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20.04.2020, 16:06
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 20.04.2020, 16:07 von scope.)
Zitat:Ja und? Muss er Ahnung davon haben??
Nein, das steht da auch nicht.
Ich erwarte lediglich, dass man mir nicht vorwirft, ich würde Knöpfe Zählen, wenn er 2 Minuten vorher die Anzahl der Knöpfe ins Spiel bringt.
Zitat:In einem Forum (übrigens ganz egal welches und zu welchem Thema!) wird immer nur gelabert!
Dann haben wir uns missverstanden. Die Inhalte sind nicht völlig uninteressant. Labern bedeutet "Diskussion ohne brauchbaren Inhalt" Was wir beide gerade veranstalten ist z.B. pure Laberei . Drum bin ich hier auch umgehend wieder raus.
Wenn es hier wider Erwarten nochmal um die Geräte geht, melde ich mich vielleicht nochmal.
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(20.04.2020, 15:28)Gorm schrieb: Zitat:Die Dinger sind dazu gut zu sehen ob irgendein Signal anliegt.
Zeigende Signalmelder? Dann könntens eigentlich Signalographen heißen?
Da die Dinger aus C. kommen, könnte man auch von Sinolographen sprechen, oder doch besser nicht??? 
So ungefähr. Das ist was für Mikrocontrollerprogrammierer. Die wollen oft nur sehen ob an einem Pin ein Signal herauskommt, aber kaum den Pegel und die Zeit messen.
Die billigsten Digitaloszilloskope kommen so ab 300 Euro neu. Da stellt sich halt die Frage ob man sich so ein Spielzeug anschaffen will.
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Hallo an die Expertenrunde,
ich habe mir voe einiger Zeit das DER EE D-5000 LCR Meter zugelegt.
Ich habe mich damit auch schon damit vertraut gemacht under anderm mit dem YouTube Video von VE99.
Was mich jetzt noch interessiert ist. Wie kann ich verifiziern ob das Gerät I.O. ist also genau anzeigt?
Ich habe leider keine Referenz Kondensatoren zur Hand.
Was mich wundert ist das alle meiner Kapazitäts Schätzeisen darunter ein Fuke 115 relativ ähnliche Werte auswerfen, das D5000 aber deutlich abweichende, egal welche Frequenz ich einstelle.
Wahrscheinlich kriege ich jetzt wieder Haue für meine Dumme Frage.
Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis meist größer als in der Theorie!
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(04.12.2023, 17:45)Motorman schrieb: Wahrscheinlich kriege ich jetzt wieder Haue für meine Dumme Frage.

Oder keine Antwort...
Und:
Es gibt keine Dummen Fragen, nur Dumme Antworten.
Hat sich denn Deine Frage geklärt?
Ansonsten die KI befragen um hier einen Lösungsweg aufzuzeigen:
Die Genauigkeit von LCR-Metern zu verifizieren ist schon wichtig, besonders wenn deutliche Abweichungen zu anderen Messgeräten auftreten.
Mögliche Ursachen für die Abweichungen:
1. Unterschiedliche Messfrequenzen - Das DE-5000 misst standardmäßig bei verschiedenen Frequenzen (100Hz, 120Hz, 1kHz, 10kHz, 100kHz)
- Das Fluke 115 misst wahrscheinlich bei einer festen Frequenz (oft 1kHz)
- Kondensatoren zeigen frequenzabhängige Werte, besonders Elkos
2. Messverfahren - LCR-Meter verwenden AC-Messung
- Einfache Kapazitätsmesser nutzen oft Lade-/Entladeverfahren
- Das kann zu unterschiedlichen Ergebnissen führen
Verifikationsmöglichkeiten ohne Referenzkondensatoren:
1. Präzisionskondensatoren kaufen - 1% oder 2% Toleranz Kondensatoren (Polystyrol oder COG/NPO Keramik)
- Kosten nur wenige Euro bei Reichelt, Conrad oder Mouser
2. Neue Kondensatoren verschiedener Hersteller - Kauf 2-3 identische Kondensatoren von Panasonic, Vishay oder Wima
- Diese sollten sehr ähnliche Werte zeigen
3. Kalibrierung überprüfen - Kontaktiere den Hersteller (IET Labs) bezüglich Kalibrierung
- Manche Geräte haben interne Kalibrierfunktionen
4. Crosscheck mit anderem LCR-Meter - Frag in Elektronik-Foren oder bei örtlichen Reparaturdiensten
Empfehlung: Kauf dir ein paar Präzisionskondensatoren (1nF, 10nF, 100nF, 1µF) mit 1-2% Toleranz. Das kostet unter 10€ und gibt zuverlässige Referenzwerte.
Und:
" I n diesem Video vergleichen wir 4 verschiedene Messgeräte mit deren Messverfahren bei der Kondensatorprüfung. Welches der Messverfahren ist am Besten geeignet, um Kondensatoren (Elko) zu prüfen? Dies in keine Bewertung der gezeigten Messgeräte, sondern ein Vergleich der verschiedenen Messverfahren, die von den Geräten angewendet werden!"
