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Dat-Recorder
Mechanisch betrachtet hab ich noch nie Probleme mit diesen (mittlerweile 30 Jahre alten!!!) Tastern gehabt. Bei mir hat bislang immer die chemische Keule funktioniert: WD40 rein, 15 min einwirken lassen, Schalter während der Einwirkzeit sehr oft betätigen ( Haushaltsrolle zum Aufnehmen der bis dato gelösten Oxidrückstände verwenden). Die Schalter haben binnen 20 min. immer wieder normal funktioniert. Dann noch mal Kontaktspray rein - wieder sehr oft und schnell hintereinander betätigen (wieder Haushaltsrolle zum Aufnehmen anfallender Flüssigkeiten - danach bis heute Ruhe!. Der Schalter muss nach der Prozedur wieder einigermaßen trocken sein. Da das Gehäuse sehr dünn ist, sieht man normalerweise ganz gut, ob er noch voll Chemie ist. Das kommt aber alles raus und wird von der Haushaltsrolle wirksam aufgesaugt. Ich hab zwar erst 5 Decks revidiert, aber diese Schalter haben nach dieser Prozedur ALLE wieder einwandfrei funktioniert und tun es auch heute noch. Fazit: Ich glaube, mechanisch waren die Schalter langlebiger ausgelegt, als mancher hier glauben mag - ist erst die Oxidschicht wieder vom Metall runter, tun sie weitere 20 Jahre.
[-] 1 Mitglied sagt Danke an Dat-Tommi für diesen Beitrag:
  • HUCHT-Tec
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Dennoch will ich nicht verheimlichen, dass ich bis dato nicht weiß, wie sich die chemischen "Helfer" langfristig auf die Kunststoffumgebung (Weichmacher) der Taster auswirken - da fehlen mir leider 30 Jahre Beobachtungszeit.
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Übrigens war mit der selben Methode auch die Behandlung gewisser Potentiometer ( Record Level, Kopfhörerausganng) erfolgreich - alles Rauschen und Knacken ist nach weniger als 20 min verschwunden. Und diese Potis will man auch nicht aufbiegen!?
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WD-40 is not a lubricant, it is water displacement solution and not suitable for audio applications, althought it may "work" sometimes.
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(17.03.2025, 10:00)Dat-Tommi schrieb: ....ist erst die Oxidschicht wieder vom Metall runter, tun sie weitere 20 Jahre.

Wunschdenken.
Not macht erfinderisch. Floet
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Diese Kassettenerkennungstaster würde ich nicht zerlegen, das hab ich nur einmal gemacht und mich fürchterlich geärgert, denn das winzige Gefrickel bringt man dann nicht mehr zusammen. Einfach Kontaktspray oder Balistol nehmen und die Taster damit bearbeiten, dann funktionieren die in der Regel wieder, und zwar viele Jahre. Würde das mal nicht als Wunschdenken bezeichnen. Mach das ja schließlich schon weit über 20 Jahre, bisher hab ich so noch jeden Taster wieder hingebracht.


Mein Sony PCM-2800 ist fertig. Umgebaut in ein Schampusgehäuse von einem 57er. War viel Arbeit.

Rückwand abgebaut um Cinchbuchsen einzubauen, der hat ja nur XLR-Anschlüsse:

[Bild: qSDVjiZl.jpeg]

[Bild: VHxdNN7l.jpeg]

Laufwerk überholt:

[Bild: 3o2jwt6l.jpeg]

[Bild: diOYmzAl.jpeg]

[Bild: TGv6DPcl.jpeg]

Die beider 57er die als Gehäusespender dienen hab ich auch wieder hingebracht. Bei einem mit der defekten Powerplatine und Hauptplatine hab ich Platinen vom 670er eingebaut. Die Laufwerke laufen nach Überholung beide wieder tadellos.

Neue Kopftrommelreinigungsrolle, Eigenbau in blau, sieht doch gut aus:

[Bild: tmr3ASFl.jpeg]

Der 2800 läuft wunderbar und sieht in schampus wesentlich besser aus als in mausgrau:

[Bild: wFwiMMxl.jpeg]

Diesmal habe ich einen originalen Rec-Level-Stellknopf umlackiert, damals hab ich mir den aus Metall selbst gebaut (das betreffemde Gerät steht drunter). Das war mir diesmal zu viel Arbeit.

