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22.02.2026, 11:20
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 22.02.2026, 11:28 von shadowlord.)
Habe den 640C CD player von einem Bekannten auf dem Tisch.
Das Gerät zeigt bis auf die Hintergrundbeleuchtung vom Display leider keine Funktion mehr.
Schaltet man aus Standby auf ON, wird die Hintergrundbeleuchtung aktiviert und die blaue Power LED leuchtet stärker ( im Standby ist diese etwas gedimmt)
Das Gerät reagiert dann jedoch auf keine Tasten und das Laufwerk bleibt auch still ( müsste ja auf eine eingelegte CD prüfen.....)
Am Display werden keine Zeichen angezeigt.
Die Versorgungsspannung am Servoboard sieht für mich plausibel aus:
Die Sicherung wäre auch OK.
Hat eventuell schon jemand so ein Gerät mit gleichem Fehler repariert ?
Bin für jeden Hinweis dankbar.
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Schau mal mit der Kamerafunktion des Handys ob der Laser leuchtet. Tut er das nicht, tut sich auch sonst nichts
Viele Grüße
Lukas
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Moin,
ich verstehe es so, daß nicht einmal die Lade öffnet/schließt.
Da wird eine Spannung fehlen oder der Steuerprozessor ist hinüber.
Gute Grüße, Andreas
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23.02.2026, 18:51
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.02.2026, 19:27 von shadowlord.)
Ja, nicht einmal die Lade öffnet.
Das Gerät reagiert gar nicht. Auf keine Tasten, keine Anzeige am Display (nur die Hintergrundbeleuchtung geht an) und keine Bewegung des Laufwerks.
Laser kann ich mit der Kamera auch keinen erkennen.
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23.02.2026, 21:02
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.02.2026, 21:04 von grautvOHRnix.)
Moin,
es gibt auf den verschiedenen Boards einige Spannungsregler, von
7805 über 7808 bis 7815/7915.
Deren Ansteuerung und Ausgangsspannungen prüfen.
Die Lötstellen der Geräte sind "unterirdisch", besonders an den
Flachverbindungen und Steckverbindern.
Alles bleifrei und entsprechend "krümelig".
Ein defekter IR-Empfänger kann den Prozessor blockieren.
Im Laufwerk müssen die Sensorschalter gut funktionieren.
Mehr ist mir nicht in Erinnerung (hab' mal den Service D gemacht).
Gute Grüße, Andreas
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Habe heute das Servoboard entfernt um die von Andreas angesprochenen Lötpunkte zu kontrollieren.
Dabei ist etwas locker unter dem EMV Schield herumgeflogen. Nach der etwas mühsamen Entfernung des Schilds, stellt sich der herumfliegende Teil als Quarz nr. X2 heraus.
Die Beine scheinen einfach "weg-korrodiert" zu sein ?
X1 sieht auch nicht sehr vertrauenswürdig aus (letztes Bild)
mal sehen wo ich Ersatz herbekommen kann.
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• nice2hear
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Gestern, 15:43
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 15:44 von grautvOHRnix.)
Moin,
da hat der Pattex ähnliche Montagekleber im Lauf der Zeit
die Beinchen durchgefressen.
Eigentlich ein bekanntes Phänomen, aber mehr im Umfeld
von auf diese Art verklebter Siebkondensatoren.
Als ich für CA gearbeitet habe, waren die Geräte noch nicht
soweit......
Die Quartze wirst Du sicher besorgen können!
Gute Grüße, Andreas
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den 16,9344MHz finde ich nur in mini Bauform. Denke, dass sollte kein Problem sein.
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Gestern, 20:06
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 5 Stunden von scope.)
Zitat:Denke, dass sollte kein Problem sein.
Jung, naiv, unerfahren, und nicht audiophil ?
Von der Qualität dieses Quarzes hängt der Wohlklang ab, da er u.A. für den Referenztakt des DAC verantwortlich ist.
Die Lastkapazitäten (das sind die Kerkos daneben) müssen auch zum Quarz passen, damit er ordentlich anschwingt, und
der JITTER gering bleibt. Wer will das nicht?
Achso....Wir sind ja gar nicht im "Open End Forum"....
Also einfach einlösten
Wenn du ein wenig audiophil werden möchtest (ich habe es nie geschafft) , dann lötest du den Quarz nicht direkt mit Bodenkontakt auf, sondern entkoppelst ihn mechanisch mit weichem Gummi oder
etwas Spiegelband.
....Sonnenaufgang.
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(Gestern, 20:06)scope schrieb: Zitat:Denke, dass sollte kein Problem sein.
Jung, naiv, unerfahren, und nicht audiophil ?
Von der Qualität dieses Quarzes hängt der Wohlklng ab, da er u.A. für den Referenztakt des DAC verantwortlich ist.
Moin, da fehlt der Kammerton a.
Ohne den klingt es eh' nicht wohl.
Gute Grüße, Andreas
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Vor 5 Stunden
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 5 Stunden von shadowlord.)
Zitat:Jung, naiv, unerfahren, und nicht audiophil ?
Naiv und unerfahren trifft zu einem gewissen Grad wohl zu. (als jung gelte ich mit 44 wohl nicht mehr)
Als Feinmechaniker liegt mir die Instandsetzung von Plattenspielern und der Riementausch bei Kassettenrekordern mehr
Für die Elektronik bringe ich einige Grundkenntnisse mit, für vieles benötige ich jedoch Unterstützung (wie z.B: durchs Forum)
Einen Quarz musste ich bis jetzt noch nie tauschen. Daher meine Unsicherheit.
Ich halte Euch auf dem laufenden.
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Vor 4 Stunden
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 4 Stunden von scope.)
Das ist hervorragend, dann fängst du am besten gleich mit ein paar Grundlagen an. Die sind zügig abgearbeitet.
Zu den Quarzen:
https://www.electronics-tutorials.ws/osc...ystal.html
Und als Aufbaulektüre etwas über Jitter.
https://www.sitime.com/support/resource-...gm92DRGT15
Aus Liebe zum Wohlklang.
Die meisten werden es nicht glauben wollen, aber der unkontrollierte Austausch von Quarzen an dieser Stell, kann zu "Problemen" führen.
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Vor 3 Stunden
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Vor 3 Stunden von nice2hear.)
nur ne Überlegung, nach ordentlichem Reinigen (Glasfaserstift o.ä.) der Anschlüsse lässt sich der Quarz nicht "mit Anschlussverlängerung retten"??
der Zweite doch sicherlich, auslöten, reinigen, einbauen..
"We learned more from a three minute record than we ever learned in school" , Bruce Springsteen in "No surrender" played als Song 2 im Mai 2013 in Hannover
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Mit entsprechendem Geschick wäre das möglich. Würde ich aber nur machen, wenn es Neuteile
nur auf dem Mond gäbe.
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