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Radioempfang verbessern?
#1
Kann man am TX-900 irgendwie den UKW-Empfang verbessern oder gar justieren?
Ich habe leider nur die Möglichkeit ein schlichtes Kabel als Antenne zu verwenden oder halt eine UKW-Wurfantenne (diese zweiadrige für die Schraubklemmen). 

Leider ist der Empfang des Gerätes so nicht zufriedenstellend. 
Eine alternative Positionierung des Gerätes ist leider auch nicht möglich.

Im Gerät selbst gibt es ja genügend Möglichkeiten etwas zu verstellen, aber bevor ich da irgendwo Hand anlege, müsste ich erstmal wissen, wo genau. 

Also der Stereoempfang hat, egal welcher Sender, ein nerviges Grundrauschen, sodass ein vernünftiges Hören nur in Mono möglich ist.
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#2
Dachantenne installieren oder aus dem Funkloch wegziehen. Am Radio kurbeln bringt da nix.
Charlie surft nicht! Oldie

Watt Volt ihr da Ohm?  Raucher
[-] 1 Mitglied sagt Danke an Ironside für diesen Beitrag:
  • nice2hear
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#3
DAch- oder Dachbodenantenne geht nicht?
ggf im Zimmer (auf nem Schrank oder so) einen sogenannten Ringdipol nehmen, ist wesentlich besser als nen Kabel"lang"Dipol.
[Bild: 41-Th-M-Vv-ORL-AC-UL116-SR116-116.jpg]
Mal nach googeln. Kostet 20 EUR son Teil
"We learned more from a three minute record than we ever learned in school" , Bruce Springsteen in "No surrender" played als Song 2 im Mai 2013 in Hannover Dance3 Dance3
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  • kesselsweier, Tepelmann
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#4
Kratzt es in den Boxen etwas, wenn Du am Tuningrad etwas hin- und herdrehst?

Was bedeuted: Empfang nicht so zufriedenstellend? Rauscht es bei Stereo laut und vernehmlich?

Oder zeigt das Feldstärkeinstrument nur wenig an?

Ein Neuabgleich und vorher Drehko reinigen bringt meist eine ganze Menge, zumal der Pioneer TX-900 (der ist doch gemeint, oder?)
ein wirklich sehr guter Tuner ist!
Beste Grüße
Armin

gewerblicher Geraffelrestaurator - arbeitet seit 1969 in der Hifi-Branche
[-] 1 Mitglied sagt Danke an Armin777 für diesen Beitrag:
  • Sony-Freak-Kaarst
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#5
(23.01.2023, 17:07)Tepelmann schrieb: Kann man am TX-900 irgendwie den UKW-Empfang verbessern oder gar justieren?
Ich habe leider nur die Möglichkeit ein schlichtes Kabel als Antenne zu verwenden oder halt eine UKW-Wurfantenne (diese zweiadrige für die Schraubklemmen). 

Leider ist der Empfang des Gerätes so nicht zufriedenstellend. 
Eine alternative Positionierung des Gerätes ist leider auch nicht möglich.

Im Gerät selbst gibt es ja genügend Möglichkeiten etwas zu verstellen, aber bevor ich da irgendwo Hand anlege, müsste ich erstmal wissen, wo genau. 

Also der Stereoempfang hat, egal welcher Sender, ein nerviges Grundrauschen, sodass ein vernünftiges Hören nur in Mono möglich ist.
Warum wird nach Dingen gefragt, die er schrieb?

Entweder ist das Antennensignal zu schwach oder im Gerät ein Defekt.
Suche mal den stärksten Sender und verändere die Behelfsantenne vom Ort und Ausrichtung.
Wenn im Gerät Verbesserungen versucht werden, wäre hier https://www.audioservicemanuals.com/o/on...ice-manual das SM mit Abgleichhinweisen. Dafür brauchts aber auch Erfahrung, passendes Werkzeuch und nen Signalgenerator.  Eine Fehlerursache könnte ein defekter Vorstufentransistor durch ne Überspannung sein.
[Bild: icon_e_sad.gif]   wokeness Sei wach, richte über andere, und fühle dich gut dabei

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#6
Sorry, den letzten Satz habe ich wohl übersehen.
Beste Grüße
Armin

gewerblicher Geraffelrestaurator - arbeitet seit 1969 in der Hifi-Branche
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#7
Ist noch die Frage, WO versucht wird, zu empfangen.
Hier in B. gibts Tuner im Einsatz, wenn die auf der "falschen" Seite von der riesen Sendeantenne aka Fernsehturm aufm Alex sind & der gewollte Anbieter von "dahinter" sendet, da kannste nix "zaubern"...