Beim anderen 2800er ist leider die Vierkopftrommel defekt. Hab ja schon mal vor Jahren einen 2800 auf 2-Kopf-Trommel umbebaut, das war nicht einfach.

Damals hat mir mein defekter AIWA XD-S1100 als Trommellieferant gedient weil die Trommel im AIWA auch Flachbandkabel für die Trommel-Antriebsplatine hat, da ist der Umbau wesentlich einfacher. Leider sind meine Ersatztrommeln die ich noch habe alle defekt und somit müßte ich entweder einen 670er oder einen 57er von Sony opfern was ich nicht möchte.

Hat einer von Euch vielleicht einen defekten AIWA XD-S1100 mit funktionsfähiger Kopftrommel rumstehen?
[-] 1 Mitglied sagt Danke an ghalifidely für diesen Beitrag:
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Today I received RE gear from Axel. It fits like glove... Thumbsup


[Bild: DSC-7726.jpg]
[-] 1 Mitglied sagt Danke an MPF für diesen Beitrag:
  • HUCHT-Tec
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Freut mich, dass es noch Anwender gibt, die meine kompatiblen RE-Metallzahnräder den zerbrochenen
und dann mit Sekundenkleber wieder zusammen gepappten originalen Plastikrädern vorziehen.  Thumbsup
Not macht erfinderisch. Floet
[-] 1 Mitglied sagt Danke an HUCHT-Tec für diesen Beitrag:
  • MPF
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I am not a DAT "collector" like some of you guys here, but I think that PCM-7050 deserves the best option available. I do not want to solve the same problem in the future and I am not a fan of 3D printed parts anyway, although they can be sometimes good. I am happy that Axel have some spare parts left and was willing to sell them. Pity that he does not have loading gears anymore.

Collecting DAT recorders is an expensive hobby (like all vintage HiFi electronics) these days. I am glad that I have bought most of my units (Pro audio) during the last 30+ years. Now its time to overhaul them, so no need to buy another units, because time is ticking and free space left.
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I have inspected and 2x cleaned the ADA-18 board again (PCM-7050), because there was some electrolyte residue left. I have to use toothpicks to scratch off the mess from the soldering points, because bath did not work well (I do not use ultrasonic cleaner). Also found some missing tracks (eaten / torn out) after desoldering, so "bridge" soldering is going on. Damned ELNA Duorex capacitors... Flenne

Could you, please, recommend me good "audio grade" (THT type) capacitors which are available these days and which do not leak? Something like Panasonic FM series ... preferably within EU. Thank you.  Hi

ADA-18 board with broken C304 right contact:

[Bild: DSC-7777.jpg]


27pcs of Elna Duorex which 1/2 of them are already leaking:

[Bild: DSC-7785.jpg]
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Both 7030 and 7050 are known for their leaking Duorex. I believe that, as stadio machines, they were powered all day long even if not used.
Sony DTC-1000ES/55ES/59ES PCM-2700/7010/7030/7050, Luxman KD-117, Denon DTR-2000, Sharp RX-100, Panasonic SV-DA10, Aiwa HD-S1 XD-001/S260/S1100, Yamaha DTR2, Samsung DT-850
[-] 1 Mitglied sagt Danke an hdrobien für diesen Beitrag:
  • MPF
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Yes, you are right...my unit has almost 14.000h of operation hours now (powered ON). I have just removed the front panel to see whether there are any SMD capacitors (as they are on PCM-7010) on KY-192 keyboard board, but luckily they are not. Unit with S/N range 502xx.
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(20.03.2025, 11:02)MPF schrieb: Could you, please, recommend me good "audio grade" (THT type) capacitors
which are available these days and which do not leak?


So etwas läuft nie aus:  Raucher

(16.02.2025, 15:45)HUCHT-Tec schrieb: Es gibt hier noch diverse bedrahtete Tantalkondensatoren in meinem Keller.

Zum Beispiel: Siemens, Kemet, CTS, radial bedrahtet, Rastermass 5mm, Höhe ca 10mm,
diverse Spannungen und Kapazitäten. Zum Teil in Tausender-Stückzahlen.

Kleine Auswahl mit der hier infrage kommenden Bauform:


[Bild: NOS-Tako-R5-02.jpg]
Not macht erfinderisch. Floet
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Axel, do you think these are good replacement for HiFi grade electrolytic ones? I am replacing capacitors on AD/DA board where is enough space for standard caps (not RF amplifier / drive board without space). I think it could be a problem with right values of these tantalums, could not be?
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Das mit den radial bedrahteten Tantalkondensatoren (teilweise MIL-Typen) war ja nur ein Vorschlag....

