18.01.2026, 23:01
Physik manifestiert sich in Hardware, nicht in Meinungen. Wer erstklassiges Engineering für Einbildung hält, dem fehlt schlicht der Blick für die Substanz. Viel Freude weiterhin beim Messen.
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Heute schon gepimpt? Was bringen "schnelle" Dioden" ?
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18.01.2026, 23:01
Physik manifestiert sich in Hardware, nicht in Meinungen. Wer erstklassiges Engineering für Einbildung hält, dem fehlt schlicht der Blick für die Substanz. Viel Freude weiterhin beim Messen.
Jetzt ist aber auch gut. Meine Bullshit-Bingo Karte ist komplett. Husch husch ins Bett mit dir und vorher noch schnell am Altar Ingo Hansen huldigen...
18.01.2026, 23:27
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 10:58 von Pufftrompeter.)
Denkfehler ... es geht nicht ums Engineering. Sondern darum, ob es ueberhaupt eine mess- und/oder hoerbare Auswirkung haben kann.
Der Grat zwischen Engineering, Overengineering, Marketing und Nepper-Schlepper-Bauernfaengerei ist abseits des Hobbyradsports nirgends so gross wie bei HighEnd-Hifi, und nirgendwo ausserhalb irgendwelcher okkulter Betstaetten wird inbruenstig auch der allerirrste Schwachsinn, der nach allen Erkenntnissen der Wissenschaft NICHT SEIN KANN, trotzdem bis zur Selbstaufgabe des Verstandes und der Ratio inbruenstigst geglaubt. Nochmal ... Hoerschwellen sind schliesslich keine Erfindung - Erfunden wurde lediglich die Legende, dass sie nicht existieren. Und jetzt rat mal, wer mit so einer Legende Geld seit 50 Jahren verdient und Euch fehlgeleiteten Juengern damit das Geld aus dem Arsch leiert wie einst Johann Tetzel es nicht besser gekonnt haette.
Democracy Dies in Darkness
18.01.2026, 23:49
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18.01.2026, 23:49 von Mauersegler.)
Hörschwellen gelten für stationäre Signale. Ich spreche von zeitlichem Energie- und Lastverhalten bei repetitiven Bassimpulsen. Dass Standardmessungen das nicht zeigen, widerlegt den Effekt nicht.
18.01.2026, 23:54
18.01.2026, 23:57
Gestern, 00:13
"Wir wissen aber: Der Sohn Gottes ist gekommen und er hat uns Einsicht geschenkt, damit wir (Gott) den Wahren erkennen. Und wir sind in diesem Wahren, in seinem Sohn Jesus Christus. Er ist der wahre Gott und das ewige Leben."
Hatten wir nicht letztens erst so einen religiösen Spinner hier...
Gestern, 00:16
Was hat das mit dem Thema zu tun? Was gibt dir das Recht, mich Spinner zu bezeichnen? Was bringt dir dieses Getue?
Diese "Diskussion", die ja inzwischen längst keine mehr ist, verlangt dringend nach Fakten!
Jeder der mit einer Suchmaschine nach "Schottky Brückengleichrichter" sucht, wird fündig, welche Vorteile und Nachteile damit verbunden sind, wo solche vorteilhaft eingesetzt werden können und wo nicht. Zwei wesentliche Eigenschaften von Schottky-Dioden (als ein Beispiel einer "schnellen" Diode): 1. Kleinere Vorwärtsspannung von Schottky Dioden, also weniger Spannungsverlust im Gleichrichter. Das hat mit Klang und Pimpen erkennbar nichts zu tun. In Fällen, wo es hinter dem Gleichrichter etwas eng mit der Spannungsreserve ist, kann man so mit Schottky-Dioden ca. 0,6 V mehr aus der Gleichrichterbrücke herausbekommen. Die sind zwar auch schnell, die Vorwärtsspannung ist aber eine andere Eigenschaft, die in diesem Fall massgeblich ist. 2. Geringere Ladungsspeicherung in schneller (Schottky-) Dioden-Gleichrichtung vermeidet hohe Spannungs-Spikes an Trafo Ausgang, das ist nicht uneingeschränkt allgemein bekannt, ausführlich hier behandelt: O. Horowitz, W. Hill, The Art of Electronics - The X-Chapters, Kap. 9x.6 "Transformer + Rectifier + Capacitor = Giant Spikes!", S. 410-411, Cambridge University Press, Cambridge 2020 Worum handelt es sich? Man nehme ein einfaches Trafonetzteil, bestehend aus Netztrafo, Brückengleichrichter, Ladeelko