Gruß
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#8
"Nachjustieren" kann in der Tat etwas bringen, hatte ich z.B. an einem Tunerteil von einem Sony STR-GX909ES auch machen müssen nach 27 Jahre Gerätealter, weil das Stereosignal nicht präzise und stabil war. Das Prozedere gehörte aber auch zu beschriebenen Einstellungen in der Service Manual und beschreibt vermutlich auch nicht das hier geschilderte Problem.
Darüber hinaus habe ich von Tuner-Empfangsschaltkreisen und evtl. sonstigen Eingriffen wenig Ahnung, da müssen die Experten aushelfen.
Gute Dachantenne mit Verstärker ist natürlich immer zu empfehlen in der Konfiguration, falls nicht vorhanden oder nachrüstbar.
„Kreativität ist für mich ein Zustand und kein Talent.“ (Chris Rea)

Entlastung für alle - Sonst gibts Krawalle! #socialismoobarbarie
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#9
Vielen Dank für die vielen Antworten.

Also solch eine Ringantenne werde ich evtl. mal probieren.

So, die Feldanzeige zeigt sehr gut an. Das Rauschen ist stetig zu hören, sobald die gesendete Lautstärke etwas nachlässt, dabei ist es vollkommen egal, welcher Sender gewählt wird.
Gerade beim bevorzugtem Sender ist es sehr deutlich zu hören.

Ja, es handelt sich um den Pioneer TX 900.
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#10
Bevor die Ringantenne bestellt wird, kannst ja mal ein Multimeter an den Testpoints TP1 und TP2 nach Fig. 1 anschließen und  L101 auf minimale Spannung(0mV) versuchen einzustellen bei zuvor eingestellter Sendermitte.
Aber nur, wenn dabei die Schachtel nicht sprengst oder flutest ...  Tease
[Bild: icon_e_sad.gif]   wokeness Sei wach, richte über andere, und fühle dich gut dabei

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  • Tepelmann, ted_am_see
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#11
(23.01.2023, 19:08)Gorm schrieb: Bevor die Ringantenne bestellt wird, kannst ja mal ein Multimeter an den Testpoints TP1 und TP2 nach Fig. 1 anschließen und  L101 auf minimale Spannung(0mV) versuchen einzustellen bei zuvor eingestellter Sendermitte.
Aber nur, wenn dabei die Schachtel nicht sprengst oder flutest ...  Tease

Da bekomme ich schon etwas Angst! ?
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#12
Eigne Erfahrungen: Eine Wurfantenne bringt nicht viel, auch mit einem hochwertigen Tuner (T4970) war kaum etwas brauchbar zu empfangen.

Also: Die oben gezeigte Ringantenne besorgt, 15 Meter Kabel von der Garage durch die Erde gezogen, Betonplatten für den Antennenständer aufs Dach geschmissen *autsch* und neuer Versuch: Hat schon was gebracht, aber nicht genug. Antennenverstärker dazwischen und ein breites Grinsen.... lüppt.

Meistens liegt es an einer schlechten oder nicht vorhandenen Antenne wie von TE im ersten Post beschrieben. Sollte man versuchen bevor man den Tuner aufschraubt, meine 2 Pfennige
[-] 1 Mitglied sagt Danke an kurbelix für diesen Beitrag:
  • Tepelmann
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#13
(23.01.2023, 19:01)Tepelmann schrieb: ...Also solch eine Ringantenne werde ich evtl. mal probieren...


...ähm, also was soll "solch eine" Ringantenne (Ringdipol) gegenüber einem normalen wie vielfältigst in der Bucht angebotenen Faltdipol (hast du oben selber als UKW-Wurfantenne bezeichnet) wie man ihn aus Flachbandkabel für 3,50€ kaufen kann, für eine Verbesserung bringen? Also beides sind Faltdipole, einer langgestreckt, der andere kreisförmig gebogen.
Wenn sich die neue Ringantenne an demselben Ort befindet wie die Wurfantenne: Wo soll da mehr Antennengewinn (Zuwachs an Signalstärke) herkommen?