Ob diese Teile "HiFi grade" sind, das weiss ich nicht. Auf jeden Fall sind die aber "Messtechnik grade". LOL

Wenn es sich um Entkoppelkondensatoren für Versorgungsspannungen handelt, die im DAT ersetzt
werden sollen, dann sind die Werte nicht sonderlich kritisch und diese Kondensatoren serienmässig oft
stark überdimensioniert. Besonders bei den Spannungsfestigkeiten.

Da müsste man also erst mal nachchprüfen, welche Spannungen tatsächlich anliegen, um eine sinnvolle
Auswahl an infrage kommenden Tantalkondensatoren treffen zu können. Da ist die Spannung das Problem.


Wenn der Platzbedarf keine Rolle spielt, dann hätte ich aber notfalls auch sowas als garantiert
100% auslaufsichere Ausführung hier (Polyester, verschiedene Werte und Spannungsfestigkeiten):  Raucher


[Bild: MKS4-15-F-100-01.jpg]

.
Not macht erfinderisch. Floet
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Ah die guten WIMA aus Ostfriesland...



Auf jeden Fall sind die aber "Messtechnik grade". LOL

Kann ich bestätigen!
[-] 1 Mitglied sagt Danke an wdjn für diesen Beitrag:
  • HUCHT-Tec
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(21.03.2025, 13:45)wdjn schrieb: Ah die guten WIMA aus Ostfriesland...

Ja, und es gibt in meinem Keller auch noch ein paar Kartons / Fässer voll mit axial bedrahteten
Roederstein MKT1813 Folienkondensatoren mit verschiedenen Werten und Spannungsfestigkeiten.

Die sind alle noch die gute alte ERO-Ausführung im grünen Gehäuse.

Diese Teile sind klanglich bekanntlich "HighEnd grade", besonders als Koppelkondensatoren in
Röhrenverstärkern. 

Aber natürlich auch in Digitalaudiogeräten wie DAT, MD, CDP, PCM-Processor etc.
Da ist dann manchmal nur die Bauform etwas arg gross.

Auch 1A für passive Lautsprecherweichen geeignet ! 
Oldie

Sind nur leider kein Ökodreck ("bleifrei" / RohS) und damit heute in nennenswerten Mengen absolut
unverkäuflich.

Zumindest für gewerbliche Anwender nicht mehr verwendbar, obwohl absolute Top-Ware.  Flenne


Diese grünen Roederstein-Teile mit den Bleizinn-beschichteten  Anschlussdrähten ("NOS") werden
aber auf Ebay immer noch von einigen Händlern in Kleinstmengen zu ziemlich (!) deftigen bis gar
unverschämten Preisen an Bastler / Privatanwender / "Klangtuner" verkauft:

[Bild: MKT1813-Ebay-02.jpg]

.
Not macht erfinderisch. Floet
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Hey Axel,
dann bist du ja mit deinen Vorräten ein gemachter Mann! [Bild: thumbsup.gif] Wenn du einen Zweier-Pack für 4€ abgibst, kann keiner klagen.
Aber:
Neu kosten die 1,5µF mit 160V~  0,99€, so dass ich nicht glaube, dass der Anbieter auf ebay viel davon los wird.
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(21.03.2025, 16:29)gst schrieb: Hey Axel,

dann bist du ja mit deinen Vorräten ein gemachter Mann!


Tja, schön wärs ja.

Aber die bittere Realität sieht leider völlig anders aus:

In Wirklichkeit gilt der ganze Kram seit 2005 wegen seines Bleigehaltes über 1 Promille nicht etwa
als höchstwertige Bauteile für Hochzuverlässigkeitselektronik, sondern ganz im Gegenteil als ganz
böser Sondermüll
, für dessen sachgerechte Entsorgung als "umweltschädliches Gefahrgut"
ich noch richtig Geld bezahlen(!!!) müsste.

EU- und deutscher (grüner) Ökowahn der allerekelhaftesten Art.

Ich wurde von denen 2005 glatt zwangsenteignet, indem praktisch mein gesamtes Bauteilelager
für illegal für gewerbliche Geräteherstellung erklärt wurde: rot-grünes ElektroG (Schröder + Fischer)

Das Zeug kann ich noch nichtmal einfach in die "Gelbe Tonne" stecken oder "sonstwo" hin kippen.