und daran eine Last. Es entstehen große sehr steile und schmale Spannungspeaks am sekundärseitigen Trafoausgang, wenn keine zusätzlichen Entstörmassnahmen vorgesehen sind. Diese können ggf. als "buzzing sound" in Audiogeräten hörbar werden, wobei die Übertragung über EM-Feld-Kopplung vonstatten geht, also nicht leitungsgebunden. Die Ausgangsspannung hinter dem Ladeelko enthält diese Spannungsspitzen nämlich so gut wie nicht mehr, allenfalls noch eine unwesentliche rudimentäre Spur. Versuchsaufbau: Netzteil mit normalem Si-Dioden-Brückengleichrichter Im Schaltplan sind die hier wichtigen Eigenschaften des Trafos, nämlich dessen parasitäre serielle Streuinduktivität, der Sekundärwicklungswiderstand und die Sekundärwicklungskapazität als separate "Bauteilemodelle" der Wechselspannungsquelle im Schaltplan hinzugefügt. ![]() Und so sieht die Spannung am Trafoausgang mit "normalen" 1N4004 Si-Dioden aus: ![]() Diese scharfen Spikes am Trafoausgang haben eine nicht unerhebliche Amplitude. Sie treten nicht nur als 100 Hz-Störung auf sondern enthalten aufgrund der hohen Steilheit auch noch viele höherfrequente-Komponenten, die alle in Audioschaltungen unerwünscht sind. An der Spannung am Lastwiderstand sieht man, dass dort diese Spikes nicht mehr vorhanden sind. Sie werden also nicht leitungsgebunden "durchgereicht", können aber elektromagnetisch (induktive, kapazitive, magnetische Kopplung) in sensitive (z.B. hochohmige) Schaltungsteile einkoppeln und Störung des Audiospektrums bewirken. (übersetzt aus. o.g. Quelle Horowitz/Hill) Das Problem wird durch die Streukapazität des Trafos in Verbindung mit der "reverse recovery time" der Dioden verursacht. Die (serielle) Streuinduktivität des Trafos verursacht, dass der Strom durch den Gleichrichter der Spannung über dem Induktor hinterherhinkt. Wenn der Gleichrichterstrom schliesslich den Nullwert erreicht, besteht eine signifikante Gegenspannung über dem Induktor, dadurch sinkt der Strom schnell, entsprechend V = LdI/dt. Wären die Dioden unendlich schnell, hätten also Null reverse recovery time, dementsprechend auch keine Ladungsspeicherung, dann würden die Dioden auch sofort aufhören zu leiten, wenn der Strom am Nullpunkt ist. Wenn die Dioden aber Ladung speichern, also grössere rverse recovery time haben (= normale langsame Dioden), dann leiten diese Dioden weiterhin wenn der Strom negativ wird, und zwar so lange, bis die gespeicherte Ladung abgebaut ist, dann allerdings stoppt der Strom abrupt. Das abrupte Stoppen der Diodenleitung bei diesem "Gegenstrom" durch den Induktor induziert eine Gegenspannung V = LdI/dt, um den Strom möglichst aufrecht zu erhalten. Und das verursacht die Spannungs-Spikes. Das bedeutet: Der ggf. schädliche scharfe Störpeak aufgrund der Wechselwirkung der Trafo-Streuinduktivität mit der Dioden-Ladungsspeicherung, die mit der reverse recovery time der Dioden verknüpft ist, lässt sich mit schnellen Dioden (kürzere reverse recovery time, geringere Ladungsspeicherung) vermeiden oder zumindest stark vermindern. Nimmt man also (schnelle) Schottky-Dioden für die Gleichrichterbrücke, sieht es so aus: Problem gelöst! ![]() ![]() Statt schneller Dioden im Brückengleichrichter kann man auch einfach einen Snubber aus Kondensator und Widerstand (in Serie) zwischen die sekundären Trafoanschlüsse schalten: ![]() Das Ergebnis ist damit auch gut: Nimmt man zusätzlich zum Snubber noch eine Gleichrichterbrücke mit schnellen Schottky-Dioden, bringt das kaum noch was, wenn der Snubber gut dimensioniert ist. In der Simulation erkenne ich in dem Fall jedenfalls keinen Unterschied im Vergleich zu Si-Dioden 1N4004 zzgl. Snubber. Hier: 1N4004 + Snubber (vorstehendes Simulations-Schaltbild): ![]() Es ist also nicht die "Schnelligkeit" der Diode an sich, was (nicht nur) bei der Gleichrichterbrücke einen Unterschied machen kann, sondern