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Endstufe: Störgeräusche bei niedrigen Input-Signal
#1
Bei meinen kürzlich erworbenen beiden Endstufen fiel mir nach mehrfachen längeren Testhören auf, dass bei der grösseren Diatone DA-A10 (Bj. 1976, 2x 100W) bei niedrigen Input-Signal auf einen Kanal relativ häufig Störgeräusche (kräckeln, knacken usw.) aufkommen.
Bei ganz leiser Lautstärke ist der betroffene Kanal auch nur deutlich vermindert hörbar oder es hört sich immer wieder auch so an, als würde der entsprechende Kanal verzerren. Bei höherer Lautstärke vermindern sich widerrum die Störungen. In d.R. ist dann sogar so gut wie nie was zu vernehmen.

Im Vergleich dazu hat z.B. die rund 10 Jahre ältere (1968) und kleinere (2x 20W) Sansui überhaupt keine derartigen Störungen.

Beide Endstufen haben allerdings auch kratzende Pegel-Steller, die ich -wenn erstmal der max. Pegel eingestellt ist - bisher auf den Einstellungen so belassen hatte, weil die Lautstärke ja ohnehin über die Vorstufe geregelt wird.
Ausserdem scheinen beide Endstufen - nach wie vor - die Original-Bauteile zu beherbergen. Also u.a. auch die alten, grossen grauen Elna`s.


Dürften derartige Symptome nach Euren Erfahrungen tendenziell eher auf mangelhaft verbleibende Kapazitäten der Kondensatoren oder tendenziell eher auf erforderliches Nachlöten von Lötstellen hinweisen?

Kann es sein, dass bei der stärkeren Endstufe bei niedrigen Input-Signal die Kondensatoren auch gar nicht so richtig aufgeladen werden?

Kapazitätenmessgerät hab ich momentan leider keins.


Besten Dank!
Analog Ortofon VMS-20 Mk II, Pro-S; Grado G-X; Thorens TP-16 II, -III, TPO 63, TD-145 Mk II; Teac V-5010; Onkyo TA-2090, TA-2066; Yamaha KX-670, C-2; Teac A-X 55; Sansui BA-60; Heco Activ 2000/k (aktiv & passiv); RFT BR 25 E. Digital Tascam US-144 Mk II; RME Fireface 800.
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#2
Mein Tipp: Die Pegelsteller sanieren.
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#3
Elmos sind niemals grau, sondern immer rot.

https://www.google.com/search?q=elmo&cli...Oo3tkh0F3M
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#4
Vieleicht handelt es auch um "intermediäres Kappenrascheln"?  Oldie UndWeg
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#5
(14.05.2022, 09:21)scope schrieb: Elmos sind niemals grau, sondern immer rot.

https://www.google.com/search?q=elmo&cli...Oo3tkh0F3M

Roll
Gruß 
Gerhard 
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#6
sorry,

meint nat. die alten, grossen grauen Elna`s ... thnx für den Hinweis ..
Analog Ortofon VMS-20 Mk II, Pro-S; Grado G-X; Thorens TP-16 II, -III, TPO 63, TD-145 Mk II; Teac V-5010; Onkyo TA-2090, TA-2066; Yamaha KX-670, C-2; Teac A-X 55; Sansui BA-60; Heco Activ 2000/k (aktiv & passiv); RFT BR 25 E. Digital Tascam US-144 Mk II; RME Fireface 800.
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#7
Mir erschließt sich nicht im Geringsten warum bei dem Fehlerbild die großen Siebelkos verdächtigt werden. Für den Fall das sie ganz tot sind wäre wohl eher Netzbrumm in allen Lebenslagen die Folge, bei Kurzschluss fliegen die Sicherungen und bei Kapazitätsverlusten  wäre vorzeitiges Clipping zu erwarten, was so gar nicht zu "bei höheren Lautstärken ist alles gut" passt? Denker

Elkos sind ja sowas wie public enemy no.1, aber gerade bei den großen Siebelkos scheinen Ausfälle abgesehen von einigen wenigen notorischen Kandidaten die absolute Ausnahme zu sein.