(Gilt auch für meine div. Bestände an alten NOS Tantalkondensatoren, teilweise in Top MIL Qualität.)

Das wäre dann höchstwahrscheinlich gleich eine Umweltstraftat(!!), für die mir die Ökofaschisten den
Kopf abreissen würden.... Hier geht es immerhin um Mengen im Bereich von mehreren Zentnern....


Hier mal ein Teil meiner komplett wertlos gewordenen Bestände an bleihaltigen Tantalkondensatoren:

(die 3-Liter-Blechdosen sind übrigens auch voll mit diesem Zeug...)

[Bild: Roh-S-Schrott-Hucht-2005-001.jpg]

[Bild: Roh-S-Schrott-Hucht-2005-002.jpg]

[Bild: Roh-S-Schrott-Hucht-2005-003.jpg]

[Bild: Roh-S-Schrott-Hucht-2005-004.jpg]

[Bild: Roh-S-Schrott-Hucht-2005-005.jpg]

[Bild: Roh-S-Schrott-Hucht-2005-010.jpg]


[Bild: Roh-S-Schrott-Hucht-2005-008.jpg]


Das hier sind rund 12 000 Stück ( = 6 Gurte a 2000 Stück) hochwertige milttärische Tantalkondensatoren
von KEMET (10µF / 25V), die ich in den 90ern mal relativ günstig als Industrierestposten eingekauft hatte.

Dieses "Kanisterchen" hatte trotzdem noch über 2000 Euro gekostet und ist heute wertlos. KOTZ !!!!

[Bild: Roh-S-Schrott-Hucht-2005-006.jpg]



Das hier sind rund 50 000 Stück hochwertige SMD Tantalkondensatoren von Siemens:

[Bild: Roh-S-Schrott-Hucht-2005-009.jpg]



Und das sind rund 25 000 Stück original grüne Roederstein MKT1813 (2,2µF / 250V-) aus den 90er Jahren:

[Bild: Roh-S-Schrott-Hucht-2005-007.jpg]


Das ganze Zeug wurde seinerzeit mit Hinweis auf die geänderte Rechtslage durch meinen Steuerberater
als Schrott komplett aus meinem gewerblichem Materialbestand ausgebucht.

Hatte aber vorher zur Sicherheit noch eine umfangreiche Fotodukumentation (120 Fotos) von dem
ganzen verschrotteten Bauteilebestand gemacht.

Der unmittelbare wirtschaftliche Schaden war damals sechsstellig und ich konnte mich finanziell nie mehr
davon erholen.

Immerhin war ich ja kurz davor auch noch wegen meiner gewerblichen Gerätefertigung per rot-grüner
Gesetzesänderung des Urheberrechtsgesetzes zum "Verbrecher" erklärt worden.

Und es hattten bereits mehrere hundert Geräte und Baugruppen ("Copyprocessor") direkt aus der
laufenden Fertigung heraus verschrottet werden müssen, da bereits der gewerbliche Besitz(!) nach
rot-grünem Willen ein Straftatbestand(!) geworden war, auf dem ab sofort zwei Jahr Knast stehen.

Habe selbst heute zwanzig Jahre später in jedem Jahr immer noch einen vortragsfähigen Gewerbeverlust
von rund 80 000 Euro auf meinem Steuerbescheid stehen.

Dieses "Steuerguthaben" kann ich mir aber weder auszahlen lassen, noch abtreten, verkaufen, vererben
oder sonstwie verwerten, sondern nur mit künftigen Gewerbegewinnen verrechnen. Die es aber nicht gibt.

Heute habe ich als Privatperson aber noch einen Teil von dem alten Material als Sondermüll in meinem
Keller liegen und dieser Staat darf mir als Armutsrentner heute für seine ganzen damaligen widerwärtigen
grün-ideologischen Schandtaten jeden Monat noch "Grundsicherung" zu meiner Minirente bezahlen......

Die 80 000 Euro sind aber leider futsch für alle Ewigkeit......

Hätte ich mir jetzt im Alter noch ein paar schöne Tage von machen können....


(21.03.2025, 16:29)gst schrieb: ...Wenn du einen Zweier-Pack für 4€ abgibst, kann keiner klagen....