es ist die Ladungsspeicherung (Ladungsspeicherung, Kapazität der Diode, macht die Diode langsam) und die sich daraus ergebenden Folgen, die sich in ganz bestimmten Konstellationen nachteilig auswirken kann. Bei sorgfältig konstruierten Trafo-Netzteilen findet sich ein Snubber oder wenigstens ein Snubberkondensator (ohne Serienwiderstand) zwischen den sek. Trafoausgängen. Dann bringt ein "schneller" Brückengleichrichter nichts mehr. Der nachträgliche Ersatz des normalen Brückengleichrichters durch einen "schnellen" (z.B. Schottky-) Gleichrichter ist also dann unnötig und wird sich klangmässig auch nicht auswirken. Ich habe hier den einzigen mir bekannten Fall vorgestellt, wo nach meiner Kenntnis schnelle Dioden im Brückengleichrichter bei einem Trafonetzteil Sinn machen könnten. Und auch gezeigt, wie das in den allermeisten Fällen durch einen Snubber oder Snubberkondensator allein bereits gelöst wird, ohne dass man schnelle Dioden braucht. Bei Schaltnetzteilen, wo wir bei hoher Frequenz gleichrichten, ist das eine andere Sache, dafür sind schnelle Dioden unverzichtbar. DAS war hier aber ja nicht das Thema. Vielleicht können die Forenkollegen, die davon überzeugt sind, dass ein "schnellerer Brückengleichrichter" in Audioschaltungen über das hier gezeigte spezielle Beispiel hinaus noch mehr "Gutes" tun kann, das so vorbringen, dass es physikalisch nachvollziehbar wird? Bisher habe ich das vermisst. Gruß Reinhard
5 Mitglieder sagen Danke an oldiefan für diesen Beitrag:• philbluesky, MBlau007, Mauersegler, Jottka, HVfanatic
Gestern, 07:04
(18.01.2026, 23:49)Mauersegler schrieb: Hörschwellen gelten für stationäre Signale. Ich spreche von zeitlichem Energie- und Lastverhalten bei repetitiven Bassimpulsen. Dass Standardmessungen das nicht zeigen, widerlegt den Effekt nicht. Richtig ist ... Hoerschwellen sind signalabhaengig. Ermittelt werden sie u.A. dadurch, einen Sinus-Testton mit einem weiteren Ton anderer Frequenz zu modulieren. Es gibt Konstellationen von Grundton und Modulationston (1kHz Grundton, tieffrequente Modulation mit einem Rechtecksignal), in denen diese Modulation sogar IMMER hoerbar bleibt. WENN MAN EINEM SINUSTON LAUSCHT. Keine Chance, dasselbe z.B. in einem komplexen Musiksignal zu erlauschen. Oder wenn der Modulationston naeher am Grundton liegt. Oder wenn die Modulation NICHT durch ein Rechtecksignal erfolgt: Die IM-Verzerrungen werden durch den Rest des Spektrums im breitbandigen, ueber das gesamte hoerbare Frequnzband laute Musiksignal schlicht ueberdeckt. Es ist also nicht so, dass omnispektrale Musik das anspruchsvollere Signal ist, sondern ganz im Gegenteil, dass Musik eben wegen der Abdeckung des gesamten Frequenzspektrums jede Art von artefaktischen, leisen IM-Verzerrungen unhoerbar mit lauten Primaer-Signalanteilen erfolgreich "zuschuettet". Und das hat physiologische Ursachen und ist fuer alle Menschen weitestgehend gleich.
Democracy Dies in Darkness
Gestern, 07:43
Das Argument der Maskierung greift hier zu kurz, da es Signal und Störung als zwei getrennte, nebeneinander existierende Größen betrachtet. In der Realität ist die Stromversorgung jedoch das Fundament, aus dem das Signal überhaupt erst moduliert wird. Ein instabiler Rauschteppich oder hochfrequente Schaltspitzen im Netzteil "verschwinden" nicht einfach unter der Musik. Sie interagieren mit dem Nutzsignal (Intermodulation). Besonders bei komplexen Signalen und Transienten führt ein unsauberes Potential zu einer schlechteren Impulstreue und einem Verlust an räumlicher Tiefe. Wer technische Mängel mit psychoakustischer Überdeckung entschuldigt, ignoriert, dass ein geringeres Grundrauschen und saubere Schaltvorgänge die Voraussetzung für die unverfälschte Abbildung dynamischer Spitzen sind. Es geht nicht darum, ein Rauschen neben der Musik zu hören, sondern um die Integrität des Signals an sich.