Also bei den hier in DL horizontal einfallenden UKW-Antennensignalen, was soll der Vorteil sein außer einer Rundum-Empfangscharakteristik im horizontalen Richtdiagramm  gegenüber der doppelkeulenförmigen Empfangscharakteristik eines langgestreckten Faltdipols?

Im übrigen kannst du den aus Flachbandkabel hergestellten Faltdipol (Wurfdipol)  auch zu einem Ring formen, dann hast du ja deinen Ringdipol  Wink3 

Ein Faltdipol hat ca. 240 Ohm Impedanz, in dem schwarzen Kästchen ist ein Balun (=Anpassübertrager) eingebaut, der auf die 75 Ohm Impedanz eines Koaxkabels transformiert. 
Du schreibst aber von zwei Schraubanschlüssen an deinem Receiver/Tuner -> die haben nie und nimmer 75 Ohm Impedanz für direkten Koaxanschluss, sondern meist irgendwas um die 240 - 300 Ohm. 

Da müsste dann nochmal ein Balun als Transformator direkt vor den Schraubanschluss.
Der Balun wäre eh nötig wegen seiner Zweitfunktion, nämlich um den Übergang von unsymmetrisch (Koax) auf symmetrisch (Schraubklemmenanschluss des Receivers/Tuners [keine Ahnung was ein TX900 sein soll]) verlustfrei herzustellen.



Ich weiß ja nicht ob du in einem Stahlbetonbau oder einem Keller deinen Empfänger stehen hast - falls das so wäre: in beiden Fällen müsstest du antennentechnisch da raus. Sonst ist alles vergebene Liebesmüh Wink3 

Ist der Receiver-Standort weder "unter-Tage" Wink3 noch hinter Stahlbeton, würde ich eher über eine aktive UKW Antenne nachdenken: klein, unauffällig und viel mehr Wumms, älso Antennengewinn ggü. passiven Dipolgebilden.
Ja ich weiß, die aktiven Antennen haben wieder einen Koaxanschluss, aber dann steckst du eben einen Balun direkt an den Antenneneingang (dein Schraubklemmenanschluss).


Statt aktiv zu verstärken bringt bei UKW ebenfalls die Antennenhöhe Signalzuwachs (draußen ohne Abschirmendes Mauerwerk drumherum). 
Und doppelgemoppelt, also raus, hoch angebracht  und aktiv verstärken bringt dann doppelte Wirkung, wie in den 2-Cents  im vorangegangenen gekurbelten Wink3  Postings erwähnt...

hope that helps  Raucher
           


...ich möchte nach meinem Tod im Park verstreut werden.

Außerdem möchte ich nicht verbrannt werden.
[-] 1 Mitglied sagt Danke an Nixraff für diesen Beitrag:
  • Tepelmann
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#14
Auf die aktive Verstärkung einer Außenantenne kann man bis zu einer Kabellänge von ca 15 Meter verzichten. Bei mir kommen aber im Haus noch knapp 10 Meter hinzu, da bringt es eine Menge.
Einen Faltdipol kann man auch an die Hauswand nageln, wenn man aber im Keller "haust2 ist der Erfolg mäßig. Freie Aufstellung kann im Verglich Wunder wirken wie im nix raffenden Post angegeben und hier "gebaut"
Da wir nicht wissen wo der Tuner steht wird es Lesen in der Glaskugel, Stahlbeton verhindert fast jedes Signal.
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  • Nixraff
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#15
Zu Satz 1: Ein Antennenverstärker kann nur die Leitungsdämpfung ausgleichen, keine bessere Antenne ersetzen, weil er das Signal-Rausch-Verhältnis der Antenne am Eingang hat und mit verstärkt.
[Bild: icon_e_sad.gif]   wokeness Sei wach, richte über andere, und fühle dich gut dabei

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#16
Also, ich und der Tuner hausen in einer ganz normalen Doppelhaushälfte. Das Gerät sieht also Tageslicht.
Der Standort des Gerätes kann leider nicht verändert werden.
Ich werde mir mal aktive UKW-Antennen ansehen.
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#17
Wie ist denn die Empfangssituation? Weit weg von den Sendern? Und kratzt der Drehko??
Beste Grüße
Armin

gewerblicher Geraffelrestaurator - arbeitet seit 1969 in der Hifi-Branche
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