuerst das Platinenmaterial entfetten und verpresst trocknen, denn das Platinenmaterial ist offenporig und das Fett der Achse läuft mit den Jahren an den Rand und quellt ihn auf, so das die äußeren R-Bahnen dann leicht in Richtung Schleifer wandern, das einen höheren Abrieb an den Stellen zur Folge hat und der Schleifer, der sich ja auch mit der Zeit am Kontakt abreibt und mikroskopisch kleine scharfe Kanten bildet, die Bahn "aufreist"
Daher ist: das Aufbringen von "Schalterfett" auf die Bahn, nicht nur Kontraproduktiv sondern an sich schon Sachbeschädigung.
Genauso wie das "Nachbiegen" der Schleiferkontakte, warum siehe oben!
Auf was man aber unbedingt achten sollte sind die Kunststoffnieten die den Schleifer halten. Der Schleifer darf sich im Träger nicht bewegen lassen!
Wenn das so ist, muß man die Nieten auf dem Delrinträger neu "spannen".
BTW wenn man die Kontaktfedern "nachbiegt" wie Armin das beschrieben hat, entsteht auch ein höherer Druck auf die Nieten, die reissen dann schneller aus
Man darf eines nie vergessen, auch wenn das Bauteil als es das noch vom Hersteller gab, nur wenig gekostet hat, ist es heute nicht mehr lieferbar, auch keinen Ersatz!
Und wenn man das Teil dann durch Unwissenheit getötet hat, hat man auch das komplette Gerät getötet, denn ohne gehts halt nicht.
Und ja lieber Armin, es gab/gibt Service-Additionals zum L-1000T, L-1000C und zum L-1000D und viele zum L-1000M ( denn da gab es alleine schon 5 Revisionen zum Eingangsboard, 3 zu den Endstufenboards wobei die letzte ja in der "Kastrierung" derselbigen mündete, da die Rev1 der Endtufenboards ja massenweise innnerhalb der Garantie geplatzt sind)
Das konntet ihr aber nicht wissen, da ihr (Armin Kahn und Partner) nur den "normalen" Servicevertrag von Kenwood hattet (bis ihr ihn weggenommen bekommen habt, ja, ich weis warum

und an sich keine "L" Geräte reparieren solltet.
Daher habt ihr auch nur das "Sandard-SM" bekommen. Aber ich denke Dir/Euch ist schon aufgefallen, das zB das erste SM für den L-1000M zig Fehler enthielt
angefangen vom falschen BIAS über falsche und fehlende Verbindungen in der Schaltungszeichnung über differierendes Layout und und und.
Wir bei Fa. Franke hatten den erweiterten ServiceVertrag und
MUßTEN diese Geräte reparieren, auch die, die von anderen ServicePartnern hingerichtet wurden, also haben wir auch die ADD´s bekommen.
Diese Unterlagen habe ich bei Gründung 2006 meiner Firma mit Zustimmung des Herstellers mitgenommen.