Gestern, 10:09
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 10:49 von Pufftrompeter.)
Ok - lassen wir das BS-Bingo mal aussen vor: Jeder Artefakt ist eine Modulation des Nutzsignals. Egal wo sie herkommt. Modulation hier heisst eine anders modulierte Huellkurve des Ueberlagerungsssignals aus Nutzsignal und der Summe an Schrott. FT. Mehr ist es nicht.
Unser Ohr verdaut eine ganze Menge Schrott im Signal, bevor es eine im Detail anders modulierte Huellkurve auch tatsaechlich als solche auch wahrnimmt. Und je komplexer und breitbandiger das Nutzsignal ist, desto mehr Schrott kannst Du drin verstecken, ohne dass es dem Ohr auffaellt, dass die Huellkurve mit irgendwelchen Artefakten mikromoduliert ist, eben weil laute Signalanteile diese leisen Schrottkruemel psychoakustisch wie Zuckerguss ueberdecken. Und ums einfach zu sagen: NATUERLICH "verschwinden" auch die etwaigen artifiziellen Modulationsanteile der Stromversorgung nach der FT in der Huellkurve des Nutzsignalteppichs - wenn sie nicht ueber Gebuehr laut sind, aber das sind sie nie. Hoerschwelle eben ... wir redeten davon. Der Rest ist ist wie gesagt reine HighEnd-Lyrik, aber die HighEnder haben allesamt die FT, Huellkurven, Hoerschwellen und was sie bedeuten noch nie begriffen - und werden es wohl auch nicht mehr: Deswegen haben die Extra-Foren, in denen sie sich ihre Marieenerscheinungen unbehelligt von den Realitaeten der Welt taeglich selbst vorbeten koennen.
Democracy Dies in Darkness
Gestern, 10:42
Wer schon in seiner Signatur einen Bibelvers zitiert, macht sehr deutlich, dass er den (bloßen) Glauben dem gesicherten Wissen vorzieht. Einem solchen Menschen, dem die Aneignung von Wissen offensichtlich zu beschwerlich ist und der stattdessen lieber Schilderungen Dritter Glauben schenkt, ist mit Fakten schlechterdings nicht beizukommen. Früher oder später wendet er sich wieder Gleichgesinnten in den einschlägigen Märchenforen zu.
Gestern, 10:53
Deine Vermischung von Themen ist widerlich. Dein stereotypisches Vorverurteilen absolut undemokratisch und irgendwie auch peinlich. Du sagst, weil ich A so sehe liege ich bei B automatisch auch falsch. Du bist kein Diskussionspartner auf Augenhöhe, du bist nur ein Ideologe. Dein falscher Stolz schreitet dir voran.