Und wo und wie soll ich die in den infrage kommenden Mengen anbieten und wie lange soll dann
der Abverkauf dauern ???

Ich habe als Rentner bekanntlich seit Jahren kein Gewerbe und keinen Ebay-Shop mehr und nur
noch wenig erwartbare Restlebenszeit. Das wäre so nicht mehr machbar.

Es wären da schon einige umsatzstarke Kunden nötig, die mir das Zeug gleich in Kilomengen und
zu halbwegs realistischen Preisen abkaufen würden.

Und keine nur mal sporadisch auftauchenden Bastler mit ihrem Kleinstbedarf im einstellige Bereich.

Günstig wären z.B. Anbieter von hochwertigen Lautsprecherbausätzen, die meine MKT1813
als Teile für die Frequenzweichen vorsehen könnten und somit entsprechenden Bedarf hätten.


(21.03.2025, 16:29)gst schrieb: .....Neu kosten die 1,5µF mit 160V~  0,99€.....

Ja, das ist dann aber die MKT1813-Ware aus aktueller Fertigung von Vishay im gelben Gehäuse.

Die alten grünen ERO-Teile aus Roederstein-Fertigung bekommt man in Kleinmengen nicht zu
diesem Kurs. Vielleicht bei tausend Stück, falls ein Händler noch soviel im Lager hat.
Die werden schon seit zig Jahren nicht mehr in dieser Ausführung und Qualität gefertigt.

NOS-Ware ist aber auch "neu" (und nicht etwa gebraucht), nur eben mit älterem Produktionsdatum.


Offtopic:

Ein Kunde von mir und Abnehmer von mehreren tausend Roederstein-MKT1813 (ERO) und von
axial bedrahteten Tantal MIL (deutscher Hersteller von Audio-Röhrenverstärkern) schätzt diese alten
WIMA und Roederstein Folienkondensatoren aus klanglichen Gründen so sehr, dass er diese Teile bis
heute in seiner aktuellen Serienfertigung einsetzt.

Dazu muss aber aus rechtlichen Gründen (grüner Ökowahn / RohS / Elektrogeräte-Gesetz) bei jedem
einzelnen der alten Kondensatoren mit einem aufwändigen Verfahren die Bleiverzinnung von den
Anschlussdrähten manuell abgestript werden, bevor die Teile auf die Leiterplatten bestückt werden
können. So eine Prozedur kann sich aber nur eine Manufaktur mit relativ hochpreisigen Produkten
leisten, aber kein industrieller Hersteller.

==> Hier eine komplett elkolose Endstufe aus der Fertigung meines Kunden nur mit
Folienkondensatoren gebaut und mit den genannten ERO MKT1813 (2,2µF / 250V-) aus meiner
Lieferung als klanglich erstklassiger Eingangskoppelkondensator:

https://brocksieper.com/wp-content/uploa...side_3.jpg


Leider lässt sich so eine konsequent elkolose und auch tatsächlich 100% auslaufsichere Bestückung in
DAT und in anderen Digitalaudiogeräten aus Platzgründen nicht realisieren.

In meiner früheren Firma hatte ich fast zwei Jahrzehnte lang Aktivlautsprecher mit 6 Stück von diesen
807er- Röhrenendstufen und zwei genau darauf abgestimmten "custom made" Röhrenfrequenzweichen
als Abhöranlage im Einsatz. Die Frequenzweichen waren auch "vollgepackt" mit selektierten ERO MKT1813.

Im Laufe der Jahre mussten zwar diverse der Röhren ausgewechselt werden (Verschleissteile),
aber kein einziger der praktisch "unkaputtbaren" Folienkondensatoren hat den Geist aufgegeben. Thumbsup

Auch in meinen experimentellen DIY -D/A-Wandlern und in meinen an meine Bedürfnisse angepassten
Aufnahmegeräten (z.B. DTC-1000 mit eingebauten Mic-Preamp / 48V / 44,1 kHz, PCM-701 etc.) waren
seinerzeit die WIMA und die ERO MKT1813 reichlich drin. Klanglich haben die mir immer gut gefallen.

Fun fact:
Auch die Firma Swoboda setzte bei der Modifikation von DTC-2000 die WIMA MKS-Polyesterkondensatoren
als alternative Koppelkondensatoren im A/D-Teil ein.
.
Not macht erfinderisch. Floet
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  • vallentin, MBlau007, ranzi
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