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Was man aber nicht vergessen darf, ist, dass die Kapazitätsanzeige alleine für einen "Health Check" eines Kondensators nicht ausreicht, der integrierte Messbereich in Multimetern aber in der Regel nur die Kapazität anzeigt.
Ein typischer Fehler bei Netzteil Elkos ist z.B., dass er zwar noch Kapazität hat, aber Leckströme fließen. Bei einer simplen C-Messung mit einem Multimeter kann so ein Elko noch als ok angezeigt werden, wenn der Leckstrom gering ist, einbauen sollte man sowas aber auf keinen Fall mehr.
Was auch mit keiner Kapazitätsmessung angezeigt werden kann, ist das Einhalten der Spannungsfestigkeit. Zu Röhrenradiozeiten gab es Messbrücken, die mit hohen Spannungen betrieben wurden, heute kann man hier nur noch improvisieren, z.B. mit in Reihe geschalteten Labornetzteilen oder einem Regeltrafo. Grade bei alten Netzteilelkos, die man oft gerne erhalten will, ist diese Information sehr wichtig, um böse Folgeschäden ausschließen zu können.
Ich habe das DE5000, und bei Spezialitäten wie Hochvolt Elkos benutze ich selbst gebaute Prüfschaltungen. Kleine Kondensatoren wirft man eh raus, wenn sie verdächtig sind, und bei großen teuren Kondensatoren wie Netzteil Becherelkos lohnt sich der Aufwand.
Gruß Frank
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09.10.2025, 23:39
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 09.10.2025, 23:45 von outdoorliving.)
Hallo zusammen,
evtl. einen Tip für günstige Messgeräte speziell für Tonfrequenzelkos,
in meinem Fall im Bereich von ca. 1µF bis um die 220µF.
Und Spulen im Bereich 0,1mH bis ca. max 10 mH.
Ich habe die früher immer in der Firma an einem speziell dafür hergerichteten PC gemessen.
(der war auch sehr geil, der hat zu jedem gemessen Bauteil so eine Art Kassenzettel auf Thermopapier ausgedruckt auf dem dann alle
wichtigen Daten standen)
Leider nach Job Wechsel habe ich da keinen Zugriff mehr drauf und nun hat sich in so vielen Kisten so vieles angesammelt.
Dazu habe ich hier Unmengen Weichen von Lautsprechern an denen praktisch nichts beschriftet ist, die Bauteile aber sehr hochwertig sind.
Die würde ich gerne wiederverwenden.
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Für knapp 90€ könnte ich der Versuchung nicht wiederstehen....
Leider keine 4-Draht-Messleitung dabei  , aber ansonsten scheinbar auch für den gelegentlichen Gebrauch gut nutzbar.
Mal eine Frage: Ab welcher prozentualen Kapazitätsabweichung sollte man die C's den tauschen (unabhängig vom ESR)?
Wie handhabt Ihr das?
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Frage von einem Anfänger : Ist dieses Gerät für die ersten, schnellen Prüfungen zum Lernen ok?
https://www.ebay.de/itm/397729639518
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Ob das Gerät für die ersten, schnellen Prüfungen bei dir zum Lernen ok ist, vermag kaum einer hier zu sagen,
Lernen ist was individuelles und kann dauern,
Messen bleibt als Erkenntnishilfe eine Hilfe,
darüber nachdenken, wie die Schaltung funktioniert und warum vielleicht nicht, führt zum Ziel.
Schaltungstechnik ist komplex und setzt Kenntnis von Bauelementeaufbau und -funktion voraus.
Die Reparatur und voraus die Befundung nicht funktionierender Schaltungen ist anspruchsvoller.
Mir würde eine Meßfrequenz von max 800Hz in den kleinen Meßbereichen nicht ausreichen.
Vor ein paar Jahren habe ich mich für das DER EE 5000 enschieden und wurde nicht enttäuscht. Was nicht heißen soll, dass es nicht bessere oder günstigere Handhelds gibt. Das DER wurde hier und in anderen Foren länglich besprochen...
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13.04.2026, 18:31
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.04.2026, 18:39 von scope.)
Wer viel lernen muss, hat wenig Talent.
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13.04.2026, 18:36
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.04.2026, 18:39 von scope.)
Wichtig ist bloß, dass ihr den "Ferengi"  nicht kauft. Den konnte schon Picard nicht leiden.
Das Zeug ist ja oft nett anzuschauen und blinkt "hier und da", aber die ganzen Bugs sind schon mies.
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13.04.2026, 18:44
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.04.2026, 18:53 von Gorm.)
Bei Unwissenheit hilft auch Begabung kaum.
Ferengie waren nicht nur bei Picard unbeliebt.
edit Tip für den Frager: Ein ordentliches MM mit R- und C- Bereich reicht für viele meßtechnische Fragen und oft sind zwei relativ einfache besser als ein Top-Modell.
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