Und zum Pufftrompeter: Transienten vs. Dauerstrich: Die FT ist ein hervorragendes Werkzeug für stationäre Signale, aber Musik besteht aus Transienten (impulsartigen Lastwechseln). Ein Netzteil, das bei einem plötzlichen Bassimpuls stabil bleibt, „moduliert“ nicht nur die Hüllkurve – es verhindert den physikalischen Spannungseinbruch. Das ist keine Lyrik, sondern Laststabilität. Und zu sagen, das Ohr würde den „Schrott“ psychoakustisch maskieren, ist das Eingeständnis eines technischen Mangels. Nur weil das Gehör Fehler bis zu einem gewissen Grad verzeiht, bedeutet das nicht, dass ein Signal ohne diese Fehler nicht objektiv präziser ist. Ein sauberes Fundament ist die Basis für Substanz im Klang; Maskierung ist lediglich ein biologischer Notbehelf. Und große Siebkapazitäten sowie diskrete Bauteile sind keine „Marienerscheinungen“, sondern Reserven. Wer einen Verstärker so konstruiert, dass er weit unter seinen physikalischen Limits arbeitet, sorgt für Linearität. Das ist das Gegenteil von Relativismus: Es ist das Schaffen von Fakten durch überlegene Hardware, damit die Hüllkurve erst gar nicht durch Netzteil-Artefakte „mikromoduliert“ werden muss. Zitat:Vielleicht können die Forenkollegen, die davon überzeugt sind, dass ein "schnellerer Brückengleichrichter" in Audioschaltungen über das hier gezeigte spezielle Beispiel hinaus noch mehr "Gutes" tun kann, das so vorbringen, dass es physikalisch nachvollziehbar wird? Bisher habe ich das vermisst. Physikalisch nachbollziehbar ist auch die Vergrößerung der Füllmenge einer zu 70% gefüllten Badewanne, wenn man einen Eierbecher voll warmem Wasser ninzufügt. Ungeklärt bleibt wie üblich, ob es dadurch zu einer Verbesserung des Badevergnügens kömmt. Da ist die Wissenschaft plötzlich nicht mehr so wichtig. BTW: Wie muss man die Skaierung auf der linken Seite (vertikal) verstehen? Wurde das so hingenommen, oder muss man auch hier umdenken? Warun wurden für die Gegenüberstellung von V-out unterschiedliche Skalierungen verwendet? Das würde ich immer vermeiden, um die Lesbarkeit und Vergleichbarkeit nicht unnötig zu erschweren Hat sich eigentlich mal jemand die Mühe gemacht, die Szenarien in der Realität gegenzuprüfen? Zitat:Sie werden also nicht leitungsgebunden "durchgereicht", können aber elektromagnetisch (induktive, kapazitive, magnetische Kopplung) in sensitive (z.B. hochohmige) Schaltungsteile einkoppeln und Störung des Audiospektrums bewirken. In 25 Jahren vor Spektrumanalyzern nie im Nutzsignal wiedergefunden. In Dimensionen, die auch nur die geringste Aufmerksamkeit erregen ohnehin nicht. Da müssen vermutlich "andere Leute" am Laptop spielen, um sie zu dramatisieren. Wäre es denn nicht wesentlich interessanter, die Einflüsse IN DER NF an einigen Geräten zu untersuchen? Es wird in der Szene ja nicht selten davon berichtet, dass nach dem "reinklatschen" eines Snubbers oder neuer Dioden ein wahres Wunder zu erwarten und akustisch zu bemerken ist. Und das soll in seiner geballten Wirkung plötzlich nicht mehr technisch nachzuweisen sein? Und zwar in Dimensionen, die eine Hörbarkeit als sehr Wahrscheinlich darstellen? Ernsthaft? Seit 20 Jahren bin ich auf der Suche danach und lese in etlichen Foren weltweit....erfolglos. Was ich noch loswerden möchte: Wer nicht an mindestens einem, besser mehreren halbwegs ordentlich durchgeführten "kontrollierten Hörvergleichen" teilgenommen hat, weiss in der Regel nicht, worum es hier überhaupt geht. Ich sage gabz offen, dass ich diesen Leuten (also eigentlich 99%) jedes Mitspracherecht abspreche, wenn es um 'Theman wie dieses geht. Zu viele Theoretiker, aber nur wenig "Macher"....Das gilt nach meiner Definition für beide Seiten.
Gestern, 11:04
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 11:06 von Mauersegler.)
Messungen mit Sinustönen oder im statischen Zustand erfassen nicht unbedingt das dynamische Verhalten bei komplexer Musik.
Und ein System, das am Limit operiert (der „Eierbecher“, der noch fehlt), verliert bei Belastung seine Souveränität.
Gestern, 11:14
(Gestern, 11:04)Mauersegler schrieb: Messungen mit Sinustönen oder im statischen Zustand erfassen nicht unbedingt das dynamische Verhalten bei komplexer Musik. Das waren die "Kalendersprüche des Tages"...
Gestern, 11:50
(Gestern, 11:04)Mauersegler schrieb: Messungen mit Sinustönen oder im statischen Zustand erfassen nicht unbedingt das dynamische Verhalten bei komplexer Musik. HighEndLyrik. Verlieren der 'Souveraeniatet" bei "Belastung" bei "komplexer Musik" ist nichts anderes als THD+N. Entweder ein Verstaerker kann das Nutzsignal linear verstaerken ... oder nicht mehr. Dem Verstaerker ist die "Komplexitaet" der Musik dabei uebrigens hinreichend egal ... er kann auch 20kHz linear verstaerken, und steilere/schnellere Signalanteile sind in der Musik nicht vorhanden. Wenn er 20KHz kann, kann er alles andere sowieso - und es ist ihm egal, ob da nebenbei noch einer auf die grosse Pauke haut, sofern die Belastbarkeit des Verstaerkers nicht ueberschritten wird - aber auch da: Mehr als ein paar mickrige Watt braucht man zu Hause nicht, um gehoerschaedigende Lautstaerken zu erzeugen.