Ich würde bei der Fehlerbeschreibung zuerst mal die Relaiskontakte reinigen, wenns nicht besser wird auch Pegelsteller und Schalter im Signalweg.
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#8
Das ist für Foren und deren Mitglieder "üblich". Obwohl man praktisch nichts, aber auch gar nichts von all dem versteht, sucht man den Kontakt zur "Selbsthilfe".
In den meisten Fällen ist das zum Scheitern verurteilt, sofern es über einen gelösten "Stecker" auf einer Platine hinausgeht.

Dennoch...Davon leben die Foren...Es beschert ihnen "traffic".
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#9
(14.05.2022, 10:40)Dude schrieb: die großen Siebelkos verdächtigt

die Relaiskontakte

Pegelsteller

Schalter im Signalweg.

Danke für deine Meinung! 


nun ja, die Siebel hab ich nicht explizit verdächtigt

die Relais klicken jedenfalls recht deutlich und nach was ich bisher so an Relais gehört hatte, vergleichsweise doch schon relativ laut  

es gibt höchstens nochmal einen A/B Umschalter ... und stimmt, wenigstens nochmal einen A B Vergleich machen
Analog Ortofon VMS-20 Mk II, Pro-S; Grado G-X; Thorens TP-16 II, -III, TPO 63, TD-145 Mk II; Teac V-5010; Onkyo TA-2090, TA-2066; Yamaha KX-670, C-2; Teac A-X 55; Sansui BA-60; Heco Activ 2000/k (aktiv & passiv); RFT BR 25 E. Digital Tascam US-144 Mk II; RME Fireface 800.
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#10
Ich halte es für wenig empfehlenswert anhand der Schaltgeräusche der Relais auf den Zustand der Relaiskontakte zu schließen. Floet
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#11
thnx für den Kommentar.

war ja keine Interpretation bzw. Schlussfolgerung meinerseits.
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#12
(14.05.2022, 13:03)scope schrieb: Das ist für Foren und deren Mitglieder "üblich". Obwohl man praktisch nichts, aber auch gar nichts von all dem versteht, sucht man den Kontakt zur "Selbsthilfe".
In den meisten Fällen ist das zum Scheitern verurteilt, sofern es über einen gelösten "Stecker" auf einer Platine hinausgeht.

Dennoch...Davon leben die Foren...Es beschert ihnen "traffic".


Kann ich nicht bestätigen.

Ich fuhr mit den Selbshilfegruppen - insgesamt betrachtet und nach zwei Jahren - relativ gut bisher.

Und zwei mal (2x) hatte ich falsche Infos bzw. Empfehlungen bekommen, die mich veranlassten, die Geräte dann in den Fachbetrieb zu geben.

Alles andere konnte i.d.R. gelöst werden, wenn auch sicherlich deutlich mehr Zeit als Einsteiger drauf gehen dürfte.

Abgesehen davon, das selbst "Meister" ihres Faches ungern eigene Fehler zugeben, wenn mal was anliegen sollte. Geschweigedenn der Nachweisbarkeit und dem Geplänkel im Nachgang, wenns kein befreundeter "Professioneller" ist und was in einer Fachwerkstatt mal schief geht, was ja ebenso durchaus passiert.


Und was die Nutzer von Foren betrifft, kann i.d.S. wohl genauso gut gesagt werden: dem Gewerblichen soll`s wohl vor allem eins bescheren, nämlich mögliche Einnahmen.
Das dürfte vermutlich das massgebliche Motiv für gewerbliche Nutzer sein.

