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Aus offensichtlichem Grund verspüre ich den Wunsch, mindestens eine dieser beiden 22 Jahre alten PowerBook-Batterien wieder benutzen zu können.
Wenn man die noch neu kaufen könnte, würde ich keine Sekunde drüber nachdenken, das sofort zu tun, aber die Zeiten sind nunmal vorbei. Immerhin kann man von Glück reden, dass da noch keine pouches drinstecken, denn die verwendeten 18650 kann man ja überall bekommen.
(Obwohl es aussieht, als ob die mal einfacher zu kriegen waren...da scheint es gerade einen Engpass zu geben. Vielleicht kommen die ja auch über Humus...wer weiß...)
Die Batterien sind immer in 2-er Packs parallel geschaltet, solche Packs hab ich da, leicht gebraucht, aber mit um die 90% immer noch weit besser als die ganz toten.
Wer das aber schon mal gemacht hat, weiß, welches Problem am Ende auftreten wird: Es passt alles nicht mehr so zehntelmillimeterweise wie es muss, damit alles wieder so zusammengefügt werden kann, dass es auch ins Batteriefach passt. Und das hab ich noch nie richtig hinbekommen, auch vor 20 Jahren schon nicht, denn an den Gehäusewänden sind natürlich alle Clips ausgerissen, was leider irreparabel ist.
Hat jemand von euch da einschlägige ERFAHRUNG und ein paar wertvolle Tipps auf Lager?
Oder fühlt sich gar berufen, das statt meiner zu versuchen, weil es ihm ob der Übung im Schlaf von der Hand geht ?
-------
[Disclaimer: Ich weiß, dass es Internet, AI und YT gibt. Die mit Weihnachtsmusik unterlegten Videos von Fricklern aus Bangladesh und alle anderen, die HP-, Lenovo- und sonstwelche Batterien knacken, hab ich dementsprechend selber schon gefunden: Sie helfen nicht.]
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06.06.2026, 22:28
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 06.06.2026, 22:32 von Wenni.)
Große Erfahrung hab' ich auch noch nicht, bin aber darauf vorbereitet... 
Ich möchte im Bedarfsfall einen E - Bike - Akku mit neuen Zellen versehen.
Zum "Zusammenbraten" der Akkus gibt es Schweißgeräte, ich hab' sowas hier, funktionieren tut es. Ich habe schon ein paar Akkus miteinander verschweißt, aber noch keine größeren Pakete. Ein wenig Schweißband ist auch dabei.
Zum Positionieren der Akkus gibt es Schablonen aus Silikon, sonst rollen die einem immer davon bzw. kippen um.
Gruß
Wenni
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• spocintosh
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Ich hab das mal gemacht für einen Stihl Rasenmäher Roboter, da ich das Ersatz Akku Pack für 400€ einfach nur noch frech fand…
Wie wenni schreibt - Du brauchst ein Punktschweissgerät. Löten geht nicht - zumindest bei mir nicht. Mit ein bisschen Übung und Probieren geht das sehr sehr gut!
Problem war folgendes:
1) ich musste die alte Verkabelung abmachen bzw. die alten Verbindungen lösen. Dazu habe ich die alten Schweisspunkte an den alten Zellen „abgebohrt“. Leider einmal bei einer Zelle durchgebohrt - alter mir ist fast die Bude abgebrannt. Kann ich nur zur absoluten Vorsicht raten…
2) Bei mir waren Temperaturfühler zwischen den Zellen. Die ging es vorsichtig rauszunehmen. Müssen unbeschädigt wieder eingesetzt werden
3) Große Unsicherheit bzgl des BMS - also des battery management systems. Die Dinger sind sau empfindlich und anfällig. Ob das bei Dir so ist weiß ich nicht. Reagieren extrem empfindlich auf Überspannnung oder eben einfach auf Veränderung. Bei mir hat’s geklappt.
4) Wie du sagst - die Halterungen brechen meist - macht aber nix.
5) ich hatte mir einen „Schaltplan“ gezeichnet, um bei der Punktschweisserei nicht durcheinander zu kommen und Kurzschlüsse zu produzieren. Mir hat’s geholfen…
6) einfach ist anders. Die große Unbekannte war das BMS.. hat aber funktioniert
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• spocintosh
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Hallo Spoc,
für irgendein altes Powerbook hab' ich auch mal versucht, die Akkus zu wechseln.
Scheiterte aber daran, dass ich das BMS (Battery Management System) nicht resetten
konnte. Im Netz fand ich damals auch nix, ich hoffe mal, du hast heute mehr Glück...