Democracy Dies in Darkness
Ich habe das Szenario mal in einem praktischen Aufbau nachgestellt.
Mit einem nicht unbedingt eisengarten 250 VA Trafo und einer Sek. Spannung von etwa 35V eff, was am Elko ohne Last und der abgebildeten Beschaltung um 50V DC ergib Un der Simulation sind es nur 38V pp , da das im Schaltbild NICHT spezifiziert wird. Laut Oszillogramm sind es in der Simulation wohl Spitze-Spitze Werte. Was ist es denn jetzt wirklich ?? Wie auch immer....Am Ergebnis ändert sich dadurch nur, dass die Belastung enorm steigt, und die Spannung des Trafos sinkt. Anmerkung: Eine Brücke aus 4 1N400X würde niemad unter diesen harten Bedingen einsetzen, da sie sich mit der Zeit selbst auslöten. Das golt besonders dann, wenn die 36 V eine Effektivspannung sind. Das ist für mich nicht sauber geklärt. Was soll das? Unbelastet sieht man das hier: ![]() Zurzeit hat das Netz hier etwa 4,3% THD, also ziemlich viel, aber das soll ja nicht das Thema sein. Und jetzt mit 25 R belastet: ![]() Aber wo sind diese extremen Spiekes aus der Simulation? Was muss ich machen (ändern) , um sie im Zeitbereich sichtbar zu machen?
Gestern, 12:33
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 12:34 von Mauersegler.)
(Gestern, 11:50)Pufftrompeter schrieb: HighEndLyrik Es ist bezeichnend, dass hier komplexe Ingenieursarbeit auf einen einzigen Wert wie THD+N reduziert wird. Wer behauptet, Musik sei für einen Verstärker dasselbe wie ein 20-kHz-Sinuston, ignoriert die physikalische Realität der Lastverteilung. Ein Verstärker mag einen 20-kHz-Sinus im Labor linear verstärken. Aber Musik ist kein statischer Zustand, sondern eine Abfolge von Transienten. Wenn die Siebkapazität (z. B. 20.000 µF statt 10.000 µF) und die Gleichrichtung großzügiger dimensioniert sind, sinkt der Innenwiderstand der Spannungsversorgung. Das sorgt dafür, dass die Spannung bei impulsartigen Belastungen stabil bleibt. Das hat nichts mit "HighEndLyrik" zu tun, sondern mit der Vermeidung von dynamischen Kompressionseffekten, die ein statischer THD-Wert gar nicht erfasst. Ein Verstärker arbeitet auch nicht im luftleeren Raum, sondern an einer komplexen Last. Impedanzminima fordern massiven Stromfluss genau in dem Moment, in dem die Musik komplex wird. Ein Netzteil mit Substanz liefert diesen Strom, ohne dass die Rail-Spannung einknickt. Zu sagen "ein paar Watt reichen", ist theoretisches Geplänkel, das die notwendige Stromlieferfähigkeit bei Phasendrehungen und Impedanzkellern völlig außer Acht lässt. Außerdem ist Linearität auch kein binärer Zustand; Natürlich will jeder Verstärker linear verstärken. Aber die Frage ist, mit welchem Aufwand diese Linearität unter Echtbedingungen erkauft wird. Ein massiver Aufbau ist die Versicherung für diese Linearität. Wer das als "HighEndLyrik" abtut, erklärt im Grunde jede Form von Überdimensionierung und Sicherheitsreserve im Ingenieurswesen für Unfug. Unsere Standpunkte sind soweit auch klar geworden - ein unendliches "Hin und Her" führt auch zu nichts weiter.
Gestern, 12:39
(Gestern, 12:31)scope schrieb: Ich habe das Szenario mal in einem praktischen Aufbau nachgestellt. Dein Versuchsaufbau bestätigt eigentlich genau meinen Punkt; Wer bei einer Skalierung von 10V/div nach Störspitzen im Millivoltbereich sucht, wird natürlich nichts finden. Das ist kein Beweis für deren Abwesenheit, sondern schlicht die falsche Messauflösung für hochfrequente Schaltartefakte. Dass du sagst, Standard-Dioden würden sich unter diesen Bedingungen "selbst auslöten", ist das beste Argument für massive Hardware. Warum wohl verbauen Ingenieure in Oberklasse-Verstärkern diskrete Dioden und keine billigen Brücken? Um Betriebssicherheit und Reserven zu schaffen! Das ist keine Lyrik, sondern notwendige Konstruktion.