Müsste alles konsequent "professionell" beasuftragt werden, dürfte so manches Gerät ausserdem gar nicht erst angeschafft werden und würde demnach `verschrottet´ bleiben, weil die Gewerblichen wollen ja - berechtigter Weise - von was leben.
Macht in Anbetracht möglich erzielbarer Wiederverkaufspreise für den nicht-gewerblichen Freund von Audiogeraffel - wirtschaftlich betrachtet - allerdings leider nur nicht (immer) Sinn. Insofern dürfte m.M. die hauptsächliche Berechtigung eines Forums deutlich und klar vorliegen und legitimiert sein.
Analog Ortofon VMS-20 Mk II, Pro-S; Grado G-X; Thorens TP-16 II, -III, TPO 63, TD-145 Mk II; Teac V-5010; Onkyo TA-2090, TA-2066; Yamaha KX-670, C-2; Teac A-X 55; Sansui BA-60; Heco Activ 2000/k (aktiv & passiv); RFT BR 25 E. Digital Tascam US-144 Mk II; RME Fireface 800.
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#13
Zitat:Kann ich nicht bestätigen.


Waren es in deinem Fall also wirklich "komplexe" Fehler, und nicht nur irgendein Pillepalle?  Ich bin hier nicht erst seit einer Woche unterwegs, und kann meine Aussagen ....nur bestätigen Wink3
Gemessen wird dort wieder mal nur das Gefühl, und der Preis.
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#14
3x Tapedeck Mechanik Dual-Capstan, einschl. 1x gelungene Reinigung/Reparatur Reel Motor, desweitern Austausch Transistoren, Austausch Sicherungswiderstände, Modikikation leistungsfähigere Kühlkörper

1x Spule einer LS HT Kalotte; jeweils 1x Austausch Widerstand und Diode auf der Verstärkerplatine einer moderneren Aktiv-LS.


Zugegeben: das Meisste sind vor allem elktro-mechanische Themen. Aber ohne eigenes Hand anlegen, wäres es bisher insgesamt sicherlich ein paar Hundert Euros mehr geworden, wenn nicht auch selbst Hand angelegt.
Interessanter Nebeneffekt: ein engagierter, interessierter Laie lernt auch gleich etwas dazu und "Meister" sind bekanntlich ja noch nie vom Himmel gefallen.

Jedenfalls erwarte ich von einem Meister-Betrieb, dass dieser in der Lage sein sollte, bei detaillierter Fehlerbeschreibung oder sonstiger Zuarbeit, dass eine einigermassen (voraussichtliche) preisliche Orientierung zwecks Transparenz bzw. Kostenkontrolle, abgegeben werden kann.
Wenn der sog. "Meister" das nicht kann/will, verstehe ich nicht, warum er höhere Std.-Sätze verlangt. Ansonsten fällt es schwer, nachzuvollziehen, warum jemand €40,-, €50 od. noch mehr pro Std. verlangt, wenn diese Person offensichtlich keine Transparenz zulassen will. Kostenkontrolle sollte - nach meinen Verständnis - i.d.R. jedenfalls beim Auftraggeber verbleiben.

Anders sieht es natürlich bei Ssammlerstücken aus, die als gewisse Wertanlage gelten könnten und ohnehin relativ klar ist, wieviel Wert in etwa zu erwarten ist. In diesem Fall kann natürlich eine Obergrenze festgelegt werden.
Da kann sicherich eher darauf vertraut werden, das - mit genügend Zeit - der "Meister" - früher od. später - wohl schon eine Lösung finden (sollte). Da sind ein paar Hundert Euro sicherlich gerechtfertigt, wenn ein langfristiger Erfolg, sprich Werterhaltung-/-steigerung, realistisch zu erwarten sind.

Bei ein paar Hundert Euro Geräten bezweifel ich - nach bisheriger Erfahrung . ein effektives, jedenfalls transparentes, Vorgehen und dem Betrieb könnte auch ein Eigeninteresse zum Geldverdienen als vordergründig vermutet werden. Lohnt dann jedenfalls nicht wirklich für Geräte, die nicht unbedingt als Wertanlage gelten können.
Analog Ortofon VMS-20 Mk II, Pro-S; Grado G-X; Thorens TP-16 II, -III, TPO 63, TD-145 Mk II; Teac V-5010; Onkyo TA-2090, TA-2066; Yamaha KX-670, C-2; Teac A-X 55; Sansui BA-60; Heco Activ 2000/k (aktiv & passiv); RFT BR 25 E. Digital Tascam US-144 Mk II; RME Fireface 800.
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