Gruß,
Werner
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Auf youtube gibt es ein schönes Video , wie jemand ein ibook clamshell Akku neu bestückt. So in etwa wird es gemacht.
Akkupacks habe ich viele zu Modellbauzeiten gemacht, 6er, 7er und auch 10er. Damals mit dickem Kupfer verlötet. Li Ion Akkus sind da aber empfindlicher als NiCd. Daher Punktschweißgerät besorgen, alten Akku auseinandernehmen und alles ganz genau so neu zusammenschweißen.
Hab letzte Woche auch nen Akku vom Akkuschrauber neu gemacht.
Also mal auf youtube ibook clamshell akku eingeben.
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Oha, mit so vielen Beiträgen hatte ich gar nicht gerechnet. Dankesehr, das macht Mut, es vielleicht doch nochmal zu versuchen.
Das clamshell video hab ich natürlich auch schon gesehen - und auch alle anderen.
Ein Schweißgerät brauch ich nicht, denn meine 2er-Packs sind bereits verbunden und müssen letztlich nur in Reihe geschaltet werden, was (auch im Original) mit normalen Lötungen auf den Blechzungen erfolgt. Ich muss nur eines der Packs in zwei Einzelakkus auftrennen, siehe Bild oben.
Das Hauptproblem, an das ich mich erinnere ist, dass ich das neu zusammengewickelte Paket einfach nicht so perfekt und dicht gepackt bekommen habe wie bei der maschinellen Herstellung und es somit irgendwie in alle Richtungen einen halben mm zu groß war. Somit passten die beiden Schalen nicht richtig zusammen und der ganze Block dementsprechend ebenfalls nicht ins Batteriefach - bzw. nur mit Gewalt. Gut, rein geht immer...aber raus war dann das Problem. Die Dinger müssen ein gewisses Spiel aufweisen, um nach dem Entriegeln von einem Federmechanismus ausgeworfen zu werden, damit man sie entnehmen kann. Die Federkraft ist begrenzt und wenn sie das Auswerfen nicht schafft, hat man keine Chance den Block überhaupt zu greifen.
Gut hingegen: Das BMS kalibriert sich bei PowerBooks (angeblich) nach einigen Malen Laden/Entladen selbst.
Zudem ist das ja kein täglich benutzter Rechner. Der muss keine 5 Stunden auf Batterie laufen, dafür hab ich ARM-Rechner. Ich will einen funktionierenden Akku aus genau zwei Gründen:
1. damit ich das Ding mal durch die Wohnung tragen oder beim Transport im Ruhezustand lassen kann.
2. fragt das power management ab, ob eine Batterie vorhanden ist, weil Leistungsspitzen auch bei Netztbetrieb durch zusätzlichen Strom aus dem Akku gepuffert werden. Ist kein Akku vorhanden, wird das Gerät um ein Drittel runtergetaktet.
Sollte das BMS also keine maximale Laufzeit der neuen Zellen ermöglichen, merk ich das eh nicht. Ich will nur, dass überhaupt wieder ein bisschen Strom fließt und die Batterie als solche anerkannt wird.
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• kandetvara
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Ich habe auch einmal bei einem IBM Laptop die Akkus getauscht, leider blieb der Erfolg aus!
Der Chip im Akkupack sagte quasi das Ende der Lebenszeit ist erreicht und hat den Akku einfach nicht mehr zum Laden freigeschaltet...
Seit dem kaufe ich nur noch originale Akkus, schon wegen der Brandgefahr, man hört und liest ja so einiges, von den Akkus geht ja schon eine gewisse Gefahr aus.
Liebe Grüße
Norbert
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BMS kalibriert sich hier selbst, siehe letzter Beitrag.
Und hier geht es um ein Apple PowerBook, für das es mindestens schon seit 10 jahren keine neuen Akkus mehr gibt, siehe erster Beitrag.
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Wollte nur sicher gehen, wenn hier auch so ein Chip verbaut ist, wird der neue Akku nicht helfen, könnte so sein, Versuch macht schlauer:
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• spocintosh
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Du hast geschribene "angeblich"!
Ich hoffen du hast Recht, denn wenn das BMS nicht resettet
wird, läßt es eigentlich auch keine Ladung zu. Oder ein anderes
modernes BMS verwenden, vorher natürlich testen! Viel Glück,
I press my thumbs...!
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• spocintosh
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Ich hab mich vielleicht nicht verständlich genug ausgedrückt: Das BMS kalibriert sich in diesen Akkus nach erfolgtem Zellenwechsel erfolgreich selbst.
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• kandetvara
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