Gestern, 12:55
Manche Dinge werden verbaut, weil ihnen besondere Eigenschaften zugeschrieben werden. Das nennt sich Marketing. Wer mal bei scopes Blindtests mitgemacht hat, sieht vieles entspannter.
Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen. Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten. Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter. Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal. Zitat: Dein Versuchsaufbau bestätigt eigentlich genau meinen Punkt; Wer bei einer Skalierung von 10V/div nach Störspitzen im Millivoltbereich sucht Einer von Deinem Schlag sollte vielleicht besser gar nichts zum Thema schreiben. Was soll das? Nein Aufbau soll die Darstellung weiter oben in "rot"nachstellen. Dort haben die Störungendur 30Vpp Vielleicht schaust du da erst nochmal nach, aber in deinem Fall fehlt eigentlich "alles" außer einem enormen, auf "nichts" aufbauenden Selbstbewusstsein. 90% der Leute betrachten diese Horrorgrafiken aus der Simulation, und melden keine Fragen an, da sie im "real life" in der Vergangenheit, nie kontrontiert wurden. Zu dem Schluss muss man kommen. Der Mauerflieger hat nicht mal bemerkt, WAS der Aufbau darstellen sollte, bzw. was gesucht wurde.
Gestern, 13:08
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 13:13 von Pufftrompeter.)
(Gestern, 12:33)Mauersegler schrieb:(Gestern, 11:50)Pufftrompeter schrieb: HighEndLyrik Was fuer eine Lastverteilung? Ein Verstaerker kann x Watt liefern ... vollkommen egal, ob bei 30Hz Sinus oder 20000Hz Sinus oder einer komplex modulierten Welle wie Musik, die innerhalb seiner Bandbreite und erzielbaren Leistung liegt. Es macht schlicht keinen Unterschied ... denn auch bei Vollaussteuerung und einem 20000Hz-Sinus wird er problemlos die volle Nennleistung ohne nennenwerte Signaldeformierung abliefern. Warum sollte den Verstaerker eine dynamische Last aus einem modulierten Signal mehr belasten als eine statische Vollaussteuerung am oberen Ende seiner Bandbreite? Wenn Du das Problem, dass Vollast bei 20kHz quasi worst case und "the edge of the envelope" sind, nicht siehst, kann ich Dir auch nicht helfen. Wenn der Verstaerker ein Sinus-Nutzsignal von 20KHz mit Vollast und ein paar 10tel % THD+N darstellen kann, kann er alle sonstwie modulierten Huellkurven mit Frequenzen DARUNTER und unterhalb von Vollast ebenso problemfrei verstaerken ... warum sollte das denn ein Problem sein?
Democracy Dies in Darkness
Gestern, 13:12
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: Gestern, 13:14 von Mauersegler.)
(Gestern, 12:55)HVfanatic schrieb: Das nennt sich Marketing das würde voraussetzen, dass die Art der verbauten Gleichrichter beworben wird - das ist aber schlicht nicht der Fall. Trotzdem gibt es Unterschiede innerhalb einer Serie - so hat das 500€ Modell andere verbaut als das 5000€ Modell. Und zwar nicht einfach größer dimensioniert sondern anderer Bauart. (Gestern, 12:58)scope schrieb: Einer von Deinem Schlag sollte vielleicht besser gar nichts zum Thema schreiben. Was soll das? Deine Suche nach den 30Vpp-Spitzen scheitert an der methodischen Auflösung, denn wer bei einer Skalierung von 10V/div nach hochfrequenten Artefakten sucht, betreibt optische Selbsttäuschung. Ein Oszilloskop zeigt in dieser groben Einstellung nur den groben Spannungsverlauf, während die klangentscheidende Wahrheit in den schnellen Transienten und im Millivoltbereich liegt, die bei deiner gewählten Zeitbasis schlichtweg verschluckt werden. Nur weil du die Details der Hardware-Substanz auf deinem Schirm wegskalierst, verschwindet ihre objektive Bedeutung nicht |
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